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  18.Dezember 2017 21:20:49

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 Thema: Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?  (Gelesen 5031 mal)
Brigitte

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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« Antwort #20 am: 25.März 2014 10:56:58 »
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Hallo Sabine,

ich bin dir sehr dankbar, daß du dir die Zeit nimmst, meine Fragen zu beantworten. Das Stichwort "Zeit" bringt mich auf etwas, das du in einem deiner früheren posts angesprochen hast: Ja, mein Freund und ich haben viel Zeit zur Verfügung für unsere Reisen, was einerseits schön ist. Die Kehrseite der Medaille ist aber, daß wir nicht mehr jung sind. Du kannst mir glauben: die Nachteile überwiegen :-)

Erst mal was vorweg: Ja, natürlich meinte ich nördlich von Rio. Habe mich vertan. 

Mittlerweile habe ich deine Reiseberichte bzw. Zusammenfassungen gelesen und ihnen viele wertvolle Anregungen entnommen, zB. das Valle Hurtado:
Falls wir mit dem Mietwagen statt  mit dem Camper reisen (ist noch nicht geklärt), würde mir die Hacienda los Andes sehr gut gefallen! Habe sie mir mal ein wenig näher angeschaut; ist die Lage tatsächlich so malerisch, wie es auf dem Foto auf der homepage der Hacienda aussieht?
Das Valle Hurtado war mir neu, hingegen hatte ich mir das Elqui Domos schon seit langem herausgepickt (für den Fall, daß es ein Mietwagen wird). Prima, daß du sowohl das Elqui Domos als auch die Hacienda kennst, dann kannst du ja vergleichen:
Mich würde enorm interessieren, welches der beiden Resorts du von der Lage her schöner fandest. Und ob sie zum Sternegucken beide gleichermaßen geeignet sind. Apropos Sternegucken: ist bei beiden der Horizont durch die Berge nicht sehr stark eingeschränkt? 


Ob Camper oder Mietwagen, das ist die große Frage. Vielleicht machen wir eine Kombination von beidem. Anfangs war ich für den Camper, denn ich liebe das damit verbundene extrem naturnahe Dasein an sich sehr. Aber inzwischen ist mir klargeworden, daß die Straßen und Pisten, die ich mir ähnlich einsam oder noch einsamer vorgestellt hatte wie im Southwest der USA, teilweise sehr befahren sind (zB die Andenübergänge) und streckenweise auch sehr unangenehm zu fahren, ja geradezu gefährlich. Du schilderst ja einen solchen Abschnitt; der wäre der absolute Horror für uns gewesen. Mein Freund hat leider wenig Erfahrung mit Autos, weil er generell ungern und darum nur sehr selten in einem drinsitzt, und ich fahre im Ausland prinzipiell gar nicht. In den USA mit dem Camper unterwegs zu sein, ist vergleichsweise ein Kinderspiel. Kaum Verkehr, jedenfalls in den einsamen Regionen, die wir immer ansteuern, hinzu kommt die rücksichtsvolle, angenehme Fahrweise der Amerikaner...


Verwendest du außer den Karten von Chiletur auch deren Reiseführer? Sind ja offenbar unbestritten die besten. Kannst du mit dem Chile-Reiseführer von ReiseKnowHow vergleichen? Letzterer ist mir viel zu unpräzise, was zwar etwas unfair von mir ist, denn um genauer zu sein, müßte er doppelt oder dreimal so dick sein. Aber falls du beide kennst, würde mich interessieren, ob die Bände von Chiletur tatsächlich um Klassen besser sind. (Schade, daß man die hier nicht kaufen kann.)

Die Forumschefin ist ja offenbar auch schon in den Gegenden rumgereist, in die es mich zieht. Ich werde mich darum jetzt mal auf die Suche nach ihren Beiträgen machen. 

LG
Brigitte
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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« Antwort #20 am: 25.März 2014 11:53:49 »
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Hallo,

ich melde mich hier mal wieder zu Wort. Nicht dass Ihr denkt, ich existiere nicht mehr oder das Ganze würde mich nicht interessieren.
Ich verfolge mit Interesse die Vorschläge hier, denn auch wir wollen ja irgendwann wiedermal diese Gegend bereisen.

Nachdem aber sowohl Sabine, als auch Brigitte, meine Meinung kennen, bin ich erstmal still und geniesse die neuen Tipps.

