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  21.Oktober 2021 00:13:19

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 Thema: Kurzreisebericht Simbabwe  (Gelesen 7638 mal)
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Kurzreisebericht Simbabwe
« am: 26.Oktober 2015 19:48:51 »
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Liebe Foris
Der ein oder andere von Euch liebäugelt vielleicht mit einer Reise nach Simbabwe, deshalb dieser Kurzbericht. Im September waren wir für ein paar Tage im Hwange NP (Selbstfahrer) und im Mana Pools NP (fly in).



Hwange Nationalpark
Eine Straßenkarte vom Park gab es nicht vor Ort, aber wir hatten uns bereits vor der Reise eine vom Ilona Hupe Verlag besorgt.
Die Nationalparkgebühren konnten wir am Main Camp mit Kreditkarte bezahlen.
Die Unterkünfte (wir hatten die Lodge Kategorie mit eigenem Bad und Küche) hatten wir vorbuchen lassen. Sie waren renoviert. Gemütlichkeit ist etwas anderes für uns, aber es war nicht schlechter als in den stattlichen Unterkünften des KNPs. Die Einzelbetten hatten alle Mosquitonetze, die groß genug für die Betten waren. Das Geschirr war tip top sauber, neuer Kühlschrank und sowohl ein Gas- als auch ein Elektrikherd waren jeweils vorhanden.
Übernachtungen im Main Camp lohnt sich wegen der Nähe zur Nyamandhlovu Platform. Und nachts hüpften im Camp dutzende Springhasen herum.
Den Ausblick vom Sinamatella Camp fand ich wunderschön. Eine 500 köpfige Büffelherde graste abends in der Ebene. Im Camp vergnügten sich Klippschliefer und bunte Vögel an einer Tränke.
Schön und nicht viel teurer als die stattlichen Unterkünfte war das private Kapulacamp. Hier schläft man in großen Zelten (Doppelbett) ohne Mosquitonetz, Toilette und Dusche sind im Zelt. Es gibt eine Gemeinschaftsküche, die vermutlich schnell zu klein werden kann, wenn das Camp mit 4 Parteien voll ist. Uns hat es dort so gut gefallen, dass wir unsere vorgebuchte Nacht im Robins Camp sausen ließen und noch einmal dort übernachteten. Kapula liegt in der Nähe von Masuma (und Shumba).
Im nach hinein hätte ich gerne gecampt. Bei Didima, Mandavu und Masuma ist der Campingplatz direkt am Hide angeschlossen. Natürlich ziehen diese Hides auch die Tagestouristen an, aber nach Campschluss ist man dort alleine.
"Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
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Re:Kurzreisebericht Simbabwe
« am: 26.Oktober 2015 19:50:09 »
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Die von uns gefahrenen Straßen im NP sind super zu fahren gewesen. Für die Hauptstrecken hätten wir nicht einmal einen 4 x4 benötigt.
Gefahren sind wir vom Main Camp bis zum Robins Camp; vom Main Camp eine große Schleife via Ngweshla Pan; Dopi Pan zur Dom Pan und Dopi via Caterpillar zum Main Camp. Vom Main Camp ging es die Schleife via Kaoshe Pan (Abstecher bis Mtoa Pan) entlang. Außerdem fuhren wir den Lukosi River Loop,  die Sinamatella River Road und den Salt Spring Loop.
Eine Sandpiste gibt es zwischen Somalisa und Manga 3 Pan. Wir kamen gut durch, auch ohne den Reifendruck zu erniedrigen. Wir haben allerdings auch einen 4x4 Fahrer getroffen, der sich dort eingegraben hatte. Die einzige etwas schwierigerere Passage (Flußbettquerungen) fuhren wir zwischen kurz vor Boabab Pan und Sinamatella.
Der Shop im Main Camp war noch ganz gut sortiert, allerdings gab es nur 300ml Wasserflaschen zu kaufen. In den Shops von Sinamatella und Robins Camp haben wir leider außer Chips und Bier nichts bekommen. Reis, Bohnen und Corned Beef hätte es noch gegeben.
Die meisten Tiere sahen wir am Masuma Dam und an der Ngweshla Pan. Diese Pan ist wohl immer ein großer Anziehungspunkt für Tiere, da sich im größeren Umkreis kein weiteres Wasserloch befindet.






