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News: Like auf facebook: Ingrids-Welt - Die Reisecommunity

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  19.Januar 2018 12:36:09

Seiten: 1 [2] 3 4 Antwort Überwachen Senden Sie dieses Thema Drucken
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 Thema: Reisebericht Selbstfahrertour Pantanal 2017  (Gelesen 2728 mal)
beate2

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Re:Reisebericht Selbstfahrertour Pantanal 2017
« Antwort #20 am: 12.November 2017 16:00:24 »
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Hallo Ingrid,

ja, genau DAS ist diese "Pousada" und wir hatten diese auch über Ozelotnatur gebucht. Vielleicht hätten wir anders reagiert, wenn wir auch irgendwelche Tiere auf dem Weg dorthin gesehen hätten. Aber es war alles irgendwie ausgestorben. Und dann diese eigenartigen Leute, die anscheinend keine Ahnung von unserer Buchung hatten!!

Wir haben uns hinterher nur gewundert, dass wir ohne irgendwelche Probleme unser Geld zurückerstatten bekommen haben. Hatten die Leute bei Ozelotnatur evtl. schon ein schlechtes Gewissen???

LG
Beate
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@nna

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Re:Reisebericht Selbstfahrertour Pantanal 2017
« Antwort #20 am: 12.November 2017 17:12:30 »
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Zitat von: Ingrid am 12.November 2017 13:56:33
Ach ja, so komische Fenster mit Holzläden ohne Glas und Fliegengitter hatten wir leider auch in der wesentlich teueren Fazenda Tereza. Mittagsruhe mit Klimaanlage fand im Dunkeln statt...  tongue 


Wenn Michael das erfährt, geht er da nie hin .....  grin
Liebe Grüße
@nna
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beate2

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Re:Reisebericht Selbstfahrertour Pantanal 2017
« Antwort #20 am: 12.November 2017 17:47:41 »
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Hallo Anna,
kein Problem. Wir waren gleich nebenan im Hotel Mato Grosso. Da gabs auch jeden Tag eine Tour inclusive, es gab einen tollen Pool und schöne Zimmer, wenn auch etwas dunkel.
Wir sind mit unserem Auto die Strasse zur Pousada Tereza gefahren. Also zu unserer Zeit war das die schlechteste Strasse auf unserer ganzen Tour. Wir haben uns echt gefragt, weshalb die Eigentümer sich nicht drum kümmern, ihre Anfahrt in einigermassen erträglichem Zustand zu bringen.

LG
Beate


PS: habt Ihr vor, eine solche Reise zu machen???

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Ingrid
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Re:Reisebericht Selbstfahrertour Pantanal 2017
« Antwort #20 am: 12.November 2017 19:30:13 »
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Zitat von: @nna am 12.November 2017 17:12:30
Wenn Michael das erfährt, geht er da nie hin .....  grin


@nna, da gibt es noch viele andere Gründe, warum er da nicht hin geht...  grin  grin
Bei dem Klima ist man froh um die Klimaanlage, man könnte alternativ ja auch draußen in der Hängematte liegen...  grin

Die Straße nach Tereza war auch bei uns in keinem guten Zustand, ging aber.
Die Gäste werden ja hierher gefahren, verleiht einen Hauch von Abenteuer...  wink
Wir waren die einzigen mit eigenem Auto.

Gruß
Ingrid
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beate2

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Re:Reisebericht Selbstfahrertour Pantanal 2017
« Antwort #20 am: 12.November 2017 19:57:57 »
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Nachdem wir somit überraschenderweise eine kostenlose Bootstour haben, müssen wir heute schon sehr früh aufstehen. Die Tour geht um 8.00 h los und dauert bis nach 10.00 h. Wir geniessen, dass wir das Boot ganz für uns alleine haben, auch wenn der Bootsführer nur portugiesisch spricht. Aber wir merken uns sowieso die Namen der vielen Vögel nicht.

