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  28.März 2024 11:57:39

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 Thema: Auf der Suche nach den bunten Blättern  (Gelesen 23518 mal)
beate2

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Auf der Suche nach den bunten Blättern
« am: 17.November 2019 18:4:45 »
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Hallo,
ich habe mir gerade überlegt, dass es eigentlich wieder mal Zeit wird, einen Reisebericht zu schreiben.
Was meint Ihr, seid Ihr interessiert an einer Wohnmobilreise im Spätherbst durch die Nationalparks im Südwesten der USA???

Beate
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Re:Auf der Suche nach den bunten Blättern
« am: 18.November 2019 08:46:54 »
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Zitat von: BuboBubo am 18.November 2019 01:56:28
Ja sehr gern - da bin ich ja auch gerade und die nächsten knapp drei Monate noch unterwegs  grin


Sooo lange??? Die ganze Zeit in USA oder machst Du eine Weltreise?

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Re:Auf der Suche nach den bunten Blättern
« am: 18.November 2019 12:49:2 »
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Wow!! Das ist ja Spitze.
Jetzt musst Du nur schauen, dass Du vor dem Wintereinbruch in wärmere Gebiete kommst. Süd-Arizona? Georgia? Florida??

  grin  grin  grin

Beate
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Re:Auf der Suche nach den bunten Blättern
« am: 18.November 2019 15:4:44 »
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Also bei so viel Resonanz werde ich doch gleich mal anfangen:



Nachdem ich so viele Fotos von den herrlichen Herbstfarben im Südwesten der USA gesehen habe, wollte ich mir das unbedingt mal selber anschauen. Also entschlossen wir uns, für den Oktober eine Wohnmobil-Reise ab Las Vegas durch die bekanntesten Nationalparks zu machen.

Am 5. Oktober 2015 (jaja, ist schon ein paar Jahre her  embarassed )war es endlich so weit. Der Flieger der LH startete in München pünktlich. Wir kamen auch pünktlich an unserem Zwischenstop in Houston an. Aber dann: in der Immigration-Halle standen die Menschen dicht an dicht bis hinten an. Und von 40 Schaltern waren gerade mal 8 Schalter offen, an denen die Officer auch noch Dienst nach Vorschrift machten. Zum Glück hatten wir 3 Stunden Umsteigezeit, aber trotzdem wurde es am Ende doch noch ziemlich knapp.

Und dann waren wir endlich am Abflug-Gate, nur um dort zu hören, dass wir nicht starten können, da in Las Vegas gerade ein Unwetter runtergeht und der Airport geschlossen sei. Nach über einer Stunde Wartezeit gings endlich weiter. Leider war es dann schon so dunkel, dass ich die geplanten Fotos vom Anflug auf LV nicht machen konnte.

In Las Vegas holten wir uns gleich unseren kleinen SUV für die ersten beiden Tage vom Autovermieter und fuhren ins Hotel. Auf der Fahrt konnten wir die Schäden des Unwetters besichtigen. Es waren einige Strassen so hoch überschwemmt, dass wir einen grossen Umweg fahren mussten und ohne GPS wahrscheinlich unser Hotel lange hätten suchen müssen..

Wir gingen nur noch eine kurze Runde durch das Casino, tranken dort an der Bar ein Bier für 1 Dollar!! Und dann gings sofort ins Bett.)



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Re:Auf der Suche nach den bunten Blättern
« am: 18.November 2019 18:41:42 »
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Da kann ich ja auch gleich weitermachen:

Dienstag, 6. Oktober

Warum nur sind Hotels immer so laut? Und das, obwohl wir ein Zimmer nach hinten raus hatten.
Die ganze Nacht kommen und gehen Gäste, und jeder lässt die Tür ins Schloss fallen. An Schlafen ist da bei mir nicht zu denken.
Ich weiss schon, warum ich lieber im Wohnmobil oder in einer Ferienwohnung übernachte.

Heute steht der Red Rock Canyon auf dem Programm. Das sind von LV aus nur ca. 30 km.
Hier wollen wir den Ice Box Canyon laufen, der uns von Freunden empfohlen wurde. Leider müssen wir dann im Visitorcenter hören, dass man diesen hike heute nicht machen kann. Im Canyon ist noch viel zu viel Wasser vom gestrigen Unwetter.
Also fahren wir gemütlich jeden einzelnen Viewpoint an, laufen jeweils ein paar Meter und fahren dann wieder weiter. Am Schluss gibts dann doch noch eine 1-stündige Wanderung zum Lost Creek.