LG
Beate


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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« Antwort #20 am: 25.März 2014 19:47:07 »
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Hallo Brigitte,

dann versuche ich mal deine Fragen zu beantworten:

Von der Unterkunft her hat uns die Hacienda Los Andes wesentlich besser gefallen, aber ich finde, man sollte einfach beides (auch Valle Elqui) gesehen haben, da sie doch unterschiedlich sind. Wir waren "dummerweise" zu Vollmond dort, was natürlich so ziemlich das Schlechteste ist, wenn man Sternegucken will. Trotzdem war der Sternenhimmel schon sehr beeindruckend, wobei ich mich in der Hacienda Los Andes nicht daran erinnere, wie er war. Ich meine aber gelesen zu haben, dass sie jetzt auch ein Observatorium haben. Wir waren halt auch die einzigen Gäste und der Service hat sehr zu diesem rundum Wohlfühlen geführt. Wenn du jetzt noch reitest (was wir nicht tun), wäre das sicherlich ein sehr guter Ort.

Toll fanden wir auch, dass die Gegend dort noch weit ab vom Tourismus ist. Ein wirklich schönes Fleckchen, wie wir fanden. Das einzige, was möglicherweise stören könnte, wir hatten schon das besonders schöne Zimmer, unser Bett war recht schmal, aber für ein oder zwei Nächte geht das auch.

Die Elqui Domos waren sehr schön, aber sie liegen nicht so einsam und die Ausstattung hat ein bisschen etwas von Camping. War aber für eine Nacht ein ganz besonderes Erlebnis, wobei es mittlerweile noch mehr dieser Art Unterkünfte gibt in Chile, wie ich festgestellt habe.

Schau ruhig mal bei Ingrid, da gibt es sehr große Überschneidungen mit den Zielen, die wir bereist haben im Nordwesten Argentiniens, bis eigentlich runter von San Rafael. Alles sehr informativ gemacht.

So sehr ich Reisen mit Camper in USA und Australien toll finde, so wenig würde ich es in Chile und Argentinien mögen. Leider fand ich bisher nahezu alle Campgrounds, oder auch Visitorcenter, wo man hätte duschen können, die ich gesehen habe (Beispiel gerade jetzt von unserer letzten Reise: im Feuerland NP), dermaßen abschreckend, dass es für uns nicht in Frage kommt. Oder auch fürs große Geschäft, nee nichts für mich, möglicherweise bin ich auch zu empfindlich.
Beim Wildcampen frage ich mich immer, was so mit dem Toilettenpapier gemacht wird, ich stelle mir nicht jeden da verantwortungsvoll vor (ich kann mir nicht vorstellen, dass sich jeder so  verantwortungsvoll verhält wie Beate, wie sie es mal in einem anderen Thread beschrieben hat) ... da läuft immer ein Film in meinem Kopf ab.

Mit den Unterkünften haben wir fast nur super Erfahrungen gemacht, für die meisten habe ich auch immer lange recherchiert und es sind auch höherpreisige dabei. Ich bin da auch sehr anspruchsvoll und irgendein Hostel käme nur in Frage, wenn es sonst weit und breit nix anderes gibt. Für uns machen diese meist auch einen Aufenthalt dort perfekt, zumal wir dadurch schon oft in kleineren Unterkünften durch netten Kontakt viel übers Land haben erfahren können. Viele schreiben hier immer so ähnlich über kleine, feine Unterkünfte in Südafrika ... erinnert mich immer mal wieder an unsere Erfahrungen in C+A.

Wirklich schlechte Unterkünfte hatten wir nur einmal, das war aber notgedrungen, weil wir festhingen im Schneechaos. Es gibt einige Unterkünfte, da würde ich das eine oder andere auch kritisieren und wenige, wo ich nicht noch einmal buchen würde (absolute Ausnahme), aber das ist alles "Jammern auf sehr hohem Niveau", weil ich auf unsere Unterkünfte immer sehr viel Wert lege und hoffe, dass ich mir das auch in Zukunft erlauben kann. Manchmal gibt es aber auch nichts anderes ... wobei sich auch schon wieder in den letzten Jahren getan hat.

Beate sieht das anders als ich - aber sonst sind wir uns sehr oft einig  wink

Was ich allerdings nicht machen würde, wäre ein Mix, entweder das eine oder das andere. Außerdem sei darauf vorbereitet, dass die Mietwagen auch nicht immer die besten sein können. Zu den Campern kann dir Beate auch Geschichten erzählen.

Ich finde die Bücher von Copec sehr gut, die Karten sind prima und ich finde immer wieder Tipps und Hinweise, die ich sonst nicht finde. Allerdings sind sie nicht sonderlich umfangreich und alles ist auf Spanisch (was nicht heißt, dass ich immer alles verstehe!). Außerhalb Chiles haben wir sie noch nicht gesehen.
In Argentinien haben wir den "Rutas" gekauft, der wird regelmäßig neu aufgelegt, finde ich sehr gut. Dazu sind die Karten vom Reise know-how für beide Länder noch ganz gut, wie ich finde (aber nicht so gut, wie die von Copec für Chile und der Rutas für Argentinien). Mit Navi reisen wir nie.

