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  19.Oktober 2017 07:25:45

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 Thema: Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth  (Gelesen 20475 mal)
Känguru

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Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« am: 04.Januar 2015 13:21:20 »
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Hallo Zusammen,

hier folgt nun ein kleiner Reisebericht von unserer SA-Reise entlang der Garden Route. Sicherlich gehöre ich nicht so zu den Schreib,- u. Fotoexperten, aber ich hatte es ja versprochen  rolleyes
Ich werde bestimmt einige Zeit dafür benötigen  tongue  und es kann manchmal ein wenig Zeit zwischen den Einträgen vergehen - aber der Anfang ist gemacht.  wink
Also viel Spaß beim Lesen und Danke nochmals für die vielen guten Infos, die Ihr uns im Vorfeld gegeben habt!!

LG Karin
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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« am: 04.Januar 2015 14:21:25 »
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Freitag 14.11.2014

Endlich! Heute Abend startet unser Flieger Richtung Südafrika und ich habe heute schon meinen ersten Urlaubstag  smiley  Mein Mann hat keine Urlaubstage mehr zur Verfügung und muß daher früh raus aus den Federn. Ich genieße es, dass ich mal länger als er im Bett liegen bleiben kann, denn normalerweise dreht er sich nochmal gemütlich um, wenn ich zur Arbeit muß.
Eigentlich bin ich ja schon ausgeschlafen und wach, aber das verrate ich Ihm nicht!!  grin
Nachdem André aus dem Haus ist, koche ich mir einen leckeren Kaffee und trinke ihn gemütlich bei einem Blick ins Forum.
Die Koffer sind bereits gepackt und so verbringe ich den Tag mit kleinen Erledigungen, die noch zu machen sind, einigen kurzen Telefonaten und e-Mails schreiben. Die Zeit vergeht wie im Fluge und bei einem Blick auf die Uhr sehe ich, dass mein Mann ja bald nach Hause kommen sollte.
Komisch - er hat sich telefonisch noch gar nicht gemeldet - das wollte er eigentlich tun, wenn er losfährt  huh  ? Ich hatte ihn eindringlich gebeten pünktlich los zu fahren...es könnte ja Stau sein. Langsam werde ich doch etwas nervös und überlege ihn kurz anzurufen  undecided  Naja, vielleicht warte ich doch noch einen Augenblick - meine Nervosität steigt und ich bin froh als endlich das Telefon klingelt. Das ändert sich allerdings schlagartig als er mir berichtet, dass er einen großen Stau umfahren muß und ich schon mal die Koffer bereitstellen soll, damit wir sofort los fahren können wenn er zu Hause ankommt. Ein entspannter erster Urlaubstag fühlt sich irgendwie anders an  tongue
Letztlich hat es dann zeitlich doch gereicht und wir kommen pünktlich am Flughafen an.
Wir fliegen mit Emirates über Dubai nach Kapstadt und alles verläuft planmäßig. Naja - nicht ganz  angry  Die Stewardess kippt mir ein Glas Wasser über die Hose und ich sehe aus, als hätte ich es nicht mehr rechtzeitig zur Toilette geschafft. War ja klar, denn ich hatte mich entschieden, keine 2. lange Jeans mitzunehmen. Immer so viel Klamotten, die man dann sowieso nicht braucht...
Aber man muß es positiv sehen - es war immerhin nicht der Rotwein, den ich geordert hatte und es waren zu diesem Zeitpunkt zumindest noch 3 Stunden Flug, so dass die Hose zumindest eine Chance hatte einigermaßen zu trocknen!

Samstag 15.11.2014

Am Flughafen Kapstadt gelandet, klappt es auch zügig am Gepäckband, bei der Passkontrolle und der Übernahme des Leihwagens. Dank eines lieben Forenmitgliedes  smiley , dass uns sein Navi für die Zeit zur Verfügung gestellt hat, kommen wir gut an unserer ersten Unterkunft, dem Lezard Bleu an.

Wir werden herzlich begrüßt, bekommen eine kleine Rundführung und werden dann zum "Baumhaus" gebracht. Man hat von dort einen tollen Blick über Kapstadt Richtung Waterfront, auf den Signal Hill und Teile des Tafelberges.
Traumhaft  cheesy - da es mittlerweile 18:00h ist und wir keine Lust haben nochmal loszufahren, beschließen wir die Aussicht von oben einfach zu genießen. Wirklich Hunger haben wir nicht und so schlägt uns Chris vor, uns ein Stück Brot, Oliven, Käse und Wurst mit auf's Zimmer zu geben. Das Angebot nehmen wir gerne an und suchen uns direkt noch einen leckeren Wein dazu aus;D 
Da es er recht kühl und extrem windig ist, können wir den kleinen Balkon leider nicht nutzen, sondern machen es uns vor dem großen "Panoramafenster" gemütlich. Nach 2 Gläsern Wein und einer kurzen Dusche fallen wir dann gegen 21:00h nur noch ins Bett!
Gute Nacht...

  Blicke vom Balkon




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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« am: 04.Januar 2015 14:53:06 »
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Sonntag, den 16.11.14

Nachdem wir ausgeschlafen haben geht es gemütlich zum Frühstück. Dies ist wirklich klasse und wer hier nichts findet ist selbst schuld! Obst, Joghurt, Müsli, verschiedene Brotsorten und Brötchen, Toast, unterschiedliche Käse,- und Wurstsorten, Gemüse mit Kräuterdip sowie Eier mit Bacon auf Wunsch.
Danach ist man für die täglichen Unternehmungen gewappnet  wink  Als erstes fahren wir dann auf den Signal Hill und genießen sie schöne Aussicht. Vom Tafelberg wird sie sicherlich noch schöner sein...hoffentlich klappt es an einem unserer Kapstadt Tage dort hinaufzufahren, denn es ist sehr windig und die Seilbahn fährt am Nachmittag nicht.