Bei der Rückfahrt nach LV stoppen wir noch am angeblich weltgrössten Geschenkeladen. Hier kaufen wir gleich die gesamten Mitbringsel, damit wir auf unserer weiteren Tour nicht mehr darüber nachdenken müssen.

Ein paar Bilder vom Red Rock Canyon:









Abends gibts dann im "Outback" noch ein Prime Rib für meinen Mann und für mich Chicken Wings.
Dazu eine schöne Flasche Wein.

LG
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Re:Auf der Suche nach den bunten Blättern
« am: 19.November 2019 12:10:33 »
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Zitat von: BuboBubo am 19.November 2019 12:5:3
Schade, dass Ihr Pech mit dem Hotel in LV hattet. Ich war eine Nacht nach dem Flug im Mandalay Bay und hab geschlafen wie ein Baby.


Leider habe ich diese Probleme in fast jedem Hotel. Denn ich habe bisher noch kein Hotel gefunden, in dem die Türen sich "normal" zuziehen lassen. Überall muss man sie ins Schloss fallen lassen. Und da ich sowieso sehr schlecht schlafe, wache ich bei jedem dieser Knaller auf. Meinem Mann macht das auch nichts, aber der schläft ja auch tief und fest.

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Re:Auf der Suche nach den bunten Blättern
« am: 19.November 2019 14:18:54 »
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Herzlich willkommen den "neu Zugestiegenen". Ich mach auch ganz schnell weiter:


Mittwoch, 7.10.

Heute sollen wir unser 23-foot-Womo bei El Monte übernehmen. Normalerweise wird man ja nach Terminabsprache vom Vermieter am Hotel abgeholt. Nachdem wir aber den Mietwagen noch haben, fahren wir ohne Termin einfach gegen 11.00 h zu El Monte.

Und dann erleben wir wieder mal "amerikanischen Arbeitseifer". An diesem Tag waren nur 3 oder 4 Womo-Übergaben. Die Angestellten wussten anscheinend nicht, wie sie den Tag rumbringen. Demzufolge haben sie sich nur im Zeitlupentempo bewegt. Nach ca. 20 Minuten warten bekamen wir auch schon die Papiere zum Ausfüllen ausgehändigt. Nach 1 Stunde war dann endlich einer der Angestellten bereit, um mit uns auf den Hof zu gehen und unser Womo zu übergeben.

Und dort folgte gleich der nächste Schock: Wir haben ja seit 20 Jahren fast überall auf der Welt Camper und Womos angemietet. Aber so ein abgewohntes und vor allem verdrecktes Teil haben wir noch nie gesehen!!

Nun, ich weiss wie stur Amerikaner "Dienst nach Vorschrift" machen können, wenn man sich beschwert. Also entschied ich, lieber selber zu putzen. Ich schickte also den Angestellten los, um mir einen Lappen zu besorgen. Nach 1/4 Stunde kam er "schon" zurück: Er konnte keinen Lappen finden und brachte mir dafür ein Handtuch!!

Nun ja, so lange er also mit meinem Mann aussen die Womo-Übergabe machte, putzte ich mit dem Handtuch das Womo. Als dann zufällig der Manager vorbeikam, zeigte ich ihm das unterdessen schwarze Handtuch. Daraufhin bekamen wir zumindest die beiden Campingstühle, deren Miete wir hätten zahlen müssen, kostenlos.

Unterdessen hatte mein Mann draussen seine Freude an diesem Angestellten. Die Übernahme lief nicht wie üblich: Normalerweise erklärt der Angestellte dem Kunden, wie das Womo zu bedienen ist, wo die einzelnen Schalter etc. sind. Diesesmal war es umgekehrt: Mein Mann musste dem Angestellten das Womo erklären, da dieser absolut Null Ahnung hatte. Er war voll damit ausgelastet, alle Kratzer und Dellen des Womos penibel genau in sein Formular zu übernehmen.

