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  16.Januar 2018 14:27:12

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 Thema: Namibia+Malariaprophylaxe  (Gelesen 12261 mal)
@nna

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Re:Namibia+Malariaprophylaxe
« Antwort #40 am: 08.November 2012 22:10:50 »
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Übrigens ist mir gerade noch was zum Thema "Entsorgen von Medikamenten" eingefallen. Ich habe abgelaufene Arzneimittel treu und brav in die Apotheke zurückgebracht, wie es ja immer vorgeschlagen wurde. Allerdings kannte ich den Apotheker, da wir in der gleichen Laufgruppe waren. Irgendwann sagte er mir mal, Du kannst die ruhig gleich wegwerfen, wir schmeißen die auch nur in die Mülltonne  shocked

Das war natürlich mal wieder Wasser auf meine Mühlen, dass vieles Augenwischerei ist. Und man es auch als Verbraucher in der Hand hat, verantwortungsvoll mit Arzeinmitteln umzugehen. Nämlich sich sehr wohl zu überlegen, was man tatsächlich braucht. Im Freundeskreis gebe ich Medikamente sinnvoll weiter bevor das Verfallsdatum abläuft. Z. B. Immodium, was ich seit meinem Fiji-Debakel auf Fernreisen wieder mitnehme  grin
Liebe Grüße
@nna
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@nna

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Re:Namibia+Malariaprophylaxe
« Antwort #40 am: 08.November 2012 22:14:09 »
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  grin Hi Thomas,

es war wohl eher beim Kölsch, aber schon vor zwei Jahren  wink wir hatten ja "außerhäusig" genächtigt im Holiday In  grin
Liebe Grüße
@nna
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BikeAfrica

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Re:Namibia+Malariaprophylaxe
« Antwort #40 am: 08.November 2012 22:19:21 »
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Zitat von: @nna am 08.November 2012 22:10:50
Übrigens ist mir gerade noch was zum Thema "Entsorgen von Medikamenten" eingefallen. Ich habe abgelaufene Arzneimittel treu und brav in die Apotheke zurückgebracht, wie es ja immer vorgeschlagen wurde. Allerdings kannte ich den Apotheker, da wir in der gleichen Laufgruppe waren. Irgendwann sagte er mir mal, Du kannst die ruhig gleich wegwerfen, wir schmeißen die auch nur in die Mülltonne  shocked

... das hat ein wenig mit der Müllentsorgung der betreffenden Gegend zu tun. Zu Zeiten der Deponielagerung wurden die Medikamente von den Apotheken hier bei uns zum Sondermüll gegeben, damit die ganzen Chemikalien nicht ins Grundwasser gelangen. Das Zeug wurde tatsächlich bei den Apotheken abgeholt.

Jetzt wird der Müll verbrannt. Medikamente können daher im Hausmüll entsorgt werden. Ist hier in der Gegend seit ca. 2005 so.
EDIT: Steht seitdem auch auf der Homepage der Entsorgungsbetriebe, dass Medikamente in den Restmüll dürfen.

Gruß
Wolfgang
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« Letzte Änderung: 08.November 2012 22:32:48 von BikeAfrica » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
Katja

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Re:Namibia+Malariaprophylaxe
« Antwort #40 am: 08.November 2012 22:28:33 »
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Das mit dem selbst wegwerfen hat man mir in der Apotheke auch gesagt, als ich das letzte Mal abgelaufene Medikamente vorbeigebracht habe.
Und warum die nicht bei eBay verkauft werden dürfen: manche Arzeien müssen ja auch gekühlt gelagert werden und es gibt ein Ablaufdatum. Wer kann da gewährleisten, dass sie korrekt behandelt wurden? Das Risiko würde ich jedenfalls nicht eingehen.
Und mit der Prophylaxe sollte man ja auch immer schon 1-2 Tage vor Einreise in das Risikogebiet beginnen. Also macht meiner Meinung nach die Einnahme als Stand-by, sobald man einen Verdacht hat, wenig Sinn.
Gruß
Katja
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« Letzte Änderung: 08.November 2012 22:29:02 von Katja » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
travelmedicus

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Re:Namibia+Malariaprophylaxe
« Antwort #40 am: 08.November 2012 22:34:41 »
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Ok, bevor ich hier nun Alles ins Off-topic ziehe, gehe ich auch mal "kurz" auf das Thema ein.

