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  12.Dezember 2017 07:17:40

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 Thema: Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?  (Gelesen 5021 mal)
Brigitte

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Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« am: 10.März 2014 15:44:20 »
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Liebe Forumsmitglieder,

ich möchte mich/uns ganz kurz vorstellen. Wir sind beide über 60 und zwar ziemlich reiseerfahren, in Südamerika waren wir allerdings noch nie. Nun ist die erste Reise dorthin geplant, und es soll ganz in den Norden von Chile gehen, weil ich für karge Wüstenlandschaften schwärme und mich auch für einen schönen Sternenhimmel begeistere.

Wie ich gesehen habe, gibt es in diesem Forum mehrere Mitglieder, die die betreffenden Regionen aus eigener Anschauung gut kennen und mir vielleicht den einen oder anderen Rat geben könnten.

Gelesen habe ich schon viel (Reiseführer, Internet), aber ich habe zunehmend Zweifel, ob wir uns eine Selbstfahrertour zutrauen können. Normalerweise sind wir immer nur individuell unterwegs; wir haben eine echte Abneigung gegen organisierte Touren und würden das in San Pedro wirklich nur dann machen wollen, wenn es gar nicht anders geht.

Ich habe zwar im Internet mehrfach Berichte von Leuten gelesen, die der Meinung sind, es wäre einfach, die Region um San Pedro als Selbstfahrer zu erkunden, insbesondere, wenn man einen Allrad oder Vierrad-Antrieb mit hoher Bodenfreiheit mietet, was wir natürlich tun würden.

Aber ich mache mir Sorgen, ob wir das Fahren auf schwierigen Pisten in großer Höhe und Einsamkeit meistern können. Was passiert zB., wenn man einen Reifen wechseln muß, der Ersatzreifen aber ebenfalls schadhaft ist (kommt öfters vor, habe ich schon mehrfach gelesen), oder wenn man eine noch schlimmere Panne hat? Es kommt hinzu, daß unsere off-road-Erfahrungen doch sehr begrenzt sind.

Kann man denn im Falle einer Panne davon ausgehen, daß im Laufe des Tages irgendwann ein  anderer Wagen vorbeikommt?

Die Rede ist von den Monaten Okt. und November, und die Ziele, die wir ansteuern wollen, sind die gängigen, also zB. Tatio Geysire, die Lagunas Miscanti & Menique, die Laguna Cejar, die Puritama Hot Springs, die Laguna Verde in Bolivien, etc. Da sollten doch eigentlich immer mehrere andere Wagen, Touranbieter etc. unterwegs sein, oder?

Wir wollen insgesamt knapp 2 Wochen bleiben, um es langsam angehen zu lassen und die Schönheit der Natur wirklich auskosten zu können.

Was mich ebenfalls sehr locken würde, ist die Salar de Ujuni mit ihren atemberaubenden Landschaften, aber das dürfte wohl definitiv zu schwierig für uns sein...

Übrigens: Über die Risiken, höhenkrank zu werden, bin ich bestens informiert. Wir werden uns möglichst langsam anpassen - eine Garantie ist das natürlich nicht.

Über Antworten würde ich mich sehr freuen    smiley

Liebe Grüße
Brigitte
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traveline

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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« am: 11.März 2014 21:05:40 »
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Hallo Brigitte,

Da Dir bisher noch niemand geantwortet hat: ich kann Dir zwar überhaupt nicht weiterhelfen, aber ich kann Dich wenigstens schon mal bei uns herzlich begrüßen  smiley. Die Südamerika-Spezis werden sich schon noch melden.

Grüßle

traveline



http://meine.flugstatistik.de/traveline
http://www.travbuddy.com/maps/6930903
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Brigitte

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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« am: 12.März 2014 13:50:07 »
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Hallo traveline,

danke für die freundliche Begrüßung  smiley

Wäre schön, wenn die SA-Spezialisten sich melden würden, ich bin gespannt auf deren Einschätzung. Außerdem hätte ich noch ein paar Anschlußfragen.

