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  11.Dezember 2017 08:19:34

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 Thema: Japan im Oktober 2014 oder wie umgeht man den Taifun Vongfong  (Gelesen 8164 mal)
andi7435

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Re:Japan im Oktober 2014 oder wie umgeht man den Taifun Vongfong
« Antwort #20 am: 21.November 2014 17:11:18 »
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Tag 5  6.10.2014  geplant Himeji, tatsächlich Kyoto – Teil 2

Nachdem ich die Besichtigung abgeschlossen hatte, sollte es mit dem Bus Nr. 59 einige Stationen weiter zum Ryoan-ji-Tempel gehen. Leider fuhr mir der Bus vor der Nase weg und ich musste etwas warten.
Hier war es dann schon völlig entspannt mit den Touristen. Scheinbar können die Tourbusse hier nicht günstig parken.

Auch hier ist vor dem eigentlichen Tempel wieder eine sehr schöne Parkanlage.





In diesem Tempel gibt es einen weltberühmten Steingarten mit 15 Steinen. Der Sinn hat sich mir dabei nicht so richtig erschlossen.







Im Garten der Anlage







Anschliessend ging es mit dem Bus weiter zum Ninna-ji-Tempel der 888 von Kaiser Uda errichtet wurde. Hier war dann noch weniger Betrieb und die Anlage selber hat mir sehr gut gefallen.
Das Eingangstor



Einer der  Niowächter



Im Südwesten der Anlage findet sich wieder ein sehr schön angelegter Garten mit einigen Gebäuden. In diesen Gebäuden durfte auch fotografiert werden.































Das Tor zur Tempelanlage - die auch UNESCO-Weltkulturerbe ist.



Die fünfstöckige Pagode wurde ca. 1630 erbaut



Gebäude in der Anlage







Die Rückseite des Eingangstores





Danach ging es mit dem Bus Nr. 26 zurück zum Hotel. Der Bus hält fast vor dem Hotel. Jetzt habe ich mir aber erstmal einen Cafe Americano gegönnt und anschliessend eine kleine Pause in meinen Zimmer.
Da ich am heutigen Tag sehr viele Fotos gemacht habe, kommt der Teil 3 etwas später.
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andi7435

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Re:Japan im Oktober 2014 oder wie umgeht man den Taifun Vongfong
« Antwort #20 am: 22.November 2014 16:20:11 »
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Tag 5 6.10.2014  geplant Himeji, tatsächlich Kyoto – Teil 3

Nach der Mittagspause ging es dann zur nächsten Tempelanlage. Die Bushaltestelle des Busses befindet sich neben der Hoteleingangstür. Das Ziel ist der Kiyomizu-dera-Tempel.
Nach dem Aussteigen aus dem Bus ist der Weg ausgeschildert oder man folgt einfach den Touristenstrom. Diese waren hier wieder sehr zahlreich vertreten. Man muss einen Berg erklimmern. An der schmalen Straße befinden sich wieder viele Souvenirgeschäfte der unterschiedlichsten Art.





Das Eingangstor des Tempels



Man beachte bei den oberen Bild den Himmel. Nachdem am Morgen noch alles bedeckt war und es ab und zu mal getröpfelt hatte, haben sich jetzt die fast Wolken verzogen.

Hier waren wieder – vor allem junge Japanerinnen – in Ihren Kimono unterwegs





Im Tempelbereich







Blick auf die Pagode





In dem Bereich wo die Treppe hinaufführt, kann man Liebes-Talismane kaufen.



Wieder im Tempelbereich





Der Tempel







Die Pagode aus der Nähe



Eine Schulklasse beim Händewaschen



Und nochmals das Eingangstor mit der Schulklasse als Abschlussfoto



Damit hatte ich den heutigen Tag geschafft. Jetzt war ich aber auch geschafft. Zurück bin ich dann mit den Bus bis zum Bahnhof gefahren und habe dann dort etwas gegessen. Anschliessend ging es zurück mit der U-Bahn zum Hotel, denn morgen sollte mir ein aufregender Tag bevorstehen. Das wusste ich aber jetzt noch nicht.
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Katja