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Re:Kurzreisebericht Simbabwe
« am: 26.Oktober 2015 19:51:19 »
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Hunderte Elefanten sahen wir an der Nyamandhlova Platform, Dopi Pan, Manga Pan1, Masumamalisa Pan, Ngweshla Pan, Dom Pan und Masuma Dam.
Der Mandavu Dam ist bekannt für seine großen Büffelherden am Morgen (leider weiter weg).




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Re:Kurzreisebericht Simbabwe
« am: 26.Oktober 2015 19:52:49 »
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Was ist so besonders am Hwange? Es gibt nur eine Teerstraße und die meisten Sand/Schotterstraßen sind einfach zu befahren. Also Abenteuer für Softies, wie wir es momentan sind.
Wer Elefanten liebt, wird den Hwange lieben, hier sieht man in wenigen Tagen tausende und das ist nicht übertrieben.




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Re:Kurzreisebericht Simbabwe
« am: 26.Oktober 2015 19:53:35 »
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Unsere Highlights waren neben den Elefantenmassen 2 Rappenantilopenherden (16 bzw. 17 Tiere an der Shumba Pan bzw. Dom Pan)





ein halbstündiges „Kampftraining“ von Hippos beim Masuma Dam





und eine Wildhundsichtung ohne ein weiteres Auto.


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Re:Kurzreisebericht Simbabwe
« am: 26.Oktober 2015 19:54:07 »
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Ansonsten war es einfach wunderschön am Wasserloch zu sitzen und den Tieren zuzusehen. An der Ngweshla Pan standen wir ca 4 Stunden. Am Masuma Dam sassen wir 1,5 Tage und uns wurde nicht langweilig.
In den 5 Tagen haben wir keinen einzigen Löwen gesehen, was ich persönlich nehme. Sonst finden die mich immer. Dabei gibt es mehrere große Familien im Hwange, die wir immer nur knapp verpaßt haben. Auf den Displays anderer Touristenkameras sahen wir jede Menge Löwen mit sooo süßen Cups. Naja der nächste Afrikaurlaub kommt bestimmt! Und ich würde den Hwange gerne auch einmal grün erleben. Natürlich sind dann die Tiersichtungen nicht mehr so einfach.
In Victoria Falls schliefen wir in der Lokuthula Lodge. Eine Selbstverpflegerlodge mit Flair, Warzenschweinen, Buschböckchen und Perlhühner um die Unterkünfte. Ein sehr leckeres Frühstück bekamen wir in der Victoria Falls Safari Lodge mit Blick auf ein Wasserloch, das am Abend beleuchtet wird. Das Abendessen war ebenfalls sehr delikat, der Service freundlich, witzig und für uns einfach perfekt und wir hatten einen 20% Discount von der Lokuthula Lodge. 
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Re:Kurzreisebericht Simbabwe
« am: 26.Oktober 2015 19:55:37 »
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Vielleicht doch ein paar Sätze zu Mana Pools. Wir hatten einfach Pech mit dem 2. Guide (das erste Mal im Leben, dass ich kein Tip gegeben habe) und mit der Lage der 2. Unterkunft (mobile camp) und mit den Tiersichtungen. Außerdem kannten wir das Escarpment in Sambia wunderschön grün und so verzweifelte ich mit der braunen und brennenden Landschaft.
Aber wir hatten auch eine wunderschöne Kanufahrt.