Ich habe wahrscheinlich so 10 bis 15 Reiseführer von jeweils beiden Ländern und finde mal das eine hier und das andere da. Welche ich sehr gut finde, sind die Rough Guides beider Länder, jedoch nur auf Englisch. Da werden auch Gegenden behandelt, die in anderen Büchern zu kurz kommen. Lonely Planet, habe ich festgestellt, hilft mir mittlerweile bei "fortgeschrittenem" Reisen nicht mehr weiter. Gängige Ziele sind beschrieben, aber ich suche immer öfter vergeblich.
Den ganz neuen von Reise Know-how für Chile finde ich gar nicht so schlecht, wenngleich mir hier auch schon wieder z. B. ein paar Strecken im Norden, wie z. B. von Codpa nach Putre fehlen oder zu kurz kommen. Diese sind - wenn auch meist nur kurz - ganz gut in meine Copec beschrieben. Also: Ich setze auf die Mischung.

Ach ja: Wir sind auch schon viele einsame Strecken dort gefahren, auch hier gilt, kommt immer daraufan, wo du entlangfährst. Die eine "Horrorstrecke" ist selbst im Copec nur dünn eingezeichnet, im Reise Know-how gar nicht. Unter "normalen" Umständen wären wir die auch nicht gefahren. Das war auf jeden Fall sehr aufregend, allerdings nicht im positiven Sinn.

Viele Grüße
Sabine
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« Letzte Änderung: 25.März 2014 20:34:37 von S@bine » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
Brigitte

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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« Antwort #20 am: 27.März 2014 09:55:50 »
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Hallo Sabine,

ich verstehe gut, daß ihr die Variante Leihwagen + Hotel vorzieht, zumal du ja offenbar liebevoll ganz entzückende Unterkünfte heraussuchst :-)

Die Hacienda Los Andes hat sich in der Tat ein kleines Observatorium zugelegt. Wie fandest du die Anfahrt - wenn man über Vicuna fährt, soll sie nicht einfach sein? Ein  schwindelerregend schmales Paßsträßchen? Abgelegen und untouristisch finde ich herrlich - für mich kann's gar nicht abgelegen genug sein. Also falls wir ins Valle Elqui fahren, dann muß unbedingt auch das Valle Hurtado dazugenommen werden, zumal die Hacienda an einem Flüßchen mit Schwimmlöchern liegt, wie ich gelesen habe. Ein absoluter Traum für mich  smiley

Für euch war das ja übrigens nicht ganz so kritisch bei schwierigen Pisten, weil ihr mit 2 Autos unterwegs wart. Da hätte immer einer Hilfe holen können, falls etwas passiert wäre. Ein Riesenvorteil, den wir leider nicht haben werden.

Die Copec-Führer werde ich mir gleich nach Ankunft in Chile zulegen. Den neuesten Reise Know-how für Chile besitze ich zwar, aber auch ich vermisste gleich beim ersten flüchtigen Lesen eine Menge Informationen speziell zum Norden, die mir wichtig gewesen wären. Aber vielleicht kann ich sie mir ja mithilfe dieses sympathischen Forums beschaffen :-)


Die "Toilettenprobleme" beim Wildcampen hatte ich mir noch gar nicht so überlegt. In den USA ist das einfach, weil man einen in allen Bereichen gut ausgestatteten RV dabeihat. Das ist in Chile offenbar anders, jedenfalls bei den kleinen Modellen, die für uns überhaupt nur in Frage kämen. Die verfügen leider nur über eine behelfsmäßige Toilette, die man nur im Notfall benutzen möchte. Wie schon gesagt: ich muß das alles noch genauer durchdenken... 

Dazu habe ich im Augenblick leider reichlich Zeit. Mein Freund leidet seit Monaten an einer schweren Achillessehnenverletzung. Wie sich jetzt herausgestellt hat,muß er vielleicht doch noch operiert werden. Das würde unsere Termine evtl. total über den Haufen werfen. Ich bin darum ziemlich beunruhigt und auch demotiviert, was die Reisevorbereitung betrifft, denn ich kann jetzt erst mal keine Flüge oder sonst irgendwas buchen, ja nicht mal richtig weiterplanen. Ich werde eine kleine Pause hier im Forum einschieben, bis sich die Lage geklärt hat. Aber dann komme ich wieder und löchere dich mit Fragen  wink


Viele Grüße
Brigitte
« Letzte Änderung: 27.März 2014 09:57:53 von Brigitte » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« Antwort #20 am: 27.März 2014 20:17:29 »
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Hallo Brigitte,

dann wünsche ich euch erst einmal ganz schnelle Besserung für deinen Freund und dass ihr euren Reisetraum bald wahrmachen könnt.

Wir (unsere Freunde eher nicht) wären die Strecken bei den beiden Reisen, wo wir mit zwei Fahrzeugen unterwegs waren, auch ohne Probleme alleine gefahren. Wobei es, zweifelsohne, auch eine gewisse Sicherheit verstrahlt, für den Fall, dass man mal liegen bleibt. Bei einer anderen fünfwöchigen Chile/Argentinien Reise, wo wir im Norden, im Seengebiet und im südlichen Patagonien waren, waren wir auch "nur" zu zweit unterwegs.