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Re:Japan im Oktober 2014 oder wie umgeht man den Taifun Vongfong
« Antwort #20 am: 22.November 2014 18:16:23 »
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Blöd, dass dir der Taifun dazwischengefunkt hat, aber gut, dass du den Tag noch umplanen konntest.
Kyoto würde ich auch gerne mal anschauen.
Viele Grüße
Katja
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S@bine

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Re:Japan im Oktober 2014 oder wie umgeht man den Taifun Vongfong
« Antwort #20 am: 22.November 2014 20:15:44 »
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Hallo Andreas,

ich war die letzten Tage beruflich sehr stark eingebunden, so dass ich deinem Bericht (noch) nicht folgen konnte. Das werde ich jedoch noch nachholen. Auf jeden Fall noch einmal vielen, vielen Dank für deine Mühe.

Viele Grüße
Sabine
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andi7435

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Re:Japan im Oktober 2014 oder wie umgeht man den Taifun Vongfong
« Antwort #20 am: 23.November 2014 10:14:48 »
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Tag 6 – 7.10.2014 Himeji

Heute sollte es nun im 2. Versuch nach Himeji gehen. Ein Blick aus dem Fenster zeigte mir, es war strahlend blauer Himmel. Super. Damit habe ich durch meine Reiseplanung den Taifun Vongfong unbewusst umgangen.
Nun gut, nach dem Frühstück ging es zum Bahnhof. Dort herrschte wieder normaler Betrieb und ich hatte meine Sitzplatzkarte innerhalb von 5 Minuten. Nun wartete ich nur noch auf meinen Zug. Angeschrieben war er schon. Es ist der Zug Nr. 461.



Hier kommt er dann auch und pünktlich wie immer.



Nach 1 Stunde brachte mich der Zug pünktlich nach Himeji. Rolltreppe runter und dann wollte ich meinen JR Railpass bei der Zugangssperre zeigen. Ein Griff in den Rucksack, ein zweiter Griff und dann durchlief es mich siedend heiß. Der JR-Railpass steckte noch im Vordersitz in der Dokumentenmappe und damit habe ich gerade meiner Dokumentenmappe mit dem JR-Pass und meinen Reisepass eine unbegleitete Freifahrt im Shinkansen nach Okayama spendiert. Das dabei auch noch mein Kindle dabei, war dann schon nicht mehr so schlimm. Glücklicherweise waren keine Kreditkarten dabei. An der Sperre habe ich erst mal alle anderen Fahrgäste vorbeigehen lassen. Dann habe ich mein Dilemma erklärt. Zum Glück haben die Mitarbeiter mich auch verstanden. Als erstes haben wir ein Protokoll aufgenommen, wo und was ich verloren habe. Dann rief der Mitarbeiter irgendwo an. Das Ergebnis war, ich sollte mit den nächsten Zug nach Okayama fahren, was auch die Endhaltestelle meines Zuges gewesen ist und mich dort beim Fundbüro melden. Ich wurde noch mit einer Behelfsfahrkarte ausgestattet und dem Protokoll meines Verlustes. Himeji und Okayama sind ca. 150km entfernt, was eine Fahrtdauer von ca. 40 Minuten entspricht. Beim Warten auf dem Zug habe ich mich erstmal mit der Lage der deutschen Botschaft in Tokyo auseinandergesetzt. Für den Fall der Fälle, dass ich mir einen Behelfspass ausstellen lassen muss. In Okayama suchte ich dann das Fundbüro auf. Vor mir bekam noch eine Japanerin ihre Trinkflasche ausgehändigt. So hatte ich noch etwas Zeit mich umzuschauen. Und da sah ich sie dann schon liegen, meine Dokumentenmappe und meinen Kindle. Damit fielen viele Felsbrocken von mir ab. Nach einer Unterschrift hatte ich dann alle wichtigen Unterlagen wieder. Dieses Erlebnis werde ich sicherlich noch in 20 Jahren erzählen können. Obwohl da kommen schon noch einige andere Sachen in den USA zusammen. So ging es dann wieder nach Himeji zurück und 3 Stunden später wie geplant, konnte mein Besichtigungsprogramm starten. Leider musste ich dieses dann etwas zusammenstreichen.