Nach drei Stunden waren wir dann endlich fertig und konnten zum Einkaufen fahren. Also erst zum Dollar Tree, um die in der Ausstattung noch fehlenden Teile zu kaufen. Dann zum VONS, der hat ja in Nevada den Safeway aufgekauft. Und dann sahen wir gleich nebenan noch einen asiatischen Seafood-Supermarkt. Da haben wir erst noch richtig zugeschlagen.

Und dann mussten wir auch noch den Mietwagen zurückgeben.

Unterdessen war es 17.00 h und wir konnten endlich zu unserem heutigen Ziel, dem Valley of Fire, aufbrechen. Zum Glück sind das nur 75 Meilen.

Am Arch Rock Campsite stellten wir ganz glücklich fest, dass "unser" bevorzugter Stellplatz, die Nr. 18, noch frei war. Also schnell eingeparkt, Gebühren bezahlt, und zum gemütlichen Teil übergegangen.
Es war noch sehr warm draussen, sodass wir noch bis spätabends draussen sassen und die Ruhe genossen.

Endlich kann die Tour beginnen.





Beate
« Letzte Änderung: 19.November 2019 14:19:59 von beate2 » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
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Re:Auf der Suche nach den bunten Blättern
« am: 20.November 2019 11:42:28 »
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Donnerstag, 8. 10.

Den heutigen Tag wollen wir im Valley of Fire geniessen.
Sofort nach dem Frühstück fahren wir in den Norden des Parks, zu den White Domes.

Strasse zu den White Domes:






Dort machen wir eine kurze Wanderung (1 Stunde)








Und diesen kleinen Kerl sahen wir am Weg:




Diese Wanderung reichte natürlich noch nicht. Also gingen wir noch den Mouse's Tank Trail. Dieser Trail geht zu einer natürlichen Wasserstelle, von der man allerdings kaum was sieht. Aber am Weg findet man schöne Felsmalereien der früheren Bewohner:




Eigentlich wollten wir noch zur Firewave gehen, aber es war unterdessen einfach zu heiss (35 Grad im Schatten). Also fuhren wir nur noch kurz zum Fire Canyon:




Um 15.00 h waren wir wieder auf dem Campingplatz und konnten die Ruhe in dieser tollen Umgebung geniessen. Am späteren Nachmittag haben wir dann noch schön gegrillt.

Abends hatte es immer noch 28 Grad.


LG
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Re:Auf der Suche nach den bunten Blättern
« am: 21.November 2019 14:50:20 »
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Freitag, 9.10.

Heute ist die längste Tagesetappe unserer Tour geplant: wir wollen bis zum Grand Canyon, North Rim, kommen, ca. 260 Meilen. Und auf dem Weg gibts auch noch so einiges zum Anschauen. Was hasse ich solche Etappen!!!

Also stehen wir um 6.00 h auf, gerade als es anfängt, etwas hell zu werden. Kurzes Frühstück und dann nach Osten raus aus dem VoF. Über Overton gehts durchs Moapa Valley zur I 15 und dann nordwärts.

Aber auf dem Weg liegt ja noch das "Little Jamaica". Wir haben uns extra die Wegbeschreibung ausgedruckt. Und nachdem es heute wieder so warm ist, wollen wir unbedingt baden gehen. Dank der Beschreibung finden wir auch den trail-Anfang und laufen los. Ja, und dann kommen wir genau bis hierher:



Dort unten, in diesem kleinen Pool, wäre die schönste Abkühlung, die wir uns im Moment vorstellen können. Nur leider führt kein Weg da runter. Ich weiss nicht, wie andere das machen. Aber für uns war Schluss und wir mussten mühsam den ganzen Weg wieder hochsteigen.

Frustriert und verschwitzt fahren wir weiter. Kurz vor der Grenze nach Arizona kommen wir zum Pipe Spring National Monument. Das ist eine alte Ranch aus dem Jahr 1870. Hier erinnert alles an die frühen erste Siedler.










Nach ca. 1 Stunde gehts weiter.

Um ca. 16.00 h kommen wir am Grand Canyon an und fahren natürlich sofort auf den Campingplatz. Und hier gleich der erste Schock: der gesamte CG ist voll!! Sowas hätten wir jetzt in der Nebensaison nicht erwartet. Noch dazu an einem Ziel wie der North Rim, der ja nicht so berühmt ist wie der South Rim.

