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News: Like auf facebook: Ingrids-Welt - Die Reisecommunity

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  17.November 2017 22:26:13

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 Thema: Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth  (Gelesen 20921 mal)
@nna

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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« Antwort #20 am: 17.Januar 2015 15:58:21 »
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Ätsch - wir haben es noch vor uns  tongue  Noch 3 Monate .....
Liebe Grüße
@nna
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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« Antwort #20 am: 17.Januar 2015 16:03:17 »
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Donnerstag 20.11. 2014

Da ich schon um 5:30h wach bin und mein Mann noch gemütlich schlummert mache ich mich daran den Reisebericht fortzuführen. Es ist zwar noch recht frisch, aber ich setze mich dazu auf den Balkon.

Heute steht die Easy Rider Weintour an und da wir erst um 10:15h abgeholt werden können wir uns Zeit lassen.
Ab 8 Uhr gibt es Frühstück und auch in dieser Unterkunft ist das Frühstück abwechslungsreich. Müsli, Joghurt, Käse, Wurst, verschiedene Brotsorten und unterschiedliche Eivarianten sind hier erhältlich. Außerdem gibt es für jeden eine kleine, nett angerichtete Obstschale. So kann der Tag beginnen  cheesy 

Ab 10:15h warten wir dann in der netten Sitzecke vor dem Haus, dass wir abgeholt werden - aber keiner kommt.
Um 10:40h bekommt Kerstin dann einen Anruf, das der Fahrer es nicht gefunden hätte, aber in 5 Minuten da wäre. Es vergehen weitere 15 Minuten und nichts passiert. Kerstin ruft dort nochmal an und nun soll der Fahrer angeblich im Stau stehen  huh
Um kurz nach 11h ist er dann endlich da - kein Wort der Entschuldigung  angry  Wir denken uns unseren Teil, haben aber auch keine Lust auf Stress und verzichten auf bissige Kommentare  lipsrsealed .
Die Gruppe besteht insgesamt aus 9 Personen. André und ich treiben den Altersschnitt dabei mächtig nach oben  grin

Die Tour beinhaltet den Besuch von 4 Weingütern, Tastings, einem Cheesetasting sowie Lunchstop in Franschhoek.
Das erste Weingut, dass wir besuchen ist Simonsing. Dort bekommen wir eine kurze Führung, wie Wein hergestellt wird und danach gibt es 5 Weine und 1 Sekt zum testen. Unser Guide ist nicht besonders bemüht, aber die Gruppe ist sehr nett und wir kommen schnell ins Gespräch.

Ziegenturm Fairview


Nun geht die Fahrt weiter nach Paarl zum Weingut Fairview - dort gibt es 5 verschiedene Weine zu testen, die wir uns selber von einer Liste heraus aussuchen können. Dazwischen dürfen wir dann noch verschiedene Käsesorten probieren, die auch wirklich sehr schmackhaft sind. Selbst mein Mann ist von einigen begeistert  wink

Da wir ja spät losgekommen sind müssen wir jetzt anscheinend die Zeit aufholen und wir werden von unserem Guide "gepusht" - man hat kaum Zeit den Wein zu probieren, da gibt es schon den nächsten  tongue
Nachdem wir " Hopp Hopp, rin in de Kopp" alle Weine und Käse getestet haben, entschließen Andre und ich uns Käse sowie ein kleines Baguette für heute Abend mitzunehmen.

Dann geht es auch schon weiter zum Lunch in einem Cafe in Franschoek. Es war ganz o.k. -André hatte Nudeln und ich ein malayisches Gericht. Mehr ist dazu nicht zu sagen...Zeit,  mal kurz im Ort zu gucken, hatten wir nicht, denn schon ging es zum nächsten Weingut (Name habe ich vergessen) Es ist schön am Hang gelegen - toller Ausblick -aber die Weine sagten uns alle nicht zu.



Als letztes ging es dann Zum Weingut Boschendal.
Dort standen für jeden bereits 5 verschiedene Gläser mit Weinen auf dem Tisch und unser Guide machte sich nach kurzer Ansprache mal wieder "vom Acker". Ein südafrikanisches Pärchen aus unserer Gruppe erzählte uns, dass sie vor einem Jahr auch bereits bei einem anderen Veranstalter so eine Tour gemacht hätten und der Guide wäre wesentlich aktiver und informierter gewesen. Unser Guide war eher der "Easy going" Typ und hatte wohl nicht viel Lust auf seinen Job!

Das Weingut Boschendal hat mich angesprochen, weil man wirklich nett unter einem großen Oak-Tree saß und das Ambiente zumindest einigermaßen stimmte.





Am Ende der Tour wurden wir dann um kurz nach 17:00h wieder am Guesthouse abgesetzt.



Unser Fazit:

Wir haben zumindest einen kleinen Überblick über verschiedene Weingüter bekommen.
Wie erwartet wurden halt nur die großen Weingüter angefahren.
Die Tastings waren zu schnell für mich  tongue
Der Guide war eine Katastrophe!  sad
Die Gruppe war wirklich nett und dadurch das Ganze recht kurzweilig.
Wir konnten Beide an den Tastings teilnehmen und keiner musste Auto fahren!
Wir machen solche Gruppentouren normalerweise nicht, weil es immer eine Hetze von einem Punkt zum nächsten ist und auch diese Tour hat uns wieder darin bestätigt Unternehmungen lieber alleine durchzuführen.
Wenn man nicht allzu hohe Erwartungen hat, dann kann man die Tour machen, aber ein Highlight ist es nicht. Für uns war es diesmal in Ordnung, aber nochmal muß ich es nicht machen!


