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  11.Dezember 2017 05:08:55

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 Thema: Kurzer Bericht Zimbabwe Oktober 16  (Gelesen 581 mal)
etosha

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Der nächste Urlaub kommt bestimmt!

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Kurzer Bericht Zimbabwe Oktober 16
« am: 21.Oktober 2016 18:19:29 »
Antwort mit Zitat nach oben
Da ein paar Fomis eventuell mit dem Gedanken spielen, nach Zimbabwe zu reisen, hier zu einigen Punkten ein paar Erfahrungen, die wir gemacht haben. Wir waren zehn Tage dort (Hwange NP, Matobo NP und bei Masvingo -Great Zimbabwe-).

Grenzübergänge:
Wir haben den Grenzübergang Beitbridge bewusst bei der Einreise nach Zimbabwe gemieden und sind nach Pandamatenga (Botswana) ausgewichen. Ganz so ruhig, wie ich es in einigen Reiseberichten gelesen hatte, war es zwar nicht, aber alles in allem kein Problem.

Die Ausreise erfolgte über Beitbridge. Die zimbabwische Seite war rasch erledigt (ca. 20 Min), man wollte uns zwar noch 50 US$ Clearence abnehmen, aber aufgrund unserer Recherchen im Forum haben wir die Schlepper ausgelacht und sind weiter gefahren. Das Chaos war dann auf der südafrikanischen Seite. Es war nicht ersichtlich, wohin wir gehen mussten: es gibt zB zwei weiße Container, gleich der erste ist es. Danach mussten wir noch zum Custom. Die Schalter waren jedoch nicht besetzt und die Dame an der Kasse war nicht gewillt, uns weiterzuhelfen: sie zog ihre „Gardine“ zu, um ungestört zu essen. Schließlich wurden wir draußen an einem Stand abgefertigt. Insgesamt hat der SA-Teil ca. eine ¾ h gedauert. Von unseren südafrikanischen Hosts haben wir erfahren, dass diese vor kurzem insgesamt 2 h benötigt haben, somit hat es uns noch gut getroffen.

Polizeikontrollen:
Hatten wir reichlich  grin . Mal wurden wir nur kurz befragt (woher wir kommen), dreimal wollten sie den Führerschein sehen, einmal das TIP und einmal den Feuerlöscher. Häufig wurden wir jedoch gleich durchgewinkt.
Gleich bei der ersten Kontrolle wurden wir vom Polizisten gefragt, ob wir eine Wasserflasche übrig hätten. Hatten wir  cool - es war das einzige Mal, dass wir um etwas gebeten wurden.

Campsites

Wir hatten nichts vorgebucht und hatten keine Probleme im Hwange NP in den Main Camps unterzukommen. Teilweise waren wir die einzigen Camper (auch die anderen Unterkünfte waren bei weitem nicht ausgebucht). Im Main Camp fragten wir nach einer „private Campsite“, die jedoch für die folgende Nacht angeblich „fully booked“ waren. Später erfuhren wir, dass Kennedy frei gewesen wäre  embarassed . Dort haben wir dann auch die letzte Nacht im Hwange verbracht.

Soweit für uns ersichtlich, wird das Maleme Restcamp im Matobo NP momentan nicht betrieben. Der Damm ist bis auf eine kleine Pfütze ausgetrocknet, die sanitären Anlagen haben kein Wasser. 

Preis-Leistungs-Verhältnis
Die Preise liegen deutlich höher als in SA und Namibia: Hwange 17,00 US$ pP/N, private CS 29,00 US$ pP/N. Die sanitären Anlagen sind zT sehr marode (besonders schlimm die ablution der Männer im Robins Camp), und es müsste sicherlich mehr getan werden, damit der Zustand der Anlagen sich nicht noch weiter verschlechtert. Aufgrund eifrigen Studiums diverser RBe war uns das im Vorfeld bekannt. Wir haben es bewusst in Kauf genommen, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht stimmt. Auch außerhalb des NPs lagen die Preise bei 13- 15 US$ pP/N, wobei Norma Jeane’s (Great Zimbabwe) das günstigste und beste Angebot war.

Lebensmittelversorgung
Im Hwange nur Getränke und Dosen, davon im Main Camp das größte Angebot. Im Main Camp gibt es auch Brot, wenn man recht früh kommt (vor 10:00 h).
In Bulawayo war das Angebot bei Foodlovers und Pick&Pay sehr gut, in Masvingo war die Angebotspalette kleiner, aber ausreichend. Die Preise sind jedoch zT recht heftig, daher möglichst vorher außerhalb Zimbabwes einkaufen.

Dieselversorgung
Im Maincamp vom Hwange gab es Diesel (500 ppm; Benzin bestimmt auch, haben aber nicht danach gefragt). Außerhalb hatten wir auch keine Probleme, nur dass es manchmal nur 500 ppm Diesel statt den schwefelärmeren 50ppm (was wir bevorzugt tanken sollten) gab.

Menschen
Wir wurden außerordentlich freundlich behandelt und hatten nicht eine Situation, in der wir uns nicht wohl gefühlt haben. Trotz ihres schwierigen Alltages haben die meisten ein Lächeln auf den Lippen.

Straßenverhältnisse

Grundsätzlich sind die Straßen nicht schlecht. Sie sind allerdings meistens nur einspurig und haben häufig „ausgefranste“ Seitenränder. Daher fanden wir das Fahren anstrengender als in zB in SA, noch dazu wenn Schlaglöcher auftraten und viel (Lkw-)Verkehr herrschte.

ATM:

Wir hatten uns im Vorfeld mit US$ eingedeckt, daher kann ich nichts dazu sagen, ob man US$ am ATM bekommen hätte. Ich hatte mich u.a. im Vorfeld beim Touirst Office von Zimbabwe in Frankfurt erkundigt. Von dort hieß es, dass man nur mit einer einheimischen Kreditkarte / Bankkarte US$ abheben kann.

Weitere Fragen beantworte ich gerne, soweit ich kann.

 
Gruß Etosha


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@nna

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Re:Kurzer Bericht Zimbabwe Oktober 16
« am: 22.Oktober 2016 06:38:42 »
Antwort mit Zitat nach oben
Danke für die tollen Infos!

Was für einen Camper hattet ihr ?
Liebe Grüße
@nna
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etosha

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Der nächste Urlaub kommt bestimmt!

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Re:Kurzer Bericht Zimbabwe Oktober 16
« am: 22.Oktober 2016 16:59:37 »
Antwort mit Zitat nach oben
Gewünscht hatten wir uns einen Bushcamper, aber da wir erst Ende Juni gebucht haben, mussten wir nehmen, was noch verfügbar war.  smiley
Wir hatten von Bobocamper einen 4x4 DC Discoverer (Automatik). Wir waren sehr zufrieden, das Auto hatte erst 3.500 km runter.
Gruß Etosha


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