„Die Burg des weißen Reihers“ wird sie von den Japanern genannt. Es handelt sich hierbei wieder um ein UNESCO-Weltkulturerbe. Bis März 2015 wird die Burg selber noch restauriert, so dass man nur einige Außenanlagen besichtigen konnte. Aber diese waren in Verbindung mit dem Wetter schon traumhaft.
So sieht man die Burg schon von weiten. Auf dem Bild sind noch die Kräne und Gerüste zu erkennen. Ein Eröffnungstermin war aber schon angeschrieben.



Das Eingangstor zum Park vor der Burg.





Rechts befindet sich der Zoo von Himeji.



Jetzt einige Bilder der Burganlage. Das Eingangstor zur Burg



Noch mehr Bilder der Burg












Ihr seht, diese Burg hat mich total verzaubert.

Der Wehrgang



Und noch mehr Bilder von der Burg









Die Anlage war durch einen Wassergraben umgeben.



Neben der Burg befand sich der Koko-en, ein japanischer Garten im Edo-Stil der 1992 angelegt wurde. Dieser Garten hat mir neben dem Hamarikyu Garden in Tokyo am Besten gefallen.

Im Eingangsbereich der Gartenanlage ist ein Modell der Burg zur Kirschblüte ausgestellt.



Noch einige Bilder vom Garten.







Dann ging es schon wieder zurück nach Kyoto. Die Burg ist ca. 1km vom Bahnhof entfernt und man die Strecke bequem zu Fuß laufen.
Abendbrot gab es gleich im Bahnhof von Kyoto. Ich bin dann doch sehr erschöpft ins Bett gefallen.
Morgen sollte es dann wieder nach Tokyo zurückgehen.
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andi7435

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Re:Japan im Oktober 2014 oder wie umgeht man den Taifun Vongfong
« Antwort #20 am: 24.November 2014 18:23:24 »
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Tag 7 – 8.10.2014 Kyoto – Tokyo

Heute sollte es wieder mit den Shinkansen zurück nach Tokyo gehen. Erst war nochmals Frühstücken im Hotel angesagt. Nach dem Check-Out ging es mit dem Koffer zum Bahnhof und dort habe ich mir wieder eine Platzkarte geholt. Machte auch Sinn, da der Zug auch im reservierten Bereich sehr gut belegt war. Aber bei der Platzkarte holen, passierte wieder mal ein kleines Missgeschick. Glücklicherweise kam ich nur bis zur Tür und wurde dann wieder zurückgerufen. Ihr könnt es euch sicherlich denken, was passiert war. Ich hatte auf den Tresen wieder mal meine Dokumentenmappe mit Reisepass liegen lassen.
Als ich dann auf dem Bahnsteig auf den Zug wartete, stand neben mir eine Schulklasse mit ca. 30 Schülern. Alter würde ich mal auf 14 Jahre schätzen. Ich hoffte, dass sie nicht in meinen Waggon saßen. Man kennt ja das von zu Hause, was dann abgeht. Leider erfüllte sich die Hoffnung nicht. Aber das Ganze war kein traumatisches, sondern ein traumhaftes Erlebnis für mich. Als Erstes wurden alle anderen Fahrgäste in den Waggon beim Einsteigen vorgelassen. Anschliessend ist die Klasse ohne Drängeln und Schuppsen eingestiegen. In den 3h Stunden Fahrt hat man von der Klasse, trotz Ausgabe von Bentoboxen, Kartenspielen über den Gang hinweg und andere Aktivitäten nichts gehört. Ein Traum.
Nach der Ankunft in Tokyo ging es zum vorgebuchten Hotel. Es war wieder das Hotel Asia Center of Japan, wie schon am Anfang der Tour. Auch heute konnte ich mein Zimmer wieder vor 14.00Uhr beziehen. Aber am Empfang wartete noch eine Überraschung auf mich. Ich hatte die Schutzkappe für mein Kameraobjektiv im Zimmer vergessen gehabt. Das hatte ich bis dahin noch gar nicht bemerkt. War aber froh, den Objektivdeckel jetzt wiederbekommen zu haben.
Nach einer kleinen Mittagspause ging es wieder in die Stadt. Ziel war diesmal der Meji-Schrein.