Webervogel:



Schlangenhalsvogel (Anhinga)



Reiher:



Kingfisher:



Wasserschwein (Capibara)


Nach der Bootsfahrt laufen wir noch auf dem Gelände herum und durch den nahegelegenen Wald. Auch hier können wir noch Tiere, vor allem halt Vögel, sehen:

Innenhof der Pousada:





Futterstelle, die eigentlich jede Pousada hatte, mit Kardinalen:



CaraCara:



Und nachmittags kam noch ein Tukan zu Besuch:



LG
Beate

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Re:Reisebericht Selbstfahrertour Pantanal 2017
« Antwort #20 am: 13.November 2017 19:46:20 »
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Wir haben einen weiteren Tag in der Pousada Rio Claro. Da heute die Bootsfahrt erst am Nachmittag auf dem Programm steht, machen wir vormittags selber einen Game-drive über das Gelände. Eigentlich wollten wir auch etwas wandern, aber mit über 40 Grad im Schatten ist es einfach zu heiss.

Unser Game Drive zeigt uns zumindest einen Wolfino (Fuchs), der sich mit einem herumliegenden Karton vergnügt. Später läuft er uns nochmal über den Weg:






Auch ein Reh schrecken wir hoch:




Als wir beim Mittagessen sind, kommen draussen vor dem Fenster Gelbbrust-Aras, die sich mit Begeisterung daran machen, die Vogelfutterstelle zu zerlegen:






Die Bootsfahrt nachmittags bringt dann das absolute Highlight: wir können einen Tapir sehr lange beobachten:






Am Abend feiert ein Ehepaar aus einer anwesenden Gruppe seine Silberhochzeit. Da lassen es sich die Köche und Kellner nicht nehmen, ein Konzert zu geben:




Es wird ein richtig lustiger Abend. Aber als wir dann an unserem Zimmer stehen, sind wir schlagartig wieder nüchtern beim Anblick dieses Gastes:




Zum Glück ist die "Jagd" nicht allzu schwierig.

LG

Beate



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Katja

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Re:Reisebericht Selbstfahrertour Pantanal 2017
« Antwort #20 am: 13.November 2017 21:41:13 »
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Hallo Beate,
mit dem Tapir hattet ihr wohl viel Glück. Ich glaube, die sieht man eher selten?
Auf die (große?) Spinne könnte ich verzichten...!!!  shocked
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beate2

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Re:Reisebericht Selbstfahrertour Pantanal 2017
« Antwort #20 am: 14.November 2017 20:48:05 »
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Gestern abend hat es dann noch zum regnen angefangen. Und als wir heute aufwachen, regnet es immer noch!!! Ohje, und wir müssen heute weiterfahren. Wir haben zwar nur ca. 60 km, aber trotzdem werde ich gleich nach dem Frühstück nervös und drängle zur Abfahrt. Die Gelbbrust-Aras verabschieden uns:



Anfangs ist die Strasse noch einigermassen trocken, aber dann beginnt die Schlammschlacht. Die Strasse ist 20-30 cm tief aufgefahren. Durch den Lehm wird das Profil der Reifen sofort zugeklebt und man fährt wie auf Schmierseife:





Und dann beginnen die berühmten (berüchtigten) Holzbrücken der Transpantaneira, die angeblich den "Charm" dieser Strasse ausmachen. Nun ja, ich könnte mir charmanteres vorstellen:







Bei dieser Brücke überlegen wir wirklich, wie wie da drüberkommen sollen.  rolleyes

Aber natürlich nutzen wir die Fahrt auch um Tiere zu sehen.Wie dieser Vogel heisst weiss ich leider nicht:




Das hier ist ein Jabiru am Nest:




Und dann läuft uns auch noch eine Boa buchstäblich über den Weg. Aber so schnell kann man gar nicht schauen, wie sie verschwunden ist:




Gegen 14.00 h kommen wir an unserer gebuchten Unterkunft, der Puma-Lodge an:




Das Schild ist da, aber die Toreinfahrt ist mit einem dicken Schloss zugesperrt. Wir hupen, lange. Endlich erscheint sehr langsam ein Mann. Er erklärt uns, diese Lodge hätte geschlossen, sie hätten aber ein neues Haus in Porto Joffre (50 km entfernt!!)