Wir beschließen es langsam angehen zu lassen und machen erst mal einen Bummel an der Waterfront. Dort im Hafen macht gerade das "Volvo Ocean Race" Station und wir gucken uns die Schiffe an.
Da die Sonne scheint ( allerdings ist es noch recht frisch mit 18 Grad), herrscht dort sowohl im Hafen als auch in den umliegenden Cafés und Restaurants ein reges Treiben. Wir schlendern langsam herum und besorgen uns im Anschluß einige Kleinigkeiten im Pick&Pay. Dort gibt es leckere Muffins, die wir dann später zum Kaffee mit toller Aussicht im "Baumhaus" essen.
Da wir noch Wein von gestern "übrig" haben, bleiben wir auch heute Abend gemütlich unterm Dach.


Volvo Ocean Race

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« Letzte Änderung: 04.Januar 2015 14:54:20 von Känguru » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« am: 04.Januar 2015 20:27:37 »
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Zitat von: Zypresse am 04.Januar 2015 15:00:53
Hui... das macht Appetit. Ich bin auf den Bus aufgesprungen und komme mit nach PE.

Hallo Zypresse,

Das freut' mich  cheesy

Gruß Karin
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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« am: 04.Januar 2015 21:23:16 »
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Montag, den 17.11.2014
(1.Teil)

Da wir heute auf den Tafelberg wollen sind wir um 7:30h bereits beim Frühstück. In der Nacht war es extrem windig und nun hatte es sich kurz etwas beruhigt. Aber bereits während des Frühstücks frischte der Wind wieder auf und unsere Hoffnung schwand.
Naja, dann fahren wir eben zum Kap  wink
Trotzdem gucken wir bei der Seilbahn vorbei, aber sie ist wirklich geschlossen. Dann machen wir uns auf den Weg Richtung Kap und unser erster Stop ist Boulders Beach. Dort gibt es ja eine Pinguinkolonie und die wollen wir uns nicht entgehen lassen!
Wir nehmen den 2. Parkplatz von Simon's Town herkommend und das ist auch gut so. Dort sind nur einige Parkplätze belegt und an dem kleinen Strandabschnitt kommen wir ziemlich nah an die possierlichen Tiere heran. Sie lassen sich von den Touristen nicht stören und wir schauen dem Spektakel eine Weile zu. Über Laufstege geht es dann zum eigentlichen "Pinguinviewing". Dort sind ungleich mehr Pinguine, aber auch ungleich mehr Touristen  grin
Auf dem Rückweg ist der Parkplatz dann auch schon komplett voll - Puh Glück gehabt!








Weiter geht es zum Cape Point und dort ist wirklich viel los - wir müssen zwar an der Cable Car nicht lange anstehen, aber oben ist es ziemlich wuselig und eng. Am Leuchtturm drängeln sich alle drum herum und ich bin froh als ich wieder etwas weiter unten stehen bleiben kann.
Wir laufen dann noch zum Dias Point - ganz nett, aber es gibt schönere Ausblicke in Kapstadt  wink  Am Wegesrand sehen wir allerdings Dassies und vor allem BabyDassies, dafür hat es sich dann schon gelohnt.





Nun aber nix wie weg...

Teil 2 des Tages folgt demnächst  cool

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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« am: 04.Januar 2015 21:27:05 »
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Sorry, dass die Bilder immer untereinander sind, aber ich bekomme es nicht anders hin und zu groß will ich sie wegen dem Download nicht machen...

Aber für 'nen kleinen Eindruck reicht es ja hoffentlich  rolleyes

Bis Bald
Gruß Karin
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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« am: 06.Januar 2015 18:49:17 »
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Hallo Zypresse, @nna, HHBS, Tweety und Nana!

Schön, dass Ihr dabei seid und ich hoffe, dass ich es am nächsten WE schaffe weiterzuschreiben  rolleyes

@nana: Ja, das Bild mit dem gelben Rahmen ist auf dem Signal Hill gemacht.

Schönen Abend
Karin
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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« am: 12.Januar 2015 18:16:59 »
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Nun ist das Wochenende schon herum und ich habe immer noch keinen weiteren Tag im Reisebericht hinzugefügt  sad Gestern hatte ich irgendwie Probleme in den Reisebericht auch Bilder hochladen zu können  huh Heute scheint es ja wieder zu funktionieren  cheesy
Wenn es in diesem Tempo weitergeht, dann werde ich wohl Monate benötigen  tongue Aber ich "gelobe" Besserung  grin

Also auf geht's...

Montag, den 17.11.2014
(2. Teil)

So, ratet mal wo es nun hingeht?
Natürlich zum ( angeblich ) südlichsten Punkt von Südafrika - dem Cape of Good Hope = Kap der guten Hoffnung. Die Hoffnung, dass es dort nicht so voll ist, wird mit einem Blick zunichte gemacht  wink.  Es stehen zwar nur 2 Busse und ca. 10 Autos dort, aber Ihr könnt Euch sicher vorstellen, wo all diese Menschen sich befanden - an besagtem Schild, mit dem sich natürlich jeder Fotografieren lassen möchte.



Wir natürlich auch, wenn wir schon mal hier sind  grin  Da einer der Busse allerdings aus Asiaten bestand und diese ja bekanntlich sehr fotografiersüchtig sind, könnt Ihr Euch das Schauspiel ja bestimmt vorstellen  cheesy  André war schon leicht genervt von der Situation, aber ich konnte darüber einfach nur Schmunzeln - der Guide musste einen Photoapparat nach dem anderen schnappen und ein Photo von der Gruppe machen. Da hatte er schon mächtig was zu tun - gleichzeitig waren die Frauen mit Ihren Schals beschäftigt, denn diese wehten durch den heftigen Wind ständig umher, so dass dann das Gesicht auf dem Photo nicht zu erkennen war. Ich hatte Spaß daran - irgendwann haben wir es dann auch hinbekommen ein Photo zu machen und sind froh, als wir wieder im Auto sitzen.
Danach fahren wir dann noch kurz zu einem Strand in der Nähe, der sehr schön und leer ist.



Auf dem Rückweg kommen wir dann noch an einer Gruppe Baboons (Paviane) vorbei und schon geht auf der Straße nichts mehr. Kreuz und quer stehen die Autos mit Touristen, die unbedingt ein Photo von Ihnen haben wollen und wir haben es schwer uns daran "vorbeizuschleichen".