Da wir keinen allzu großen Hunger mehr haben und auch keine Lust mehr im Ort zu bummeln, erfrischen wir uns im kleinen Pool und genießen die letzten Sonnenstrahlen des Spätnachmittags. Den Abend lassen wir gemütlich auf dem kleinen Balkon mit toller Aussicht bei einem Glas Wein und dem gekauften Käse & Baguette ausklingen.
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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« Antwort #20 am: 17.Januar 2015 17:36:17 »
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Freitag 21.11.2014

Heute geht es weiter zu unserer nächsten Unterkunft, auf die wir uns schon sehr freuen -der Cliff Lodge in die Kelders.
Nach einem leckeren Frühstück und einem Tip von Kerstin für ein kleines Weingut, dass an der Strecke liegt, sind die Koffer schnell gepackt.
Wir verabschieden uns von den wirklich sympathischen Guesthouse-Besitzern Kerstin und Rene - auch diese Unterkunft können wir empfehlen!

Um 9:15h geht es dann los Richtung Sommerset West und wir freuen uns erneut über die schöne Landschaft, die bei diesem tollen Wetter natürlich erst recht eindrucksvoll ist.

Unser erster Stop ist dann das kleine Weingut Ken Forrester. Es hat einen sehr netten kleinen Terrassenbereich, der liebevoll gestaltet ist und wir beschließen hier ein Wein Tasting zu machen. Die Dame, die uns die Weine einschenkt, ist freundlich, der Wein schmeckt uns und so wechseln am Ende einige Flaschen ihren Besitzer.







Dann geht es weiter bis zu dem Weingut Vergelegen in Sommerset West. Wir wollen zwar nichts essen und auch kein Tasting machen, aber die schöne Parkanlage gucken wir uns an und schlendern dort etwas herum.
Ein Stop ist hier auf jeden Fall lohnenswert und auch der Picknickbereich unter den Bäumen spricht uns an.







Beim nächsten Mal wäre dies auf jeden Fall eine Option, aber wir möchten noch genügend Zeit für den Clarence Drive und die Pinguine am Steep Point in Betty's Beach haben.

So geht es weiter und bei herrlichem Wetter ist diese Küstenstraße wirklich traumhaft. Es gibt viele Haltebuchten und wir können uns kaum sattsehen!



Dann sind wir auch schon beim nächsten Highlight angelangt - der Pinguinkolonie!!



Ich bin absolut begeistert von diesen kleinen Geschöpfen - wenn sie aus dem Wasser kommen oder hinein watscheln, wenn sie von einer Welle von ihrem Standpunkt hinuntergespült werden oder sich einfach nur in der Sonne "räckeln". Herrlich, ich kann mich einfach nicht sattsehen:D



Nach gefühlten hundert Photos machen wir uns irgendwann auf den Weg Richtung de Kelders.
Kurz nach 16:00h kommen wir an und werden von Gideon und Nico herzlich begrüßt. Bevor wir den West Room beziehen gibt es erst, den von Tweety geliebten Cappuccino und ein Stück Möhrenkuchen. Mmmhh  - Echt lecker! Und kaum sitzen wir und staunen über die tolle Aussicht kommt auch schon der erste Wal vorbei gezogen. Atemberaubend....



Schnell werden die Koffer in den West Room gebracht, dann setzen wir uns noch auf unsere kleine Terrasse und lassen die Seele baumeln.






Um 19:00h gehen wir dann zum Essen ins Kloeks@Home. Es ist ein sehr kleines Restaurant, aber die 9 Tische sind alle besetzt. Schon die Vorspeisen sind sehr lecker und nach dem Hauptgang sind wir so satt, dass wir auf das sicherlich auch leckere Dessert verzichten.

Unterm Sternenhimmel geht es zu Fuß den kurzen Weg zurück zur Cliff Lodge.

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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« Antwort #20 am: 17.Januar 2015 19:16:59 »
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Samstag, den 22 11.2014

Wir wachen auf mit dem Rufen der Wale - schnell wird das Fernglas gezückt und schon stehen wir am Rand der Klippen. Dort können wir dann sogar einem Wal beim Breaching, dem Hinausspringen aus dem Wasser zugucken  cheesy  cheesy
Leider ist er etwas zu weit entfernt, um davon so richtig gute Photos zu machen. Aber ich kann es zumindest in meiner Erinnerung behalten  rolleyes
Hier einige Bilder, die dieses tolle Ereignis immerhin von Weitem zeigen  cool :







Dann geht es zum Frühstück, dass genau wie die Aussicht einmalig ist. Ein Obstteller mit 5 unterschiedlichen Sorten steht bereits auf dem Tisch, vier verschiedene Brotsorten, Müslis, Joghurt, Marmeladen, Wurst und Käse. Auch hier kann man zwischen mehreren Eivarianten wählen und der Saft wird frisch gepresst!

Gideon fragt uns, was wir unternehmen möchten und wir entscheiden uns für eine kurze Tour ins Hemmel und Aarde Tal. Wir bekommen eine gute Karte mit allerhand Tips an die Hand und schon geht es los.