Grüße
Brigitte
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Lee

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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« am: 12.März 2014 15:15:47 »
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Hallo Brigitte,

Ich war zwar schon mehrmals in Suedamerika, aber Spezialistin fuer unabhaengige Autoreisen bin ich nicht. Ich finde es allerdings sehr mutig, gleich das erste Mal in einer Gegend loszulegen, die wirklich einsam ist. Wenn ihr spanisch koennt und schonmal ausprobiert habt, wie ihr auf Hoehe reagiert, dann wird es einfacher. Das Auswaertige Amt ist immer besonders vorsichtig:
Auf den Überlandstraßen und Wüstenpisten kommt es vor allem im Norden Chiles immer wieder zu teils schweren Auto- und Busunfällen.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/ChileSicherheit.html

Ich moechte gerne noch nochmal nach Chile und Argentinien, doch selber fahren kommt fuer mich im Norden Chiles nicht in Frage.

Mein Mann und ich (60+) waren im November in Peru und haben ein Reisebuero gewaehlt, das alles fuer uns gebucht hat. Meist waren wir die einzigen mit Fuehrer, einmal zu viert. Nur die Stadtrundfahrt in Cuzco hatte 16 Teilnehmer. Ich fand diese halb unabhaengige Reiseart sehr gut. Im Zug nach Aguas Calientes (Machu Pichu) sassen wir mit einem Ehepaar aus Toronto, das es genauso gemacht hatte, allerdings mit einem anderen Reisebuero. Solche Arrangements gibt es sicher auch fuer Chile. Kostet natuerlich mehr als alles selber buchen.

Fuer den Norden Chiles hab ich was gefunden, das den Besuch von ALMA mit Ausfluegen in die Natur verbindet. Ich setz die Links jetzt nicht ein, sie richten sich sowieso an englischsprachige Kunden.

ALMA kam vorgestern bei uns im Fernsehen. Sie hatten die Reporter mit Sauerstoffflaschen ausgeruestet. In den Computerraum der Anlage wird Sauerstoff gepumpt.
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Brigitte

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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« am: 13.März 2014 09:43:53 »
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Hallo Lee,

schön, daß du geantwortet hast, vielen Dank.

Deine Bedenken und die des (in der Tat immer extrem vorsichtigen) AA machen mich jetzt doch ein wenig skeptisch(er). Vielleicht sollte ich die Variante, die ihr für Peru gewählt habt, in Betracht ziehen. Ich hatte allerdings schon mal flüchtig ein paar Anbieter angeschaut, die Touren in der Region um San Pedro de Atacama anbieten, und da gewann ich den Eindruck, daß diejenigen, die einen wirklich guten Ruf haben, extrem teuer sind! Und da wir ja eigentlich ziemlich lange dort bleiben wollen, erschien mir das als keine gangbare Option.

Da ihr, wie du schreibst, auf eurer Peru-Reise oft allein mit Führer unterwegs wart, hattet ihr entweder großes Glück, oder es war vielleicht ein sehr exklusiver Anbieter? In den Reiseberichten, in denen Ausflüge ab San Pedro geschildert werden, habe ich eigentlich immer nur von Jeeps gelesen, die mit 4-6 Gästen, driver + einer 2. Begleitperson vollgestopft waren.

Die Kombination ALMA + Ausflüge in die Natur klingt interessant; könntest du mir den link evtl. als pn schicken?

Ich habe übrigens seit kurzem privaten Kontakt zu einem Forumsmitglied, das schon häufiger in sehr einsamen Regionen Chiles unterwegs war und bisher überall problemlos durchgekommen ist (wenn man von geplatzten Reifen u.ä. absieht). Es handelt sich hier allerdings um überaus "erfahrene" Reisende im wahrsten Wortsinne,  wink, was für sie gilt, muß also nicht auch für uns gelten.

Wie schon gesagt: mich würde insbesondere interessieren, ob man bei den gängigen Zielen rund um San Pedro mit Hilfe rechnen kann, wenn man liegenbleibt?