Nun ist es bereits 15:00h und wir machen uns auf Richtung Chapman's Peak Drive. Vorher fahren wir noch die Straße von Scarborough Richtung Simon's Town, die Ingrid in Ihrem Bericht beschrieben hatte. Von dort hat man wirklich einen schönen Blick auf Simon's Town und es war den kleinen Umweg wert.

Dann kann es also losgehen mit dem Drive:

Bereits ein erster Stop offenbart uns einen tollen Blick auf Nordhoek und den traumhaften Strand.



Dann geht es weiter an der Küste entlang und die vielen Haltebuchten machen es möglich in Ruhe die wunderschönen Ausblicke zu genießen. Diese Küstenstraße lohnt es sich auf jeden Fall zu fahren!!







Zurück in unserer Unterkunft trinken wir noch einen Kaffee und machen uns schnell frisch. Dann fahren wir mit dem Taxi ins "Fork" in der Long Street. Es ist eine Tapas-Bar und die verschiedenen kleinen Gerichte sind sehr lecker. Nach einigen Gläsern Wein fallen wir dann auch recht zügig ins Bett und hoffen darauf, dass der starke Wind morgen vielleicht doch weniger würde?!?
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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« am: 12.Januar 2015 20:22:45 »
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Dienstag, den 18.11.2014

Mein erster Blick beim Aufwachen gilt den Palmen vor unserem Fenster und ich sehe, dass sie sich kaum mehr bewegen. Das gibt es doch gar nicht - eigentlich war doch Wind mit heftigen Böen angesagt.
Hihi, dann klappt es ja vielleicht doch noch mit der Fahrt auf den Tafelberg! Der Himmel ist strahlend blau und kein Wölkchen ist am Himmel d.h., auch kein Tischtuch über dem Tafelberg  cheesy  cheesy
Also nichts wie aufgestanden, lecker gefrühstückt und los geht es. Da wir nicht sicher sind, ob die Seilbahn heute wirklich fährt verzichten wir auf den Online Check in, was sich als deutlicher Nachteil herausstellt, denn mit Online Ticket muß man nicht ganz so lange anstehen. Da wir aber recht früh sind und wir uns in Geduld üben möchten, stellen wir uns brav in die Schlange, vertreiben uns ein wenig die Zeit mit Lesen von Informationen über den Tafelberg und irgendwie geht es dann doch voran. Die Fahrt mit der Seilbahn selbst geht ja sehr schnell und oben angekommen wird man mit tollen Ausblicken für das Warten entschädigt.
Wir machen den "längsten" der Wanderwege auf dem Plateau - dieser dauert ca. 45 Minuten und ist sehr einfach zu gehen. Zusätzlich gehen wir noch ein Stück eines Wanderweges, der nach unten Richtung Kirstenbosch Botanical Garden führt, und werden dafür mit traumhafter Sicht belohnt! Überhaupt verteilen sich die Mengen von Touristen hier oben recht gut, so dass ich nicht dieses "negative Gefühl" habe wie am Cape Point.

Blicke vom Tafelberg:








Zurück an der Seilbahn angekommen, müssen wir für die Fahrt nach unten auch nicht anstehen und so sind wir gegen Mittag wieder am Auto.

Da ich gerne noch die bunten Häuschen am Strand von Muizenberg fotografieren möchte und der Strand dort ja auch sehr schön sein soll, beschließen wir noch einmal in diese Richtung zu fahren.
Dort angekommen weht ein heftiger Wind und die Wellen tosen auf den Strand. Der Sand wird aufgewirbelt und man bekommt ein "Gesichtspeeling" gratis :--: Wir laufen etwas am Strand entlang und nachdem wir genug durchgepustet sind geht es zurück zum Auto. Ein Blick auf die Uhr zeigt, dass es Zeit für einen Kaffe ist - sollen wir ihn in Muizenberg trinken? Direkt am Strand ist es zu windig, im Inneren von Muizenberg finden gerade Strassenarbeiten statt und so entscheiden wir uns dafür lieber wieder zur Unterkunft zu fahren und dort auf unserem Balkon Kaffee zu trinken.
Schnell besorgt Andre noch Muffins dazu, während ich ins Post-Office springe um Briefmarken zu besorgen.
"Schnell" - obwohl ausnahmsweise nur 2 Leute vor mir sind, dauert es lange und als ich dann endlich dran bin und Briefmarken für meine Postkarten haben möchte, hat sie dort keine.
Sorry - No Stamps for postcards available here in this Post Office. Please try it in another one  angry  O.K. - da bleibt mir wohl nichts anderes übrig  wink  Die Aussicht auf einen leckeren Kaffee und ein tolles Essen am Abend lassen mich entspannt bleiben und so nehme ich es mit Humor!




Am Abend gehen wir dann ins Restaurant La Mouette, dass ich auf Empfehlung von den "Mecky's" und Tweety bereits im Vorfeld per Mail von zu Hause aus reserviert hatte. Dies stellt sich als gut heraus, denn es war komplett ausgebucht. kein Wunder, denn das Essen war vorzüglich und ein Feuerwerk für unsere Geschmackssinne  cheesy  cheesy  !
Wir hatten das Spring-Menü mit 6 Gängen und natürlich nahmen wir das Angebot, zu jedem Gang einen passenden Wein dazu zu nehmen auch  grin
Es war wirklich lecker, toll angerichtet und ich bedanke mich ganz herzlich bei Gudrun und Christina für den Tip!!