Da heute Samstag ist legen wir einen kurzen Stop am von Gideon empfohlenen Food und Wine Market ein und ich kaufe mir dort Oliven und ein Boobotjie. Von dort fahren wir ins Hemmel und Aarde Tal. Da Andre heute nicht so viel Lust auf Weingüter hat, machen wir unseren ersten Stop erst am Weingut Summeridge. Von draußen sieht es ganz nett aus und wir gehen hinein.





Wir sind die einzigen Gäste und der junge Mann bei dem wir das Tasting machen, hat gerade keine Lust auf seinen Job. Im Innern ist es sehr dunkel und wenig einladend und die gelangweilte Art des Mannes trägt zum Unwohlsein dabei. Hier wollen wir uns nicht lange aufhalten - ich kaufe noch schnell eine Flasche Rotwein und dann nix wie weg.

André ist nun absolut genervt und hat auf weitere Anfahrten zu Weingütern keine Lust mehr. So drehen wir eine Runde durchs Tal und ich hoffe, dass ich beim Cheese Tasting mehr Glück habe.
Weit gefehlt - wir kommen um 13:15h dort an, aber leider wird der Shop Samstags um 13h geschlossen  cry
O.K. - irgendwie soll es heute wohl nicht sein und so fahren wir zurück zur Cliff Lodge und genießen lieber noch etwas die Terrasse! Ich "enter" den sehr erfrischenden Pool  grin  während André lieber nur in der Sonne "bruzelt".
Wir sind ganz alleine im unteren Bereich, denn anscheinend ist der Pool den anderen Guesthouse Bewohnern auch zu kalt  wink 



Der Cappucino am Nachmittag fällt wegen Stromausfall aus - das passt irgendwie zum Tag  undecided  - aber es gibt schlimmeres, denn die Sonne scheint, die Wale schwimmen vorbei und wir können ja etwas Kühles trinken  grin !

Abends gehen wir zum Essen ins Benguela. Netter Blick bei kühlem, aber schön eingerichtetem Ambiente. Das Essen ist aber leider recht fad und hat uns nicht so gut geschmeckt. So unterschiedlich kann es doch sein, denn "rookie" und seine Frau hatten dort vor 2 Wochen mehr Glück.

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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« Antwort #20 am: 17.Januar 2015 19:32:14 »
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Da habt ihr ja wirklich Glück gehabt mit den Walen. Bei uns waren Ende November 2013 keine mehr zu sehen. Oder wir hatten  die falsche Unterkunft  wink
Liebe Grüße
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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« Antwort #20 am: 17.Januar 2015 20:06:15 »
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Sonntag 23.11.2014

Heute ist endlich ein "Faulenzertag" angesagt und wir wollen nirgends mit dem Auto hinfahren. Das Wetter ist zwar leicht bewölkt, aber auch das kann uns nicht davon abhalten  wink 
Zuerst einmal frühstücken wir in aller Seelenruhe und lassen immer wieder den Blick auf die Küste und die Bucht schweifen.



Nach dem Frühstück machen wir einen ausgiebigen Spaziergang an der Küste entlang, gucken uns die kleinen Höhlen an, denen de Kelders seinen Namen zu verdanken hat und machen danach dann einen ausgiebigen Strandspaziergang am Grotto Beach.



Blick auf De Kelders



Und so nah kommen die Wale hier an die Küste



Gegen Mittag sind wir zurück und verbringen den Rest des Tages mit Lesen, Postkarten schreiben, Seele baumeln lassen und natürlich Wale beobachten :-)))

Da wir gestern mit dem Abendessen nicht so zufrieden waren, haben wir heute keine Lust auf Experimente und gehen wieder ins Kloeks. Eine gute Entscheidung, denn auch heute ist das Essen wirklich gut. Als Vorspeise teilen wir uns das Carpaccio und da wir beim ersten Besuch Fisch gegessen hatten, entscheiden wir uns heute für das Filet. Diesmal teilen uns dann auch noch ein Dessert - Pavlova. Mmmhh. echt lecker!!







Sorry, dass diese Bilder nicht so gut sind, aber ich habe sie ohne Blitz mit meinem älteren Handy gemacht, aber als Eindruck vom Essen wird es wohl reichen - und Ihr könnt es ja dann vor Ort selbst testen, wenn Ihr mal dort seid  grin

Auch diesmal gehen wir zu Fuß zurück bis zur Unterkunft und sind auch froh, nach dem vielen Essen noch einen kurzen Spazierweg zu haben.


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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« Antwort #20 am: 17.Januar 2015 20:12:31 »
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Zitat von: @nna am 17.Januar 2015 19:32:14
Da habt ihr ja wirklich Glück gehabt mit den Walen. Bei uns waren Ende November 2013 keine mehr zu sehen. Oder wir hatten  die falsche Unterkunft  wink


Ja, dass hatten wir wirklich!!
Ich konnte es gar nicht glauben wieviele Wale dort vorbei geschwommen sind.

Übrigens gibt es auch in De Kelders auch einen kleinen Parkplatz mit Aussichtsplattform, so daß man gar nicht unbedingt dort übernachten muß. Man kann dann ja auch eine Küstenwanderung machen und ein Fernglas mitnehmen...

Aber sicherlich ist die Zeit in der die Wale vorbeischwimmen auch manchmal ein wenig unterschiedlich und Ende November kann man da auch schon Pech haben.