Die Strecke von Ovalle nach Hurtado habe ich - für uns (!) - als nicht herausfordernd in Erinnerung (aber nur unsere Empfindung, immer als Einschränkung, den wie wir sie fanden, muss nicht auch für dich und/oder andere gelten), außerdem als sehr schön mit großen blühenden Kakteen an den Hängen, und vor der von Hurtado nach Vicuna hatte ich großen Respekt, weil ich darüber gelesen und auch gehört habe, sie sei sehr heftig. Sie war nicht ganz einfach, aber wir fanden sie aber auch nicht so schlimm oder furchteinflößend - aber da hat jeder eine andere Einschätzung und möglicherweise finden andere diese Strecke sehr schwierig und raten davon ab. Da muss einfach jeder selbst für sich sehen, ob er sie sich zutraut oder nicht. Hinzu kommt, wir hatten trockenes Wetter, bei anderen Bedingungen sieht es dort ganz sicher noch einmal ganz anders aus.
Auch brauchten wir recht lange von Hurtado bis Vicuna, weil sie doch recht kurvenreich war. Wir waren allerdings froh über unser Fahrzeug auf dieser Strecke und 4x4.

Das Flüßchen bei der Hacienda Los Andes war wirklich sehr idyllisch, gebadet haben wir allerdings nicht, wobei ich jetzt auch nicht weiß, wo man das dort hätte machen können, habe aber auch nicht danach geschaut. Es war frühlingshaft warm, aber zum Baden hätte ich es zu kalt gefunden, so dass ich es gar nicht in Betracht gezogen habe vor Ort.

Melde dich einfach, wenn dir wieder danach ist. Ich kann verstehen, dass einem nicht immer danach ist, besonders bei gesundheitlichen Problemen und nach meiner Blinddarmgeschichte in Namibia umso mehr ...

Ich drück' euch die Daumen.

Viele Grüße
Sabine
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« Letzte Änderung: 30.März 2014 17:59:54 von S@bine » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« Antwort #20 am: 28.März 2014 13:25:01 »
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Hallo Sabine,

ich muß doch wenigstens ein bißchen weiterplanen :-)

Ich habe eine tolle Entdeckung gemacht: die Strecke zum Paso de Jama, die du als besonders schön empfiehlst, führt am Salar de Tara vorbei, und diesen wiederum hatte ich mir bereits vor längerem als ein absolutes highlight der Region herausgeschrieben! (war ein Tip aus dem tripadvisor-Forum).

Und dann bin ich auf eine weitere grandiose Paßstraße gestoßen, nämlich die zum Paso de San Francisco. Laut meinem Reise Know How liegt eine herrliche Lagune auf 4300 m Höhe mit einer Thermalquelle am Seeufer!!! Das ist das richtige für mich :-)

Ich glaube, ich muß mehr Zeit für den Norden einplanen. Vielleicht verschieben wir den Lake District auf eine 2. Reise und beackern diesmal nur den hohen Norden, evtl. unter Einbeziehung Argentiniens (die große Schleife über Salta).

Das wäre aber schon sehr viel Fahrerei. Es würde mich mal interessieren, wie befahren die Hauptverkehrsstraßen sind auf der Strecke Santiago - La Serena - Calama - San Pedro - Paso de Jama - Salta etc.. Muß man da mit starkem Verkehr rechnen?

Wenn wir uns für einen Camper entscheiden, dann sind wir gezwungen, ab/bis Santiago zu fahren, egal, wie unsere Route aussieht (also ob "nur" in den hohen Norden Chiles oder ob mit großer Schleife nach Argentinien). Aber da wir, wie bereits erwähnt, so unsere Probleme mit dem Autofahren haben, suche ich nach Alternativen. Was hältst du hiervon:

Nach La Serena mit dem Bus, dort für ein paar Tage ein Auto mieten, um das Valle Elqui + Valle Hurtado zu besuchen.
Dann weiter bis Arica oder Calama mit Fernbus oder Flugzeug. In einer der beiden Städte Anmietung eines Leihwagens für einen längeren Zeitraum (3 Wochen?).

Falls weiter nach Argentinien, dann von San Pedro aus mit dem Bus nach Salta. (Die landschaftlich so großartige Straße bis zum Paso de Jama würden wir vorher schon mal mit unserem Leihwagen fahren.)

In Salta wiederum einen Wagen mieten.
etc.
Oder, falls wir uns auf Chile beschränken: Am Ende der Reise mit Bus oder Flugzeug von Arica oder Calama zurück nach Santiago.

Vorteil dieser Variante: Man muß viel weniger Auto fahren (wäre wichtig für uns).  Spricht aus deiner Sicht irgendetwas dagegen?