Hier noch ein paar Fotos vom Essen - leider etwas dunkel, da mit Handy und ohne Blitz fotografiert  undecided








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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« am: 12.Januar 2015 21:19:31 »
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Mittwoch, den 19.11.2014

Unsere Zeit in Kapstadt geht zu Ende und nach gemütlichem Frühstück verabschieden wir uns von Chris, der ein freundlicher und hilfsbereiter Guesthousebesitzer ist, und Lizzy, der guten Seele des Lezard Bleu.
Nun geht es an Sommerset West vorbei zum Hottentots Holland Nature Reserve, denn dort gibt es seit kurzem die Canopy Adventure Tour, die hier eine Zipline Strecke errichtet hat und diese möchte mein Mann unbedingt machen! Und was ist mit mir? Ich bin mir da nicht so sicher  huh  Zuerst will ich mir das Ganze Anhören und Anschauen...vielleicht habe ich ja auch Glück und die Tour ist schon ausgebucht  wink 
Als wir am Tor des NR ankommen weiß ich zumindest, dass nicht sehr viele Leute dort sind, denn man muß sich in eine Liste eintragen, wenn man zu Canopy fährt. Der Eintritt des Reserves ist nämlich bei der Tour inclusive. Und auf der Liste stehen nicht so viele Personen  rolleyes
Dort angekommen erfahren wir, das diese Zipline ganz neu ist und zu den längsten gehört - sehr beruhigend  grin  Daher fehlt es auch noch ein wenig an Beschilderung um es zu finden, aber im Flyer war es gut beschrieben und wir fragten uns durch.
Als erstes bekommen wir eine kleine Einweisung, müssen Risiken unterschreiben und mein Mann hat netterweise direkt für mich bezahlt, so dass ich etwas unter "Zugzwang" komme. Ich habe zwar keine Höhenangst, aber bei dem Gedanken frei schwebend an einem Stahlseil über die Schluchten zu gleiten, wird mir es doch ziemlich mulmig. Naja, abwarten...
Wir sind die einzigen Gäste dort und werden von 2 Guides begleitet. Diese sorgen auch dafür, das uns Ausrüstung und Helm angepasst werden. Dann kann die Fahrt mit einem 4x4 Auto auf den Berg auch schon losgehen.
Wer Rückenprobleme hat, der sollte auf diese Fahrt verzichten, denn der Weg ist doch recht uneben und man wird heftig durchgerüttelt. Die Aussicht ist dafür spektakulär!!!
Nach ca. 30 Minuten kommen wir dann oben an und nach einem 5 Minuten Spaziergang sind wir am ersten Plateau mit Zipline angekommen. Insgesamt sind es 13 Ziplines und ein Gamg über eine Hängebrücke.
Wir bekommen nun eine genaue Einweisung wie das Ganze funktioniert und worauf wir achten müssen. Das Anbringen, abmachen und sichern übernehmen die Guides für uns und so kann man sich voll auf das Wesentliche konzentrieren.
Als ich dort auf dem Plateau stehe, frage ich mich was ich hier mache????  shocked Ich dachte, dass man erst mit einer "Minizipline" startet und diese ist für mich definitiv nicht Mini!!! Aber nun zurück und 2 Stunden dort irgendwo rumsitzen und warten  huh  Diese Vorstellung ist auch nicht toll und das Ganze kann doch nicht so schlimm sein, oder?! Einen Versuch ist es doch wert und vielleicht macht es ja nach der 3. oder 4. sogar Spaß?!?
Schwups, hänge ich auch schon am Stahlseil und muß nur noch starten - das kostet mich die größte Überwindung. Noch einmal tief Luft holen und los geht es...
Als ich dann hänge, ist es gut und auch am Ende klappt es mit dem Abstoppen gut.
Geschafft und es war gar nicht sooooo schlimm  tongue . Trotzdem habe ich ein leichtes Grummeln im Bauch und meine Knie schlottern etwas - ich hoffe, dass man es mir nicht zu sehr ansieht  wink  Mein Mann hat Spaß und juchzt vor Freude beim Hinuntergleiten. Komisch, eigentlich hat er ja Höhenangst und stellt sich nicht ans Geländer eines Balkons. Aber hier schwebt er doch über Schluchten. Das ist doch viel schlimmer huh
Auf meine Frage diesbezüglich sagt er: Nö, denn hier bin ich ja gesichert und ich habe vollstes Vertrauen in die Technik! Naja, dass sehe ich anders - ich stelle mir gedanklich vor, wie das Stahlseil reißt und ich im freien Fall in die Schlucht stürze  shocked - dann wiederum denke ich daran, das an so einem Seil ja Skigondeln hängen und ich damit ja auch überhaupt kein Problem habe. Das beruhigt mich dann etwas und da wir nun schon bei der nächsten Zipline sind habe ich auch keine Zeit mehr länger darüber nach zu denken! Nach der zweiten Zipline bekommen wir nochmal die Frage gestellt, ob wir uns gut fühlen, denn hier ist die letzte Möglichkeit abzubrechen und zurück zum Auto zu gehen.
So richtig wohl fühle ich mich noch nicht, aber aufhören? Nein, das möchte ich auch nicht und so entschließe ich mich durchzuhalten!




Weiter geht es und nach der 4 . Zipline habe ich richtig Spaß daran  cheesy  Lediglich der Start vom Plateau kostet mich noch etwas Überwindung und beim Blick auf die längste der Ziplines kommt ein kurzer Moment der Unruhe - aber auch hier ist es Fun pur, wenn ich erst mal gestartet bin!
Die Aussichten auf Schluchten und Berge sind wirklich toll und man hat zwischendurch immer wieder Zeit das Panorama zu genießen, wenn der Partner oder Guide an der Reihe ist. Übrigens kann man auch als Tandem mit dem Guide hinuntergleiten falls man sich alleine nicht traut...das wäre für mich aber keine Option gewesen. Entweder ich traue mich selbst oder ich hätte es abgebrochen nach der ersten Zipline...
Nach ca. 2 Stunden haben wir alle 13 Ziplines geschafft und nach einem kurzen Photostop geht es dann ca. 1km aufwärts zu Fuß zurück zum Auto. Dann dauert die Rückfahrt ca. 25 Minuten bis wir am Office zurück sind. Hier geben wir die Ausrüstung zurück und bekommen nach ein Sandwich + Getränk. Auch dies ist inklusive. Nach kurzem Feedback und Verabschiedung der wirklich netten Guides Hilda und Xolela fahren wir nun Richtung Stellenbosch. Dabei geht es über den Fraenschoek und Heelshoogte Pass mit tollen Panoramablicken!!



Leider ist es schon 16:30h, so dass wir keine Weingüter mehr besuchen, sondern direkt zur Unterkunft, dem Keren's Vine, fahren. Dort werden wir herzlich von Kerstin und René begrüßt. Unser Zimmer ist klein, aber gemütlich und hat einen Balkon mit tollem Blick auf die Joenkershoek Berge.