Also ein Grund für Dich nochmal im Oktober dort hinzufliegen  wink

LG Karin
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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« Antwort #20 am: 17.Januar 2015 22:59:33 »
Antwort mit Zitat nach oben
Vielen Dank für den tollen Bericht.
Ist richtig schön, teils vertraute bekannte und dann auch wieder neue Bilder und Eindrücke gezeigt zu bekommen.

Dieses Bild wurde am 20.11.14 von dem beschriebenen Parkplatz aus, aus dem Auto heraus in De Kelders geschossen.

Lg Heiner
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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« Antwort #20 am: 17.Januar 2015 23:34:03 »
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Zitat von: Känguru am 17.Januar 2015 19:16:59
... Abends gehen wir zum Essen ins Benguela. Netter Blick bei kühlem, aber schön eingerichtetem Ambiente. Das Essen ist aber leider recht fad und hat uns nicht so gut geschmeckt. So unterschiedlich kann es doch sein, denn "rookie" und seine Frau hatten dort vor 2 Wochen mehr Glück...


Wir waren - auf nachdrückliche Empfehlung - 2012 im Benguela und ebenfalls enttäuscht. Wie hatte ich damals im Reisebericht vermerkt:
"Das Essen kann man wirklich nur als befriedigend bezeichnen, obwohl die Stimmung und das Ambiente – ganz in weiss und die einzelnen Tische im großen Gastraum mit leichten Vorhängen voneinander abgetrennt - sehr ansprechend sind. Wir fanden es für das, was wir auf dem Teller und im Glas geboten bekamen auch zu hochpreisig - vielleicht hätte uns schon warnen müssen, dass der Gastgeber Jonathan der erste auf dieser Reise war, der Düsseldorf kannte und die Stadt sofort mit Mode und Luxus in Verbindung brachte?"
So unterschiedlich kann man die gleiche location erleben, man steckt halt nicht drin.
Grüße aus dem Dorf an der Düssel!
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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« Antwort #20 am: 18.Januar 2015 08:45:14 »
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Zitat von: HHBS am 17.Januar 2015 22:59:33
Vielen Dank für den tollen Bericht.
Ist richtig schön, teils vertraute bekannte und dann auch wieder neue Bilder und Eindrücke gezeigt zu bekommen.

Dieses Bild wurde am 20.11.14 von dem beschriebenen Parkplatz aus, aus dem Auto heraus in De Kelders geschossen.
Lg Heiner



Hallo Heiner,

da hätten wir uns ja wirklich über den Weg laufen können  grin
Wir waren ja fast zur gleichen Zeit dort - allerdings hätten wir uns auch nicht erkannt, da Du noch nie beim Forentreffen warst  wink

Schönen Sonntag
Karin
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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« Antwort #20 am: 18.Januar 2015 08:46:50 »
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@ Zypresse:

Irgendwie habe ich das wohl überlesen bzw. wieder vergessen, denn Deinen Reisebericht auf Deiner Homepage hatte ich mir auch angeguckt  rolleyes

LG Karin
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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« Antwort #20 am: 18.Januar 2015 11:06:33 »
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Montag 24.11.2014

Leider ist unsere Zeit in der Cliff Lodge schon zu Ende  cry 
Nach ausgiebigem Frühstück, einigen kleinen Infos von Gideon und Verabschiedung von Nico sowie den anderen guten "Hausgeistern", machen wir uns auf den Weg zu unserem heutigen Ziel - Oudtshoorn.
Vorher wollen wir aber noch kurz zur Klein River Cheese Factory, die am Samstag bereits geschlossen hatte. Außerdem zu dem kleinen Weingut Raka, dass Gideon uns empfohlen hat, um evtl. noch einen Rotwein zu kaufen.

Bei der "Cheese Factory" angekommen bin ich sehr angetan, denn das kleine Anwesen ist liebevoll gestaltet.



Es gibt neben dem Shop noch eine Picknick Möglichkeit und einen tollen Spielplatz für Kinder. Außerdem einige unterschiedliche Tiere (Hühner, Ziegen usw.), die die Kinder füttern dürfen. Im Shop bekommt man neben Käse auch noch andere Produkte - Öle, Essig, Chutneys und noch einiges mehr. Wir kaufen aber nur einen Käse und fahren dann weiter zum Weingut Raka.

Auch hier bin ich positiv überrascht. Es sieht von außen schon einladend aus mit einer schönen Steinmauer sowie Blumen dazwischen und auch der Innenbereich ist ansprechend. Viele kleine nette Details und auch der Wein, den wir probieren, schmeckt uns. So nehmen wir neben 2 Flaschen Rotwein auch noch Weißwein mit. Damit sind wir dann wohl für den Rest des Urlaubes versorgt.





Nun geht es weiter über die N2 bis kurz hinter Swellendam. Dort biegen wir links ab auf die R324, die dann später in die R62 - auch Route 62 genannt - übergeht. Zuerst geht es über den Tradouwpass, was auch sehr lohnswert ist.








Und dann geht es auf die...



Über Barrydale, Ladissmith und Calitzdorp führt diese Straße im Hinterland durch die kleine Karoo. Es ist landschaftlich wirklich toll und so wird die längere Fahrt auch nicht langweilig.





Wir halten nur kurz an der Farm Algerynskrall, bei der wir einen Kaffee trinken. Dort kann man auch durch verschiedene Räume schlendern, in denen man unterschiedliche Sachen kaufen kann. Von Marmeladen über Babysocken zu Seifen gibt es dort allerhand.