Vielen Dank für die Gute-Besserungs-Wünsche. Das ist ein echtes Drama mit dem Fuß. Der eine Spezialist sagt: opererien, der andere: nein, nicht operieren, weiter konservativ behandeln. EinenTag später wieder der 1. Arzt: Sie kommen um eine OP letztlich nicht herum... Jetzt dürfen wir es uns aussuchen, mein armer Freund ist total verunsichert, kein Wunder...

Was für eine Blinddarmgeschichte hattest du denn in Namibia? (bin neugierig). Kann man das irgendwo nachlesen?  Namibia ist übrigens auch noch so ein Wunschziel von mir!  smiley

LG
Brigitte

« Letzte Änderung: 28.März 2014 13:35:01 von Brigitte » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« Antwort #20 am: 28.März 2014 19:28:30 »
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Hallo Brigitte,

hier kannst du das "ganze Elend" meiner Blinddarmgeschichte nachlesen:

http://www.ingrids-reisewelt.de/index.php?board=1;action=display;threadid=17112


So, nun wieder zu meiner Lieblingsregion:
Zu den Busplänen kann ich leider nichts beitragen, weil es einfach für uns nicht in Frage kommt, wobei es gute Busse geben soll, wie ich immer lese. Ich würde die Strecke von La Serena nach Norden selbst fahren. Aber wenn euch die anderen Varianten (Bus/Zwischenflüge) besser gefallen, würde ich schauen, was für euch besser passt, mit Bus fahren oder fliegen, möglicherweise musst du dann aber auch wieder via Santiago fliegen. Aber das musst du recherchieren für deine in Frage kommende Zeit.

PN Nevado Tres Cruzes mit der Laguna Verde (davon gibt es ja einige mit diesem Namen) muss wunderschön sein, ich habe es damals bei uns weggelassen, weil ich für uns - von Süden kommend - nichts Vernünftiges finden konnte zum Akklimatisieren in unserem engen Zeitplan, Copiapo liegt auch nicht so hoch. Aber alle Bilder, die ich bisher davon gesehen habe, sind toll. Ich hatte schon mal eine Route von Argentinien kommend über den Paso de San Francisco grob geplant. Aber ich weiß auch nicht, ob der überhaupt ganzjährig geöffnet und zu befahren ist.

Salar de Tara mit den "Moais" (einige tolle Felsformationen haben wir auch recht nah an der Straße vom Paso de Jama gesehen) ist ganz sicher auch einen Besuch wert, aber ich weiß nicht, wie man dort am besten hinkommt. Du siehst, selbst wir würden noch für uns Neues dort anzusehen zu haben.

Ich denke, bei allem, was du jetzt planst, ist es vielleicht wirklich sinnvoll, sich erst einmal auf den Norden Chiles, möglicherweise mit dem Nordwesten Argentiniens, zu konzentrieren.
Ehrlich gesagt kann ich dir aber keinen Tipp für die optimale Route geben. Wenn ich alles, was mich dort interessieren würde, in eine Reise packen wollte, wäre ich fast schon Monate unterwegs. Ich reise auch eher und lieber etwas langsamer - mit Pausen. Im Grunde klingen alle deine Ziele toll.
Deine Idee nach Calama/Arica/Iquique und dann wieder von einem dieser Orte zurück nach Santiago zu fliegen, finde ich auf jeden Fall nicht schlecht.

Der weitere Verlauf des Paso de Jama ist auf der argentinischen Seite auch sehr schön. Bei uns war dort Verkehr, jedoch nicht schlimm, aber soviel, dass regelmäßig jemand vorbeigekommen wäre, um Hilfe zu leisten (hoffentlich). Die Panamericana von La Serena bis Antofagasta war teilweise recht stark befahren. Ich stelle mir vor, dass es am Wochende besser sein könnte, so war die Strecke von Santiago bis zum Abzweig nach Ovalle absolut nicht zu voll, teilweise fast schon leer als wir an einem Sonntag gefahren sind. Bei eurer Reisezeit ist auch noch nicht Badesaison in/um La Serena. Aber ich kann halt nur sagen, wie es bei uns war und ob das repräsentativ ist, weiß ich natürlich nicht.
Ich habe gelesen, dass jetzt eine sehr schöne Küstenstraße südlich von Bahia Inglesia gerade fertiggestellt sein soll, das wäre vielleicht dann eine gute Alternative zur Panamericana für einen Teil der Strecke Richtung Norden - wobei du da aber auch recherchieren müsstest, wie gut die Straße ist und mit welcher Art Wagen diese zu befahren ist. Ich kenne sie selbst nicht.

Sorry, wenn ich dir hier nicht so viel ultimative Tipps geben kann, was besser wäre ... denn fast alles hat für mich dort seinen Reiz. Ich bin infiziert  wink

Ach ja, fällt mir noch ein: Bei den Tatio Geysiren kann man auch in so ein Thermalbecken springen, möglicherweise wären auch die Termas de Purimata etwas für dich?

