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  24.Oktober 2017 13:35:35

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 Thema: Trinkgeld in den USA ?  (Gelesen 2511 mal)
Angelika Fred

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Das Leben ist schön, erst recht im Urlaub

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Trinkgeld in den USA ?
« am: 30.September 2002 21:53:55 »
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Hi USA Freaks,
wir sind unsicher wann, wem und wieviel man Trinkgeld gibt bzw. wo kein's üblich ist. In den Reiseführern werden immer die 10% genannt. Wie sieht es beim auschecken im Hotel aus?
Wären für Tipps dankbar. Sind USA/ Hawaii-Neulinge.
Gruss Angelika Fred 
undecided
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Lothar

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Sehnsucht nach Ferne...

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Re:Trinkgeld in den USA ?
« am: 30.September 2002 22:12:02 »
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In den USA leben viele leider vom Trinkgeld.

In vielen Restaurants kommt man mit 10% nicht aus, da werden oft einfach 15% aufgeschlagen als Service Charge + TAX - macht oft ca. 20 % auf den Preis, der auf der Speisekarte ausgewiesen ist.

Immer die Rechnung genau kontrollieren, ob es schon enthalten ist - sonst zahlt man drauf....
Das gilt nicht für einfache Restaurants und Schnellrestaurants. Bei MacDoof gibt man kein Trinkgeld.
Bei "Ketten" wie TGI Fridays oder in Coffe Shops, wo man am Ausgang bezahlt, freut sich das Personal über Bargeld das man auf dem Tisch liegen lässt.

Falls einer sich Eure Koffer schnappt und sie nur einen Meter in den Bus stellt, dann wird von ihm ein Trinkgeld erwartet.
Manche pochen sehr deutlich auf ihr Recht auf "Tip".

In Hotels bekommt das Zimmermädchen Geld aufs Bett.

Lothar
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Angelika Fred

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Das Leben ist schön, erst recht im Urlaub

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Re:Trinkgeld in den USA ?
« am: 30.September 2002 22:22:26 »
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Danke Lothar für den Tipp,
vieviel legt man denn ca. für's Zimmermädchen im Mittelklassehotel auf's Bett und  macht  es Sinn in der Hoffnung auf besseren Service im voraus zu löhnen (wechseldes Personal)?
Gruss Fred
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Klaus

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Re:Trinkgeld in den USA ?
« am: 01.Oktober 2002 00:21:00 »
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Hallo,

das "tipping", das Geben von Trinkgeld, ist in den USA ein MUSS, da der
Service in der Rechnung meistens nicht enthalten ist (service not included).

Es wird erwartet, dass mindestens 15 Prozent auf die Endsumme draufgelegt wird - ohne Berücksichtigung der taxes!!!

Die Amerikaner gehen sehr großzügig mit Trinkgeld um, auch solche, die selbst keine Großverdiener sind, denn sie wissen, dass das Personal nur einen Grundlohn bekommt, und alles weitere der Tip ausmacht.

Dem Zimmermädchen, die am schlechtesten bezahlte Hotelangestellte, sollte man pro Nacht und Person mindestens einen Dollar aufs Bett legen.

Gruß Klaus  smiley
Mon kontan avek Mauriz
« Letzte Änderung: 01.Oktober 2002 00:54:54 von Klaus » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
Saeky

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Re:Trinkgeld in den USA ?
« am: 01.Oktober 2002 12:38:05 »
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Hi Angelika,

hmm, ich finde das mit dem Trinkgeld ein bischen unterschiedlich von Staat zu Staat und von Person zu Person.

Ich war gerade mal wieder für ein Jahr in den Staaten, und kann nur soviel sagen: Tip ist trotz allem ein Tip, sprich Trinkgeld. Es stimmt absolut, dass der Basissatz einer Kellnerin,Kellners nur 2-4 Dollar pro Stunde ist, aber wenn der Service "Scheisse" ist, dann gibt man auch kein Trinkgeld. Das machen selbst die reichsten Amis nicht. Sie geben reichlich für guten Service und absolut nichts für schlechten.