Ein kleiner Stop lohnt sich hier, wenn man nicht kurz zuvor schon bei Ronnys Sex Shop Rast gemacht hat. Dies ist eine skurrile Bar, an der wir aber nicht hielten, weil dort zu diesem Zeitpunkt eine große Gruppe Biker und einige Autos standen. Das war uns zu voll uns so landeten wir auf oben genannter Farm.

Am Nachmittag gegen 16:30h erreichen wir dann endlich Oudtshoorn. Dort checken wir in der Riverside Lodge ein und werden direkt zu unserem Zimmer gebracht. Das Zimmer ist insgesamt etwas dunkel, aber sehr stimmig und mit schönen Details eingerichtet. Doch was ist das  huh  Es gibt noch eine Steigerung zu der Anzahl der Kissen auf dem Bett - in der Cliff Lodge gab es immerhin 6-8 Kissen.
Hier ist das Bett zwar kleiner, aber die Anzahl der Kissen hat sich auf 11 (S. Fotos nachzählen  wink  ) erhöht. Es sieht toll aus, aber benötigen tut man sie ja wirklich nicht!



Da wir diesmal keinen Balkon haben setzen wir uns noch für die kurze Zeit, bis es zum Essen geht, auf die Terrasse der "Lodge". Von dort kann man auf den Rivier gucken und das Schöne daran ist, dass man in Höhe der Baumwipfel sitzt und herrlich die vielen Vögel beobachten kann. Hier hätte rookie = Gerd seine wahre Freude gehabt  grin




Abends gehen wir spontan ins "Nostalgie" zum Abendessen. Wir können gemütlich draußen sitzen und das Essen ist auch ganz gut. Als Unterlage für die Teller gibt es Schallplatten  wink  Meine Platte war von Ariola und heißt "Alpenglühen"! Einfach klasse  cheesy

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« Letzte Änderung: 27.Juni 2016 21:21:45 von Känguru » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
Ingrid
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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« Antwort #20 am: 18.Januar 2015 12:14:14 »
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Hallo Karin, so ein schöner Bericht!

Ich könnte jetzt gleich aus dem Stand wieder eine neue Reise nach Südafrika planen. *seufz*

Dabei haben wir für 2015 schon alles gebucht...  grin

Gruß
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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« Antwort #20 am: 18.Januar 2015 12:27:51 »
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Zitat von: Ingrid am 18.Januar 2015 12:14:14
Hallo Karin, so ein schöner Bericht!

Ich könnte jetzt gleich aus dem Stand wieder eine neue Reise nach Südafrika planen. *seufz*

Ich könnte auch direkt wieder los - besonders wenn man durch das Aussuchen der Bilder ständig daran erinnert wird  grin

Zitat von: Ingrid am 18.Januar 2015 12:14:14
Dabei haben wir für 2015 schon alles gebucht...  grin

Da bist Du ja schon viel weiter als ich  cry
Bin gerade absolut unsicher welchen Camper wir nehmen sollen und ob es überhaupt Australiens Norden sein wird?!

Wo geht es denn bei Euch hin? Wieder nach Südafrika?

LG
(Von der gerade absolut verunsicherten) Karin
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« Letzte Änderung: 18.Januar 2015 12:29:58 von Känguru » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« Antwort #20 am: 18.Januar 2015 12:50:07 »
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Zitat von: Känguru am 18.Januar 2015 12:27:51
Wo geht es denn bei Euch hin? Wieder nach Südafrika?


Mini-Forentreffen im Mai wink

Zu deinem Problem: Momentan hat SA das deutlich bessere Preis/Leistungs-Verhältnis. Das Problem für die avisierte Route ist die kurze gut geeignete Reisezeit. Mai kann noch zu früh sein und ist riskant. Juni-August ist rappelvoll. Das haben wir selbst schon zur genüge erlebt. Da macht das dann auch keinen Spaß. Deshalb ist SA momentan eindeutig die bessere Wahl.
Liebe Grüße
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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« Antwort #20 am: 18.Januar 2015 13:37:11 »
Antwort mit Zitat nach oben
Karin, kommt doch auch im Mai in den Norden von Südafrika! Der ist ganz anders als der Süden und Ihr könntet dort ein paar Forenmitglieder treffen...  grin

Wir sind immerhin ganze 3 Wochen nur im Kruger National Park unterwegs, da ist die Chance ziemlich groß. Solltet Euch aber dann mit dem Buchen nicht mehr zu lange Zeit lassen, sonst sind die schönsten Unterkünfte am Zaun oder in den kleineren Camps weg. Preis-Leistung ist zur Zeit sehr gut.

Bei den aktuellen Allradcamper-Preisen in Australien haben wir ganz schnell wieder unserer Denken in dieser Richtung aufgegeben.
Und für November ist jetzt unsere Rundreise durch Zentralindien ausgearbeitet und wird gerade in Mumbai gebucht.  grin

Gruß
Ingrid, die gerade an neuen Patagonien-Seiten arbeitet und auch deshalb von Fernweh gepackt wird...
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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« Antwort #20 am: 18.Januar 2015 13:52:33 »
Antwort mit Zitat nach oben
Zitat von: Ingrid am 18.Januar 2015 13:37:11
Karin, kommt doch auch im Mai in den Norden von Südafrika! Der ist ganz anders als der Süden und Ihr könntet dort ein paar Forenmitglieder treffen...  grin
.......