Das Eingangstor zur Parkanlage



Dann kommt man an geopferten Sakefässern aus Japan und Weinfässern aus Europa vorbei.







Dann wieder ein anderes Tor.


Jetzt sind wir am Meji-Schrein angekommen. Die folgenden Bilder kommentiere ich einfach mal nicht.



















Direkt neben der Parkanlage mit dem Schrein und nur von der Eisenbahn getrennt, befindet sich die Takeshita-dori. Das ist die Einkaufsmeile für japanische Schulmädchen. Von „Hallo Kitty“-Läden bis zu anderen Styles finden die Mädchen hier alles. Am Eingang der Straße wird ein Mädchen professionell abgelichtet.



Blick in die Straße



Anschliessend bin ich mit dem Zug zwei Stadionen bis zum Bahnhof Shinjuku gefahren. Dort bin ich dann in Richtung Rathaus noch etwas durch die Straßen gebummelt.

Das Rathaus von Tokyo



Auf dem Vorplatz



Dann bin ich nochmals in beiden Türmen in die 45. Etage gefahren und habe die Aussicht auf Tokyo genossen. Auch hier noch einige Bilder.





















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Tweety

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Re:Japan im Oktober 2014 oder wie umgeht man den Taifun Vongfong
« Antwort #20 am: 25.November 2014 08:01:42 »
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Hallo Andreas,

wie schön! Die Bonsai sind ja überall traumhaft, auch die weiße Burg ist grandios.
Und wie gut, dass Du die 150 km nicht mit der Bundesbahn zurück fahren musstest. cheesy
Hast Du übrigens mal über eine Tasche nachgedacht, in die Du die Dokumentenmappe stecken könntest.....  grin

Viele Grüße
Christina
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Re:Japan im Oktober 2014 oder wie umgeht man den Taifun Vongfong
« Antwort #20 am: 25.November 2014 18:10:35 »
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Hi Andreas,
nach dem ersten Schreck war es ja prima, dass du in Japan alles Verlorene wiederbekommen hast! Das spricht doch sehr für das Land.
Die Damen im Kimono sind ja auch ein Lichtblick.
Viele Grüße
Katja
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andi7435

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Re:Japan im Oktober 2014 oder wie umgeht man den Taifun Vongfong
« Antwort #20 am: 25.November 2014 19:00:22 »
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Zitat von: Tweety am 25.November 2014 08:01:42
Hallo Andreas,

wie schön! Die Bonsai sind ja überall traumhaft, auch die weiße Burg ist grandios.
Und wie gut, dass Du die 150 km nicht mit der Bundesbahn zurück fahren musstest. cheesy
Hast Du übrigens mal über eine Tasche nachgedacht, in die Du die Dokumentenmappe stecken könntest.....  grin

Viele Grüße
Christina


Ich habe ja direkt dafür mir diese Tasche http://www.amazon.de/gp/product/B004XSFCN0?psc=1&redirect=true&ref_=oh_aui_detailpage_o02_s00 beschafft. Und die ist leider liegengeblieben.
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Kwaito

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Re:Japan im Oktober 2014 oder wie umgeht man den Taifun Vongfong
« Antwort #20 am: 25.November 2014 19:21:43 »
Antwort mit Zitat nach oben
Schöner Bericht! Wir sind vorgestern von der 3-wöchigen Japan Tour zurückgekommen. Es ist ein traumhaftes Land.
Mein flickr Fotostream: http://www.flickr.com/photos/romanspictures/sets/


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andi7435

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Re:Japan im Oktober 2014 oder wie umgeht man den Taifun Vongfong
« Antwort #20 am: 25.November 2014 19:57:33 »
Antwort mit Zitat nach oben
Zitat von: Kwaito am 25.November 2014 19:21:43
Schöner Bericht! Wir sind vorgestern von der 3-wöchigen Japan Tour zurückgekommen. Es ist ein traumhaftes Land.


Gibt es von dir dann auch einen Bericht ? In 3 Wochen sieht man ja deutlich mehr, wie ich.