Über Hotels weiss icht nichts. Bei Restaurants ist es am Besten, man zahlt den Betrag bar oder per Kreditkarte, und lässt den Tip auf dem Tisch liegen. Wenn der Service OK war, dann sind es ca 15% (nicht 10!!!) Man gibt normalerweise dem Waiter nicht den Geldschein in die Hand und rundet dann auf, es sei denn er war besonders gut und man möchte ihm oder ihr mitteilen, dass man total zufrieden mit dem Service war. Meine amerikanischen Freunde waren oft sehr genau mit dem Tip. Sie haben wirklich auch nur 15% gegeben, wenn der Service normal gut war.
Also, es gibt keine grundsätzlichen Regeln, man sollte es so handhaben, wie man sich wohl fühlt. Meine Regel ist, wenn jemand aufdringlich Tip verlangt, dann kriegt er keins. Oft ist das eine dumme Masche, um an noch mehr Geld zu kommen. Zum Beispiel wollte eine Frau am Flughafen Tip haben, weil sie meine Koffer in reihe gestellt hatte. Wollte ich gar nicht, und dann hat sie von mir Tip verlangt. Da braucht man nix zu geben. Für Aufdringlichkeiten gibt man kein Tip!

Also, viel Spass auf Eurer Reise,
Saeky
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Volker

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Re:Trinkgeld in den USA ?
« am: 01.Oktober 2002 18:31:12 »
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grundsätzlich muss man in den usa überall noch was draufrechnen. im supermarkt, ganz besonders im restaurant, bei dienstleistungen...

sogar eine postkarte für einen dollar kostet dann an der kasse dann 1,07 Dollar (oder ähnlich, die taxes varieren von staat zu staat - bei einer rundreise weiss man nie genau, was man gerade so draufzahlt...)

kellner erwarten immer trinkgeld, sie werden danach auch besteuert, egal ob sie es bekommen haben oder nicht. der stundenlohn ist relativ niedrig und die gäste zahlen die dienstleistung eben mit, oft automatisch 15 % - keine chance bei schlechter bedienung (gibt es aber eher selten) mal kein trinkgeld zu geben.

volker
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Angelika Fred

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Re:Trinkgeld in den USA ?
« am: 01.Oktober 2002 20:21:10 »
Antwort mit Zitat nach oben
Dank an Euch
für die vielen Tipps. Sehr interessant ist der Hinweis, dass man für nicht verlangte Leistung kein Tip gibt und dass man die Rechnung im Restaurant auf evtl. bereits verechneten Serive prüfen soll.
Uns werden bis zur Abreise bestimmt noch ein paar Fragen hochkommen und wir freuen uns dann auf eure Hilfe.

Gruss Angelika und Fred 
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André

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Re:Trinkgeld in den USA ?
« am: 03.Oktober 2002 19:44:18 »
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Ich persönlich halte nicht viel von der "Trinkgeldkalkulation" in genauen Prozentbereichen.
Zeig einfach dem Personal, ob du zufrieden warst oder nicht!

Das amerikanische Dienstleistungssystem ist nun mal, vor allem im Verdienst, sehr leistungsorientiert. Wenn jeder pauschal 15% gibt, untergräbt man damit früher oder später das Grundprinzip.
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Klaus

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Re:Trinkgeld in den USA ?
« am: 05.Oktober 2002 01:25:18 »
Antwort mit Zitat nach oben
Die Angestellten sind dort auf das Trinkgeld sehr angewiesen, das ist ein wesentlicher Teil ihres Lohns und gehört damit zum amerikanischen leistungsorientierten Dienstleistungssystem. Und wenn ein USA-Besucher meint, dass mit den europäischen Vorstellungen von der "Trinkgeldkalkulation" (zufrieden oder nicht) in den USA den Angestellten geholfen wird, untergräbt er damit früher oder später erst recht das Grundprinzip in diesem Land.
Gruß Klaus
Mon kontan avek Mauriz
« Letzte Änderung: 05.Oktober 2002 01:34:52 von Klaus » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
André

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Re:Trinkgeld in den USA ?
« am: 05.Oktober 2002 03:47:09 »
Antwort mit Zitat nach oben
Ich verstehe deine Logik nicht.
Ich lebe in den USA und kann dir versichern, dass wirklich nur dann gutes Trinkgeld gegeben wird, wenn der Service wirklich gut war. Im gegengestezten Fall verhält es sich genau andersrum.
Und so soll es auch sein. Geld für Leistung.
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Manu

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Re:Trinkgeld in den USA ?
« am: 05.Oktober 2002 12:43:17 »
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André:
Du nimmst mir die Worte aus dem Mund!

