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  20.April 2018 06:39:30

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 Thema: Lieblingsfisch ?  (Gelesen 9092 mal)
Taonga

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Lieblingsfisch ?
« am: 07.April 2010 10:40:14 »
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Hallo, bei Fisch bin ich ziemlich mäkelig - viele Gräten und Gespucke gehen gar nicht.
Daher beschränke ich mich lieber auf "Fleisch-Fische" wie Thunfisch und Schwertfisch (meine Lieblinge) oder auf ausgelöste Fischfilets aus der Tiefkühltruhe.

Die mit ein paar Gräten, Haut und Flossen schmecken aber oft einfach leckerer, leider.

Was ist denn Euer Lieblingsfisch?

An Muscheln oder Austern habe ich mich bisher noch nicht herangetraut...

Taonga
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traveline

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Re:Lieblingsfisch ?
« am: 07.April 2010 10:53:43 »
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Ich esse gern Forelle und Pangasius, beides ökologisch korrekt grin:
http://www.greenpeace-stuttgart.de/themen/meere/Fischfuehrer.pdf

Meeresfrüchte sind auch nicht so meins  lipsrsealed

Grüßle

traveline
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Tweety

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Re:Lieblingsfisch ?
« am: 07.April 2010 12:34:05 »
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Hallo Taonga,

bis vor einigen Jahren habe ich gar keinen Fisch gegessen - wegen der von der Dir genannten Gründe. Eine Gräte... und ich war satt! Dann habe ich in Südafrika den "Kingklip" gegessen: weiß, festes Fleisch, keine Gräten - herrlich. Nur gibt es den hier leider nicht. Einmal habe ich ihn in der Metro ergattert - das war allerdings kein südafr. Kingklip. sad
So langsam habe ich Fisch essen gelernt, ich finde Petersfisch, Rotbarsch, Kabeljau (Dorsch) sind eine geschmacklich gute Alternative. Ökologisch wohl nicht. sad Ich kaufe meinen Fisch nur auf dem Markt, er darf kein bißchen nach Fisch riechen und ich lasse mir akribisch alle Gräten entfernen. (Zur Not geht auch der Zander aus der Tiefkühltruhe bei Aldi)
Als Räucherware ist Heilbutt mein Favorit (allerdings 1 Mio. Kalorien  wink )
Versuche mal Jakobsmuschel - ist nicht schlabberig, sondern fast fest, allerdings nicht gerade "meins"  grin

Gute Appetit!
Tweety
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beate2

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Re:Lieblingsfisch ?
« am: 07.April 2010 17:59:16 »
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Hallo,

ich ziehe jeden Fisch, aber wirklich jeden, jedem Stück Fleisch vor. Wir essen jede Woche mindestens zweimal Fisch. Und nicht nur, weil er angeblich gesund ist, sondern weil er uns einfach schmeckt. Auch Meeresfrüchte werden sofort "verputzt". Dabei muss der Fisch auch nicht immer "frisch" vom Markt sein, sondern kann ruhig aus der Tiefkühltruhe kommen. Denn: bis der Fisch "frisch" vom Meer in München auf der Theke landet, ist er schon mindestens 1 Woche alt. Der tiefgekühlte Fisch wird jedoch schon auf dem Meer eingefroren, d.h. er ist frisch wie kein anderer.

Gruss Beate

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Fernweh-Ingo

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Re:Lieblingsfisch ?
« am: 07.April 2010 21:22:14 »
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Meine absoluten Favoriten: Seeteufel, Schwertfisch und Wolfsbarsch!

Begeistert war ich von den verschiedenen Fischsorten in Queensland, u. a. erinnere ich mich an einen super leckeren Fisch namens Mangrovejack, ein anderer hieß glaube ich Nannigay oder so ähnlich. Dann natürlich der festfleischige Barramundi, den es manchmal sogar hier schon zu kaufen gibt.

Insgesamt gibt es bei Fisch nichts, was ich nicht probieren würde. Außer Pangasius esse ich eigentlich alles - das ist dieser asiatische Müllfisch, der so produziert wird, dass man ihn hier schon für 9,99 EURO das Kilo verkaufen kann... Bei dem Handelsweg, den das Produkt zurücklegen musste, sagt der Preis eigentlich schon alles...
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masi1157
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Re:Lieblingsfisch ?
« am: 07.April 2010 22:29:44 »
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Moin!