Andreas
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Kwaito

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Re:Japan im Oktober 2014 oder wie umgeht man den Taifun Vongfong
« Antwort #20 am: 25.November 2014 20:31:05 »
Antwort mit Zitat nach oben
Zitat von: andi7435 am 25.November 2014 19:57:33
Zitat von: Kwaito am 25.November 2014 19:21:43
Schöner Bericht! Wir sind vorgestern von der 3-wöchigen Japan Tour zurückgekommen. Es ist ein traumhaftes Land.


Gibt es von dir dann auch einen Bericht ? In 3 Wochen sieht man ja deutlich mehr, wie ich.

Andreas


Vorerst werde ich keine Zeit haben, einen Bericht zu schreiben. Im neuen Jahr dann vielleicht. Demnächst werde ich aber ein paar Bilder hochladen.

Wir sind deutlich mehr Zug gefahren als du, ich schätze ca. 6000 km in den 2 Wochen mit Railpass, da wir weniger Hotelwechsel hatten und daher deutlich mehr Tagestrips gemacht haben.
Wenn du schon in Okayama warst, hättest du dir auch den japanischen Garten anschauen müssen. Das war sehr schön. Die Burg in Himeji sieht ja echt cool aus. Wir haben dies ausgelassen, da wir mit einem deutlich sichtbareren Gerüst gerechnet hatten. In der kurzen Zeit hast du aber auch recht viel gemacht!
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andi7435

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Re:Japan im Oktober 2014 oder wie umgeht man den Taifun Vongfong
« Antwort #20 am: 26.November 2014 17:06:58 »
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Tag 8 – 9.10.2014 Tokyo – Teil 1

Da ich heute wieder viele Fotos gemacht habe und ich mich so schwer entscheiden kann, auf welche ich verzichte, teile ich einfach den Tag.
Den heutigen Tag konnte ich dank des Reiseberichtes von Sylwia gut planen. Leider sollte sich der Plan als nicht ganz so perfekt heraus stellen. Das wusste ich aber erst am nächsten Tag um 11:30 Uhr.
Nach dem Frühstück ging es mit der U-Bahn zum ersten Programmpunkt – die Börse Tokyo.
Die Börse kann man als Besucher ohne Voranmeldung besuchen. Dazu gibt es noch eine nette kleine Ausstellung zur Börsengeschichte u.a. sind alte Orderbücher und die Hello Kitty-Aktie zu sehen.

Der Hintereingang der Börse



Orderbücher



Diverse Aktien



Der Eingangsbereich der Börse



Diesen Raum konnte man heute leider nicht besuchen, da eine Veranstaltung dort stattfand. Hier ist auch die Börsenglocke untergebracht.



Blick in den Handelsraum mit den umlaufenden Kursen und der Kurstafel



Der Handelsraum



Ein Hochhaus in der Nähe der Börse, was leicht schräg gebaut ist



Dann ging es zum Senso-ji Tempel. Erbaut wurde der Tempel 645 n.Chr. Leider wurde der Tempel im 2. Weltkrieg zerstört. Er wurde aber wieder aufgebaut.

Das Eingangstor





Einer der Wächter



Bevor man zum eigentlichen Tempel kommt, muss man eine ca. 300m langen Weg passieren, der rechts und links von Andenkengeschäften und Fressbuden gesäumt ist. Dazu kommen noch eine Unmenge von Touristen.



Noch ein anderer Wächter



Blick in eine Seitenstraße



Auch der Skytower befindet sich in der Nähe, dazu aber morgen mehr


Vor dem Tempel befindet sich noch ein Kindergarten – das Schild ist aber in Englisch !



Am Tempel



Das direkte Eingangstor



Die Pagode



Der Tempel









Auch hier gibt es wieder eine kleine Gartenanlage







Durch dieses Tor habe ich den Tempel verlassen.



Dann bin ich an dieser Grundschule vorbeigekommen. Man übte gerade eine kleine Parade. Das war absolut trollig anzusehen.





Dann wollte ich den nächsten Tip von Sylwia befolgen und ging zur Anlegestelle der Boote.

