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  19.Oktober 2017 16:35:57

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 Thema: Argentinien Nordwest / Puna: Allrad notwendig?  (Gelesen 929 mal)
christine

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Argentinien Nordwest / Puna: Allrad notwendig?
« am: 27.Januar 2017 16:41:36 »
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Liebe Foren-Mitglieder,

erstmal möchte ich mich kurz vorstellen. Ich bin Christine, 50 Jahre alt und aus Regensburg. Meine ALLERgrößte Leidenschaft überhaupt ist das Reisen und ich bin fast ständig am Planen und Recherchieren für nächste "Projekte".  Ich habe bislang mit größtem Interesse immer wieder mal hier "reingeschaut", war aber im Forum bis auf ein paar kurze Beiträge vor etlichen Jahren nicht groß aktiv.

Momentan stecke ich jedoch fest und komme trotz stundenlanger Internet-Recherchen einfach nicht weiter. Mein Mann und ich planen für Oktober/November einen größeren Argentinienurlaub, der ca. 2 Monate dauern soll.

Grob hatte ich mir Folgendes vorgestellt:
Flug nach Buenos Aires, Weiterflug nach Cordoba, dort Übernahme eines Mietwagens
Route: Cordoba - Esteros del Ibera - Iguazu - Fahrt nach Salta und von dort aus eine lange und ausführliche Tour durch die Anden bis nach Malargue. Von da zurück nach Cordoba.

Wir waren schon mal in der Gegend um Salta, haben aber nur das Pflichtprogramm (also Purmamarca-Salta-Cachi-Cafayate) absolviert. Diesmal soll es etwas "wilder" werden, es gibt dort noch so viel zu sehen wie Tolar Grande, Mina la Casualidad, el Penon, Fiambala, diverse Lagunen, etc. Damals sind wir mit einen Mietwagen mit höherer Bodenfreiheit gut durchgekommen, aber ich frage mich, ob ich diese Ziele auch damit angreifen kann oder ob man tatsächlich ein Fahrzeug mit Allradantrieb braucht. Ingrids Bericht über Fiambala bzw. el Penon hab ich natürlich gelesen, aber sie und ihr Mann hatten ja einen Allradwagen und daher wenig Probleme.

Die Mietpreise für einen Allradwagen sind exorbitant (ca. 3000 EUR pro Monat) und würde unser Budget sprengen, ein Fahrzeug mit höherer Bodenfreiheit ist schon für gut die Hälfte zu haben.

War jemand von Euch schon in der Gegend unterwegs und kann mir hier Tipps geben? Würde mich sehr freuen!

Grüße aus Bayern

Christine


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Ingrid
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DIE Ingrid :-)

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Re:Argentinien Nordwest / Puna: Allrad notwendig?
« am: 28.Januar 2017 18:16:11 »
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Zitat von: christine am 27.Januar 2017 16:41:36
Ingrids Bericht über Fiambala bzw. el Penon hab ich natürlich gelesen, aber sie und ihr Mann hatten ja einen Allradwagen und daher wenig Probleme.


Hallo Christine, wir hatten keinen Allradwagen.
Wir hatten einen ollen Ford Ranger mit etwas mehr Bodenfreiheit.
Damit sind wir einmal in einem Sandhaufen an einer Tankstelle stecken geblieben.. :-)

Die Strecke nach El Penon war ohne Untersetzung schon grenzwertig, wir hatten einfach Glück.
Und einmal habe ich habe den Wagen alleine mit Muskelkraft bergauf aus der Vulkanasche geschoben und bin dann hinterher gehechelt.  tongue

Gruß
Ingrid
Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub ...
« Letzte Änderung: 28.Januar 2017 18:16:20 von Ingrid » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
christine

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Re:Argentinien Nordwest / Puna: Allrad notwendig?
« am: 29.Januar 2017 09:06:23 »
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Hallo Ingrid,

danke für die Info, das klingt ja abenteuerlich!

Ich glaube, man hat in dieser Gegend mit einem 4x4 doch ein wenig mehr Sicherheit. Mein Mann hatte jetzt noch die geniale Idee, ab Salta einen 4x4 anzumieten, die wilderen Strecken in 1-2 Wochen abzufahren und dann wieder nach Salta zurück den 4x4 gegen einen normalen höher gelegten Mietwagen auszutauschen und die geplante Anden-Runde auf "normalen" Straßen zu machen.

Grüße

Christine
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Estaube

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Re:Argentinien Nordwest / Puna: Allrad notwendig?
« am: 30.Januar 2017 11:15:00 »
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Hallo Christine