Kerstin hat uns auf Wunsch einen Tisch im Restaurant Gardens Peak reserviert und schlägt uns vor vorher kurz nach bei Peter Falke einen Stop einzulegen und dort ein Glas Wein zu trinken.
Peter Falke ist eines der wenigen Weingüter, die bis 19:00h geöffnet haben und man sitzt dort wirklich nett mit schönem Ausblick. Um 19:00h geht es dann ein kurzes Stück weiter zum Gardens Peak. Dort hat man wirklich einen Postkartenblick auf die Berge und das Essen war auch o.k. Es ist sicherlich keine High End Küche, aber bei uns stimmte das Preis-Leistungsverhältnis.
Gegen 22:00h sind wir dann wieder zurück und gegen 23:00h schlafen wir zufrieden ein.



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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« am: 17.Januar 2015 15:33:22 »
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Zitat von: mecky2 am 13.Januar 2015 15:35:57
Hallo Karin,

hier meldet sich der heimliche Leser aus dem Untergrund....  cool

(Natürlich lese ich aufmerksam mit - so wie bei ganz vielen anderen auch, nur ich melde mich halt nicht immer offiziell an....)

Freue mich auch über heimliche Leser aus dem Untergrund  grin

Andererseits motiviert es natürlich, wenn man weiß, das einige Personen mitlesen! Denn das Einfügen der Bilder und das Schreiben des Berichtes sind echt viel Arbeit  tongue wie ich gerade wieder feststelle. Da ich aber auch immer froh bin, wenn ich in Reiseberichten schmöckern kann, versuche ich zumindest hin und wieder etwas zurück zu geben.

Zitat von: mecky2 am 13.Januar 2015 15:35:57
Gibt es hierzu einen Link für den neuen Anbieter in Stellenbosch (bzw. Hottendingsda)???

Hat Tweety Dir ja schon beantwortet  wink
Neben der Tour ist es auch landschaftlich wirklich schön und man kann dort auch sicherlich nette Wanderungen machen.
Da Du ja auch zum Forentreffen nach Marburg kommst versuche ich bis dahin mal einige Bilder von dort rauszusuchen und mitzubringen!

Zitat von: mecky2 am 13.Januar 2015 15:35:57
Äh, übrigens, die Empfehlung für das La Mouette muss von Christina alleine gewesen sein. Ich kenne es nämlich noch gar nicht, hört sich aber gut an; ich habe danach auch schon gegoogelt und es unter meinen Favoriten abgespeichert.

Stimmt, das hattest Du mir ja bereits in der PN geschrieben, aber irgendwie habe ich Dich auch damit in Verbindung gebracht  rolleyes
Da bin ich ja froh, dass ich Dir auch mal 1-2 Tipps geben kann  cheesy  cheesy 

Und DANKE an Tweety für die Empfehlung  wink

Zitat von: mecky2 am 13.Januar 2015 15:35:57
Bin natürlich auf die Fortsetzung gespannt.

Gleich geht es weiter...

LG Karin
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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« am: 17.Januar 2015 15:42:13 »
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Zitat von: Tweety am 13.Januar 2015 14:17:50
Hallo, liebe Karin,

ach, wie schön - ich reise gerade mit Euch!
So bekannte Locations.
Es freut mich, dass das La Mouette auch auch so gut gefallen hat.

Die Canopy-Tor habe ich übrigens meinem Sohn zu Weihnachten geschenkt (danke für den Tip) -  im Februar geht es schon wieder runter (will mit!)

Hoffe, dass es Deinem Sohn auch gefällt  rolleyes
Kann verstehen, dass Du am liebsten mitfahren würdest - ich könnte auch schon wieder los in Richtung Südafrika!

Zitat von: Tweety am 13.Januar 2015 14:17:50
Ich warte jetzt ganz geduldig wink, bis es vl. am WE weitergeht....:)

Danke für Deine Geduld  smiley
Dann will ich nun mal weiter am Reisebericht tüffteln  grin

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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« am: 17.Januar 2015 16:03:17 »
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Donnerstag 20.11. 2014

Da ich schon um 5:30h wach bin und mein Mann noch gemütlich schlummert mache ich mich daran den Reisebericht fortzuführen. Es ist zwar noch recht frisch, aber ich setze mich dazu auf den Balkon.

Heute steht die Easy Rider Weintour an und da wir erst um 10:15h abgeholt werden können wir uns Zeit lassen.
Ab 8 Uhr gibt es Frühstück und auch in dieser Unterkunft ist das Frühstück abwechslungsreich. Müsli, Joghurt, Käse, Wurst, verschiedene Brotsorten und unterschiedliche Eivarianten sind hier erhältlich. Außerdem gibt es für jeden eine kleine, nett angerichtete Obstschale. So kann der Tag beginnen  cheesy 

Ab 10:15h warten wir dann in der netten Sitzecke vor dem Haus, dass wir abgeholt werden - aber keiner kommt.
Um 10:40h bekommt Kerstin dann einen Anruf, das der Fahrer es nicht gefunden hätte, aber in 5 Minuten da wäre. Es vergehen weitere 15 Minuten und nichts passiert. Kerstin ruft dort nochmal an und nun soll der Fahrer angeblich im Stau stehen  huh
Um kurz nach 11h ist er dann endlich da - kein Wort der Entschuldigung  angry  Wir denken uns unseren Teil, haben aber auch keine Lust auf Stress und verzichten auf bissige Kommentare  lipsrsealed .
Die Gruppe besteht insgesamt aus 9 Personen. André und ich treiben den Altersschnitt dabei mächtig nach oben  grin

Die Tour beinhaltet den Besuch von 4 Weingütern, Tastings, einem Cheesetasting sowie Lunchstop in Franschhoek.
Das erste Weingut, dass wir besuchen ist Simonsing. Dort bekommen wir eine kurze Führung, wie Wein hergestellt wird und danach gibt es 5 Weine und 1 Sekt zum testen. Unser Guide ist nicht besonders bemüht, aber die Gruppe ist sehr nett und wir kommen schnell ins Gespräch.