In der Nähe befindet sich das neugebaute Hauptgebäude der Asahi-Brauerei



Links sieht man die Anlegestelle für die folgende Bootsfahrt

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andi7435

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Re:Japan im Oktober 2014 oder wie umgeht man den Taifun Vongfong
« Antwort #20 am: 27.November 2014 17:52:50 »
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Tag 8 – 9.10.2014 Tokyo – Teil 2

Jetzt noch schnell das Ticket für die Bootsfahrt gekauft. Da ich mir etwas unsicher war, welches die richtige Linie war und man mir das wohl auch etwas ansah, wurde ich direkt von  einer Angestellten angesprochen, ob sie mir helfen könnte. Ursprünglich wollte sie mir dann ein Ticket für die Bootsfahrt um 12:45 Uhr verkaufen, ein Blick auf die Anlegestelle verriet aber, dass auch noch das 12:00 Uhr Ticket möglich war. Also für knapp 1000 Yen das Ticket gekauft und dann ging es schon auf das Boot. Das Boot war ziemlich leer. Aussteigen wollte ich dann schon an der nächsten Haltestelle Hamarikyu Garden. Die Fahrtdauer betrug ca. 35 Minuten. Jetzt zeige ich aber einige Bilder von Tokyo vom Sumida River aus.

















Nach der Ankunft ging es dann durch den Hamarikyu Garden. Wenn man mit den Boot ankommt, braucht man den sonst fälligen Eintritt von 300 Yen nicht zu bezahlen. Die Anlage selber ist von Hochhäusern umgeben, aber wunderschön. Dieser Garten war einer der Schönsten, die ich gesehen habe.

Hier einige Einblicke.























Auf dem Weg zur U-Bahn bin ich noch an den Fernsehstudios vorbeikommen. Außen ist diese Uhr angebracht.



Nach der Ankunft im Hotel bin ich dann erstmal eingeschlafen. Leider zu lange, denn mein letzter Programmpunkt für heute sollte eigentlich schon in der Dämmerung beginnen. Bei mir war es aber schon dunkel. Diese Empfehlung habe ich auch wieder von Sylwia bekommen.

Ziel war der Mori Tower mit seinem Observation Sky Deck. Hier die Bilder von Tokyo bei Nacht.












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Dorit

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Re:Japan im Oktober 2014 oder wie umgeht man den Taifun Vongfong
« Antwort #20 am: 28.November 2014 07:36:15 »
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Danke für den tollen Bericht! Auch wenn ich selbst wahrscheinlich nie nach Japan kommen werde reise ich doch gerne virtuell mit!  cool

Dorit
Man muss das Glück unterwegs suchen,
nicht am Ziel, da ist die Reise zu Ende.
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Re:Japan im Oktober 2014 oder wie umgeht man den Taifun Vongfong
« Antwort #20 am: 28.November 2014 17:03:53 »
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Tag 9 – 10.10.2014 Tokyo

Mein Plan sah heute vor, die Kaiserlichen Gärten zu besuchen und anschließend mir vom Skytree aus nochmals einen Überblick über Tokyo zu verschaffen.
Nach dem Frühstück ging es mit der U-Bahn zu den Kaiserlichen Gärten.
Auf dem Weg zur U-Bahn befindet sich auch dieses etwas „anders“ aussehende Gebäude.
Sylwia hatte ja in ihren Reisebericht geschrieben, dass ihre Tochter das Haus als Hochzeitshaus bezeichnet hatte. Und tatsächlich befand sich darin über die Etagen verteilt, ein Hochzeitsausstatter.





Den Palast des Kaisers der sich auch in diesem Areal befindet, ist nur an 2 Tagen im Jahr für die Besucher zugängig. Ich kam beim Ausstieg aus der U-Bahn auch direkt an ein Eingangstor raus. Leider war dieses verschlossen. Hier machte ich mir aber noch keine Gedanken darüber, da es auch teilweise eingerüstet war. Mehr noch beschäftigte mich die Frage, in Uhrzeigersinn oder entgegengesetzt laufen. Ich entschied mich für entgegengesetzt. Nach einigen hundert Metern kam das nächste Tor. Auch hier konnte man nicht in die Anlage. Nun gut, lief ich also weiter.
Hier einige Bilder von den Kaiserlichen Gärten von außen, nach ca. 4km der Umrundung.









Nach ca. 5km kam dann endlich das erhoffte offene Tor.