Grundlegend würde ich nie auf die Idee kommen, bei Fragen zu medizinischen Themen, Euch als erste Quelle zu wählen.
Sorry, aber so lieb wie ich diese schöne und schon familiäre Gemeinschaft hier in mein Herz geschlossen habe, bei einem solchen Thema würde ich wenigstens bei www.hon.ch beginnen...

Auf Angaben von Entwicklungshelfern würde ich gar nichts geben! Das nur mal so eingeschoben ;-)

Ob eine Person eine medikamentöse Prophylaxe gegen Malaria in Form von regelmäßiger Einnahme eines Medikamentes
(egal ob es sich um das Medikament mit dem "M" oder dem "L" am Anfang handelt, oder ob man das Antibiotikum Doxycyclin - das zudem gegen noch so manch andere, in den Tropen anzutreffenden Erreger schützt -) wählen mag,
oder jemand lediglich mit einem mückenabweisenden Mittel, bzw. mit Netzen und Kleidung Vorsorge vor einer Malaria treffen möchte, liegt immer im Auge "des/r Betroffenen".

Wahrscheinlichkeitsrechnung hatten wir ja alle schon in der Schule und das Mücken in den Malariagebieten vermehrt in den feuchten Jahreszeiten anzutreffen sind, ist sicher auch jedem von uns klar.

Also, wenn ich mich vor einer Malaria schützen möchte, muss ich mich für eine entsprechende Art des Schutzes entscheiden. Entweder nehme ich ein Medikament zum Schutz ein, oder nicht.

Aus MEINER Sicht ist die dritte Version, also eine "Stand by Version", somit lediglich das Mitführen eines Medikamentes für den Fall der Fälle, in denen ich mich dann auch selbst um die Diagnose kümmern muss - denn ohne Diagnose gibt es ja keine Behandlung - irgendwie unsinnig.

Ich selbst hatte schon wiederholt Infektionen mit Malaria (es handelte sich dabei noch nie um eine RE-Infektion, also eine wiederholte Erkrankung, weil da noch ein Parasit in meiner Leber überlebt hätte).

Aus unterschiedlichen Gründen habe ICH MICH stets gegen eine prophylaktische Einnahme eines Medikamentes entschieden, zum Anderen habe ich noch nie eines der oftgenannten Medikamente (also das mit dem "M" oder dem "L") eingenommen.

Wenn ich mich in Malariagebieten aufhalte und "klassische Symptome" einer Malaria an mir feststelle, dann gehe ich in ein Krankenhaus und lasse mich dort untersuchen. In Afrika und Asien dauert eine solche Untersuchung geballte 10 bis 15 Minuten und dann gibt es ein vertrauenswürdiges Ergebnis (Kostenpunkt stets unter 10 Euro).
Ist/war es dann eine Malaria, habe ich die lokalen Medikamente entsprechend der von den lokalen Ärzten vorgegebenen Dosierung eingenommen und ..... alles war gut (Kostenpunkt knapp 10 Euro).

Wenn aber ein Mensch sich mit einer Packung L oder M im Gepäck besser fühlt, dann sollten wir das einfach akzeptieren.

Was wir aber nicht akzeptieren dürfen, ist das, wenn jemand aus Unachtsamkeit oder übertriebener Freundlichkeit bei der Abreise aus dem Urlaubs-Malariagebiet diese Medikamente an "liebe und nette Menschen vor Ort" verschenkt!

Eine Tablette, die einen fetten Europäer wie mich nicht sonderlich beeinträchtigen mag, ist für einen mangelernährten afrikanischen Jugendlichen oder eine zarte asiatische Person vielleicht tödlich...