Ziegenturm Fairview


Nun geht die Fahrt weiter nach Paarl zum Weingut Fairview - dort gibt es 5 verschiedene Weine zu testen, die wir uns selber von einer Liste heraus aussuchen können. Dazwischen dürfen wir dann noch verschiedene Käsesorten probieren, die auch wirklich sehr schmackhaft sind. Selbst mein Mann ist von einigen begeistert  wink

Da wir ja spät losgekommen sind müssen wir jetzt anscheinend die Zeit aufholen und wir werden von unserem Guide "gepusht" - man hat kaum Zeit den Wein zu probieren, da gibt es schon den nächsten  tongue
Nachdem wir " Hopp Hopp, rin in de Kopp" alle Weine und Käse getestet haben, entschließen Andre und ich uns Käse sowie ein kleines Baguette für heute Abend mitzunehmen.

Dann geht es auch schon weiter zum Lunch in einem Cafe in Franschoek. Es war ganz o.k. -André hatte Nudeln und ich ein malayisches Gericht. Mehr ist dazu nicht zu sagen...Zeit,  mal kurz im Ort zu gucken, hatten wir nicht, denn schon ging es zum nächsten Weingut (Name habe ich vergessen) Es ist schön am Hang gelegen - toller Ausblick -aber die Weine sagten uns alle nicht zu.



Als letztes ging es dann Zum Weingut Boschendal.
Dort standen für jeden bereits 5 verschiedene Gläser mit Weinen auf dem Tisch und unser Guide machte sich nach kurzer Ansprache mal wieder "vom Acker". Ein südafrikanisches Pärchen aus unserer Gruppe erzählte uns, dass sie vor einem Jahr auch bereits bei einem anderen Veranstalter so eine Tour gemacht hätten und der Guide wäre wesentlich aktiver und informierter gewesen. Unser Guide war eher der "Easy going" Typ und hatte wohl nicht viel Lust auf seinen Job!

Das Weingut Boschendal hat mich angesprochen, weil man wirklich nett unter einem großen Oak-Tree saß und das Ambiente zumindest einigermaßen stimmte.





Am Ende der Tour wurden wir dann um kurz nach 17:00h wieder am Guesthouse abgesetzt.



Unser Fazit:

Wir haben zumindest einen kleinen Überblick über verschiedene Weingüter bekommen.
Wie erwartet wurden halt nur die großen Weingüter angefahren.
Die Tastings waren zu schnell für mich  tongue
Der Guide war eine Katastrophe!  sad
Die Gruppe war wirklich nett und dadurch das Ganze recht kurzweilig.
Wir konnten Beide an den Tastings teilnehmen und keiner musste Auto fahren!
Wir machen solche Gruppentouren normalerweise nicht, weil es immer eine Hetze von einem Punkt zum nächsten ist und auch diese Tour hat uns wieder darin bestätigt Unternehmungen lieber alleine durchzuführen.
Wenn man nicht allzu hohe Erwartungen hat, dann kann man die Tour machen, aber ein Highlight ist es nicht. Für uns war es diesmal in Ordnung, aber nochmal muß ich es nicht machen!


Da wir keinen allzu großen Hunger mehr haben und auch keine Lust mehr im Ort zu bummeln, erfrischen wir uns im kleinen Pool und genießen die letzten Sonnenstrahlen des Spätnachmittags. Den Abend lassen wir gemütlich auf dem kleinen Balkon mit toller Aussicht bei einem Glas Wein und dem gekauften Käse & Baguette ausklingen.
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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« am: 17.Januar 2015 17:36:17 »
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Freitag 21.11.2014

Heute geht es weiter zu unserer nächsten Unterkunft, auf die wir uns schon sehr freuen -der Cliff Lodge in die Kelders.
Nach einem leckeren Frühstück und einem Tip von Kerstin für ein kleines Weingut, dass an der Strecke liegt, sind die Koffer schnell gepackt.
Wir verabschieden uns von den wirklich sympathischen Guesthouse-Besitzern Kerstin und Rene - auch diese Unterkunft können wir empfehlen!

Um 9:15h geht es dann los Richtung Sommerset West und wir freuen uns erneut über die schöne Landschaft, die bei diesem tollen Wetter natürlich erst recht eindrucksvoll ist.

Unser erster Stop ist dann das kleine Weingut Ken Forrester. Es hat einen sehr netten kleinen Terrassenbereich, der liebevoll gestaltet ist und wir beschließen hier ein Wein Tasting zu machen. Die Dame, die uns die Weine einschenkt, ist freundlich, der Wein schmeckt uns und so wechseln am Ende einige Flaschen ihren Besitzer.







Dann geht es weiter bis zu dem Weingut Vergelegen in Sommerset West. Wir wollen zwar nichts essen und auch kein Tasting machen, aber die schöne Parkanlage gucken wir uns an und schlendern dort etwas herum.
Ein Stop ist hier auf jeden Fall lohnenswert und auch der Picknickbereich unter den Bäumen spricht uns an.







Beim nächsten Mal wäre dies auf jeden Fall eine Option, aber wir möchten noch genügend Zeit für den Clarence Drive und die Pinguine am Steep Point in Betty's Beach haben.

So geht es weiter und bei herrlichem Wetter ist diese Küstenstraße wirklich traumhaft. Es gibt viele Haltebuchten und wir können uns kaum sattsehen!



Dann sind wir auch schon beim nächsten Highlight angelangt - der Pinguinkolonie!!



Ich bin absolut begeistert von diesen kleinen Geschöpfen - wenn sie aus dem Wasser kommen oder hinein watscheln, wenn sie von einer Welle von ihrem Standpunkt hinuntergespült werden oder sich einfach nur in der Sonne "räckeln". Herrlich, ich kann mich einfach nicht sattsehen:D



Nach gefühlten hundert Photos machen wir uns irgendwann auf den Weg Richtung de Kelders.
Kurz nach 16:00h kommen wir an und werden von Gideon und Nico herzlich begrüßt. Bevor wir den West Room beziehen gibt es erst, den von Tweety geliebten Cappuccino und ein Stück Möhrenkuchen. Mmmhh  - Echt lecker! Und kaum sitzen wir und staunen über die tolle Aussicht kommt auch schon der erste Wal vorbei gezogen. Atemberaubend....



Schnell werden die Koffer in den West Room gebracht, dann setzen wir uns noch auf unsere kleine Terrasse und lassen die Seele baumeln.