Von vorn



Von hinten



Leider war das nicht das Eingangstor zu den Gärten. Man erreichte nur einen relativ großen, freien Platz.



Hier machte ich dann erstmal eine Pause. Nach 5km habe ich mir das auch verdient. Woher ich die Entfernung so genau weis?  Im Fußweg waren alle 100m Entfernungsmarker eingelassen. 
Hier ist übrigens der Plan der Gärten und den Hinweisen wie man sich zu verhalten hat.



Auf der Bank nahm ich dann meinen Reiseführer zur Hand und wollte nochmals nachschauen, wo das Eingangstor ist. Und was lass ich da?  Montag und Freitag geschlossen. Und richtig, heute war Freitag. Na prima und dabei wieder was gelernt. Man sollte auch ab und zu seine Reiseführer nach Öffnungszeiten studieren.
Es wäre also besser gewesen, gestern das Programm von gestern heute zu machen. Na ja, was soll’s. Ich will ja auch noch mal wiederkommen.

Noch einige Eindrücke von der Anlage











Gegenüber der Kaiserlichen Gärten und des Palastes befindet sich schon das moderne Tokyo



Dann ging es mit der U-Bahn zum Skytree. Er ist mit 634m aktuell das zweithöchste Gebäude der Welt. Fertig gestellt wurde er 2012. Es hat 2 Aussichtsplattformen in 350m und 450m Höhe.

Am Fuße des Skytree





Hier musste ich dann ca. 30 Minuten nach meinen Ticket anstehen und anschliessend nochmals 15 Minuten für den Fahrstuhl. Man kann sich die Tickets aber auch im Internet vorbestellen und dann hat man keine Wartezeit.



Die Anzeigen der aktuellen Höhe und Geschwindigkeit im Fahrstuhl. Wobei die Geschwindigkeit finde ich schon beeindruckend. Ist mir jetzt erst beim Betrachten der Fotos so aufgefallen.





Trotz der vielen Menschen, haben diese sich dann auf den Aussichtsplattformen sehr verteilt.
Hier nochmals einige Bilder von Tokyo





Auf diesem Bild ist im Smog der Mt. Fuji zu erkennen. Den Berg hat man real viel besser gesehen, als es hier auf dem Bild zum Ausdruck kommt.



Das Gebäude kennt ihr ja bereits von gestern, die Asahi-Brauerei



Weitere Bilder von Tokyo













Man stimmte sich schon so langsam auf Halloween ein



Im Boden der Aussichtsplattform sind auch Glasscheiben eingelassen, wo man direkt nach unten schauen kann.



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Re:Japan im Oktober 2014 oder wie umgeht man den Taifun Vongfong
« Antwort #20 am: 01.Dezember 2014 17:04:17 »
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Tag 10 – 11.10.2014 Tokyo – Frankfurt - Dresden

So heute war dann der Tag des Abschieds von Japan gekommen. Als erstes Stand wieder das Frühstück auf den Plan, anschließend war Koffer packen angesagt.
Dann ging es mit der U-Bahn zum World Trade Center. Dort bin ich dann in die Monorail umgestiegen, die mich zum Flughafen Haneda brachte. Ein sehr schöner Flughafen. Check-in war innerhalb von 5 Minuten erledigt. Dann bin ich noch etwas auf die Flughafenterrasse gegangen, um Flugzeuge zu schauen. Entgegen den Terrassen in Deutschland (Berlin, Frankfurt) fand keine Sicherheitskontrolle statt und der Eintritt war auch frei. An meinen Terminal war ANA der Platzhirsch mit ihren  Dreamlinern (Boeing 787).





Rechts steht ein A340-600 der LH nach München. Dazu gab es dann in der Lounge ein nettes Erlebnis. Durchsage „This ist the final call for flight LH 715 to Munich“. Da rollte die Maschine aber bereits zur Startbahn. Man sollte sich also nicht immer auf die Ansagen verlassen.



Bei mir ging es dann mit einer 747-400 mit alter Businessclassbestuhlung zurück. Der Flug zog sich wie Gummi. Ich war dann regelrecht froh, als wir in Frankfurt gelandet sind. Nach ca. 3h ging es dann noch weiter nach Dresden. Gepäck kam auch mit und mein privater Taxidienst wartete schon auf mich. Pünktlich gegen Mitternacht war ich dann in meiner Wohnung.


