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  23.Juli 2018 01:36:55

Seiten: 1 2 3 [4] Antwort Überwachen Senden Sie dieses Thema Drucken
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 Thema: Ohne Herrn Appendix auf Sir Ernest Shackletons Spuren  (Gelesen 11954 mal)
S@bine

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Re:Ohne Herrn Appendix auf Sir Ernest Shackletons Spuren
« Antwort #60 am: 11.Oktober 2014 14:02:19 »
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Tag 20 – Buenos Aires


Ich hatte von einem neuen Museum unterhalb der Casa Rosada gelesen, dorthin steuern wir zuerst, um dann festzustellen, nachdem ich einen Polizisten gefragt habe, dass es geschlossen sei. Schade, hätte mich interessiert.

So heißt unser nächstes Ziel San Telmo. Bisher war ich jedes Mal immer an einem Sonntag in San Telmo. Dann findet immer die Feria, der Flohmarkt, statt. Heute ist ein Wochentag. Die Straßen sind ungewöhnlich leer. Wir lassen uns Zeit, gehen über Straßen mit Kopfsteinpflaster und lassen uns auf der Plaza Dorrega nieder. Hier findet man heute ohne Probleme einen Platz. Wir schauen den Tangotänzern zu und genießen diese Atmosphäre.

Später am Tag laufen wir noch die Calle Florida entlang und ich kaufe noch ein paar CDs sowie den einen oder anderen Guia mit Reisezielen in Argentinien. Reiseführer, die man bei uns wohl so nicht oder zumindest nicht so einfach bekommt.
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S@bine

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Re:Ohne Herrn Appendix auf Sir Ernest Shackletons Spuren
« Antwort #60 am: 11.Oktober 2014 14:03:18 »
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Tag 21 – Heimflug


Der Tag des Heimfluges. Pünktlich kommt das Remise von Manuel Tienda Leon und bringt uns zum Flughafen, wo uns der Kranich-Flieger nach guten 14 Stunden in Frankfurt am nächsten Morgen ausspuckt.

Eine sehr eindrückliche Reise ist zu Ende.

Jetzt fehlt nur noch das Fazit.
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S@bine

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Re:Ohne Herrn Appendix auf Sir Ernest Shackletons Spuren
« Antwort #60 am: 11.Oktober 2014 14:09:26 »
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Zuerst einmal vielen Dank an alle, die noch beim Bericht (wieder) dabei sind. Besonderen Dank für euer Verständnis dafür, dass es länger gedauert hat und ihr nicht gedrängelt habt. Es gab/gibt einfach Zeiten, wo ich nicht so die Muse hatte, zu schreiben.
Die letzten wenigen Tage habe ich es jetzt nachgeholt, war nicht immer so einfach, da ich so gut wie keine Notizen gemacht hatte und jeden Tag wieder frisch in mein Gedächtnis zurückrufen musste.



Fazit


Mit dieser Kreuzfahrt, insbesondere mit Südgeorgien, habe ich mir einen lang gehegten Reisetraum erfüllt. Auch wenn sie sehr geprägt war mit dem unsäglichen Mr. Seasick, der unseren Wettbewerb, auf den ich sehr gerne verzichtet hätte, eindeutig für sich entschieden hat.

Wenn ich ehrlich bin, habe ich im Vorfeld damit gerechnet, jedoch nicht in dieser Form. Ich dachte, dass ich mich nach wenigen Tagen daran gewöhnt haben würde, aber weit gefehlt. Ich bin definitiv nicht fürs Reisen auf Wasser gemacht. Die meiste Zeit stand ich unter irgendwelchen Mittelchen, ohne hätte ich höchstwahrscheinlich keinen einzigen Punkt für mich verbuchen können.

Für den einen oder anderen muss ich vielleicht erwähnen, dass wir bis zu unserer Afrika-Reise letztes Jahr zum großen Glück weniger Probleme mit irgendwelchen Gesundheitsproblemen auf Reisen hatten und unsere nächste Reise nach La Palma verlief auch wieder ohne Zwischenfälle.

Trotzdem war das Erscheinen von Mr. Seasick auf dieser Kreuzfahrt für mich die Mühe diesbezüglich wert, und ich habe – auch wenn mir mal wieder besonders übel war – es kein einziges Mal bereut, sie gemacht zu haben. Die Reise führte uns in Gebiete, die wir nur vom Fernsehen und von Bildern kannten, so fremd und so wundervoll, mit einer Tierwelt, die alle meine hoch gesteckten Erwartungen übertroffen hat. Es war eine tolle Tour, gespickt mit Highlights; meine persönlichen, wenn es überhaupt möglich ist, welche herauszustellen, waren Südgeorgien, hier besonders der Landgang in der Fortuna Bay, und dann Port Lockroy mit den Baby-Pinguinen sowie Paradise Bay … und, und, und. Jeder Landgang war phantastisch.