Soviel flink mal von mir ZUM THEMA ;-)

Nachtrag:
Warum denken wir eigentlich oft derart, dass die lokalen Krankenhäuser in - auch abgelegenen - Urlaubsgebieten unqualifiziert sind? Hier mal der Link zu einem Video, dass einen kleinen Einblick in ein Dschungelkrankenhaus in Ostindonesien zeigt: http://www.lelahospital.com/
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« Letzte Änderung: 08.November 2012 22:57:10 von travelmedicus » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
@nna

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Re:Namibia+Malariaprophylaxe
« Antwort #40 am: 08.November 2012 22:36:13 »
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Der Thread ist recht interessant und für mich kann ich sagen, ich habe wieder was gelernt. Deshalb liebe ich solche Diskussionen  kiss
Liebe Grüße
@nna
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BikeAfrica

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Re:Namibia+Malariaprophylaxe
« Antwort #40 am: 08.November 2012 23:28:09 »
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Zitat von: travelmedicus am 08.November 2012 22:34:41
Nachtrag:
Warum denken wir eigentlich oft derart, dass die lokalen Krankenhäuser in - auch abgelegenen - Urlaubsgebieten unqualifiziert sind?

... weil das so zu sein hat, in irgendeinem Reiseführer steht oder zu unseren Vorstellungen passt. Das muss einfach so sein.    ;-)

Nun, ich würde mir für eine Kniespiegelung oder ein künstliches Hüftgelenk auch nicht gerade ein afrikanisches "Buschkrankenhaus" aussuchen, aber wenn es um die Diagnose und Behandlung von Malaria geht, dann würde ich eher denen vertrauen, die täglich damit zu tun haben als z.B. der Frankfurter Uniklinik. Und das schreibe ich, nachdem ich sowohl die Frankfurter Uniklinik als auch diverse afrikanische Krankenstationen (z.T. ohne Stromanschluss) von innen gesehen habe.

Gruß
Wolfgang
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@nna

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Re:Namibia+Malariaprophylaxe
« Antwort #40 am: 08.November 2012 23:49:29 »
Antwort mit Zitat nach oben
Bisher hatte ich das Glück, außer einem Motorroller-Unfall in Griechenland vor 30 Jahren und dem Fiji-Debakel 2009, ohne größere Probleme die Reisen zu überstehen.

Und die Klinik in Suva/Fiji war eine sehr angenehme Erfahrung. Da aufgrund von Überschwemmungen kurz vor unserer Reise Typhus-Gefahr bestand, habe ich nach 5 Tagen "Auslaufen" mit Boot und Taxi das Krankenhaus aufgesucht. Überstanden habe ich die 4 Stunden-Motorboot/Taxi -Fahrt  nur mit seit ein paar Jahren "abgelaufenen" Kohletabletten von der Pensions-Wirtin. Die Menge war wohl etwas unangemessen, denn mit Stuhlprobe war erst mal nix mehr  grin

Irgendwann ließ die Wirkung nach. Die Ärztin war kompetent, hat mir Antibiotika und Imodium verschrieben, das ich abgezählt in der Apotheke bekommen habe. Zwei Tage später war das Ergebnis der Stuhlprobe da - negativ. Sie hat uns angerufen auf der Insel, wo wir waren.

Seither habe ich ein recht großes Vertrauen in die medizinische Vorsorgung auf Reisen.




Liebe Grüße
@nna
« Letzte Änderung: 08.November 2012 23:53:57 von @nna » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
Dermashaver

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Re:Namibia+Malariaprophylaxe
« Antwort #40 am: 08.November 2012 23:49:37 »
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@ Wolfgang;

als Mediziner, übrigens Dermatologe, würde ich in j e d e m Fall bei Auftreten hohen Fiebers und weiterer Begleitsymptome, auch wenn es sich möglicherweise n u r um Dengue handelt, zur Einnahme von Malarone in therapeutischer Dosierung raten.

Es ist absolut unproblematisch dieses Medikament möglicherweise zwei Tage "umsonst" als zwei Tage zu spät eingenommen zu haben.

Gruß
Pewi
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Re:Namibia+Malariaprophylaxe
« Antwort #40 am: 09.November 2012 00:27:08 »
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Hallo Pewi,

ich finde es ziemlich erschreckend, dass Du als Mediziner dazu rätst, auf Verdacht Malarone in therapeutischer Dosierung zu nehmen, anstatt zunächst eine Diagnose stellen zu lassen, die innerhalb weniger Minuten möglich ist.

Mal abgesehen davon, dass es eine andere behandlungsbedürftige Krankheit sein könnte, wirkt Malarone nicht gegen jede Form der Malaria. Da haut man sich also evtl. ein Medikament in hammermäßiger Dosierung rein, die nix bringt und den Körper u.U. zusätzlich schwächt, während die tatsächliche Krankheit munter fortschreitet.