So, da stehen wir also, unsere Buchung ist ungültig und wir wissen nicht, was wir machen sollen. Es gibt auf der ganzen weiteren Strecke bis Porto Joffre kein weiteres Hotel. Also bleibt uns nichts weiter übrig, als weiterzufahren. Zum Glück hatte ich morgens drauf gedrungen, gleich loszufahren!!.

Nach fast zwei Stunden rutschen kommen wir in Porto Joffre an. Wir haben dort zwar das Hotel Pantanal Norte gebucht, aber erst für übermorgen. Trotzdem fahren wir dort vorbei. Zum Glück spricht man dort englisch. Wir können unsere Buchung ohne weitere Kosten abändern und können gleich einziehen. Wir bekommen einen schönen Bungalow direkt am Fluss. Die Zimmer sind dann aber eher spartanisch, halt für die Fischer, die meistens dort übernachten:








Abends machen wir noch einen kleinen Rundgang auf dem Gelände und beobachten die dort noch zahlreichen Hyazinth-Aras:




LG
Beate



PS: Wir haben natürlich gleich Booking.com informiert, über die wir die Puma-Lodge gebucht hatten, zum Glück noch nicht bezahlt. Aber von Booking haben wir sofort das Angebot bekommen, dass uns der Mehrpreis für die Buchung im anderen Hotel bezahlt wird. Der Papierkram läuft noch.


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beate2

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Re:Reisebericht Selbstfahrertour Pantanal 2017
« Antwort #20 am: 15.November 2017 19:53:36 »
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Ja, da stehen wir nun am Ende der Transpantaneira. Vor uns ist nur noch der Fluss und dahinter Urwald.



Auch hier in Porto Joffre werden wieder Bootstouren angeboten. Aber bei diesen Bootstouren dreht sich alles in erster Linie um den Jaguar. Natürlich will jeder Tourist hier einen Jaguar sehen und jeder Bootsführer tut sein möglichstes, damit das klappt. So rasen wir also erst mal sehr lange über den Fluss. Irgendwann bremst der Bootsführer abrupt und rast zurück: er hat einen Ruf bekommen, dass ein Jaguar gesichtet wurde. Kurz darauf sehen wir ihn auch. Leider hat er sich sehr weit unter die Bäume zurückgezogen, sodass er schwierig zu fotografieren ist:






Erst nach dieser Sichtung wird die Bootstour ruhiger und wir können wieder die anderen Tiere beobachten.


Ein Kaiman, der gerade Beute gemacht hatte:




Ein sehr grosser Grüner Leguan (Iguana)




Wir sehen auch wieder eine Familie der fast ausgestorbenen Riesen-Otter. Aber diese Tiere sind so flink, dann wir nur unscharfe Fotos bekommen konnten.

Hier auf dem Fluss schippern auch Hausboote. Das wäre was für uns, sowas lieben wir:




Den Nachmittag verbringen wir wie immer am Pool und im Zimmer, bevor wir später noch einmal einen Spaziergang über das Hotelgelände machen. Der ganze Stolz des Hotels ist ein See mit riesigen Seerosen. Leider ist jetzt keine Blütezeit:




Auf unserem Spaziergang bekommen wir Begleitung:



Dieses Huhn folgt uns auf jeden Schritt. Als ich am nächsten Tag die Koffer einladen will, greift mich dieses verrückte Huhn doch tatsächlich an und fährt mit den Krallen über meinen Arm.  rolleyes  Als ich das an der Rezeption erzähle, erfahre ich, dass die Angestellten die Henne "Maria" getauft haben und sie wahrscheinlich dachte, ich hätte Futter in der Tasche.

Auf dem Hotelgelände dreht sich natürlich alles um die sehr seltenen Hyazinth-Aras, die hier allerdings in Scharen herumfliegen:







Morgen müssen wir wieder zurückfahren und mir graut jetzt schon vor den Brücken, ich darf gar nicht dran denken.