Wir sprechen mit dem Parkrancher und der erzählt uns, dass gleich ausserhalb des Nationalparks BLM-Land ist. Und wir uns dort einen Stellplatz suchen könnten.
Also bleiben wir so lange wie möglich im Nationalpark. Für heute ist sowieso nur der Bright Angel Point geplant:






Dann fahren wir raus aus dem Nationalpark und suchen uns ein schönes, wildes Plätzchen im Wald:




Später abends gibts noch einen wunderbaren Sonnenuntergang:



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Re:Auf der Suche nach den bunten Blättern
« am: 22.November 2019 16:55:35 »
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Samstag, 10.10.

Der gesamte heutige Tag ist für den Grand Canyon vorgesehen.
Zuerst fahren wir nocheinmal zum Brigth Angel Point, um diesen Ausblick noch zu geniessen:








Dann gehts weiter zum Cape Royal, wo wir das Angels Windows anschauen und auch alle anderen Aussichtspunkte ablaufen:








Und auch zum Point Imperial fahren wir noch, um auch dort jeden Viewpoint abzulaufen:








Erst kurz vor Sonnenuntergang fahren wir wieder aus dem Park und suchen uns wieder eine schöne Stelle zum Übernachten:






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Re:Auf der Suche nach den bunten Blättern
« am: 23.November 2019 09:7:4 »
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Das ist ein Albert's Squirrel, ein Verwandter der Eichhörnnchen. Hier sind noch ein paar andere Bilder davon:


https://www.nps.gov/band/learn/nature/aberts-squirrel.htm

https://www.nps.gov/grca/learn/nature/mammals.htm

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Re:Auf der Suche nach den bunten Blättern
« am: 23.November 2019 18:2:4 »
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Sonntag, 11.10.

Leider müssen wir uns heute vom Grand Canyon verabschieden. Wir fahren über Fredonia und Kanab zum Osteingang des Zion Nationalparks. Um 12.00 h sind wir schon am Eingang. Kaum im Nationalpark trifft uns fast der Schlag: Es ist ein Wahnsinns-Verkehr. Dabei haben wir unsere Tour extra so gelegt, dass wir erst am Sonntag im Zion ankommen, da wir gewarnt waren, das Wochenende wäre am vollsten. Wir hatten also erwartet, dass alle Autos rausfahren. Aber nein: reinwärts gings genauso zu.

Gleich nach dem Eingang kommt man zur Checkerboard Mesa. Der Berg erinnert wirklich an ein Schachbrett:




Eigentlich wollten wir gleich heute den Trail zum Canyon Overlook laufen, da wir durch den Tunnel nicht mehr zurückkommen würden. Der Trailhead ist in unserer Fahrtrichtung vor dem Tunnel. Aber wir haben keine Chance: es ist unmöglich, einen Parkplatz zu bekommen. Also fahren wir schön brav im Konvoi durch den Tunnel und in der Autoschlange auf der anderen Seite ins Valley.








Als erstes fahren wir zum South Campground, da dieser ein "first come first serve" Campingplatz ist. Und sind total entsetzt: dieser CG ist geschlossen. Es steht ein grosses Schild "campground full". Mit sowas haben wir am Sonntag Nachmittag in der absoluten Nebensaison wirklich nicht gerechnet.
Also weiter zum Watchmann CG, den man reservieren könnte. Dort müssen wir hören, dass sie schon seit Monaten ausgebucht sind.

Also bleibt uns nichts weiter übrig, als nach Springdale zu fahren. Dort auf dem privaten Zion Canyon Campground bekommen wir sogar ein sehr schönes, allerdings auch sehr teueres Plätzchen, direkt am Virgin River.

Wir stellen ganz schnell das Womo ab und laufen an die Strasse um mit dem Shuttle ins Zion Valley zu fahren. Dort fahren wir bis zur Endstation und laufen dann den River Walk Trail. Der geht schön gemütlich am Fluss entlang und dauert hin und zurück nur 1 Stunde.
Aber auch hier sind wir entsetzt: es sind hunderte Menschen unterwegs. Und so viele Asiaten, die noch dazu absolut laut sind. Wirklich nervig.










Hier hatte ich eigentlich eine schöne Laubfärbung erwartet. Aber dazu waren wir wohl zu früh.