Grüße
Brigitte
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Lee

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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« am: 13.März 2014 13:20:32 »
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Unser Anbieter fuer Peru heisst Escaped to South America, die Touren wurden nach meinem Wunsch zusammengestellt und manche auch als Einzeltour von vorneherein festgelegt. Vor Ort waren es dann immer kompetente Fuehrer der Firma Condor Travels. Das Ehepaar aus Toronto hatte mit Perutravel oder Peruvisit oder so aehnlich zusammengearbeitet.

Fuer Chile muss ich erst wieder suchen, bis gleich.
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Brigitte

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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« am: 13.März 2014 13:42:29 »
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Kann es sein, daß du southamericanescapes (Anbieterin: Jill) meintest? Unter Escaped to South America finde ich jedenfalls erst mal nichts.
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Lee

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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« am: 13.März 2014 14:22:16 »
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Nein, die meine ich nicht. Ich schick dir ne pm. Ich will hier keine Werbung machen, hab auch nichts davon.  smiley 

Das Reisebuero heisst Escaped to Latin America, hatte ich total vergessen.  tongue
« Letzte Änderung: 13.März 2014 15:05:36 von Lee » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
beate2

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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« am: 15.März 2014 21:09:13 »
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Hallo Brigitte,

willkommen hier im Forum  grin

Wir sind seit gestern wieder zurück, wohlbehalten, gesund und voller neuer Eindrücke.

Zu Deinen Fragen äussere ich mich momentan mal nicht. Du weisst ja, wir sind die "Selberfahrer" und ich kann das auch in diesem Teil der Welt nur empfehlen.

Gruss Beate
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S@bine

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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« am: 22.März 2014 19:42:51 »
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Hallo Brigitte,

willkommen hier im Forum!

Ich würde bei deiner Anfrage unterscheiden zwischen Chile und Bolivien. Mit Bolivien habe ich mich selbst schon sehr intensiv beschäftigt und zurzeit würde ich es für uns als Selbstfahrer (noch) nicht in Betracht ziehen. Aber ich kann nur für mich schreiben.
... ich würde mich auch sehr freuen, wenn sich mehr melden würden, die bereits mit Mietwagen in Bolivien unterwegs waren - daran wäre ich auch sehr interessiert.

In Chile fahren wir selbst - aber Selbstfahren muss nicht für jeden die Wahl des Reisemittels dort sein. Es gibt möglicherweise das eine oder andere, was ich jetzt nicht alleine machen würde, wie z. B. im Dunkeln nach El Tatio zu fahren.

Wo warst du denn bisher schon alleine mit Wagen oder/und Camper unterwegs?
... und welche Route, für wie lange würdest du dir denn für Chile vorstellen?

Viele Grüße
Sabine
http://meine.flugstatistik.de/sabine2
« Letzte Änderung: 30.März 2014 18:20:36 von S@bine » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
GunterMcH
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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« am: 22.März 2014 21:05:40 »
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Ich bin noch nie in Nordchile gefahren, ausser ein paar Km von Bolivien über die Grenze.
In Bolivien war ich von La Paz aus mit einen 4x4 nach Yoloso ( höchster Punkt fast 4.700 m, niedrigster Punkt ca. 900 m ) und in den Sajama NP ( zum Bergsteigen ) unterwegs.
Einen Platten hatte ich gehabt, den man für umgerechnet ca. 2 DM in der Werkstatt geflickt hat.
Wichtig in so einer Gegend ist ausreichend Trinkwasservorrat und für den Notfall ein Schlafsack, da es dort nachts bitter kalt wird ( Hochwüste ).
Ein zweiter Ersatzreifen und Reservebenzinkanister ist sicherlich sehr sinnvoll. Da würde ich den Anbieter ( Reiseanbieter, Verleihfirma ) fragen.
Extrem wichtig ist die Akklimation, der Lauca NP liegt auf ca. 4.600 m Höhe. Das heist also mindestens 7 Tage ein Schlafplatz auf 3.000 - 3.400 m Höhe und sinnvoller Weise noch 2 -3 Übernachtungen auf ca. 4.000 m Höhe, wenn ihr im Lauca NP oder Umgebung Übernachten wollt.
Noch günstiger erst mal wenigsten 2 - 3 Übernachtungen auf ca. 2.500 - 2.800 m Höhe, da 3.000 m als erste Übernachtung schon etwas viel ist, je nachdem wie man die Höhe verträgt. 
Die anderen genannten Gegenden kenne ich nicht.