Viele Grüße
Sabine
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« Letzte Änderung: 30.März 2014 18:41:33 von S@bine » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« Antwort #20 am: 28.März 2014 21:07:45 »
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Hallo Sabine,

ja, die Termas de Purimata! Seid Ihr da runtergefahren???

Wir wollte dort auf dem Rückweg vom Tation Geysir eigentlich baden, wir haben auch die Termas unten gesehen, haben uns aber nicht getraut, mit dem Camper runterzufahren. Vielleicht wären wir mit einem 4x4-PKW gefahren. Aber so mussten wir leider verzichten. ((Bei solch engen Strassen mit Abgrund gleich daneben bekomme ich halt immer "Zustände"!!)

Gruss Beate
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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« Antwort #20 am: 28.März 2014 21:27:46 »
Antwort mit Zitat nach oben
Hallo Beate,

nein, sind wir nicht, da wir es nicht so mit Baden in heißen Quellen haben. Mir fielen sie nur gerade ein, weil Brigitte mehrmals schreibt, dass sie das so sehr mag.

Ich fand die Strecke, als wir von den Tatio Geysiren zurückgefahren sind, teilweise sehr heftig, ging manchmal sehr tief hinunter. Aber ich glaube, da wurde eine andere Strecke gefahren als morgens im Dunkeln. Das haben wir damals nicht alleine gemacht, weil wir im Dunkeln nicht dorthin fahren wollten. Ihr habt ja mit dem Camper oben übernachtet, wenn ich es richtig in Erinnerung habe.

Viele Grüße
Sabine
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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« Antwort #20 am: 28.März 2014 21:43:00 »
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Hallo Sabine,

ja, wir sind ja damals von Norden gekommen und haben direkt bei den Geysiren übernachtet.

Die Strecke von den Geysiren nach San Pedro hat es wirklich in sich und ich muss sagen, ich war froh, dass wir diese Strecke nicht im Dunkeln mit Fahrer gefahren sind. So wie die sich da morgens gegenseitig hochgejagt haben. Und ich glaube nicht, dass sie irgendeine andere Strasse gefahren sind, denn da gibts doch keine andere.

Meine Frage war ja speziell zur der Seitenstrasse, also dem Abzweig zu den Termas de Purimata. Also diese Strasse da runter, obwohl nur 2 oder 3 km, die war mir dann doch zuviel. Da habe ich liebe auf die Termas verzichtet.

Gruss Beate
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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« Antwort #20 am: 28.März 2014 21:53:48 »
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Hallo Beate,

Zitat von: beate2 am 28.März 2014 21:43:00
Die Strecke von den Geysiren nach San Pedro hat es wirklich in sich und ich muss sagen, ich war froh, dass wir diese Strecke nicht im Dunkeln mit Fahrer gefahren sind.



auf der Hinfahrt habe ich zum Glück ja die Straße nicht gesehen (und erst dann später im Hellen, was auch gut war  grin, auch die Wellblechpiste fand ich schlimm) ... ich meine, wir sind hin die Strecke gefahren, wo es dann zu den Termas abgeht und zurück via Machuca, dort gibt es eine malerische Szenerie mit der Kirche, möglicherweise seid ihr diese auch gefahren.

Wir haben dann beim zweiten Besuch auf die Geysire verzichtet, weil wir schon viele andere gesehen haben. Aber bei einem Erstbesuch finde ich sie lohnenswert.

Viele Grüße
Sabine
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« Letzte Änderung: 28.März 2014 21:56:29 von S@bine » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« Antwort #20 am: 28.März 2014 22:04:42 »
Antwort mit Zitat nach oben
Hallo,

klar, wenn man schon in San Pedro ist, dann MUSS man einfach zu den Geysiren.

Wir sind dann nach San Pedro die Strecke gefahren, wo es zu den Termas abgeht.

Machuca sagt mir im Moment nichts. Evtl. sind wir da vom Norden her gekommen????

Beate
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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« Antwort #20 am: 28.März 2014 22:12:06 »
Antwort mit Zitat nach oben
Nein eher nicht, weil die Straße südwärts von Tatio im ersten Teil bei beiden Varianten gleich ist und sich dann erst später gabelt.