Scholle Finkwarder Art, Räucheraal, Matjes, geräucherte Makrele. Und wenn's weiter weg ist: Dorade, Red Snapper, Carapaus, Sardinen. Eigentlich egal, Hauptsache ganzer Fisch und gegrillt, gekochte und filettierte Fische gehen gar nicht. Nur mit Moräne und Congrio hatte ich Schwierigkeiten. Anderes Meeresgetier muss nicht täglich, geht aber auch.


Gruß, Matthias
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Theo

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Re:Lieblingsfisch ?
« am: 07.April 2010 22:53:07 »
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Hi Leute,

"Greenpeace" mal wieder !!!  angry

Danke Ingo, Müllfisch ist der richtige Begriff für den Pangasius. Hat sich vielleicht mal jemand Gedanken darüber gemacht, was da im fernen Vietnam abgeht, um diesen Fisch zu produzieren? Wer diesen Fisch mit irgendeinem Ökosiegel auszeichnet, hat von Aquakultur Null-Ahnung.
Das ist bei der Regenbogenforelle sehr ähnlich. Ohne Antibiotika funktionierts nicht.

Informiert Euch bitte nicht allein bei Greenpeace, das Web gibt jede Menge Infos zu den Problemen mit Aquakulturen!

Nur zur Info, ich esse auch gerne Fisch und wie einige schon sagten, ich probiere fast alles. ABER die Probleme vor Ort sollten und können nicht unter den Teppich gekehrt werden.

Sorry, aber bei Aquakultur, Nachhaltigkeit beim Fischen in den Weltmeeren usw. kriege ich 'nen dicken Hals.

Viele Grüße
Theo
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traveline

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Re:Lieblingsfisch ?
« am: 08.April 2010 07:37:19 »
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Zitat von: Theo am 07.April 2010 22:53:07
Danke Ingo, Müllfisch ist der richtige Begriff für den Pangasius. Hat sich vielleicht mal jemand Gedanken darüber gemacht, was da im fernen Vietnam abgeht, um diesen Fisch zu produzieren? Wer diesen Fisch mit irgendeinem Ökosiegel auszeichnet, hat von Aquakultur Null-Ahnung.
Das ist bei der Regenbogenforelle sehr ähnlich. Ohne Antibiotika funktionierts nicht.


Upps, da hab ich ja was gesagt. Bin da ziemlich naiv rangegangen, habe mal Pangasius gegessen und er hat mir geschmeckt und zufällig bin ich auf diese Greenpeace-Liste gestoßen und habe mich gefreut cheesy. Mehr Infos dazu hatte ich bisher nicht. Und unsere Forellen gibts immer frisch aus dem Teich, ob der Antibiotika einsetzt? Muss ich mal fragen.

Zitat:
Sorry, aber bei Aquakultur, Nachhaltigkeit beim Fischen in den Weltmeeren usw. kriege ich 'nen dicken Hals.


Das verstehe ich nicht. Dass bestimmte Fische durch übermäßiges Fischen aussterben und die Nachfrage das befördert (Schillerlocken, Haifischflossen, Walfleisch etc.) ist doch nicht gut, warum kriegst Du da nen dicken Hals?

Grüßle

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@nna

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Re:Lieblingsfisch ?
« am: 08.April 2010 10:13:54 »
Antwort mit Zitat nach oben
Vor einiger Zeit gab es im Fernsehen - natürlich zu fortgeschrittener Stunde wie üblich - einen Bericht über die Zuchtmethoden von Lachs in Chile in riesigen Lachsfarmen.  Und über den norwegischen Konzern, der dahinter steckt. Natürlich werden dem Futter des "Wildlachses" auch Antibiotika beigemischt. Außerdem wird gefangener Fisch (!) zu Lachsfutter verarbeitet.