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Brigitte

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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« am: 22.März 2014 22:43:15 »
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Hallo Beate,

vielen Dank für deine Willkommensgrüße!  smiley

Hallo S@bine,

auch dir danke ich für deine freundliche Begrüßung und deine Antwort. Ich will versuchen, deine Fragen zu beantworten und meine Vorstellungen etwas zu präzisieren.

Bolivien hätte ich wohl besser gar nicht erwähnt. Es war sowieso nur ein Tagesausflug zu einer bolivianischen Lagune geplant, nachdem ich aber mittlerweile in Erfahrung gebracht habe, daß das mit einem Mietwagen von Chile aus überaus kompliziert wäre, habe ich diesen Programmpunkt gestrichen. Es gibt ja genügend schöne Ziele um San Pedro herum, die auf chilenischer Seite liegen. Mit anderen Worten: es geht nur um Chile oder, je nachdem, Chile + Argentinien.

Wir waren bisher mehrfach im Südwesten der USA mit dem Camper unterwegs, in anderen Regionen/Erdteilen nur mit Mietwagen. Wir konnten uns noch nicht entscheiden, ob wir Chile mit dem Camper, einem Mietwagen oder einer Kombination aus Flugzeug,  Fernbus und lokal anzumietenden Mietwagen bereisen wollen.

Fest steht, daß der Schwerpunkt unserer Reise dem Norden, speziell der Region um San Pedro gehören soll. Der Grund dafür ist, wie bereits erwähnt, meine Vorliebe für die Art von Landschaft, die es dort zu bestaunen gibt, außerdem habe ich ein Faible für schöne Sternenhimmel.  Die Atacama ist schon seit Ewigkeiten ein Traumziel von mir.

Falls wir mit Bus + Leihwagen unterwegs sein sollten, könnte es so aussehen: Mit dem Fernbus oder Flugzeug nach Norden, Auto mieten in Arica oder Calama, dann ca. 10 Tage in der Gegend um San Pedro herumkurven und weitere 8 Tage (circa), um die Geisterstädte Humberstone und Santa Laura zu besuchen, die Oase Pica mit hot springs, und die Ruta 1 an der Küste lang.

Den Lauca Nat.park + Salar de Surire habe ich schweren Herzens gestrichen - wäre für uns wohl deutlich zu riskant; zu schwierige Pisten, zu abgelegen, zu hoch.

Als weiteres Ziel kämen evtl. ein paar Tage La Serena + Elqui Valley in Frage (am besten um Neumond herum).

Schließlich 10-14 Tage entweder im chilen. Lake District (mit Bus oder Flugzeug bis Pucon, dort Leihwagen) oder aber, das wäre eigentlich meine bevorzugte Variante, mit dem Bus von Calama nach Salta, dort mit Leihwagen in den Anden rumkurven, auf den Spuren von Beate  wink . Wäre aber schwieriger zu verwirklichen.

Wenn wir uns für einen Camper entscheiden, sieht es natürlich etwas anders aus, denn dann sind wir gezwungen, ab/bis Santiago alles selber zu fahren. Großstadtverkehr scheuen wir aber, damit haben wir Probleme.

Davon mal abgesehen, habe ich eigentlich keine großen Bedenken mehr, in Chile als Selbstfahrer unterwegs zu sein. Höchstens wüßte ich gerne zu meiner Beruhigung, ob man damit rechnen kann, daß tagsüber auch andere Autos vorbeikommen, wenn man auf den Pisten um San Pedro herum eine Panne hat und liegenbleibt. Wenn so etwas am späten Nachmittag passiert und zudem vielleicht an einer sehr hochgelegenen Stelle, dürfte das ziemlich unschön sein...