Da bekomme ich ja vom Kopfschütteln schon ein Schleudertrauma. Wie kann man denn als Arzt solche Tipps geben?

Gruß
Wolfgang
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Re:Namibia+Malariaprophylaxe
« Antwort #40 am: 09.November 2012 01:26:37 »
Antwort mit Zitat nach oben
Äpfel und Eier sollten wir hier vielleicht besser nicht miteinander vergleichen  wink

Bei den verschiedenen Malariaformen handelt es sich um Parasiten, bei der angesprochenen Dengueinfektion geht es aber um Viren...

Mal abgesehen davon, dass ich mit Wolfgang schon so manches Bier (freudig) zusammen getrunken habe, wirkt es ein wenig befremdlich für mich, hier diese Worte zur "potentiellen Malariabehandlung" lesen.

Es gibt für mich KEINEN Grund, unsinniger Weise auch nur eine einzige Tablette einzunehmen, die nicht real gerechtfertigt ist.

Malaria ist keine Infektion, die real tödlich ist - sonst würde es real in Afrika und Asien mittlerweile auch schon gar keine Menschen mehr geben!

Malaria ist nur dann gefährlich, wenn sie unbemerkt und unbehandelt bleibt!

Und eine Malaria ist nicht unmittelbar zugegen, wenn man in ein Malariagebiet einreist.

Wenn Reisende sich einer Malariagefahr bewusst sind bei der Einreise in ein Reisezielgebiet, dann ist ihnen doch nach einer zwei oder dreiwöchigen Reise nach der Rückkehr doch sicher auch noch bekannt, dass sie in einem Malariagebiet gewesen sind, oder?

Und die Inkubationszeit - also die Zeit, die vom Mückenstich bis zum ersten Symptom einer Malariainfektion verstreicht - ist auch locker mindestens eine Woche....

Also, wo ist das reale Problem?

Es gibt keine Malariamücke, die am Flughafen genau auf DICH wartet - und selbst wenn, dass hast DU eine Woche Zeit, bis die Symptome aufkommen - und spätestens dann weisst auch DU, wo ein Arzt vor Ort zu finden ist....

Malaria ist für uns Europäer nicht wirklich das Problem, welches uns die Pharmaunternehmen andichten wollen....

Sonnige Grüße,
Thomas
 
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mecky2

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Re:Namibia+Malariaprophylaxe
« Antwort #40 am: 09.November 2012 06:55:27 »
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Hallo guten Morgen Zusammen,

nachdem ich das Thema bisher als "stiller Leser" schön brav verfolgt habe, möchte ich nun doch mal meinen Senf dazugeben.

Was ich nicht ganz nachvollziehen kann, wenn Du Pewi angeblich wirklich Arzt bist -vermutlich wird es stimmen, aber ich stelle die Frage trotzdem bewusst und provokant- warum stellst Du dann hier so eine Frage??? (Ich habe das mit dem Zitieren leider wieder vergessen...  rolleyes  sonst hätte ich die Anfangsfrage nochmal wiederholt...)  Also wenn ich Arzt wäre (also so stelle ich es mir zumindest vor), vor allem nicht auf diesem Fachgebiet, dann würde ich im Leben nicht auf die Idee kommen, in einem Forum, in dem ich die Leute nicht kenne, die Frage nach Malariaprohylaxe zu stellen (ähnlich wie es Thomas ja auch in Frage gestellt hat). Als Arzt habe ich doch vermutlich Zugriff zu ganz anderen Medien, Datenbanken u.ä. oder kann unter Kollegen die Frage diskutieren. Die Empfehlung mit der Malarone auf Verdacht finde ich als Laie auch ein wenig seltsam.  Vor allem die Art und Weise finde ich persönlich unpassend: erst mal so ganz scheinheilig ein Medizinthema anfangen und dann "ich als Mediziner rate dann und dann Malarone zu nehmen"...

Also, ohne Dir Pewi nahetreten zu wollen, ich habe irgendwie den Eindruck, hier geht es nur darum, ein Thema einfach anfangen zu wollen -egal ob sinnvoll oder sinnfrei- und auch ggf. darum um "Einträge zu sammeln". Du wärst wohl nicht der  Erste, von dem man den Eindruck hat. Da gibt es ja auch noch andere... (fangen mit "S" an.....)