LG
Sabine
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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« Antwort #20 am: 30.März 2014 18:07:50 »
Antwort mit Zitat nach oben
Hallo Brigitte,

noch einmal kurz zurück zu der Strecke von/bis Hurtado sowohl nördlich und auch südlich davon und auch andere: Ich weiß natürlich nicht, wie die Strecken - auch besonders die zwischen Hurtado und Vicuna - bei eurer Reise ausschauen werden. Das eine oder andere wird auch vom Wetter abhängig sein, bei Regen würde ich sicherlich auch nicht unbedingt alle Strecken fahren, die wir bei Trockenheit gefahren sind - das nur als Beispiel.
Ich will dich nicht verunsichern, aber du kannst ja auch vor Ort nach dem Zustand fragen ... und was für uns galt, muss nicht auch für euch gelten, sprich' ich kann halt nur bei allem sagen, wie wir die Strecken für uns empfunden haben, was wir als heftig oder auch nicht so heftig empfinden/empfunden haben, muss nicht für andere gelten oder auch umgekehrt.
... und wir berücksichtigen auch bei unserer Streckenwahl immer, welches Fahrzeug und welche Versicherungen wir haben.

Viele Grüße
Sabine
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« Letzte Änderung: 30.März 2014 18:43:42 von S@bine » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« Antwort #20 am: 31.März 2014 23:23:33 »
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Hallo Sabine,

mittlerweile habe ich gelesen, was dir in Namibia passiert ist. Das war ja einfach fürchterlich! Ich habe mitgefühlt und mitgelitten. Ich hätte bestimmt nicht so gefaßt und tapfer reagiert wie du.
Eine absolute Angstvorstellung von mir, daß mir so etwas in den Ferien zustoßen könnte. Leider habe ich meinen Blinddarm noch... Es soll ja Afrikaforscher geben, die ihn sich haben prophylaktisch herausnehmen lassen.

Und, ja, du hattest unglaubliches Glück im Unglück, daß du dich so nahe bei einem wirklich guten Krankenhaus befandest. Gar nicht auszudenken, was hätte geschehen können, wenn das Ganze irgendwo im Busch weit entfernt von jeder Zivilisation passiert wäre.

Sehr schöner, informativer Bericht, ich bedanke mich schon mal vorab, denn wenn wir unsere Absicht, auch mal nach Namibia zu reisen, in die Tat umsetzen, werde ich mir viele schöne Anregungen bei dir holen  smiley

Nun aber zu Chile. Auch ich sehe mittlerweile das Hauptproblem darin, aus der Vielzahl der schönen Ziele eine Auswahl zu treffen. Ein echtes Luxusproblem  wink  Jedenfalls habe ich beschlossen, daß wir uns bei unserer ersten Reise tatsächlich auf den chilenischen und evtl. auch argentinischen Großen Norden konzentrieren wollen. Ich liebe es, den Objekten meiner Begierde sehr viel Zeit zu zollen  wink 

Eine Nordchile-Nordargentinien-Rundreise, hin über den Paso de Jama, zurück über den Paso de San Francisco, wäre sicher sensationell schön, aber dann müßten wir die gesamte Riesenstrecke selber fahren, sei es mit dem Camper oder mit einem Leihwagen.

Fahrpläne zu finden, ist hingegen nicht problematisch, ich habe mir schon welche verlinkt. Ich wollte ja nur wissen, ob meine Idee, evtl. mehrmals in verschiedenen Städten ein Auto zu mieten und die langen Strecken dazwischen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen, grundsätzlich okay und umsetzbar ist.

Die Termas de Puritama und auch die Tatio Geysire habe ich natürlich längst auf meiner Liste :-) (und noch so einige mehr, zB. die Oase Pica oder die Termas de Jurasi bei Putre - falls wir es denn so hoch hinauf schaffen sollten).

Ich sehe gerade, was Beate zu der Piste schreibt, die zu den Tatio Geysiren führt. Da wird mir ja angst und bange, liebe Beate. Pisten, neben denen Abgründe klaffen, hasse ich, egal ob wir selber am Steuer sitzen oder ein fremder Fahrer. Auch du, Sabine, hast die Strecke offenbar als sehr unangenehm in Erinnerung. Wie muß ich mir das vorstellen - wie schmal ist die Piste an den schmalsten Stellen? (bin ein Angsthase! lieber verzichte ich auf die Geysire, zumal ich schon mehrfach im Yellowstone war).

Viele Grüße
Brigitte


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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« Antwort #20 am: 01.April 2014 09:23:42 »
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Also Brigitte  rolleyes

klar, die Piste zu den Tatio Geysiren war schon schmal und eng, und ich war froh, dass wir sie selber gefahren sind. Und wenn Ihr diese Strasse auch selber fahrt, dann habt Ihr es doch selbst in der Hand, wie schnell Ihr fahrt. Mir wäre es nur äusserst unangenehm, diese Strecke morgens im Dunkeln fahren zu müssen, mit einem fremden Fahrer. Denn ich habe gesehen, wie die sich gegenseitig die Post hochgejagt haben. Jeder wollte mit seinen Gästen möglichst frühzeitig an den Geysiren sein.
Und nachdem die Geysire aufgehört hatten, ging diese wilde Jagd nach unten wieder los.
Wenn Ihr aber selber fahrt, nachdem die alle weg sind, dann habt Ihr die fast 100%ige Sicherheit, dass Euch kein anderes Auto entgegenkommt. Also könnt Ihr diese Strecke, die übrigens landschaftlich sehr schön ist, in aller Ruhe geniessen.