Was ich trotz aller Suche bisher nicht rausfinden konnte: Weißt du -oder weiß sonst jemand-, in welchen Monaten die Chance am größten ist, den Licancabur mit Schneehaube zu sehen? Das fände ich wundervoll.

Ach ja, hätte ich jetzt fast vergessen:
Reisezeit + Reisedauer: Geplant ist der Zeitraum von Mitte Oktober bis Mitte Dezember, weil der wettermäßig ideal für den hohen Norden Chiles sein soll. Prinzipiell sind wir aber völlig frei und könnten auch zu einem anderen Zeitpunkt fahren. Und die Reisedauer steht auch nicht fest, möglich ist alles zwischen 4 und 8 Wochen. Eigentlich 8 Wochen, aber ich habe mir in den Kopf gesetzt, die letzten beiden Wochen an einem ganz bestimmten Strand in Brasilien zu verbringen, da waren wir auch noch nie, und ich stelle es mir dort sehr schön vor.

Liebe Grüße
Brigitte   
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Brigitte

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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« am: 22.März 2014 22:49:38 »
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@ GunterMcH:

Pardon, deine Antwort hatte ich zuerst übersehen. Wie ich eben schrieb, haben wir den Lauca gestrichen, weil er mir aufgrund der extremen Höhe, die du ja auch erwähnst, und der großen Abgelegenheit einfach zu riskant ist.

Für die Höhenanpassung werden wir uns auf jeden Fall sehr viel Zeit nehmen, das ist mir sehr  wichtig, und ich habe eine Menge dazu gelesen. 
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S@bine

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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« am: 23.März 2014 15:14:46 »
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Hallo Brigitte,

ich persönlich bevorzuge immer Oktober/November für Chile und Argentinien, weil man da einfach so gut wie alle Regionen - je nach Routenplanung - gut bereisen kann.

Mit der Schneehaube am Lincancabur wird es da dann aber schwierig werden, wir hatten keine bei unseren beiden Aufenthalten, jedoch einmal Schneebüßerformationen bei Miniques/Miscanti. Die Schneehaube beim Lincancabur dürfte in unseren Sommermonaten zu sehen sein, aber dann hättest du wiederum das Problem, dass die eine oder andere Sehenswürdigkeit in der Höhe schwierig zu bereisen sein könnte, außerdem könnte es für deinen Strand, je nachdem, wo er sich in Brasilien befindet, kalt sein. Ich war mal im Oktober in Rio, wir hatten tolles Wetter, frühlingshaft, aber zum Baden hätte ich es zu kalt empfunden. Weiter im Norden könnte es da sicherlich anders sein.
Außerdem halte ich fürs Seengebiet frühestens die zweite Oktoberhälfte für okay. Wir waren seinerzeit Ende Oktober/Anfang November dort und es war gerade so in Ordnung. Unbedingt Conguillo NP einplanen!

Bei unserer ersten Reise vor vielen Jahren nach San Pedro wurden noch Halbtagesausflüge zur Laguna Verde angeboten. Diese liegt ja nur auf der anderen Seite des Lincancabur, aber mit Mietwagen darfst du nicht von Chile dorthin. Beim letzten Mal gab es vereinzelt Tagestouren mit der Laguna Colarada - da habe ich mal kurz überlegt, es dann aber gelassen. Es gibt aber dort so viel Schönes auf chilenischer und argentinischer Seite zu sehen.

Ich beneide euch ein wenig um die viele Zeit, die ihr für die Reise habt.