Wir sahen zumindest einzelne Karminspinte und die Landschaft am Fluß ist sehr schön. Und immerhin sahen wir hier 10 Löwen und einen Leoparden. Aber wo waren die berühmten Wildhunde und die tausendköpfigen Büffelherden? Ja das Leben ist kein Wunschkonzert-ich weiß-aber schön wäre es trotzdem gewesen!
Ich habe vor immer mal wieder ein paar Bilder hier einzustellen. Aber momentan stehen wir noch am Anfang vom Aussortieren. Nicht einmal die Bilder vom Krüger/Moremi diesen Jahres sind fertig.
Bei Fragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung. Eine Reise nach Simbabwe lohnt sich auf alle Fälle!
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Ali

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Koooomm nach Südafrika

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Re:Kurzreisebericht Simbabwe
« am: 26.Oktober 2015 21:11:08 »
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Danke für den Bericht und sie super Bilder!
Das Land war nie eine Alternative für mich, solange die politische Situation sich noch nicht geändert hat. Aber schön ist es schon....

Ali
Die Törichten besuchen in den fremden Ländern die Museen.Die Weisen aber gehen in die Tavernen
(Erich Kästner)
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Re:Kurzreisebericht Simbabwe
« am: 27.Oktober 2015 16:45:36 »
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Hallo Ali
Ich verstehe Deinen Punkt sehr gut. Auf der anderen Seite ist der Tourismus eine der wenigen Möglichkeiten für die Menschen in Simbabwe Geld zu verdienen. An jeder Arbeitsstelle hängt mindestens eine Großfamilie dran. Deshalb fiel mir die Entscheidung dem einem Guide kein Trinkgeld zu geben auch sehr schwer. Ob es richtig war „sein“ Trinkgeld auf Staff und dem Guide mit dem wir Kanugefahren waren zu verteilen, weiß ich nicht, aber behalten wollte ich es auch nicht. Übrigens ist bei mir die Höhe des Trinkgeldes nicht an die Tiersichtungen gekoppelt. Für mich ist der Respekt und die Rücksicht des Guides gegenüber den Tieren und den Kollegen am wichtigsten und natürlich sein Engagement und die Umsicht mit der er mich und die anderen betreut.

Das Kanga Camp kann ich übrigens uneingeschränkt empfehlen. Staff und beide Guides mit denen wir unterwegs waren, waren top. Und am Wasserloch haben wir nachts einen Leoparden, 5 Löwen, 5 Zibets und die obligatorischen Elefanten gesehen.
Also vielleicht doch nichts wie hin.  smiley
Viele Grüße
Elisabeth
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@nna

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Re:Kurzreisebericht Simbabwe
« am: 27.Oktober 2015 17:45:26 »
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Liebe Elisabeth,

danke für deinen tollen Bericht. Auch ich bin Alis Meinung, sehe aber durchaus auch deine Argumente. Ich muss mir das alles mal auf der Karte anschauen.

Wie seid ihr angereist und wo habt ihr den Mietwagen gebucht ?
Liebe Grüße
@nna
« Letzte Änderung: 27.Oktober 2015 17:49:31 von @nna » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
pauline

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Re:Kurzreisebericht Simbabwe
« am: 27.Oktober 2015 20:36:21 »
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Hi

danke für deinen tollen Bericht incl. Fotos...  smiley
wir werden zum ersten Mal im Dezember Sambia bereisen. Ob wir auf dem Rückweg durch Zimbabwe via Mana pools und Hwange reisen werden, steht noch in den Sternen...  cool
dein Bericht macht Appetit, aber es kommt natürlich auch sehr auf´s Wetter an....

danke aber an dich

lg
pauline
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Wolkenfee

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Re:Kurzreisebericht Simbabwe
« am: 28.Oktober 2015 07:19:55 »
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Hallo zusammen, Politiker sind mir egal. Aber ob ich in ein Land reisen würde in dem akute Hungersnot und Wassermangel herrscht? Eher nicht.

Zitat:
El-Niño-Phänomen so stark wie seit 35 Jahren nicht

Hohe Lebensmittelpreise, kaum Wasser, schlechte Ernten, Stromrationierung: Das globale Klimaphänomen El Niño wirbelt zurzeit im Südlichen Afrika wie auch in vielen anderen Teilen der Welt die Ernteprognosen durcheinander. Das Phänomen entsteht im Abstand von mehreren Jahren im tropischen Pazifik und verursacht extremes Wetter in etlichen Ländern. Im Südlichen Afrika bedeutet das: Dürre in Staaten wie Namibia, Malawi oder Mosambik und sintflutartige Regenmassen in Teilen von Tansania oder der Demokratischen Republik Kongo.