Persönliche Anmerkung: Wieso müsst Ihr alle eigentlich immer mit unserem System vergleichen?
Diese Rechnung KANN ja gar nicht aufgehen.
Im Grunde müsst Ihr ein fremdes System auch nicht gut finden um da Euren Urlaub verbringen zu können, Ihr müsst es nur respektieren, so wie auch Ihr verlangt, das Fremde unser System akzeptieren (ob dies nun Trinkgeld ist oder etwas anderes, ob Ihr es gut findet oder nicht!).
Sind wir Mitteleuropäer denn dermassen intolerant?

Manu
kein Wind ist demjenigen günstig, der nicht weiss wohin er segelt... (Montaigne)
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michael

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Re:Trinkgeld in den USA ?
« am: 05.Oktober 2002 18:08:27 »
Antwort mit Zitat nach oben
Diese ganze Tip- und Tax-Debatte ist ein Grund für mich, nicht in die USA fahren zu wollen. Das dient alles nur dazu, den Kunden zu vereimern - womit die Amis genauso wie die Touristen gemeint sind. Das ganze wird noch optimiert mit diversen Rabatt-, Club- und Coupon-Systemen, die Preisvergleiche quasi unmöglich machen.  sad

Zum Restaurant: Als Kunde interessiert micht nicht, wie Personal bezahlt wird und wieviel irgendwas netto kostet. Ich will wissen, wieviel am Ende aus meinem Geldbeutel raus ist, das ist das Entscheidende.

Ach ja, Service not included. Als nächstes steht dann da: Tisch und Stühle not included. Oder: Cooking not included? Ist doch Unfug, das so zu splitten. Service im Restaurant ist keine Option, also warum sollte das separat gerechnet werden? huh

Wenn der Urlaub in den USA wenigstens billig wäre, dann würde mich das Draufrechnen von 15 bis 25% nicht so nerven. Aber ein Dollar ist ja für Touristen nur 90 Eurocent oder weniger wert, da tut das doppelt weh. shocked

Noch so ein Thema: 15%. Wieso eigentlich Prozente - wie in vielen anderen Dingen auch: Für die Bedienung ist das Hacksteak  genausoviel Arbeit wie das Filetsteak, der Tip fällt aber niedriger aus. Unfug, all das, wenn man auf der anderen Seite mit Leistung argumentiert.

Alles zusammen nur Abzocke und Irreführung. Und in Deutschland sind wir auf dem besten Weg zu ähnlich bescheuerter Preisgestaltung...

@Manu: Wieso mit _unserem_ System vergleichen?
In Australien oder Südafrika ist Service included, auch in Thailand. Da muss man im Restaurant nicht einmal feilschen... wink , was dort ja bei anderen Gütern sehr beliebt ist.

mfg, michael





"oh, for sure, you can do it with a normal streetcar..."
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André

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Re:Trinkgeld in den USA ?
« am: 05.Oktober 2002 19:28:45 »
Antwort mit Zitat nach oben
Das ist eine ziemlich intolerante Meinung zu Gepflogenheiten in anderen Ländern. Aber es ist gut, dass du das Land meidest, wenn du dich nicht deren Sitten anpassen kannst.

Gibst du in Deutschland auch kein Trinkgeld, weil du der Meinung bist, immer All-Inclusive-Preise auf der Speisekarte zu sehen?