Ansonsten, weil du geschrieben hast, auf Beates Spuren unterwegs sein, hier ein "grober" Bericht von einer Tour, die wir als Rundtour ab/bis Santiago mit Argentinien gemacht haben. War toll!
Dort waren wir auch im Valle Elqui (sehr schön!) und im Valle Hurtado (hat uns dort super gefallen!).
http://www.ingrids-reisewelt.de/index.php?board=25;action=display;threadid=14476

Falls du Lust hast, hier noch ein RB zu einer anderen, reinen Argentinien-Reise von uns:
http://www.ingrids-reisewelt.de/index.php?board=25;action=display;threadid=16360

Von meinen beiden ersten Reisen nach C+A gibt es leider keinen Bericht.

Falls ich dir noch Fragen beantworten kann, immer gerne.
Im Gegensatz zu Beate sind wir in C+A nicht mit Camper unterwegs. Es gibt Länder, wie Australien oder USA/Canada, wo es uns super gefällt, aber nicht in C+A ... aber egal, für was du dich entscheidest, mit der Wahl deines Zieles liegst du richtig!
Eigentlich dürfte ich gar nicht so viel davon schwärmen, dass nicht zuviele dorthin reisen  wink

Viele Grüße
Sabine
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« Letzte Änderung: 30.März 2014 18:18:33 von S@bine » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
S@bine

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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« am: 23.März 2014 16:27:15 »
Antwort mit Zitat nach oben
Hallo Brigitte,

bzgl. anderer Fahrzeuge rundum San Pedro, kann ich natürlich nur meine Beobachtungen von den Tagen weitergeben, als wir dort unterwegs waren.

Auf dem Weg zu den Lagunen Miscanti/Miniques gab es bei uns andere Fahrzeuge, nicht viel (hoffe, das bleibt so), aber man war nicht ganz alleine. Wie es natürlich jetzt ist, wenn ihr dort lang fahrt, kann ich natürlich nicht sagen.

Die Strecke via Paso de Jama ist eine ganz wichtige Verbindung zwischen Chile und Argentinien, so dass du dort nicht alleine bist. Eine wunderschöne, imposante Strecke, die ich unbedingt mit Auto fahren würde, weil es einfach zu viele verlockende Stellen zum Anhalten gibt.

Valle de Luna, Pukara de Quitor, Salar de Atacama, Toconao (sehr schöne Quebrada in der Nähe), Socaire (Kirche einen kurzen Stopp wert), Laguna Cejar, Chui Chui, Pukara de Lasana => überall dort, war es auch nicht einsam (zum Glück aber auch nicht zu voll!).
Falls es wieder geöffnet haben sollte: Oficina Chacabuco ist absolut sehenswert, wenn auch ein wenig bedrückend, wie ich fand. Dort waren wir allerdings damals die einzigen Besucher ...

Unseren Besuch von Chuqicamata möchte ich auch nicht missen, war sehr interessant.

Du schreibst, dass du Großstadtverkehr scheust, uns geht es auch so ...
In Valpo hätten wir allerdings auch nicht selber fahren wollen und wenn du einen Wagen in Santiago anmieten solltest, könntet ihr es wie wir machen. Wir haben ihn am Flughafen angemietet und wieder abgeben. Von dort ist es einfach, auf die Schnellstraße/Autobahn zu fahren und um Santiago herum. Außerdem plane ich da immer gerne, das Fahrzeug an einem Wochenende (Öffnungszeiten beachten!) zu übernehmen/abzugeben. In Buenos Aires, wo der Verkehr noch einmal eine andere Nummer ist, sind wir damit auch sehr gut gefahren.
Allerdings haben wir Downtown Cordoba in Argentinien auch irgendwie geschafft (war aber absolut ungewollt, dass wir dort hineingeraten sind, Beschreibungen dazu im Bericht des zweiten Links, den ich dir oben eingestellt habe), aber definitiv nichts, was ich noch einmal unseren Nerven antun würde. Ich verstehe, was du meinst, dass du Großstadtverkehr scheust ...

Hoffe, das hilft dir schon einmal.