So, bevor ich mich weiter unbeliebt mache, höre ich lieber schnell auf und wünsche allen einen schönen Tag und natürlich: Schönes Wochenende!!!

Viele Grüße
Gudrun

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Tweety

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Re:Namibia+Malariaprophylaxe
« Antwort #40 am: 09.November 2012 07:02:05 »
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beate2

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Re:Namibia+Malariaprophylaxe
« Antwort #40 am: 09.November 2012 14:04:29 »
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Zitat von: travelmedicus am 08.November 2012 22:34:41
Nachtrag:
Warum denken wir eigentlich oft derart, dass die lokalen Krankenhäuser in - auch abgelegenen - Urlaubsgebieten unqualifiziert sind?


Hallo,

ich denke schon, dass die Krankenhäuser vor Ort qualifizierter sind, eine Tropenkrankheit und eine Malaria besser zu erkennen, als ein "normales" Krankenhaus in Deutschland.

Nur: ich habe keine Lust, mir in Afrika eine Spritze geben zu lassen, bzw. Blut abnehmen zu lassen. Warum: wegen Aids. Ich kann ja überhaupt nicht kontrollieren, ob ich jetzt wirklich eine saubere Einweg-Spritze bekommen habe, oder ob diese aus Geldmangel schon mal benutzt war.

Und dass Aids in (fast) allen afrikanischen Ländern ein Problem ist, dass steht ja wohl ausser Debatte.

Allein schon aus diesem Grund würde ich es mir gut überlegen, ob ich einen Arzt brauche oder nicht.

Gruss Beate
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@nna

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Re:Namibia+Malariaprophylaxe
« Antwort #40 am: 09.November 2012 14:38:21 »
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Zitat von: beate2 am 09.November 2012 14:04:29
Allein schon aus diesem Grund würde ich es mir gut überlegen, ob ich einen Arzt brauche oder nicht.



Da stimme ich Dir vollkommen zu. Aber ausgehend vom Anfangspunkt ändert daran auch die Prophylaxe nichts.

Und was ich jetzt zwei mal in Kliniken erlebt habe, hat mein Vertrauen in die deutsche Medizin ebenfalls erheblich gestört. Meine Schwester hat eine Woche mit dem Tod gekämpft, weil sie sich im Krankenhaus infiziert hat. Und bei  meiner Schwägerin wurde an der Wirbelsäule gepfuscht. Sie wird mit Anfang 40 arbeitsunfähig und muß lebenslang mit Schmerzen leben.
Liebe Grüße
@nna
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Re:Namibia+Malariaprophylaxe
« Antwort #40 am: 09.November 2012 15:29:29 »
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Hallo Anna,

das ist ja ganz fürchterlich. Also davor habe ich auch immer Angst, bzw. hatte sie auch in Deutschland immer, bei den diversen Operationen, die ich schon hinter mir habe.

Noch zu Deiner Feststellung:
Aber ausgehend vom Anfangspunkt ändert daran auch die Prophylaxe nichts
Da hast Du natürlich Recht. Nur: wenn ich Prophylaxe nehme, dann habe ich schon ein Risiko minimiert, in Afrika einen Arzt zu brauchen.
Ich weiss, ganz ausschliessen kann man gar nichts, sonst muss man daheim bleiben. Aber Risiko-Minimierung ist ja auch schon mal was.

Aber es ist doch eigenartig: Wo immer das Thema Malaria-Prophylaxe auftaucht, gibts die heissesten Diskussionen.