Nach der Kreuzfahrt haben wir eine Zeitlang gesagt, wir haben drei auf einmal gemacht: Die erste, die letzte und die einzige. Mittlerweile ertappe ich mich immer mal wieder bei dem Gedanken, dass ich vielleicht, wenn es sich ergeben sollte, noch einmal in dieses Gebiet fahren würde. Eine andere Kreuzfahrt kommt aber nicht für mich in Frage (zumindest Stand heute). Ich könnte mir eine Fahrt auf einem großen Schiff mit Unterhaltungsprogramm nicht vorstellen. Definitiv nicht meine Art des Reisens, meinem Mann geht es nicht anders.

Hingegen eine Kreuzfahrt wie diese, mit „Expeditionscharakter very light“, ja wäre noch einmal vorstellbar für mich. Dann würde ich aber wohl noch ein bisschen mehr sparen müssen, denn ich würde mir dann eine Reise leisten wollen, die noch mehr Landgänge hat, auf einem noch kleineren Schiff. Neidlos muss ich zugeben, dass man da sicherlich noch mehr sieht. Aber wer weiß, ob sich das irgendwann einmal realisieren lässt. Träumen sei erlaubt.

Die MS Delphin hat unsere Erwartungen bezüglich des Preis-Leistungs-Verhältnisses übertroffen. Am Service gab es rein gar nichts zu meckern, die Landgänge waren hervorragend organisiert, die Lektoren waren allesamt prima und unsere Kabine war großartig. Wir sind sehr froh, dass wir uns eine bessere Kategorie geleistet haben. Mit dem Wetter hatten wir zudem ebenfalls großes Glück.

Wie immer habe ich im Bericht versucht, ein wenig Hintergrundinformation zu liefern (für mich gehört bei meinen Reisen einfach dazu, dass ich mich auch immer damit beschäftige) und wie ich das eine oder andere persönlich wahrgenommen habe. Besonders bei dieser Reise, weil ich glaube, dass diese Region und auch die Geschichte nicht so bekannt sind. Ich hoffe, das ist mir gelungen.

Bei mir gibt es ja keine Bilder (daran wird sich nichts ändern), aber man kann die Orte mit Bildern recherchieren --- vielleicht habe ich aber das eine oder andere Kopfkino bei euch aktivieren können.

Alles in allem war es eine GRANDIOSE Reise – ohne Herrn Appendix und trotz Mr. Seasick!

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« Letzte Änderung: 11.Oktober 2014 16:44:05 von S@bine » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
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Reiseberichtjunkie

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Re:Ohne Herrn Appendix auf Sir Ernest Shackletons Spuren
« Antwort #60 am: 12.Oktober 2014 17:56:56 »
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Liebe Sabine!

Nachdem ich ja eine nette Einladung zu deinem Bericht bekommen habe, habe ich ihn nun fast in einem Rutsch gelesen.

Auch wenn bei deinen Berichten immer wieder nach Fotos gefragt wird, bin ich der Meinung, dass deine Berichte auch sehr gut ohne Bilder zu lesen sind. Ein gutes Buch braucht ja auch keine Bilder. Und ja: Du hast bei mir Kopfkino ausgelöst.

Eine tolle Reise! Und dass dieses Traumziel so schnell für dich Wirklichkeit geworden ist, freut mich sehr für dich. Nur auf die Begleitung von Mr. Seasick hätte ich verzichten können. Aber danke, dass du ehrlich davon berichtet hast, wie er zugeschlagen hat. Er gehörte nun einmal dazu.

Sabine, lieben Dank für deinen Bericht. Nachdem ich mich ja nun auch hier angemeldet habe, bleibe ich leichter auf dem Laufenden bzgl. deiner Berichte. Und ich hoffe natürlich auf den nächsten!

Ganz liebe Grüße,

Andrea
Liebe Grüße, Andrea
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S@bine

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Re:Ohne Herrn Appendix auf Sir Ernest Shackletons Spuren
« Antwort #60 am: 12.Oktober 2014 18:11:20 »
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Liebe Andrea,

vielen Dank für deine netten Worte! Das freut mich natürlich besonders von dir zu lesen - als "ausgemachter Reiseberichtjunkie"  cheesy

Ja, ich mag einfach die Bilder nicht auf irgendwelchen Plattformen hochladen. Es gibt dann noch Forentreffen, wo ich auch gerne Fotobücher (wenn ich sie dann fertig bekomme, war letzthin nicht so *hüstel, hüstel*) mitbringe und wer weiß, vielleicht passt es dann auch bei einem der nächsten bei dir. Das wäre schön.