Viele Grüße
Sabine
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« Letzte Änderung: 30.März 2014 18:28:11 von S@bine » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
GunterMcH
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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« am: 23.März 2014 17:14:13 »
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Zitat von: Brigitte am 22.März 2014 22:49:38
@ GunterMcH:

Pardon, deine Antwort hatte ich zuerst übersehen. Wie ich eben schrieb, haben wir den Lauca gestrichen, weil er mir aufgrund der extremen Höhe, die du ja auch erwähnst, und der großen Abgelegenheit einfach zu riskant ist.

Für die Höhenanpassung werden wir uns auf jeden Fall sehr viel Zeit nehmen, das ist mir sehr  wichtig, und ich habe eine Menge dazu gelesen. 


Die große Höhe ist eher nicht das Proble für einen gesunden Menschen. Wichtiger ist die Disziplin bei der Höhenanpassung.
Lauca NP ist recht wenig besucht, aber man trifft schon mal immer wieder ein paar Leute.
Das Problem das ich in Sajama NP ( ist in der Nähe von Lauca NP auf der bolivianischen Seite ) hatte, ist das das Fahrzeug nicht ordentlich vorbereitet wurde. In La Paz hat man nachts meist nur geringen Frost. In Sajama waren es nachts bis zu -25 Grad ( Juli ) und tagsüber ca. 18 Grad.
Auf den Gipfeln aber bis schätzungsweise 300 km Fernsicht ( Illimani, Ancojuma waren klar erkennbar ).
Dadurch war der Kühler vereist und dann natürlich undicht, so das ich von Zeit zur Zeit Kühlwasser nachfüllen mußte.
In Nordargentinien hatte ich tatsächlich 2 x ein luftgekühltes Fahrzeug, so etwas gibt es tatsächlich noch.

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S@bine

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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« am: 23.März 2014 17:25:23 »
Antwort mit Zitat nach oben
Ich habe mal für uns eine Route ausgearbeitet, wo ich in Putre übernachten würde und dann möglicherweise eine Tagestour zum Lago Surire in Betracht ziehen würde, aber das wissen wir noch nicht.
Putre liegt auch ein bisschen tiefer als der Lauca NP.

Viele Grüße
Sabine
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« Letzte Änderung: 30.März 2014 18:31:47 von S@bine » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
Brigitte

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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« am: 23.März 2014 23:01:33 »
Antwort mit Zitat nach oben
Hallo S@bine,

ich danke dir ganz herzlich für die Fülle von Informationen und Anregungen in deinen posts!  smiley  Ich werde als nächstes deine Reiseberichte lesen, bin schon überaus gespannt.

Ein paar Anmerkungen zu deinen Infos: Ob wir bis Putre fahren und eventuell sogar von da aus einen Tagesausflug zum Surire wagen, wollen wir vor Ort entscheiden. Falls in der Atacama-Region, die in unserer Planung vor Putre kommt, keine größeren Probleme mit der Höhe aufgetreten sind, könnte ich es mir vorstellen. Lust dazu hätte ich schon, denn das sind ja ganz großartige Landschaften dort...

Ihr habt die Gegend um San Pedro offenbar sehr intensiv erforscht. Das ist prima, ich habe mir schon mal ein paar Namen aufgeschrieben, die noch nicht auf meiner Liste waren. Und wenn ich deinen Bericht lese, kommen sicher noch ein paar dazu. Dein Hinweis, auf welchen Pisten man mutmaßlich anderen Autos begegnen wird und auf welchen nicht, war übrigens besonders hilfreich, danke!

Auf die Schneehaube auf dem Lincancabur werde ich dann wohl verzichten müssen, wenn er die im Okt./Nov./Dez. nicht trägt. Hatte ich schon befürchtet, aber die ideale Jahreszeit (vom Wetter her) auszuwählen, ist mir natürlich wichtiger.
Du bestätigst ja, daß Mitte Okt. bis Mitte Dez. eine sehr gute Zeit für das nördliche Chile ist. Genau das hatte ich auch selber recherchiert. Aber bei dem brasilianischen Strand bin ich mir unsicher. Standleben und Baden ohne Hitze macht mir keinen Spaß. Glaubst du, die ersten beiden Dezemberwochen sind heiß genug in Canavieiras? Das ist ein Strand, der 425 km südlich von Bahia bzw. 1200 km südlich von Rio liegt. Man hat mir versichert, daß der Dezember ein ganz wundervoller Bademonat sei, und das mag ja auch stimmen. Vielleicht aber wollte man nur nicht, daß wir im Januar oder Februar kommen, weil dann sowieso alles voll ist? 