Die Krönung war allerdings, daß der Konzern den WWF mit gigantischen Summen "unterstützt". Daraufhin habe ich mal geggogelt und versucht, herauszufinden, welche Firmen dazu gehören. Nahezu unmöglich  sad 
Liebe Grüße
@nna
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Wasi

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Re:Lieblingsfisch ?
« am: 08.April 2010 15:06:46 »
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Wer gerne Viktoriabarsch isst, der sollte sich mal den Film Darwin´s Nightmare ansehen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Darwin%E2%80%99s_Nightmare

Ich mag Fisch in allen Varianten, auch Meersfrüchte wie Langusten oder Muscheln. Lecker!
Auch Algen und Seetang sind lecker!

Wasi
A guy walks up to me and asks: "What's Punk?" so I kick over a garbage can and say: "That's punk!".
So he kicks over the garbage can and says: "That's realy punk?" and I say: "No, that's trend."
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BikeAfrica

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Re:Lieblingsfisch ?
« am: 08.April 2010 19:51:38 »
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... ich selbst mache mir nichts aus Fisch, aber ich weiß von Afrikareisenden, dass sie von Tilapia in Ghana und Chambo in Malawi schwer begeistert waren.

Und ein Mitreisender hat in Surinam mal einen Piranha gegessen. Das Tier sah von außen gar nicht so aus, als das da so viele und große Gräten reinpassen ...

Gruß
Wolfgang
Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren.
Die nächstbeste Zeit ist jetzt
(afrikanisches Sprichwort)
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S@bine

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Re:Lieblingsfisch ?
« am: 08.April 2010 20:31:15 »
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Zitat von: @nna am 08.April 2010 10:13:54
Vor einiger Zeit gab es im Fernsehen - natürlich zu fortgeschrittener Stunde wie üblich - einen Bericht über die Zuchtmethoden von Lachs in Chile in riesigen Lachsfarmen.  Und über den norwegischen Konzern, der dahinter steckt. Natürlich werden dem Futter des "Wildlachses" auch Antibiotika beigemischt. Außerdem wird gefangener Fisch (!) zu Lachsfutter verarbeitet.


... ein Grund, warum ich schon seit Jahren keinen Lachs aus Chile essen ...
Ob ich natürlich stattdessen deswegen immer ökologisch wertvolleren kaufe, ich weiß es nicht, ich versuche es halt ...
So, und dann hab' ich noch in meiner Naivität gedacht, nimmste mal den Lachs aus Norwegen ...

Ich liebe Fisch (außer Pangasius, der schmeckt mir einfach nicht) und bei Meeresfrüchten bin ich auch nicht abgeneigt (außer Austern, die schmecken m. M. nach wie klibbriges Salzwasser), aber wenn ich eure Berichte lese, bekomme ich schon ein schlechtes Gewissen; eigentlich darf man ja fast gar nichts mehr essen ... dann werde ich doch noch bald Vegetarierin, denn außer Hühnchen, Pute und gannnnzz selten mal Schweinefleisch, esse ich sonst kein Fleisch. Aber einfach, weil es mir nicht schmeckt.
Mir geht's da wie Beate, bei der Wahl Fisch oder Fleisch, ist meine Antwort: Fisch.

Zitat von: @nna am 08.April 2010 10:13:54
Die Krönung war allerdings, daß der Konzern den WWF mit gigantischen Summen "unterstützt".

... das muss ich jetzt erst mal verdauen ...


LG
Sabine
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Theo

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Re:Lieblingsfisch ?
« am: 08.April 2010 20:59:39 »
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Hallo

Sorry traveline, ich habe mich da wohl ein wenig mißverständlich ausgedrückt. Anna hat das, was mich so in Rage bringt, angerissen. Ich glaube einigen "Naturschutzorganisationen" nichts mehr. Und ich glaube auch nicht mehr an die Umweltprädikate, die so manch einem Fisch angedichtet werden, Stichwort nachhaltige Fischerei und so ähnlich.

Fakt ist, wir sind dabei die Meere leerzufischen.