Bei den aktuellen Allradcamper-Preisen in Australien haben wir ganz schnell wieder unserer Denken in dieser Richtung aufgegeben.


Für den Tagespreis eine 4WD-Campers kann man 2 Nächte hier verbringen ...

Es ist nicht nur der Preis, sondern wie traveline vorhin schon schrieb, die Versicherungsbedingungen  undecided  Ich hab mich aufgrund ihres damaligen Threads wieder mal damit beschäftigt, weil ich nicht auf dem neuesten Stand war. Das sollte man wirklich boykottieren, damit sich das wieder ändert. Ich zahl doch nicht so viel Geld, damit mir - leider erst vor Ort - meine geplante Tour nicht genehmigt wird  rolleyes
Liebe Grüße
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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« Antwort #20 am: 18.Januar 2015 14:04:34 »
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Mai ist eher selten unsere Reisezeit, da wir da lieber die Sonne auf unserer Terrasse genießen und es immer einiges am Haus zu tun gibt. Dieses Jahr steht die Erneuerung der restlichen Fenster und ein neuer Zaun im Garten an  tongue

Ja, die Preise in Australien sind extrem heftig, aber da ich sonst in den nächsten Jahren wegen der Herbstferien wohl keine 4 Wochen Urlaub mehr im Oktober bekomme (und zw. Mai - September auch max. 2-3 Wochen), muß ich diese Ausnahme eigentlich nutzen.
Und wir leben ja nur 1x; wer weiß wie lange wir so gesund sind, dass wir reisen können - ich hoffe natürlich noch gaaaanz lange  grin

Bisher haben wir die Genehmigungen seitens der Straßen immer bekommen oder aber die Verhältnisse waren so, dass wir die Strecke zu dem Zeitpunkt sowieso nicht gefahren wären.
Ansonsten stimme ich Dir zu, dass man es eigentlich boykottieren müßte...deswegen haben wir uns in den letzten beiden Jahren auch dagegen entschieden.

Aber wenn ich sehe, dass man im KTP schon ewig vorher die Unterkünfte buchen muß, kommt das für mich auch meist nicht in Frage. Ich behaupte, dass ich schon eher zu den Frühbuchern gehöre, aber über ein Jahr vorher ist das bei mir schon aus beruflichen Gründen nicht machbar.

Uns haben bisher eben alle Australienurlaube (egal wo) Super gefallen und so zieht es uns dort immer wieder hin. Was natürlich nicht heißt, dass uns die anderen Urlaube nicht gefallen haben  grin

Indien würde mich auch reizen, aber meinem Mann so gar nicht  cry

Glücklicherweise gibt es ja noch ganz viele andere Reiseziele und da wir diesmal ja früher als sonst sind, würde der Süden Afrikas dann im Februar/März 2015 auch in unser Schema passen (gute Alternative zum Skiurlaub  rolleyes )

Dann sei mal weiter fleißig mit Deinen Patagonien-Seiten und ich werde am Reisebericht weiter arbeiten  tongue Leider ist das mit den Bildern ja echt viel Arbeit, aber ohne finde ich es persönlich nur halb so schön  wink

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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« Antwort #20 am: 18.Januar 2015 15:28:05 »
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Dienstag 25.11.214

Wir haben ganz gut geschlafen, allerdings bei offenem Fenster, denn die sogenannten Duft-Stäbchen waren deutlich zuviel für meine Nase. Ob sie muffigen Geruch übertünchen sollen und deswegen so extrem intensiv sind  undecided

Nachdem ich die verdreckte Hose und die Fingernägel des Guesthouse - Besitzers gesehen habe  angry ,  bin ich doch sehr froh hier nur eine Nacht gewesen zu sein. Dazu muß man erwähnen, dass er das Frühstück mitservierte !! Mir ist da der Appetit ziemlich vergangen  sad
Heute stand nicht etwa eine Straußenfarm auf dem Programm - NEIN - eine Rundfahrt über den Swartbergpass und den Meeringspoort Pass soll es sein  cheesy

Das Wetter zeigt sich dafür von seiner besten Seite und so beschließen wir kurzfristig auch keine Tour in die Cango Caves zu machen. Erstens haben wir bereits einige dieser Tropfsteinhöhlen anderenorts besucht und zweitens ist das Wetter dafür einfach zu schön, um es unter der Erde zu verbringen.



So machen wir uns auf den Weg und sind von den traumhaften Ausblicken und der tollen Landschaft begeistert! Bei schönem Wetter lohnt sich diese Rundfahrt auf jeden Fall. Die Fahrt durch die Schluchten sind ebenso einmalig!






Sieht aus wie in Australien  wink



Gegen Mittag sind wir dann wieder in Oudtshoorn und legen hier noch einen kleinen Stop ein. Ich trinke einen leckeren Eiskaffee und André einen Cappucino in einem Cafe an der "Hauptstrasse" (den Namen habe ich vergessen), dass aber einen  schönen Gartenbereich hat.

Dann fahren wir Richtung Wilderness, unserem nächsten Etappenziel. In George kaufen wir noch im Pick'n Pay ein, denn im Haus am Strand gibt es kein Frühstück. In der von uns gebuchten Ocean Suite ist aber eine kleine Küchenzeile samt Kühlschrank vorhanden und so stört uns nicht, dass wir in diesem Urlaub unser Frühstück 3x selbermachen. Alternativ könnten wir auch in einem, der zahlreichen Restaurants bzw. Café's frühstücken. 
Der Blick von unserem Balkon (oder auch Zimmer bei schlechtem Wetter) ist aber so klasse, dass wir gar nicht auf die Idee kommen auswärts zu frühstücken.