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Schneewie

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Re:Reisebericht Selbstfahrertour Pantanal 2017
« Antwort #20 am: 16.November 2017 07:20:07 »
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Wieviel von diesen abendteuerlichen Brücken gab es denn?
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Re:Reisebericht Selbstfahrertour Pantanal 2017
« Antwort #20 am: 16.November 2017 10:15:44 »
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Ingrid schreibt, es sind ingesamt 120 Brücken. In manchen Reiseführern steht "ungefähr" 120 Brücken. Ich habe Strichliste geführt und bin auf 116 gekommen, was aber nichts heisst, denn ich kann die eine oder andere übersehen haben.

Davon sind die ersten, nördlichen 31 Brücken, bis zum Rio Pixim, unterdessen durch Beton-Brücken ersetzt worden. Die übrigen Brücken sind in unterschiedliche Zustand. Jetzt in der Trockenzeit konnte man die schlechtesten durchs Flussbett umfahren. Die von mir hier gezeigten Brücken waren nicht zu umfahren, da mussten wir drüber.  shocked

Beate
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Schneewie

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Re:Reisebericht Selbstfahrertour Pantanal 2017
« Antwort #20 am: 16.November 2017 12:30:57 »
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Wahnsinn.
Gut das ich das nicht fahren muss, sondern nur Deine Bilder genießen darf.
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Ingrid
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Re:Reisebericht Selbstfahrertour Pantanal 2017
« Antwort #20 am: 16.November 2017 15:52:13 »
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Ich habe alle 120 Brücken mit dem Smartphone fotografiert:
http://www.ingrids-welt.de/reise/bra/htm/tp-bruecken.htm

Gruß
Ingrid

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Re:Reisebericht Selbstfahrertour Pantanal 2017
« Antwort #20 am: 16.November 2017 15:58:59 »
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Ach Du meine Güte  shocked
Das war ja eine Fleissarbeit!!

Was ich jetzt feststellen konnte: bei den Betonbrücken gab es seit Deinem Besuch wirkliche Fortschritte, die waren alle fertig.

Aber bei einigen von den Holzbrücken wurde anscheinend wirklich seit einem Jahr überhaupt nichts repariert, die sahen heuer noch genauso schlimm aus wie auf Deinen Fotos. Und damit meine ich jetzt nicht die beiden Brücken, die unterdessen nicht mehr befahrbar und gesperrt sind.

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Re:Reisebericht Selbstfahrertour Pantanal 2017
« Antwort #20 am: 16.November 2017 20:54:25 »
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Nachdem wir also jetzt am Ende der Transpantaneira sind, müssen wir ja wieder zurück. Wir haben nur ein Problem: durch den Ausfall unserer Buchung bei der Puma Lodge ist ja unser gesamter Reiseplan durcheinander geraten. Und wir waren schon froh, dass wir diese beiden Tage in Porte Joffre vorziehen konnten, aber alle anderen Hotelbuchungen können wir nicht ändern. Also müssen wir zwei Nächte irgendwie überbrücken.
In Porto Joffre wollen wir nicht bleiben, denn es ist nicht nur sehr teuer, man kann auch fast nichts unternehmen.
Nachdem es hier auf der südlichen Transpantaneira keine weiteren Unterkünfte gibt, entscheiden wir, wieder zurück zu fahren zur Pousada Rio Claro.

Die Fahrt zurück verläuft sehr gut, die Strasse ist unterdessen abgetrocknet, die Brücken kennen wir ja und fahren so oft wie möglich lieber aussenrum durchs trockene Flussbett. Viele Tiere sehen wir nicht, nur einen Rhea (ein kleiner Verwandter des Nandu:




Wir kommen mittags in Rio Caro an und werden gleich wie alte Bekannte empfangen. Nachdem wir unser Zimmer bezogen haben machen wir gleich wieder die angebotene Bootstour. Diesesmal sind amerikanische Bird Watcher an Bord und wir amüsieren uns köstlich: sie wissen wirklich von jedem noch so kleinen Vogel den Namen, streiten auch mal ob es die eine oder andere Unterart ist, und zeigen mir bei jedem Vogel das dazugehörige Bild auf ihrem I-Pad.