Der Bericht, den Anna anspricht, hieß: "Lachsfieber" [(WDR)
Film von Wilfried Huismann und Arno Schumann]. Die Argumentation der WWF-Damen im Film hat mich wütend gemacht. Nein man ist nicht gekauft worden. Mit dem Geld würde man erforschen, wie man Lachs nachhaltig und umweltverträglich züchtet. Lachs in Netzkäfigen in Fjorden zu züchten, bedeutet immer eine massive Beeinträchtigung der Umwelt. Und im angesprochen Fall der chilenischen Lachse handelt es sich um atlantische Lachse, die im Pazifik nicht vorkommen. Aber dort fragt keiner, was mit der Umwelt geschieht, wenn „Marine Harvest“ dort Lachse mästet.

Hier noch eine Geschichte zu Umweltorganisation, in diesem Fall der NABU, und Fischzucht:
Der NABU ist Eigentümer der Karpfenzucht Blumberger Mühle in Brandenburg. Der NABU hat auch den Kormoran zum Vogel des Jahres 2010 erkoren. Leider hat dieser Vogel einen ziemlichen Hunger und frisst dem NABU die Karpfen weg, so daß die Fischzucht unrentabel ist. Und was macht der NABU – er lässt die kleinen Karpfen in Tschechien zu einen Größe heranziehen, die der Kormoran in Deutschland nicht mehr fressen kann. Die Tschechen schießen den schwarzen Vogel ab, was in Deutschland dank der „Unweltschutzorganisationen“ sehr starken Restriktionen unterliegt. Ich glaube, so was nennt man „Sankt Florians Prinzip“!

Doch zurück zu den Meeresbewohnern. Ich bin der festen Überzeugung, daß bis auf einige wenige Massenfische, die Bestände überfischt werden. Hierzu gibt es viele Beispiele, z.B. der Kabeljau oder Dorsch. Keiner weiß, ob sich die Bestände im Nordatlantik jemals wieder erholen. Ich warte auf den Tag, wo die Hummerbestände vor Kanada in die Knie gehen. In der Nordsee sind sie ja schon auf Restbestände zusammengebrochen.

Liebe traveline, auch ich bin ein leidenschaftlicher Fischesser. Ein schönes Thunfischsteak ist was ganz Feines. Auch esse ich sehr gerne Forelle, aber ich weiß wo sie herkommt. Ich denke, daß wir uns alle ein wenig mehr Gedanken um unsere Nahrung und wie sie hergestellt wird, machen sollten.

Aber ich bin in diesem Fall eher skeptisch!

Solange das Essen so billig wie eben möglich sein darf, haben Firmen wie „Marine Harvest“ leichtes Spiel.

Solange den Leuten muffiger Zuchtlachs schmeckt, wird er auch gemästet und verkauft, egal ob die Umwelt kaputt geht oder nicht.

Solange in Vietnam Shrimps und Pangasius unter Hinzunahme von Antibiotika gemästet und nach Europa geflogen werden und hier auch gekauft werden, vernichten die Vietnamesen ihren eigenen Lebensraum.

Beispiele gibt’s ohne Ende.

Und die großen Umweltorganisationen sind in meinen Augen nicht glaubwürdig. Zu häufig kocht da jeder sein eigenes Süppchen, und das nur für sich selber. Alles dreht sich nur um eines: Geld und Macht

Einen schönen Abend noch
Theo

(ich hoffe, das war nicht allzu sehr off toppic)
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Fernweh-Ingo

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Re:Lieblingsfisch ?
« am: 08.April 2010 23:03:28 »
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Das war ein super Beitrag, Theo, dem kaum etwas hinzuzufügen ist!
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@nna

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Re:Lieblingsfisch ?
« am: 08.April 2010 23:27:45 »
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Hallo Theo,

Ingo war schneller  wink

Der Fernsehbeitrag hat mich äußerst nachdenklich gemacht, ebenso wie die Reaktion der Damen vom WWF. Mir ist die Aussichtslosigkeit der Verbraucher wieder klar geworden. Leider kommen solche Sendengen immer sehr spät. Selbst wenn ich Marine Harvest boykottiere, kann es sein, daß ich bei einer Tochter des Konzerns kaufe. Wie geschrieben, ich habe versucht, dahinter zu steigen, wer sich hinter dem Konzern verbirgt. Aber das ist fast unmöglich  wink

Man muß erst mal dahinter kommen, daß norwegischer Wildlachs in Chile "produziert" wird. Auf den hiesigen Lachspackungen stehen meist deutsche Firmen als Produzenten. Aber ob sie zu Marine Harvest gehören oder nicht, ist nicht zu erkennen.