Aber zurück zu Chile. Danke auch für den Hinweis auf den Conguillo NP, der wird auf jeden Fall eingeplant. Habe mir gerade ein paar atemberaubend schöne Bilder angeschaut! Kennst du vielleicht die Termas Geometricas im Villarrica Nat. Park oder die Termas del Rio Blanco? Natürliche hot springs sind auch so etwas, wofür ich schwärme, und davon scheint es ja eine Menge zu geben in Chile und ganz speziell im Lake District :-)

Ich freue mich enorm auf die Reise, ich bin sicher, daß sie großartig wird.  So, jetzt werde ich mich erstmal durch deine Reiseberichte arbeiten, danach melde ich mich wieder.

Viele Grüße
Brigitte
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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« am: 23.März 2014 23:03:12 »
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Hallo Gunter,

du scheinst ja recht abenteuerliche Touren zu unternehmen. Hast du bei -25° im Freien übernachtet? Das käme für uns natürlich nicht in Frage, wäre viel zu extrem für uns, aber falls du einen Reisebericht verfaßt haben solltest, würde ich ihn gerne lesen.

Viele Grüße
Brigitte
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Re:Atacama und Lauca als Selbstfahrertour?
« am: 24.März 2014 20:37:53 »
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Hallo Brigitte,

prima, dass meine Infos hilfreich für dich sind - das freut mich sehr.

Ich habe jetzt nicht genau geschaut, wo Canavieiras (der Ort klingt mir irgendwie von einer Auswandersendung in den Ohren) liegt, denke aber, du meinst 1.200 km nördlich (nicht südlich) von Rio, oder?

Wir hatten Ende Oktober Mitte zwanzig Grad in Rio, war perfekt für eine Stadttour, aber ich denke, dass Dezember doch gut und auch recht heiß werden könnte, vor allem, wenn es noch einmal so weit nördlich von Rio liegt, was ich jetzt einmal annehme. Ich dachte nur, dass mir Buzios o.ä. im Oktober für Badeurlaub zu kalt würde. Allerdings ist das nur meine Einschätzung und das Wetter hat seine eigenen Spielregeln.

Ich habe es nicht so mit dem Baden in Thermalquellen/-bädern, da kann dir aber Beate sicherlich weiterhelfen.

Einer der beiden Berichte "Sternenhimmel, Submarino" etc. ist kein richtiger Bericht, aber vielleicht kannst du trotzdem das eine oder andere nutzen.

Bei weiteren Fragen, immer her und ich hoffe, ich kann sie beantworten ... ich beschäftige mich sehr oft mit Reiserouten in beiden Ländern, auch wenn ich dir dann auch nur vielleicht erst einmal "theoretisch" weitergeben kann, so wie ich es planen würde für mich, aber dann schreibe ich es auch dazu, dass ich es noch nicht selbst gesehen habe.
Im Conguillo NP waren wir allerdings und fanden ihn wunderschön! Auch die Ziele rundum San Pedro haben wir selbst bereist und es ist wirklich eine sagenhaft schöne Gegend. Tatio (habe festgestellt, dass ich das gar nicht erwähnt habe) sollte natürlich auch auf eurem Plan stehen. Zieht euch allerdings warm an, ich habe selten so gefroren ... es war soooo kalt morgens dort oben.

Weißt du schon, ob ihr mit Camper oder Mietwagen/Unterkünften reisen wollt?

LG
Sabine
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« Letzte Änderung: 24.März 2014 21:00:21 von S@bine » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
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