Die Abzweigung zu den Puritama Ho Springs ist dann allerdings schon nochmal eine extra Klasse. Die haben selbst wir uns nicht gewagt zu fahren (OK, mein Mann wäre schon gefahren, aber ich habe mich strikt geweigert).

Die Termas de Jurasi hatten wir auch auf dem Programm. Ich wollte da abends nach der Ankunft unbedingt noch ins Wasser (noch dazu, da es Silvester-Abend war). Aber dann ging es mir wg. Höhenkrankheit so schlecht, dass ich es nicht geschafft hätte, die ca. 200 m vom Parkplatz zu den Termas zu laufen.

Die Oase Pica kenne ich gar nicht. Wo ist die denn??

LG
Beate


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Brigitte

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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« Antwort #20 am: 01.April 2014 09:45:17 »
Antwort mit Zitat nach oben
Hallo Beate,

wenn überhaupt, würden wir nur zu den Geysiren fahren, wenn die allmorgendliche Rallye nicht mehr unterwegs ist  wink Ich hatte nur Bedenken, falls die Piste an manchen Stellen so schmal wäre, daß man auch ohne Gegenverkehr direkt am Abgrund langfahren müßte. Solche Pisten scheue ich. Aber wenn ich dich recht verstehe, ist es doch nicht ganz so schmal?

Könnte man deiner Einschätzung nach das Auto an der Abzweigung zu den Puritama Hot Springs irgendwo am Straßenrand stehen lassen und zu Fuß zu den Hot Springs laufen?

Pica ist eine kleine Oase mit Thermalbad (Naturschwimmbecken und Grotten) und liegt ca.  115 km östlich bzw. sö. von Iquique; würde man von Pica aus weiterfahren nach Osten, käme man zum PN Salar de Huasco (auf einer Erdpiste).

LG
Brigitte
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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« Antwort #20 am: 01.April 2014 10:03:43 »
Antwort mit Zitat nach oben
Hallo Brigitte,

also mit dem Camper wäre es ja einfach: da könnt Ihr direkt oben neben den Geysiren übernachten und hättet dann früh die Geysire für Euch allein.

Ansonsten ist halt das Problem, dass die Geysire nur von Sonnenaufgang bis ca. 9.00 h springen. Das hat irgendetwas mit Temperatur zu tun. Und das ist auch der Grund, warum die Fahrer da so hochjagen!
D.h.aber auch, wenn Ihr später losfahrt, dann kommt Ihr einfach zu spät.

Bei den Puritama Hot Springs kann man gut das Auto oben stehen lassen und runterlaufen. Man kann die Bäder sogar von oben sehen. Aber ehrlich: mir war das damals zu anstrengend, ich hatte damals ziemliche Schwierigkeiten mit meine Hüfte.
Es geht halt (geschätzte) 2 km steil nach unten. Und die muss man dann ja auch wieder hochlaufen!! Aber ich könnte mir vorstellen, dass das für Euch die kleinste Schwierigkeit ist.

LG
Beate

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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« Antwort #20 am: 01.April 2014 10:17:15 »
Antwort mit Zitat nach oben
Zitat von: beate2 am 01.April 2014 10:03:43
Bei den Puritama Hot Springs kann man gut das Auto oben stehen lassen und runterlaufen.
Es geht halt (geschätzte) 2 km steil nach unten. Und die muss man dann ja auch wieder hochlaufen!! Aber ich könnte mir vorstellen, dass das für Euch die kleinste Schwierigkeit ist.


Hallo Beate,

da hast du recht. Da mit dem Auto runterzufahren, wäre für mich sicher die größere Schwierigkeit. Mein Freund vergleicht mich manchmal mit einem Maultier  smiley ; ich vertraue nur meinen eigenen Hufen und laufe gefährliche Passagen lieber, als daß ich sie fahre.

An den Geysiren zu übernachten, war ja eigentlich der Plan, seitdem ich von dir erfahren hatte, daß das möglich ist. Sowas geht natürlich nur mit Camper... Andererseits erhöht es die Gefahr der Höhenkrankheit, wenn man so hoch oben übernachtet. Ich überlege hin und her, was wir riskieren können/sollen und was nicht... 

LG
Brigitte
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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« Antwort #20 am: 01.April 2014 10:32:02 »
Antwort mit Zitat nach oben
Nein, das erhöht die Gefahr der Höhenkrankheit nicht!
Wenn Du vorher schon an die Höhe angepasst bist, dann ist es egal. Und da Du vorher ja wahrscheinlich schon einige Zeit rumgefahren bist, warst Du bestimmt vorher auch schon höher oben.

Beate
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