Was mich seit längerem stutzig macht, sind die Preise für Lachs. Wenn schon in den Dorfkneipen Lachs auf den Speisekarten steht, kann etwas nicht stimmen.

Wir sind mittlerweile so weit, daß wir fast nur noch Forellen aus heimischer Zucht essen. Dafür zahlen wir gerne etwas mehr. Genauso wie wir Fleisch und Wurst nur als Eigenproduktion auf dem Bauernhof kaufen.


Liebe Grüße
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traveline

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Re:Lieblingsfisch ?
« am: 09.April 2010 06:15:41 »
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Hallo Theo,

dann sind wir uns ja mehr als einig. Ich bin an sich kein "Öko", versuche mich aber in dieser Hinsicht auch nicht gegenteilig zu benehmen und habe die Überfischung bisher nur als generelles Phänomen wahrgenommen und weniger konkret verfolgt, wer macht was wo und wie.

Es ist ja nicht so, dass es dann irgendwann mal eine Fischsorte nicht mehr gibt, es ist ein Zusammenspiel eines empfindlichen Systems. Wenn man mal gesehen hat, wie die Dornenkronen ein Korallenriff "kahlfressen", weil sie kaum noch natürliche Feinde haben, kann man sich vorstellen, wie schnell ein System instabil wird.

Ich freue mich beim Schnorcheln an der Vielfalt der Arten und kann dann häufig keinen Fisch essen (vielleicht hab ich gerade den heute morgen gesehen? wink). Auf Aitutaki gab es leckeren Grillfisch, als ich mitkriegte, dass es Parrot (Papageienfisch) war, fand ich das dann irgendwie frevelhaft, so einen schönen Fisch zu essen. Klingt bescheuert, ich weiß.

Grüßle

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metnad

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Re:Lieblingsfisch ?
« am: 09.April 2010 10:46:00 »
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Zitat von: Theo am 08.April 2010 20:59:39
Auch esse ich sehr gerne Forelle, aber ich weiß wo sie herkommt. Ich denke, daß wir uns alle ein wenig mehr Gedanken um unsere Nahrung und wie sie hergestellt wird, machen sollten.


Dann muss ich mich hier mal für die Lehrstunde bedanken. Ich habe bis jetzt immer bedenkenlos in Restaurants Fisch bestellt bzw. mehr mein Mann, denn ich bin ein klassischer Fleischesser.
Haben uns aber bis jetzt nie Gedanken gemacht, ob es gut ist, diesen Fisch zu essen oder nicht. Ich dachte bisher immer, wenn die Bestände bedroht sind, wird man den Fang schon einschränken...tja, wie blauäugig man doch manchmal ist.

In dem Hotel, in dem ich arbeite, gibt es Forellen nur aus unserer eigenen Zucht (und das mitten in den Bergen), DAS ist doch vorbildlich, oder?

Wir essen zu Hause ab und an Tilapia oder Pangasius. Mein Mann hat im Urlaub auf Hawaii sämtliche einheimische Fische genossen, während ich genüsslich mein Steak oder Hühnchen verzehrte...

Gibt es denn irgendeine Liste, auf der eindeutig drauf steht, was bedenkenlos gegessen werden kann und was man auf keinen Fall unterstützen sollte?

Schade, dass einem der Fischgenuss doch so vermiest werden kann, wenn man dann beim Essen ein schlechtes Gewissen haben muss  sad
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« Letzte Änderung: 09.April 2010 10:47:14 von metnad » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
ego

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Re:Lieblingsfisch ?
« am: 09.April 2010 13:06:30 »
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Liebe Fischesser,
Zitat von: masi1157 am 07.April 2010 22:29:44
Scholle Finkwarder Art, Räucheraal, Matjes, geräucherte Makrele. Und wenn's weiter weg ist: Dorade, Red Snapper, Carapaus, Sardinen. Eigentlich egal, Hauptsache ganzer Fisch und gegrillt, gekochte und filettierte Fische gehen gar nicht. Nur mit Moräne und Congrio hatte ich Schwierigkeiten. Anderes Meeresgetier muss nicht täglich, geht aber auch

das könnte ich geschrieben haben.