Gruss Beate

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M@rie

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Re:Namibia+Malariaprophylaxe
« Antwort #40 am: 09.November 2012 15:55:32 »
Antwort mit Zitat nach oben
*hm* also bei den Ärzten bzw Medical Centres, die ich im letzten Jahr in SA aufsuchen "musste" hatte und hätte ich (trotz meiner chronischen Grunderkrankung) keinerlei Bedenken, auch bei der Spritze nicht. Und wenn die Bedenken wirklich sooo gross sind/sein sollten... also ich lass' mir von meiner HÄ für den Notfall ein Einweg-Injektionsset mitgeben, gebraucht habe ich es noch nie wink - sprich, wenn ich Symptome hätte, die auf Malaria hinweisen könnten, hätte ich gegenüber einem Medical Centre vor Ort mehr Vertrauen als gegenüber hiesigen Kliniken bzgl der Diagnose Malaria - halte es da mit Thomas/Travelmedicus  wink
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Re:Namibia+Malariaprophylaxe
« Antwort #40 am: 09.November 2012 16:09:51 »
Antwort mit Zitat nach oben
Zitat von: M@rie am 09.November 2012 15:55:32
also ich lass' mir von meiner HÄ für den Notfall ein Einweg-Injektionsset mitgeben, gebraucht habe ich es noch nie wink


Ja, das habe ich auch immer dabei  grin
und fühle mich dadurch etwas sicherer.

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Re:Namibia+Malariaprophylaxe
« Antwort #40 am: 09.November 2012 16:31:44 »
Antwort mit Zitat nach oben
@ Anna, Beate und Mecky,

Auf euren spitzen bemerkungen möchte ich nicht eingehen. Ich habe jetzt sehr lange Zeit das ganze als stiller Leser verfolgt und eure Kritik zuherzen genommen, dass dennoch spitzen kommen, obwohl man nicht einer Meinung ist, finde ich sehr schade. Aber das ist wohl nicht zu ändern. Ich denke ich hab hier jeglichen Respekt schon am Anfang verspielt also muss ich damit wohl leben.

@ Wolfgang,

Ich habe gestern lange recherchiert über Malaria und deren Prophylaxe, Stand By usw. Es ist tatsächlich so das sich in diesem Punkt nicht mal die Mediziner einig sind. Ich habe in einer Quelle (ich hoffe ich finde die bei bedarf nochmal) tatsächlich eine Verfikation von Meckys Aussage gefunden, weil Malerone recht gut verträglich ist. Auf der anderen Seite hasbe ich auch Mediziener gefunden die deine Meinung stützen. 
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Dermashaver

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Re:Namibia+Malariaprophylaxe
« Antwort #40 am: 09.November 2012 16:51:25 »
Antwort mit Zitat nach oben
darauf habe ich eigentlich schon gewartet: Warum stellt ein Mediziner im Forum eine Frage, die im Nebenschluss auch ein medizinisches Problem tangiert?

Vielleicht deshalb, weil es zunächst nur um eine Einschätzung geht, ob Malaria ü b e r h a u p t ein Thema in einem bestimmten Bereich Namibias, nämlich Etosha, ist.

Hier findet man auch in Reiseführern kontroverse Aussagen und die Topeninstitute stufen ein Malariagebiet als ein solches ein, wenn dort in den vergangenen Monaten  auch nur ein Fall aufgetreten ist.
Daher ist es vielleicht auch ganz sinnvoll die Meinung von Reiseerfahrenen zu hören, die schon vor Ort waren und ggf. die Meinung von Einheimischen widergeben können.
Eigentlich sollte man meinen, dass in einem so speziellen Forum wie diesem auch nur derjenige seine Meinung kundtut,  welcher zu der Fragestellung eine wirklich weiterführende Aussage machen kann.

Und nochmal zum leidigen Thema Standby. Es gibt für jede Erkrankung sog. Leitlinien und die lauten für die Malaria, dass bei jedem plötzlich auftretenden hohem Fieber in einem potentiellen Malariagebiet und f e h l e n d e r Möglichkeit innerhalb von 24 Std einen Arzt aufzusuchen, unverzüglich mit der Einnahme von z.B. Malarone zu beginnen ist. Und nur hiervon reden wir !!!
Sollte sich die Diagnose im Nachhinein nicht bestätigen, wird der Organismus durch die Einnahme dieser paar Tabletten sicherlich nicht mehr belastet, als wenn er sich ein paar Stunden den Verkehrsemissionen z.B. in  Bankgok aussetzt.

Der Vorwurf, ich würde nur posten, um "Einträge" zu sammeln ist so absurd, dass ich ihn erst gar nicht kommentieren will.
Vielleicht ist mir aber etwas entgangen und es gibt für eine bestimmte Anzahl von Einträgen Prämien.

Sollte dies so sein, werde ich natürlich in den nächsten Tagen jede Menge neuer Threads eröffnen.

Gruß
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