"Das aktuelle El-Niño-Phänomen dürfte eines der stärksten der vergangenen 35 Jahre sein", warnt bereits das Regionalbüro der UN-Nothilfe (Ocha) in Südafrikas Metropole Johannesburg. Es dürfte nicht nur zu Ernteausfällen, sondern auch zum Ausbruch von Krankheiten und Wassermangel führen. Das Regionalbüro schätzt den Ausfall bei der Getreideernte in den 15 Ländern der Südafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft (SADC) auf 21 Prozent.

Schon jetzt ist der von Sambia und Simbabwe gemeinsam für die Stromgewinnung genutzte riesige Kariba-Staudamm so trocken, dass die Simbabwer in einigen Vierteln der Hauptstadt Harare gerade mal sechs Stunden pro Tag Strom haben.
Alles wegen El-Niño: Waldbrände, Korallensterben, Cholera und Dengue

Auch Südafrika stöhnt unter der Hitzewelle: In einigen nördlichen Städten kletterte das Thermometer auf bis zu 39 Grad Celsius. Farmer klagen über Ernteausfälle, Verbraucher über drastisch steigende Lebensmittelpreise. Denn Importe von Nahrungsmitteln aus dem Ausland haben sich angesichts des Kursverfalls vieler Landeswährungen drastisch verteuert.

Die Ocha-Experten warnen, im Südlichen Afrika seien mindestens 13,5 Millionen Menschen durch erhebliche Nahrungsengpässe gefährdet. Der Höhepunkt des Wetterphänomens wird für Ende des Jahres erwartet - er könnte aufgrund von Dürren und extremer Regenfälle somit Auswirkungen auf die Pflanzzeit haben. Auch Äthiopien hatte um internationale Hilfe zur Versorgung von 8,2 Millionen Menschen gebeten.


(Quelle: www.wetter.de)


Interessant:
Am stärksten von Hunger und Unterernährung betroffene Länder nach dem Welthunger-Index 2015

Sambia ist weltweit schon auf Platz drei, aber ziemlich gleich mit Simbabwe ist NAMIBIA.
Das hätte ich nicht gedacht, das dort so viele hungern. Und da kommen ja wirklich viele Touristen hin die Geld bringen, scheint also allgemein für die meisten nichts zu nützen. Das bleibt in den Taschen der meist weißen Hotelbesitzer, Farmer, Restaurantbesitzer und Autoverleihern.

Martina
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Re:Kurzreisebericht Simbabwe
« am: 28.Oktober 2015 21:21:17 »
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Zitat von: Wolkenfee am 28.Oktober 2015 07:19:55
Sambia ist weltweit schon auf Platz drei, aber ziemlich gleich mit Simbabwe ist NAMIBIA.
Das hätte ich nicht gedacht, das dort so viele hungern. Und da kommen ja wirklich viele Touristen hin die Geld bringen, scheint also allgemein für die meisten nichts zu nützen. Das bleibt in den Taschen der meist weißen Hotelbesitzer, Farmer, Restaurantbesitzer und Autoverleihern.

Hallo,
In Namibia haben wir auf unserer ersten Reise an der Küste Richtung Cape Cross an einer unwirtlichen Stelle einige 'Edelsteinverkäufer' getroffen, die uns natürlich etwas verkaufen wollten. Sie kamen aus dem Kaoko, um etwas Geld zu verdienen. Einer sprach sehr gut Englisch und war äußerst sympathisch und klug.
Wir sprachen lange über seine Heimat, die Verhältnisse in Nordnamibia und auch den Mangel an Wasser und Nahrungsmitteln.
Da unsere Reise 2 Tage später beendet war, hatten wir noch einige 5l Kanister Wasser übrig und wenige Lebensmittel.
Vor allem über das Wasser waren sie offensichtlich glücklich. Und das wirkte sehr echt.
Hat mich bis heute nachdenklich gemacht...