Um 19:00h gehen wir dann zum Essen ins Kloeks@Home. Es ist ein sehr kleines Restaurant, aber die 9 Tische sind alle besetzt. Schon die Vorspeisen sind sehr lecker und nach dem Hauptgang sind wir so satt, dass wir auf das sicherlich auch leckere Dessert verzichten.

Unterm Sternenhimmel geht es zu Fuß den kurzen Weg zurück zur Cliff Lodge.

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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« am: 17.Januar 2015 19:16:59 »
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Samstag, den 22 11.2014

Wir wachen auf mit dem Rufen der Wale - schnell wird das Fernglas gezückt und schon stehen wir am Rand der Klippen. Dort können wir dann sogar einem Wal beim Breaching, dem Hinausspringen aus dem Wasser zugucken  cheesy  cheesy
Leider ist er etwas zu weit entfernt, um davon so richtig gute Photos zu machen. Aber ich kann es zumindest in meiner Erinnerung behalten  rolleyes
Hier einige Bilder, die dieses tolle Ereignis immerhin von Weitem zeigen  cool :







Dann geht es zum Frühstück, dass genau wie die Aussicht einmalig ist. Ein Obstteller mit 5 unterschiedlichen Sorten steht bereits auf dem Tisch, vier verschiedene Brotsorten, Müslis, Joghurt, Marmeladen, Wurst und Käse. Auch hier kann man zwischen mehreren Eivarianten wählen und der Saft wird frisch gepresst!

Gideon fragt uns, was wir unternehmen möchten und wir entscheiden uns für eine kurze Tour ins Hemmel und Aarde Tal. Wir bekommen eine gute Karte mit allerhand Tips an die Hand und schon geht es los.

Da heute Samstag ist legen wir einen kurzen Stop am von Gideon empfohlenen Food und Wine Market ein und ich kaufe mir dort Oliven und ein Boobotjie. Von dort fahren wir ins Hemmel und Aarde Tal. Da Andre heute nicht so viel Lust auf Weingüter hat, machen wir unseren ersten Stop erst am Weingut Summeridge. Von draußen sieht es ganz nett aus und wir gehen hinein.





Wir sind die einzigen Gäste und der junge Mann bei dem wir das Tasting machen, hat gerade keine Lust auf seinen Job. Im Innern ist es sehr dunkel und wenig einladend und die gelangweilte Art des Mannes trägt zum Unwohlsein dabei. Hier wollen wir uns nicht lange aufhalten - ich kaufe noch schnell eine Flasche Rotwein und dann nix wie weg.

André ist nun absolut genervt und hat auf weitere Anfahrten zu Weingütern keine Lust mehr. So drehen wir eine Runde durchs Tal und ich hoffe, dass ich beim Cheese Tasting mehr Glück habe.
Weit gefehlt - wir kommen um 13:15h dort an, aber leider wird der Shop Samstags um 13h geschlossen  cry
O.K. - irgendwie soll es heute wohl nicht sein und so fahren wir zurück zur Cliff Lodge und genießen lieber noch etwas die Terrasse! Ich "enter" den sehr erfrischenden Pool  grin  während André lieber nur in der Sonne "bruzelt".
Wir sind ganz alleine im unteren Bereich, denn anscheinend ist der Pool den anderen Guesthouse Bewohnern auch zu kalt  wink 



Der Cappucino am Nachmittag fällt wegen Stromausfall aus - das passt irgendwie zum Tag  undecided  - aber es gibt schlimmeres, denn die Sonne scheint, die Wale schwimmen vorbei und wir können ja etwas Kühles trinken  grin !

Abends gehen wir zum Essen ins Benguela. Netter Blick bei kühlem, aber schön eingerichtetem Ambiente. Das Essen ist aber leider recht fad und hat uns nicht so gut geschmeckt. So unterschiedlich kann es doch sein, denn "rookie" und seine Frau hatten dort vor 2 Wochen mehr Glück.

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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« am: 17.Januar 2015 20:06:15 »
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Sonntag 23.11.2014

Heute ist endlich ein "Faulenzertag" angesagt und wir wollen nirgends mit dem Auto hinfahren. Das Wetter ist zwar leicht bewölkt, aber auch das kann uns nicht davon abhalten  wink 
Zuerst einmal frühstücken wir in aller Seelenruhe und lassen immer wieder den Blick auf die Küste und die Bucht schweifen.



Nach dem Frühstück machen wir einen ausgiebigen Spaziergang an der Küste entlang, gucken uns die kleinen Höhlen an, denen de Kelders seinen Namen zu verdanken hat und machen danach dann einen ausgiebigen Strandspaziergang am Grotto Beach.



Blick auf De Kelders



Und so nah kommen die Wale hier an die Küste



Gegen Mittag sind wir zurück und verbringen den Rest des Tages mit Lesen, Postkarten schreiben, Seele baumeln lassen und natürlich Wale beobachten :-)))

Da wir gestern mit dem Abendessen nicht so zufrieden waren, haben wir heute keine Lust auf Experimente und gehen wieder ins Kloeks. Eine gute Entscheidung, denn auch heute ist das Essen wirklich gut. Als Vorspeise teilen wir uns das Carpaccio und da wir beim ersten Besuch Fisch gegessen hatten, entscheiden wir uns heute für das Filet. Diesmal teilen uns dann auch noch ein Dessert - Pavlova. Mmmhh. echt lecker!!







Sorry, dass diese Bilder nicht so gut sind, aber ich habe sie ohne Blitz mit meinem älteren Handy gemacht, aber als Eindruck vom Essen wird es wohl reichen - und Ihr könnt es ja dann vor Ort selbst testen, wenn Ihr mal dort seid  grin

Auch diesmal gehen wir zu Fuß zurück bis zur Unterkunft und sind auch froh, nach dem vielen Essen noch einen kurzen Spazierweg zu haben.


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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« am: 17.Januar 2015 20:12:31 »
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Zitat von: @nna am 17.Januar 2015 19:32:14
Da habt ihr ja wirklich Glück gehabt mit den Walen. Bei uns waren Ende November 2013 keine mehr zu sehen. Oder wir hatten  die falsche Unterkunft  wink


Ja, dass hatten wir wirklich!!
Ich konnte es gar nicht glauben wieviele Wale dort vorbei geschwommen sind.