Anschliessend gehts noch 1/2 Stund zum Weeping Rock und dann mit dem Shuttle wieder zurück zum Campingplatz.


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Re:Auf der Suche nach den bunten Blättern
« am: 24.November 2019 14:41:48 »
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Montag, 12.10.

Wir wollen wandern. Also geht es mit dem Shuttle erst mal zum Visitor Center, damit wir uns über die trails erkundigen können.

Wir wollen zu den Lower Emerald Pools und weiter zum Upper Emerald Pool, wissen aber nicht, welchen trail wir am besten hoch gehen.
Wir bekommen die Auskunft, dass der Kayenta Trail zwar total in der Sonne liegt, aber nur sehr moderate Steigungen hat, also mehr oder weniger gleichmässig ansteigt. Das ist genau das Richtige für mich, da ich derzeit mit meiner Hüfte keine grossen Schritte machen kann.

Leider stellt sich heraus, dass wir hier das erste mal (leider nicht zum letzten mal) mit einem total inkompetenten Parkrancher gesprochen haben. Der trail war zwar 2/3 im Schatten (zum Glück), aber die ersten ca. 300 m gings absolut steil nach oben, über sehr hohe natürliche Felsstufen. Danach war der trail sehr schön:










Lower Emerald Pools von unten:






Und von oben:




Von den Lower Emeral Pools gehts dann sehr steil und felsig nach oben. Und da es schon gegen Mittag ging, war es auch noch heiss.
Leider habe ich von den Upper Pools keine Bilder. Die sind alle irgendwie nicht aussagekräftig. Deshalb nur noch ein paar Aussichten während der Wanderung:






Auf dem Rückweg stand dann dieses Deer mitten auf dem Trail und liess sich auch nicht verjagen:




Am Wegesrand:




Nachdem wir dann nachmittags wieder am Womo waren, machten wir uns auf die Suche nach einem Campinggplatz. Also wieder zum South CG: kein Platz frei. Deshalb entschieden wir, erst mal zum Museum zu laufen und dort den Film über den NP anzuschauen. Dann wieder mit dem Bus zurück zum Womo. Wir versuchen es am Watchmann CG. Obwohl dort auch das Schild steht "campground full". Aber wir haben Glück: solange wir noch am Eingang mit dem Parkrancher sprechen, kommt eine Stornierung rein. Und wir bekommen einen Campingplatz !!!!!!

Das wird natürlich gleich ausgenutzt, um richtig schön und gemütlich zu grillen:






Es war heute ein sehr heisser Tag. Nachmittags hatten wir 32 Grad im Schatten. Abends um 21.00 h hat es immer noch 18 Grad.

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Re:Auf der Suche nach den bunten Blättern
« am: 25.November 2019 08:44:47 »
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Hallo Sandra,
dass es voll sein wird, war uns schon klar, aber wir hätten trotzdem nicht mit diesen Massen gerechnet.
Wir waren ja auf derselben Tour dann 2 Wochen später nochmal im Zion. Und da war es nicht viel besser, auch da bekamen wir nur mit viel Glück noch einen Stellplatz.

Und zu diesem Zeitpunkt, also Anfang November, hatten wir eigentlich alle Stadien der Laubfärbung: von gerade erst angefangen (im Zion Valley) bis auf fast vorbei. Der Bericht dazu kommt ja noch.

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Re:Auf der Suche nach den bunten Blättern
« am: 25.November 2019 16:51:29 »
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Dienstag, 13.10.

Irgendwie bin ich froh, dass wir heute weiterfahren müssen. Mir sind diese vielen Menschen auf den Nerv gegangen.
Wir fahren schon sehr früh los, raus auf die I 15, dann nach Norden zum Kolob Canyon, der auch zum Zion NP gehört.




Dort laufen wir erst mal den 7 km trail zum Taylor Creek:








Auf dem Weg kommen wir an Larsons Cabin vorbei und an einer weiteren Cabin, deren Namen ich aber nirgends finden konnte:






Am Ende des trails werden wir mit diesem wirklich sehr grossen Double Arche Alcove belohnt:






Zurück am Parkplatz können wir noch diese Tarantel bewundern:




Wir fahren die Strasse weiter bis zum Kolob Canyon Viewpoint und geniessen jeden Aussichtspunkt:




Jetzt müssen wir uns endgültig vom Zion NP verabschieden. Wir fahren wieder raus zur I 15.