LG
Sabine
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Känguru

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Re:Ohne Herrn Appendix auf Sir Ernest Shackletons Spuren
« Antwort #60 am: 20.Oktober 2014 20:08:29 »
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Hallo Sabine,

war spannend und kurzweilig Deinen Reisbericht zu lesen.

Danke nochmals für Deine Mühe, die Du Dir gemacht hast.

Ich gucke mir beim nächsten Forentreffen gerne das Fotobuch an ( oder beim übernächsten...) Ich weiß, dass alles Zeit und Muße braucht.
Ich bin da sicherlich kein Vorbild und nicht so aktiv.

LG Karin
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Katja

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Re:Ohne Herrn Appendix auf Sir Ernest Shackletons Spuren
« Antwort #60 am: 20.Oktober 2014 22:42:14 »
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Hallo Sabine,
ich muss zugegeben, dass ich neugierig war und deinen Bericht auch gelesen haben, obwohl wir höchstwahrscheinlich nie nach Südgeorgien reisen werden.
Deine Begeisterung kommt im Bericht gut rüber. Aber mir wäre doch zu mulmig dort in den Gewässern auf einem Schiff, von den Kosten mal ganz abgesehen, und zumindest Volker hätte sicherlich auch mit Mr Seasick zu kämpfen, da würde er sowieso streiken. Aber so konnte ich zumindest virtuell mitreisen.
Und es freut mich, dass du dir deinen Traum erfüllen konntest.
Viele Grüße
Katja
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S@bine

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Re:Ohne Herrn Appendix auf Sir Ernest Shackletons Spuren
« Antwort #60 am: 23.Oktober 2014 19:05:48 »
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Hallo Karin, hallo Katja,

schön, dass euch der Bericht gefallen hat und @Katja: Mulmig war es mir nicht auf dem Schiff, es gab zwar einmal abends eine Nebelfront und der Kapitän betätigte dann immer wieder das Nebelhorn, da habe ich zwar auch gedacht, na ja, irgendwie wie in "The Fog", aber richtig mulmig war es mir nie, wahrscheinlich dank Mr. Seasick. Da hatte der Kerl am Ende noch etwas Gutes, stelle ich gerade fest ...

LG
Sabine
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spick

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Re:Ohne Herrn Appendix auf Sir Ernest Shackletons Spuren
« Antwort #60 am: 26.Oktober 2014 14:05:12 »
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Liebe Sabine,
ganz herzlichen Dank für diesen packenden Bericht. Schön, dass du es geschafft hast, ihn vor unserer Abreise fertig zu stellen  wink
Auch wir fanden insbesondere Südgeorgien sehr beeindruckend, Port Lockroy und vor allem auch die Paradiesbucht. Eine Reise in die Antarktis ist und bleibt ein Erlebnis der besonderen Art. Die Tierwelt ist unglaublich, vor allem, da die Pinguine, Seeelefanten und Robben den Menschen dort nicht als Feind kennen, also auch überhaupt nicht scheu sind.
Schade nur für dich, dass Mr. Seasick dich nicht mochte.

Nach Buenos Aires und Ushuaia kommen wir ja nun auch wieder. Ab 01. November sind wir für 5 Tage in Buenos Aires und werden dann mit unserem Wohnmobil etwa 2 Wochen unterwegs sein bis Ushuaia. Und ab da geht es dann Richtung Norden, bis Alaska. Wir sind gespannt.

LG
der Heinz
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S@bine

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Re:Ohne Herrn Appendix auf Sir Ernest Shackletons Spuren
« Antwort #60 am: 27.Oktober 2014 19:47:30 »
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Danke für die netten Worte, lieber Heinz!
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Tweety

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Re:Ohne Herrn Appendix auf Sir Ernest Shackletons Spuren
« Antwort #60 am: 29.Oktober 2014 14:20:16 »
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Liebe Sabine,

wie heißt es doch so schön: was lange währt....  cheesy
Nun habe ich Deinen Bericht komplett gelesen - ich habe mitgelitten und mich, so weit die Vorstellung reichte, mit Dir über die Pinguine, Eisberge und Wale gefreut.
Es muss schon sehr, sehr besonders sein, sich einen Weg durch die Knäule von Pinguinen zu bahnen.
Und ich hoffe sehr darauf, dann das Fotobuch dazu zu sehen.
Es war schön, mitzureisen.

Herzlichen Dank dafür und
viele liebe Grüße, auch an "den Steward" wink
Christina
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