Übrigens gibt es auch in De Kelders auch einen kleinen Parkplatz mit Aussichtsplattform, so daß man gar nicht unbedingt dort übernachten muß. Man kann dann ja auch eine Küstenwanderung machen und ein Fernglas mitnehmen...

Aber sicherlich ist die Zeit in der die Wale vorbeischwimmen auch manchmal ein wenig unterschiedlich und Ende November kann man da auch schon Pech haben.

Also ein Grund für Dich nochmal im Oktober dort hinzufliegen  wink

LG Karin
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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« am: 18.Januar 2015 08:45:14 »
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Zitat von: HHBS am 17.Januar 2015 22:59:33
Vielen Dank für den tollen Bericht.
Ist richtig schön, teils vertraute bekannte und dann auch wieder neue Bilder und Eindrücke gezeigt zu bekommen.

Dieses Bild wurde am 20.11.14 von dem beschriebenen Parkplatz aus, aus dem Auto heraus in De Kelders geschossen.
Lg Heiner



Hallo Heiner,

da hätten wir uns ja wirklich über den Weg laufen können  grin
Wir waren ja fast zur gleichen Zeit dort - allerdings hätten wir uns auch nicht erkannt, da Du noch nie beim Forentreffen warst  wink

Schönen Sonntag
Karin
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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« am: 18.Januar 2015 08:46:50 »
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@ Zypresse:

Irgendwie habe ich das wohl überlesen bzw. wieder vergessen, denn Deinen Reisebericht auf Deiner Homepage hatte ich mir auch angeguckt  rolleyes

LG Karin
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Re:Reisebericht Kapstadt bis Port Elizabeth
« am: 18.Januar 2015 11:06:33 »
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Montag 24.11.2014

Leider ist unsere Zeit in der Cliff Lodge schon zu Ende  cry 
Nach ausgiebigem Frühstück, einigen kleinen Infos von Gideon und Verabschiedung von Nico sowie den anderen guten "Hausgeistern", machen wir uns auf den Weg zu unserem heutigen Ziel - Oudtshoorn.
Vorher wollen wir aber noch kurz zur Klein River Cheese Factory, die am Samstag bereits geschlossen hatte. Außerdem zu dem kleinen Weingut Raka, dass Gideon uns empfohlen hat, um evtl. noch einen Rotwein zu kaufen.

Bei der "Cheese Factory" angekommen bin ich sehr angetan, denn das kleine Anwesen ist liebevoll gestaltet.



Es gibt neben dem Shop noch eine Picknick Möglichkeit und einen tollen Spielplatz für Kinder. Außerdem einige unterschiedliche Tiere (Hühner, Ziegen usw.), die die Kinder füttern dürfen. Im Shop bekommt man neben Käse auch noch andere Produkte - Öle, Essig, Chutneys und noch einiges mehr. Wir kaufen aber nur einen Käse und fahren dann weiter zum Weingut Raka.

Auch hier bin ich positiv überrascht. Es sieht von außen schon einladend aus mit einer schönen Steinmauer sowie Blumen dazwischen und auch der Innenbereich ist ansprechend. Viele kleine nette Details und auch der Wein, den wir probieren, schmeckt uns. So nehmen wir neben 2 Flaschen Rotwein auch noch Weißwein mit. Damit sind wir dann wohl für den Rest des Urlaubes versorgt.





Nun geht es weiter über die N2 bis kurz hinter Swellendam. Dort biegen wir links ab auf die R324, die dann später in die R62 - auch Route 62 genannt - übergeht. Zuerst geht es über den Tradouwpass, was auch sehr lohnswert ist.








Und dann geht es auf die...



Über Barrydale, Ladissmith und Calitzdorp führt diese Straße im Hinterland durch die kleine Karoo. Es ist landschaftlich wirklich toll und so wird die längere Fahrt auch nicht langweilig.





Wir halten nur kurz an der Farm Algerynskrall, bei der wir einen Kaffee trinken. Dort kann man auch durch verschiedene Räume schlendern, in denen man unterschiedliche Sachen kaufen kann. Von Marmeladen über Babysocken zu Seifen gibt es dort allerhand.



Ein kleiner Stop lohnt sich hier, wenn man nicht kurz zuvor schon bei Ronnys Sex Shop Rast gemacht hat. Dies ist eine skurrile Bar, an der wir aber nicht hielten, weil dort zu diesem Zeitpunkt eine große Gruppe Biker und einige Autos standen. Das war uns zu voll uns so landeten wir auf oben genannter Farm.

Am Nachmittag gegen 16:30h erreichen wir dann endlich Oudtshoorn. Dort checken wir in der Riverside Lodge ein und werden direkt zu unserem Zimmer gebracht. Das Zimmer ist insgesamt etwas dunkel, aber sehr stimmig und mit schönen Details eingerichtet. Doch was ist das  huh  Es gibt noch eine Steigerung zu der Anzahl der Kissen auf dem Bett - in der Cliff Lodge gab es immerhin 6-8 Kissen.
Hier ist das Bett zwar kleiner, aber die Anzahl der Kissen hat sich auf 11 (S. Fotos nachzählen  wink  ) erhöht. Es sieht toll aus, aber benötigen tut man sie ja wirklich nicht!



Da wir diesmal keinen Balkon haben setzen wir uns noch für die kurze Zeit, bis es zum Essen geht, auf die Terrasse der "Lodge". Von dort kann man auf den Rivier gucken und das Schöne daran ist, dass man in Höhe der Baumwipfel sitzt und herrlich die vielen Vögel beobachten kann. Hier hätte rookie = Gerd seine wahre Freude gehabt  grin




Abends gehen wir spontan ins "Nostalgie" zum Abendessen. Wir können gemütlich draußen sitzen und das Essen ist auch ganz gut. Als Unterlage für die Teller gibt es Schallplatten  wink  Meine Platte war von Ariola und heißt "Alpenglühen"! Einfach klasse  cheesy

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« Letzte Änderung: 27.Juni 2016 21:21:45 von Känguru » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
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