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Re:Auf der Suche nach den bunten Blättern
« am: 25.November 2019 16:55:9 »
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Wir fahren wieder auf die I 15 nach Norden. Fahren über Cedar City und biegen dann in die 14 ab, Richtung Cedar Breaks National Monument. Hier kommen wir höher in die Berge und damit können wir endlich etwas von der Laubfärbung sehen:




Wir wissen, dass der Campingplatz im Cedar Breaks NP schon geschlossen hat. Aber ca. 5 Meilen vor der Abfahrt ins NM finden wir einen Campingplatz, der zwar auch schon geschlossen ist, aber da hängt ein Schild, dass man reinfahren darf und für die Hälfte des normalen Betrages dort übernachten kann. Na, das machen wir doch sofort.




Wir besetzen unseren Stellplatz und fahren dann doch noch schnell zum NM hoch:

Nein, das ist nicht der Bryce Canyon, das ist Cedar Breaks National Monument:








Obwohl wir heute auf 2.500 m Höhe sind, können wir noch bis 20.00 h draussen sitzen.

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Re:Auf der Suche nach den bunten Blättern
« am: 26.November 2019 14:19:58 »
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Hallo Sandra,
ganz ehrlich: ich weiss gar nicht, wo diese Taranteln leben. Vielleicht wirklich in diesen Löchern? Jedenfalls haben wir heuer bei unserem Trip durch NewMexico auch wieder einige gesehen und ich meine, die waren noch etwas grösser. Aber jedesmal waren die auf Parkplätzen, eigenartigerweise.

Ich habe gelesen, dass am Grand Canyon ein starker Schneesturm erwartet wird. Hoffentlich hast Du das Zimmer lange genug gebucht, damit Du in Ruhe abwarten kannst, bis alles vorbei ist.

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Re:Auf der Suche nach den bunten Blättern
« am: 26.November 2019 14:26:29 »
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Mittwoch, 14.10.

Wir haben wieder den allerschönsten Sonnenschein, allerdings nur 3 Grad.
Zuerst fahren wir noch einmal hoch in den Cedar Breaks. Dort fahren wir wieder alle Viewpoints ab:









Das Visitorcenter hat leider schon geschlossen. Aber es ist auch von aussen sehenswert:





Wir machen noch eine kleine Wanderung zum Alpine Pond:




Und dann gehts weiter über die 143 nach Panguitch und zur 12 nach Osten. Wir wollen bis zum Bryce Canyon fahren.




Gegen 13.00 h sind wir am Red Canyon und sprechen dort mit den Parkranchern. Die meinen, im Bryce wird es bestimmt voll, wir sollten also schnellstens weiterfahren. Das wollen wir aber nicht, denn ich will endlich mal den Red Canyon erwandern. Also entscheiden wir, dass wir gleich hier auf dem Campingplatz bleiben und besetzen unseren Stellplatz. Jetzt haben wir schön viel Zeit zum Laufen. Also machen wir einen Rundweg über Pink Ledges trail, Hoodoo trail, Birdseye trail, Photo trail und zurück über den Bike trail. Das hört sich jetzt wahnsinnig lang an, waren aber nur 4 km, für die wir allerdings 2 Stunden gebraucht haben, weil wir so viele Fotos machten.














Sogar ein Kamel trafen wir am Weg  grin




Wir geniessen noch die Ruhe und die Sonne am Campingplatz. Aber als es dunkel wird, wirds auch schnell kalt.

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Re:Auf der Suche nach den bunten Blättern
« am: 26.November 2019 14:28:37 »
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Jetzt gibts hier eine kurze Pause:
Wir sind ab morgen für 2 Wochen am Gardasee. Das ist unsere kleine Flucht bevor der ganze Weihnachtsrummel angeht.

Weiter gehts hier dann Mitte Dezember.