Am Haus am Strand angekommen ist die Tür verschlossen. Wir klingeln und erst mal tut sich nichts - der Blick auf die Uhr zeigt 16:00h - also zu früh sind wir auch nicht, denn ab 14:00h stehen die Zimmer zur Verfügung. Wir klingeln nochmal und nun kommt dann eine Angestellte. Sie fragt, was wir möchten  huh  Und wir antworten, dass wir die Ocean Suite gebucht hätten. Sie guckt uns fragend an, aber holt dann einen Schlüsselbund und bringt uns zur Suite. Sie schließt die Tür auf, drückt uns den Schlüsselbund in die Hand und verschwindet wieder ohne ein Wort zu sagen lipsrsealed 
André guckt mich fragend an und sagt: Was war das denn? Ich sehe an seinem Blick, dass er sich gerade beginnt ziemlich zu ärgern , während ich mich über die Situation nur amüsieren kann. Immerhin haben wir ja die Schlüssel und können es uns nun gemütlich machen. Wir gucken uns das kleine Bad, den hinteren Balkon, den vorderen Balkon und die Suite an - sieht doch sehr schön aus.
Die Aussicht auf Meer und Strand sind einfach spitze und so schlage ich meinem Mann vor, doch erstmal gemütlich ein Glas Wein auf unserem tollen Balkon zu trinken. Dieser kann sich aber noch nicht so recht beruhigen, denn er ist von den bisherigen Begrüßungen anderes gewohnt.

Wir holen unser Gepäck sowie Ess,- und Trinkutensilien aus dem Auto, als plötzlich Mike auftaucht. Er fragt wer wir sind und als wir Ihm sagen, dass wir die Ocean Suite gebucht haben, kommt es zur kurzen Begrüßung seinerseits. Als ich nach Rita, der Besitzerin frage, gibt er zur Antwort, dass sie gerade nicht da sei.
Kein Problem, aber auf meine Frage, ob sie den gewünschten Tisch im "The Girls" für heute Abend reserviert hat, guckt er mich nur fragend an. Ich schließe daraus ein Nein, hat sie nicht und frage, ob er dies denn noch machen könnte. Mittlerweile ist es ja kurz vor Fünf und das Girls ist häufig ausgebucht - ja, er könne dort anrufen und nachfragen, aber er müsse jetzt nochmal kurz weg und würde sich dann später melden. Mein Mann verdreht nur die Augen und bringt die Koffer hoch  shocked
Ich überlege mir bereits eine Alternative  rolleyes.
Als mir dann die Tel-Nr. des Restaurants in die Hände fällt, nehme ich die Sache doch lieber selbst in die Hand. Notfalls gibt es dann eben eine Doppelbuchung, besser als gar kein Tisch!
Es ist nur noch um 18:00h oder 20:30h etwas frei, aber egal, da wir Mittags nichts gegessen haben, nehme ich den 18:00h Tisch!

Schnell noch frisch gemacht und dann kann es ja schon losgehen. Auf dem Weg nach unten gucken wir kurz in den Garten hinein und werden von einer Stimme im Hintergrund bzw. aus einem Zimmerfenster gefragt, ob man uns weiterhelfen kann.
Nein Danke, wir möchten uns nur kurz den Gartenbereich angucken - plötzlich kommt eine Frau aus der Tür und guckt uns ebenso fragend an wie wir Sie. Sie fragt, wer wir sind und als wir uns vorstellen und erwähnen, dass wir in der Ocean Suite wohnen, ist sie plötzlich ganz aus dem Häuschen und stellt sich uns als Rita vor! Ah, das ist also die Guesthouse - Besitzerin  wink 
Nun sollen wir unbedingt hineinkommen und werden gefragt, ob man uns denn schon begrüßt und alles gezeigt hätte. Wir erzählen kurz, wie wir zum Schlüssel kamen und dann legt sie auch schon los mit einigen Infos und Tips.
Zwischendurch klingelt noch das Handy und ich muß über die skurrile Szenerie schmunzeln. Mike ist mittlerweile samt Hund auch noch dazu gestoßen und wir sitzen gemütlich, im z.Zt. wohl nicht vermieteten Beach Bungalow. Rita erzählt und erzählt - mein Blick schweift kurz auf André 's Uhr und ich gebe ihm zu verstehen, dass wir los müssen, wenn es mit dem Essen in "The Girls" noch etwas geben soll. Sicher, wir sind in Südafrika und da kommt man ja angeblich immer zu spät, aber eigentlich möchte ich es darauf nicht ankommen lassen.