Ich bekenne mich als Fischesser,es kann doch wohl nicht falsch sein, an der Küste Fisch zu essen. Wir sehen die Fischerboote  und sehen, wie das Fanggut an das Land gebracht wird.
Der Fischer will auch leben. Sein Job ist ebenso wie seine Fische bedroht.
Wirklich schlimm sind die Fangflotten ,die alles ausrotten um daraus Tiefkühlkost, Fischstäbchen und Tierfutter herzustellen.
Ich esse Fisch nur an der Küste in der Hoffnung, dass ich den örtlichen Fischer unterstütze.Auch der Besuch der Fischmärkte ist immer ein herrliches Erlebnis.
Vor Gräten habe ich keine Angst, da ich als Kind oft den Blasiussegen bekam, das reicht fürs ganze Leben  tongue

Gruß
Ego
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tom22

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Re:Lieblingsfisch ?
« am: 09.April 2010 14:19:56 »
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Zitat von: Theo am 08.April 2010 20:59:39
Lachs in Netzkäfigen in Fjorden zu züchten, bedeutet immer eine massive Beeinträchtigung der Umwelt. Und im angesprochen Fall der chilenischen Lachse handelt es sich um atlantische Lachse, die im Pazifik nicht vorkommen. Aber dort fragt keiner, was mit der Umwelt geschieht, wenn „Marine Harvest“ dort Lachse mästet.


Gerade beim Atlantik-Lachs ist die Aufsucht im Pazifik auch ein großes Thema in Kanada. Die Zahl der heimischen Lachse, die von den Flüssen in den Pazifik wandern, ist mittlerweile stark rückläufig und Forscher vermuten einen Zusammenhang zur Aufsucht der Atlantiklachse in den Fischfarmen vor British Columbia. Da die Tier und Pflanzenwelt (Bären, Wölfe, Adler, Bäume an Flüssen) von den Lachswanderungen abhängt, sind große Auswirkungen auf andere Bereiche möglich. In der Vergangenheit sind junge Lachse nie mit erwachsenen Lachsen in Berührung gekommen und durch die Fischfarmen ändert sich dies jetzt, da die jungen Pazifiklachse an den Fischfarmen vorbei müssen. Dabei werden wahrscheinlich Krankheiten übertragen und einige der jungen Lachse werden auch durch die Atlantiklachse gefressen. Es gibt in Kanada viele Leute, die gegen die Fischfarmen im Pazifik protestieren.

Gruss Tom



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@nna

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Re:Lieblingsfisch ?
« am: 09.April 2010 20:04:29 »
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Zitat von: traveline am 09.April 2010 06:15:41
Hallo Theo,

dann sind wir uns ja mehr als einig. Ich bin an sich kein "Öko", versuche mich aber in dieser Hinsicht auch nicht gegenteilig zu benehmen und habe die Überfischung bisher nur als generelles Phänomen wahrgenommen und weniger konkret verfolgt, wer macht was wo und wie.


Ich ebenfalls nicht. Aber man wird doch immer häufiger mit der Problematik der Überfischung konfrontiert. Als wir letztes Jahr auf den Fiji's waren, hatten wir uns auf "Fisch pur" gefreut. Nix war  cry  cry  cry

Zumindest in der Lagune von Beqa ist nicht mehr viel mit Speisefisch. Wir mußten erleben, daß der Eigentümer unserer Anlage die ganze Nacht beim Fischen war und nur 3 mickrige Fischchen mitgebracht hat. Und das war wohl nicht das einzige Mal.

Auch in Westaustralien haben wir 2002 laufend Fisch von unseren australischen Campingplatz-Nachbarn bekommen. 2006 nicht mehr. Die hatten nicht mal viel für sich selbst  embarassed
Liebe Grüße
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