ich teile deine Gedanken grundsätzlich, da wir flexibel unterwegs sein werden, müssen wir vor Ort entscheiden, wohin und wie wir reisen wollen.
Völlig meiden möchte ich die Region nicht, glaube auch nicht, dass dies hilfreich ist.

lg
pauline

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Re:Kurzreisebericht Simbabwe
« am: 29.Oktober 2015 08:35:10 »
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@ alle vielen Dank für Euer Interesse

@anna Wir sind nach VicFalls geflogen und bekamen dort unser Auto von Europcar. War leider kein Schnäppchen, nachdem Sunnycar seine Vermittlung letzten Oktober eingestellt hatte (hat sich ja vielleicht wieder geändert). Mal nachfragen, ob ein Auto aus Botswana mit Überführung nicht billiger kommt. Alternative: von Johannesburg starten und nach Simbabwe fahren. Dort liegt dann auch gleich der Matobo Park, den wir leider diesmal ausfallen mußten.

@pauline ich kann Dich nur bestärken, es hilft nicht wenn diese Länder nicht bereist werden. Vorallem wenn Ihr mit dem Camper unterwegs seid, verschwendet Ihr kein Wasser fürs Bettwäsche und Handtücher waschen!

Viele Grüße
Elisabeth
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« Letzte Änderung: 30.Oktober 2015 10:56:22 von adMjM » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
GunterMcH
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Re:Kurzreisebericht Simbabwe
« am: 06.November 2015 18:48:15 »
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Hallo Elisabeth,

vielen Dank für Deinen Bericht.

Wie ist das Preisniveau in Simbabwe z.B. Unterkunft pro Person und Nacht ?
Wie sicher ist das Land ?

Wenn man die politische Situation der Länder konsequent sieht, dann kann man wahrscheinlich den Kopf in den Sand stecken.

Dazu z.B. Zbigniew Brzezinski "Die Einzige Weltmacht" oder original "The Great Chessboard" lesen.

oder
"Die Kreatur von Jekyll Island" von G. Edward Griffin

oder
"Profit Over People - War Against People: Neoliberalismus und globale Weltordnung, Menschenrechte und Schurkenstaaten" von Noam Chomsky den Einstein der Politik


Grüße
Gunther
« Letzte Änderung: 06.November 2015 18:48:55 von GunterMcH » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
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Re:Kurzreisebericht Simbabwe
« am: 31.Dezember 2015 14:20:49 »
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Hallo Gunther

entschuldige bitte meine späte Antwort.
Natürlich kann ich nicht beantworten wie sicher Simbabwe ist. Wenn Du wissen wolltest ob ich mich sicher gefühlt habe, dann ja. Wir sind nicht einmal in Victoria Falls ungewollt angesprochen worden. Hatten trotzdem viele lustige, ernste und informative Gespräche.
Auch beim Preisniveau bin ich hilflos, habe ich doch diese Reise einfach durch ein Reisebüro buchen lassen und Unterkünfte in Victoria Falls, Hwange oder Mana Pools würden auch nicht den Durchschnitt widerspiegeln.
Die Preise der Nationalparks findet man auf www .zimparks.org und bald soll man online buchen können
Viele Grüße
Elisabeth
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Zehntausend und ein Elefant
« am: 31.Dezember 2015 14:22:46 »
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Für alle Elefantenfans und die die es werden wollen.










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Re:Kurzreisebericht Simbabwe
« am: 31.Dezember 2015 14:24:27 »
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Re:Kurzreisebericht Simbabwe
« am: 31.Dezember 2015 14:26:51 »
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Ein guten Rutsch ins Neue Jahr und ein tolles 2016 mit schönen Urlauben, Gesundheit und viel Energie
wünscht Euch
Elisabeth
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« Letzte Änderung: 31.Dezember 2015 14:28:04 von adMjM » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
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Re:Kurzreisebericht Simbabwe
« am: 31.Dezember 2015 15:13:00 »
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Einfach nur schön .......  cheesy

Auch dir ein gutes Neues Jahr !
Liebe Grüße
@nna
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