Bei der Tax verhält es sich ebenfalls etwas anders. Die Höhe der Sales Tax ist zum einen vom verkauften Produkt und zum anderen vom Ort des Verkaufs abhängig.
So sind Lebensmittel in Texas zum Beispiel statewide taxfree. Die Steuer für andere Güter oder Dienstleistungen variieren von County zu County oder von Stadt zu Stadt.
Natürlich könnte ein Restaurantbetrieb oder ein Ladengeschäft auch "tax-included-prices" anbieten. Damit würde man aber ein wichtiges Werbemedium, nämlich einen besonders guten Preis, aus der Hand geben.
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Rolfi

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Re:Trinkgeld in den USA ?
« am: 05.Oktober 2002 21:55:40 »
Antwort mit Zitat nach oben
@michael: finde ich schade, dass du so denkst. Es ist halt eine Geflogenheit, in den USA einen Tip zu geben und das sollte man dann auch respektieren. Mit deiner Meinung, u. a. deswegen mal nicht die USA zu besuchen, kann ich nur sagen: Die USA ist eines der schönsten und interessantesten Ländern der Welt! Und ich selber habe schon ziemlich viel gesehen, auch Südafrika und Australien.

Bzgl. den Coupon-Systemen in Supermärkten der USA: Das kriegen wir bald auch hier in Deutschland, da führt einfach kein Weg dran vorbei. Die ersten Versuche gibt es ja mittlerweile auch hier in Deutschland. Die USA ist da mal wieder ein Vorreiter, wie sonst oft auch.

Also Michael, siehs nicht so eng mit den USA. Es gibt halt Traditionen dort und die muss man respektieren, so wie man es auch bei anderen Ländern tut.  wink

Rolfi, der zwölfmal in den USA war, zuletzt Anfang September 2002.
http://www.rolfisoft.de
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Volker

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Re:Trinkgeld in den USA ?
« am: 05.Oktober 2002 22:55:37 »
Antwort mit Zitat nach oben
also, ich kann die argumentation von michael schon ganz gut verstehen, ich empfinde das system der bezahlung und vieles andere in den usa auch eher als nervig und alles andere als perfekt.
ich fahre aber trotzdem nochmal hin.... grin

es ist doch nicht intolerant, etwas zu kritisieren, seine meinung sollte schon jeder hier äussern dürfen.

ausserdem hat er nicht geschrieben, dass er grundsätzlich kein trinkgeld gibt. in deutschland rundet man eben auf, hier läuft aber einem auch kein kellner wütend hinterher, weil er nicht mindestens 10% bekommen hat und hat schon mal jemand automatisch 15% tipp auf der rechnung gehabt und addiert ca 20% im hinterkopf auf jede restaurantrechnung?

ich habe gestern meine schwiegereltern eingeladen, die rechnung war für 4 personen 189,60 Euro. der service war gut - also habe ich auf 200 aufgerundet. aber auch bester service hätte mir keine 28 Euro trinkgeld aus der börse gelockt...

Zitat von: michael am 05.Oktober 2002 18:08:27
Zum Restaurant: Als Kunde interessiert micht nicht, wie Personal bezahlt wird und wieviel irgendwas netto kostet. Ich will wissen, wieviel am Ende aus meinem Geldbeutel raus ist, das ist das Entscheidende.


genau. und wenn der service gut war, dann zahle ich auch etwas extra. aber keinen festen betrag und nicht unter zwang.

ich hatte diese diskussion auch schon unzählige male mit den amerikabegeisterten bekannten meiner freundin, die lassen auch keinerlei kritik am land der unbegrenzten möglichkeiten gelten.... angry

peace  cheesy
volker


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André

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Re:Trinkgeld in den USA ?
« am: 06.Oktober 2002 03:20:49 »
Antwort mit Zitat nach oben
Niemand hat etwas gegen freie Meiningsäußerung gesagt.
Im Gegenteil, ich finde es gut, dass Michael nicht in die USA reist, wenn er sich mit deren Gepflogenheiten absolut nicht anfreunden kann.

Und auch ich finde, dass die Preisberechnung nicht unbedingt einfach bzw. speziell durch den ausländischen Kunden in jedem Fall nachvollziehbar ist. Aber es ist halt so - und daran wird auch kein Tourist etwas ändern.
Die USA ist nunmal das Land des Business schlechthin und was dort Gegenwart ist, ist in anderen Ländern, die mithalten wollen Zukunft.