Nach mehreren Versuchen, das Gespräch langsam zu beenden ist dies dann auch irgendwann erfolgreich.
Mit 10-minütiger Verspätung kommen wir an Restaurant an und bekommen einen schönen Tisch auf der Empore. Dieser ist allerdings ab 20h wieder belegt, aber das Essen kommt zügig und so ist dies kein Problem Wir finden das Essen so lecker, das wir für übermorgen direkt einen Tisch reservieren. Hier möchten wir nochmal Essen gehen. Absolut netter+kompetenter Service, schönes Ambiente, lecker Essen und Trinken - was will man mehr!
Den Abend lassen wir dann bei einem Glas Wein beim Meeresrauschen ausklingen.
Was für ein Tag...
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No worries

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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« Antwort #20 am: 18.Januar 2015 15:46:10 »
Antwort mit Zitat nach oben
Mittwoch, 26.11.2014

Ich werde mal wieder früh wach und höre dem Meersrauschen zu. Mit einem Blick vom Bett auf Strand und Meer läßt es sich doch gut aushalten früh wach zu sein  wink
Während mein Mann noch schläft schreibe ich die Tagesnotizen auf, damit ich später vielleicht einen Reisebericht ins Forum setzen kann. Oder zumindest Eckdaten der Reise habe, falls ich später mal etwas nachgucken möchte.

Der Himmel ist heute morgen überwiegend strahlend blau - das schreit nach Frühstück auf dem Balkon und einem ausgedehnten Strandspaziergang:-)))



Nachdem mein Mann irgendwann ausgeschlafen hat, bereiten wir unser Frühstück selbst zu. Der Wind ist heute morgen nicht so stark und wir genießen es mit diesem tollen Blick auf dem Balkon frühstücken zu können!



Nach dem Frühstück machen wir dann einen ausgedehnten Strandspaziergang  cool  und beobachten dabei immer wieder diese kleinen Lebewesen...



Gegen Mittag gehen wir ins kleine Informationscenter und besorgen uns eine Karte von Wilderness. Danach fahren wir kurz zum Seredipity, dem Restaurant, in dem wir heute Essen gehen werden, um zu gucken wo wir heute Abend hin müssen.
Weiter geht es zum Aussichtspunkt "Map,of Afrika", der mit ein wenig Phantasie wirklich wie der Kontinent Afrika aussieht. Auf der anderen Seite hat man dann einen tollen Blick über Wilderness!





Es lohnt sich hier oben hinauf zu fahren, auch wenn es sich bei uns gerade etwas zugezogen hat, als wir dort sind.

Im Anschluß fahren wir die Old George Knysna Road, die sich durch schönen "subtropischen" Wald schlängelt. In George sucht mein Mann im Pick'n Pay in der Mall vergeblich nach einem Brot, dass dem ähnelt, dass wir in Kapstadt gekauft haben. Stattdessen kauft er Muffins ein, die wir dann kurz nach unserer Rückkehr bei einem leckeren Kaffee auf dem Balkon verputzen.



Den restlichen Nachmittag verbringen wir auf den Liegen im Garten mit Lesen. Ich wage mich auch in die Fluten, denn schließlich kann man so tolle Wellen und Strand doch nicht ohne zu schwimmen wieder verlassen. Das Wasser ist zwar recht frisch, aber wenn man sich erst mal überwunden hat, ist es toll! Mein Mann kann sich dazu nicht aufraffen, aber mir als Wasserratte bleibt gar keine andere Wahl  grin

Meine Vorfreude auf den heutigen Restaurant Besuch steigt zusehends, denn ich habe schon so viel Gutes darüber gehört!
Wir beschließen zu Fuß dorthin zu gehen, denn die 2 km können wir zum großen Teil auf dem Boardwalk entlang der Lagune laufen. So machen wir direkt einen schönen Spaziergang und können gleich beim Essen jeder Wein trinken!

Pünktlich um19 h kommen wir dort an und werden sofort freundlich begrüßt. Wir trinken einen Aperitif auf der Terrasse mit Blick auf die Lagune. Das beginnt ja schon mal schön  rolleyes
Dann stellt Lizelle uns die einzelnen Gänge vor und wir suchen uns einen Wein dazu aus. Da mein Mann unbedingt Weißwein trinken möchte, verzichte ich vorerst auf meinen geliebten Shiraz - allerdings merke ich schon beim ersten Schluck, das dieser Weißwein nicht wirklich nach meinem Geschmack ist  undecided . Nach 1 1/2 Gläsern habe ich dazu keine Lust mehr und bestelle mir doch ein Glas Shiraz. Dieser schmeckt mir dann auch wirklich gut.
Es ist ein sehr schöner Abend mit netten Gastgebern, leckerem Essen und im Anschluß daran bringt uns Rudolf sogar mit seinem Auto zurück zur Unterkunft.

Insgesamt hatten wir beim Essen aber nicht so das Whow Effekt, wie es andere Fomis hatten. Die Speisen waren zum Teil nicht so einladend angerichtet, wie wir es erwartet hatten und auch schon auf Photos gesehen haben. Das La Mouette in Kapstadt hat uns vom Anrichten der Gerichte und auch vom Geschmack her deutlich besser gefallen. Das ganze Ambiente ist jedoch sehr schön gewesen und vielleicht hatten wir auch einfach nur ein wenig Pech.
Ich würde dem Serediptiy aber erneut eine Chance geben, falls ich nochmal nach Wilderness komme. Man muß eben sagen , dass das Restaurant für südafrikanische Verhältnisse recht teuer ist und damit steigen ja auch die Ansprüche  wink  Da wir in diesem Urlaub ja in einigen unterschiedlichen, zumeist geschmacklich sehr guten Restaurants waren, müssen wir sagen, dass uns das Serediptity im Preis-Leistungsverhältnis  leider nicht komplett überzeugt hat.
Trotzdem war es ein netter Abend und Lizelle und Rudolf sind wirklich herzlich!
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