Bis dann
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Re:Auf der Suche nach den bunten Blättern
« am: 7.Dezember 2019 19:22:13 »
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So, wir sind wieder gut daheim angekommen. Und da muss ich gleich mal weiterschreiben:

15.10.
Um 9.00 h sind wir bereit zur Abfahrt. Um 9.30 h sind wir im Bryce Canyon. Wie üblich wollen wir zuerst ins Visitorenter, aber dort bekommen wir schon keinen Parkplatz mehr! Das geht ja schon mal gut los!
Also fahren wir gleich zum Campingplatz. Der füllt sich auch schon, aber wir bekommen noch ein sehr schönes Plätzchen. Wir trinken einen Kaffee, besetzen unseren Stellplatz und fahren dann erst mal los, durch den Nationalpark.
Wir fahren jeden Viewpoint an. Jedesmal muss man aussteigen und ein paar hundert Meter bis zum Aussichtspunkt laufen. Für Fussfaule ist das nicht der richtige Nationalpark.

Leider können wir nicht bis zum Paria View fahren, da diese Strasse für Wohnmobile gesperrt ist.

Nachdem auch die Parkplätze an den Viewpoints langsam voll werden, fahren wir zurück, erst zum Visitorcenter und dann zum Campingplatz. Gerade rechtzeitig, denn da ist gerade eine amerikanische Familie dabei, Ihre Zelte auf unserem Stellplatz aufzubauen. Wir fragen, ob sie denn nicht den Zettel an der Einfahrt zum Stellpatz gesehen hätten und bekommen ganz doof zur Antwort: nein!! Trotzdem packen sie aber ganz schnell ihre Sachen wieder zusammen und verziehen sich.
Wir sind schon etwas schockiert, denn sowas kennen wir aus USA überhaupt nicht. Eigentlich sind die Amerikaner doch immer sehr rücksichtsvoll und sie wissen ja auch, wie das mit der Stellplatz-Reservierung geregelt ist. Was wäre wohl passiert, wenn wir 1 Stunde später gekommen wären und die Familie auf Wanderung gewesen wäre? Wir wären gar nicht mehr auf unseren bezahlten Stellplatz gekommen.

Nach einer kleinen Brotzeit lassen wir unser Womo stehen und laufen gleich vom Stellplatz aus los. Hin zum Rim, am Rim entlang zum Sunrise Point. Dann gehts über den Queens Garden trail runter in den Canyon und über den Navajo Trail, the wall, wieder hoch. Das sind insgesamt 5 km und 150 Höhenmeter runter und rauf. Wir brauchen dafür 4 Stunden, weil wir soviel fotografieren.

Eigentlich wollten wir ja die ganze Strecke über den Peekaboo Trail bis zum Bryce Point laufen. Aber nachdem der Park-Shuttle nicht mehr fährt, hätten wir von dort nochmal ca. 4 Meilen am Rim zurücklaufen müssen. Schade, aber das war uns dann doch zu weit.

So geniessen wir am späten Nachmittag noch unseren schönen Stellplatz.






















Noch ein kleiner Nachtrag:
Wir haben wir schon wieder eine Begegnung mit einem total inkompetenten Parkranger.
Wir wollen im Visitorcenter wissen, ob es irgendeine Möglichkeit gibt, vom Bryce Point zurück zu fahren, da wir bis dorthin laufen wollen. Ich bekomme von dieser sehr netten Lady die Auskunft, wir sollten halt zum Bryce Point fahren! Ich versuche dreimal, Ihr zu erklären, dass wir den Bryce Point heute schon gesehen haben, dass wir aber durch den Canyon dorthin laufen wollen. Sie reagiert überhaupt nicht, sondern meint nach wie vor, wie sollten hin fahren!

Dann versuche ich die Alternative: ich frage, wenn wir vom Queens Garten trail kommen und den Navajo Trail hoch wollen, welcher "Ast" der interessantere ist (es gibt dort zwei Möglichkeiten, hoch zu gehen, da der Navajo Trail an sich schon ein Rundweg ist).
Die Antwort: Jeder Teil hat seine Schönheiten!!! Aber WAS es da zu sehen gibt, das konnte sie mir nicht sagen! Ich bin mir 100 %ig sicher, dass diese Dame weder den einen noch den anderen trail jeweils gelaufen ist.

Haben die Nationalparks inzwischen so wenig Geld, dass sie mit inkompetenten Parkrangern zufrieden sein müssen? Was passiert, wenn da mal von Touristen eine wirklich wichtige Frage kommt?

Beate
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