Und ganz nebenbei, ich denke, es würde der deutschen Servicewüste mal ganz gut tun, wenn die Dienstleister mal wirklich nach dem Dienst bezahlt würden, den sie leisten und nicht aufgrund von Tariflöhnen, Gewerkschaften oder Pauschalvereinbarungen.
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Christel

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Re:Trinkgeld in den USA ?
« am: 06.Oktober 2002 12:15:11 »
Antwort mit Zitat nach oben
Hallo zusammen,
ja das leidige Thema Trinkgeld.
Wer in die USA reist, muß halt wissen, dass im Restaurant die Preise ohne Service ausgewiesen werden. 10 - 15 % sind m.E, eine Faustregeln. Ist man mit dem Service überhaupt nicht zufrieden, sollte man dieses ruhig mit der Höhe des Trinkgeldes  zur Geltung bringen. Ich bin hiermit immer sehr gut gefahren.
Aber ohne Trinkgeld ein Restaurant in den USA zu verlassen ist schlicht und weg unpassend.
Es gibt Länder, in denen Trinkgeld schon fast einer Beleidigung gleich gestellt wird (z.B. Japan). In Island ist das Trinkgeld auch nicht üblich.
In Deutschland lasse ich mir bei schlechtem Service bis auf den Cent herausgeben.
Gruß Christel
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Christel

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Re:Trinkgeld in den USA ?
« am: 07.Oktober 2002 19:06:58 »
Antwort mit Zitat nach oben
Hallo,

hier noch ein Link zum Thema Trinkgeld (heute auf der T-Online-Seite gefunden)

http://reisen.t-online.de/reis/reis/ratg/arti/CP/ar-trinkgeld-neu.html

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Angelika Fred

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Re:Trinkgeld in den USA ?
« am: 07.Oktober 2002 22:25:52 »
Antwort mit Zitat nach oben
grin ist ja toll welche Resonanz das Thema hervorruft. Micheal- Du hast mit Deiner konträren Meinung die Gemüter schön erhitzt, was das Forum ja belebt.
Möchte auch meinen Senf dazugeben.
Im Urlaub genies ich lieber die Schönheiten des Landes oder lieg faul am Strand, als dass ich aus irgendwelchen Heftchen Rabattmarken ausschneide  oder anderen Rabatten hinterherjage- bin einerseits zu faul und anderseits nervt es. Bedaure auch, dass dieses System immer mehr bei uns Einzug hält- es vernebelt den Durchblick bei  Preisvergleiche.  Werde trotzdem im ersten Supermarkt eine Membercart beantragen und bei grösseren Ausgaben Ausschau nach Rabatten halten. Bin bisher noch nicht so oft in die Ferne vereist, mein aber dass jedes Reiseland so seine Macken hat, die man als Tourist eben toleriert.
Mit dem Tip werd ich's wie Zuhause handhaben- guter Service, guter Tip und im Urlaub ist man ja sowieso grosszügiger (der Schreck kommt hinterher mit den Cardabrechnungen).

Dank an alle für eure Meinung und den Ratschlägen.
Werd mich nun dem Reisefieber zuwenden und die Tage zählen.
schönen Gruss an alle Reisenden, ob nah oder fern
von Angelika und Fred smiley smiley
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Saeky

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Re:Trinkgeld in den USA ?
« am: 23.Oktober 2002 16:58:10 »
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Hallo Michael,

ein bischen spät mein Beitrag zu dem Thema. Ich wollte nur anmerken, dass in allen ehemaligen enlischen Kolonien (Kanada, Australien, USA, Neuseeland und auch das gute und schöne Südafrika) diese Sitte des Tippens haben. Keine Ahnung woher das kommt. Ich glaube nur, das es nicht ein Grund sein sollte NICHT in ein Land zu fahren. Diese Angewohnheit den Endpreis gar nicht preiszugeben ist in Ländern ausserhalb Europas äusserst gang und gebe.

Auch Südafrikaner leben vom Tip und bekommen nur ein paar Rand pro Stunde. Ich hoffe Euch ist es nicht entgangen, als ihr dort wart.

Saeky
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