Fazit

Japan ist ein faszinierendes Reiseland. Auch als westlicher Tourist kommt man sehr gut durch, da viele Sachen in den öffentlichen Verkehrsmitteln auch in Englisch angeschrieben sind. Genauso gibt es viele Durchsagen in Englisch.
Aktuell hat sich der Yen noch weiter verbilligt. Man bekommt jetzt für einen Euro ca. 145 Yen. Ich hätte Japan teurer eingeschätzt.
Man sollte bei der Planung schon die Verbindungen der Busse, U-Bahnen und Züge vorab aufschreiben. Vor Ort die Verbindung zu suchen, halte ich für sehr schwierig.
Eines würde ich aber beim nächsten Mal anders machen. Entweder würde ich einen Gabelflug buchen oder am der Tag der Ankunft gleich noch nach Kyoto weiterfahren. Man spart sich das doppelte Umsetzen.
Mietwagen ist eher kontraproduktiv und man sollte seine Reiseführer auch nach Öffnungszeiten studieren.
Ich werde irgendwann zur Kirschblüte das Land nochmals besuchen.

Danke an alle, dass ihr alle meinen Reisebericht so aufmerksam verfolgt habt.
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Re:Japan im Oktober 2014 oder wie umgeht man den Taifun Vongfong
« Antwort #20 am: 01.Dezember 2014 19:18:46 »
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Hallo Andreas,

jetzt habe ich es geschafft, dir hinterher zu reisen. Vielen Dank für den sehr informativen Bericht. Es scheint doch verhältnismäßig gut und einfach zu sein, sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu bewegen, obwohl es eigentlich nicht unsere Art des Reisens zu sein, aber bei Japan ist es wohl die beste Art.

Vielen Dank noch einmal!



Hallo Roman,

wenn es dir nichts ausmacht, könntest du mal deine Reiseroute nach Tagen kurz einstellen und evtl. auch die Übernachtungsorte - muss ja nicht gleich ein Bericht werden. Habt ihr euch auch ein paar Naturparks o. ä. angeschaut, die du empfehlen würdest?

Viele Grüße
Sabine
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Re:Japan im Oktober 2014 oder wie umgeht man den Taifun Vongfong
« Antwort #20 am: 01.Dezember 2014 21:12:59 »
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Hallo zusammen,

gestern habe ich auch mal Bilder sortiert und auch einige hochgeladen:
www.flickr.com/photos/romanspictures/sets/72157649480377766/

Wir sind noch immer begeistert von diesem tollen Land, das auch noch nicht - so wie andere Länder in Asien - durch den Tourismus "versaut" sind. Diese Mischung aus Tradition und Moderne fasziniert einfach, und die Hilfsbereitschaft der Leute noch mehr.
Vor der Reise hat man uns teilweise Angst gemacht, dass es teilweise schwer ist, sich zurecht zu finden. Dies finde ich unbegründet.
Mit dem Japan Rail Pass kann man sich echt einfach und schnell fortbewegen, man benötigt nur eine bahnhofsnahe Unterkunft.


Hallo Sabine,

den Reiseplan findest du in meinem Topic fast ganz unten.

Bitte nicht auf die Aktivitäten an den jeweiligen Tagen schauen, diese haben wir verschoben / ganz geändert.
Wir haben es vorgezogen, die Unterkünfte möglichst selten zu wechseln und haben dafür weitere Tagestrips in Kauf genommen.

Sorry Andreas, dass ich deinen Topic hierzu verwende, wollte das nicht in meinem auch noch diskutieren da es sich ja doch ein wenig überschneidet.

Grüße
Roman
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andi7435

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Re:Japan im Oktober 2014 oder wie umgeht man den Taifun Vongfong
« Antwort #20 am: 01.Dezember 2014 21:17:02 »
Antwort mit Zitat nach oben
Kein Problem. Deine Erfahrungen decken sich 100 Prozent mit meinen. Du hast also nur noch einmal eine sehr schöne Zusammenfassung geschrieben.

Andreas
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