Aber wir sehen auch einen Kingfisher, der gerade einen Fisch gefangen hat:




In der Pousada sind wieder viele der seltenen Hyazinth-Aras, und sie sind gar nicht scheu:




Kurz bevor wir zum Diner gehen wollen, wirds nochmal aufregend: wir sehen auf einmal an der Zimmerdecke lauter sehr kleine schwarze Punkte, die sehr schnell mehr werden. Nach genauerem Hinsehen stellen wir fest, das sind sehr kleine Ameisen, eine ganze Invasion!!
Also holen wir unser Insektenspray heraus und sprühen. Aber das war absolut keine gute Idee. Denn nun fallen die toten Ameisen von der Decke und dafür ist das Bett schwarz gesprenkelt.  shocked

Es bleibt nichts anderes übrig, wir gehen zur Rezeption, wo wir sofort ein anderes Zimmer bekommen. Diesesmal ist es ein sehr grosses Familienzimmer. Glück gehabt.
Nach dem Abendessen geniessen wir noch den
Abend auf der Terrasse in der Hängematte:




Als wir am nächsten Tag aufwachen regnet es. Ja, es war schon seit Tagen vorausgesagt, dass es heute den ganzen Tag regnen soll. Und wir hatten uns schon Gedanken gemacht, da nach unserem vorigen Plan genau heute die Bootsfahrt mit Jaguar-Sichtung auf dem Programm gestanden hätte. Somit hatten wir mit der ausgefallenen Buchung hinterher betrachtet noch viel Glück. Denn jetzt haben wir auch das schlechteste Stück der Transpantaneira hinter uns und sitzen in einer gemütlichen Pousada in einem schönen Zimmer bei guter Internet-Verbindung. So lässt sich auch ein 24-Stunden-Dauerregen einigermassen gut überbrücken.
Wir können zuschauen, wie aus der Parkanlage in der Pousada innerhalb kürzester Zeit eine Seenlandschaft wird:



und können uns vorstellen, wie es zur richtigen Regenzeit hier aussehen wird.

Nach diesem faulen Tag können wir nur hoffen, dass es morgen wieder besser wird.

LG
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Re:Reisebericht Selbstfahrertour Pantanal 2017
« Antwort #20 am: 17.November 2017 14:49:06 »
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Wir müssen wieder mal früh aufstehen: unsere heutige schon obligatorische Bootsfahrt beginnt schon um 8.00 h. Dafür werden wir aber wiedermal mit der Beobachtung von Riesen-Otter belohnt:






Und dieser Kormoran hat gerade einen Fang gemacht:




Einen solchen Reiher haben wir auch noch nie gesehen:




Ein Specht sucht in der Wiese:




Nach dem Mittagessen müssen wir wieder mal weiterfahren. Allerdings haben wir heute nur 20 km vor uns: wieder etwas nach Süden bis zum Pixim River. Und dort, ziemlich genau auf der Hälfte der Transpantaneira, ist am Fluss das Hotel Mato Grosso:




Dort geniessen wir am Nachmittag erst mal den schönen Pool:






Erst am späten Nachmittag schauen wir uns etwas auf dem Gelände um und entdecken gleich einen Anhinga, der sich sonnt:




Und diese kleine Eule verschläft die heisse Zeit im Baum:




LG
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Re:Reisebericht Selbstfahrertour Pantanal 2017
« Antwort #20 am: 17.November 2017 15:20:19 »
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Zitat von: Ingrid am 16.November 2017 15:52:13
Ich habe alle 120 Brücken mit dem Smartphone fotografiert:
http://www.ingrids-welt.de/reise/bra/htm/tp-bruecken.htm

Gruß
Ingrid




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Du schreibst, 3 waren unbefahrbar.
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Re:Reisebericht Selbstfahrertour Pantanal 2017
« Antwort #20 am: 17.November 2017 15:25:47 »
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Das sind dann die Umfahrungen durchs Flussbett.

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Re:Reisebericht Selbstfahrertour Pantanal 2017
« Antwort #20 am: 17.November 2017 15:35:23 »
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Danke.
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Re:Reisebericht Selbstfahrertour Pantanal 2017
« Antwort #20 am: 18.November 2017 12:57:25 »
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Wahnsinn! Bin jetzt nachgereist.
Irre was Du da so fotografiert und geschrieben hast!
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