Im vergangenen Oktober bereisten wir folgende Strecke:
Calama ,San Pedro de Atacama stand am Anfang. Über den Paso de Jama fuhren wir nach Argentinien und bereisten anschliessend ab San Antonio de Las Cobres die Puna Salteña.
3 Nächte in Tolar Grande und 2 Nächte in Antofagasta de la Sierra, 1 Nacht Belen usw nach Süden Mendoza wo wir über den Paso de los Libertadores nach Santiago fuhren wo wir den Mietwagen....ein Toyota 4 Runner zurückgaben.
Die Zeit in der Puna Salteña war atemberaubend schön.
Durch einen guten Bekannten lernte ich Jorge unseren Guide kennen. Er begleitete uns mit seinem Pickup durch die ganze Puna ab Salta bis Hualfin. Für die Reservation der Unterkünfte war er zuständig, so auch für die Planung der gesammten Route. Wahrscheinlich hätten wir diese Tour auch auf eigene Faust machen können, da wir ein sehr gutes Auto gemietet haben....die Untersetzung brauchten wir 1x, aber die hohe Bodenfreiheit ist sehr wichtig.
Vielleicht könnt ihr euren Wagen in Salta stehen lassen und mit Jorge diese Tour unternehmen?!
Einmal im Norden von Argentinien zu sein und genügend Zeit zur Verfügung haben MUSST du dir diese TRAUMHAFTE Gegend zu Gemüte führen.
Viel Spass bei der Planung
und Grüessli
Estaube
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beate2

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Re:Argentinien Nordwest / Puna: Allrad notwendig?
« am: 31.Januar 2017 12:08:32 »
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Hallo Christine,

wir sind vor ein paar Jahren fast dieselbe Strecke gefahren, allerdings von Buenos Ayres und auch wieder dahin zurück. Und wir hatten einen Renault Kangoo gemietet, der hinten als Camper ausgebaut war. D.h. wir konnten, wann wir wollten, irgendwo in der Landschaft übernachten, hatten alle Campingausrüstung dabei und konnten bequem im Auto schlafen.

Der Kangoo hat auch kein Allrad, aber das war überhaupt kein Problem. Wir sind überall damit durchgekommen. Und wenn wir keine Lust auf Camperleben hatten, dann haben wir eine Cabin oder ein Hotelzimmer für eine Nacht gemietet. Das ging immer und überall ohne Probleme, ohne vorherige Reservierung etc.

Für diese Tour würde ich empfehlen, nicht nach Chile einzureisen. So schön Chile auch ist, dafür sollte man sich einen gesonderten Urlaub Zeit nehmen, es lohnt sich.

Falls Du trotzdem einen Grenzübertritt planst, musst Du Deine Autovermieter rechtzeitig Bescheid geben. Der muss für Dich dann einige Papiere besorgen, die Du natürlich bezahlen musst (ca. 100 Dollar).

LG
Beate


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christine

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Re:Argentinien Nordwest / Puna: Allrad notwendig?
« am: 01.Februar 2017 18:54:20 »
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Hallo Ingrid, Estaube und Beate!

Dank Euch für Eure Antworten.

Ich denke, wir haben eine gute Lösung gefunden. Und zwar die "wilden" Sachen (also die Gegend um Antofagasta de la Sierra, Belen, el Penon) mit einem in Salta angemieteten "echten" Allradfahrzeug zu machen (dürfte etwa eine gute Woche dauern schätze ich), dann den Wagen in Salta durch einen Nicht-Allrad (jedoch einer mit höherer Bodenfreiheit) zu ersetzen und dann die "große Tour" zu machen.

Eine Tour mit Führer zu machen wie Estaube empfiehlt ist sicher bequem, aber wir lieben es, auch kniffelige Strecken zu planen (und natürlich zu fahren). Vorreservierungen in den kleinen Unterkünften vorort müßten auch über Internet bzw. Mail-Schriftverkehr zu machen sein. Wir können beide Spanisch und das erleichtert hier schon einiges.

Ob wir Chile mit in's Programm nehmen, weiß ich noch nicht, soweit ist meine Planung noch nicht gediehen.

Viele Grüße

Christine
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jweller

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Re:Argentinien Nordwest / Puna: Allrad notwendig?
« am: 16.Februar 2017 21:02:04 »
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Hallo,

ähnlich wie Estaube, sind wir letztes Jahr im Oktober auch durch die Puna gefahren. Die Teilstrecke durch die Puna verlief so:
Salta (1Ü)  – Tolar Grande (2Ü, über San Antonio de los Cobres) – San Antonio de los Cobres (1Ü) – Cachi (1Ü, Fahrt über den Abra el Acay) – Cafayate (1Ü) – Antofagasta de la Sierra (2Ü) – El Penon (1Ü)

Unterwegs waren wir mit einem Mitsubishi L200 Pickup 4x4 mit Ladeflächenabdeckung: Auf der Ladefläche waren Gepäck, ein 2. Ersatzreifen und 3x 20l Diesel untergebracht.
Allrad ist u.E. erforderlich, da er eine höhere Bodenfreiheit und auch ein stabileres Fahrverhalten bietet. Bei Sand und steilen Auf- und Abfahrten tut man sich auch wesentlich leichter. Ebenso bei Fluss- und Bachdurchfahrten.
Benzin sollte man da oben auch mit dabei haben, da nicht unbedingt sicher gestellt ist, da oben auch eines zu bekommen. So soll man in Antofagasta z.B. nicht an der Tankstelle tanken, da dort der Diesel gepanscht ist. Es gibt zwar einen privaten Verkäufer, der seine eigenen Fässer hat, aber wenn der nicht da ist (wie bei uns), gibt’s halt keins. Und mit 60l sind wir daher so halbwegs durch den südlichen Teil der Puna gekommen (In Hualfin vor der Rauffahrt tanken, in Hualfin beim Runterfahren wieder tanken).

Warum sind wir nicht direkt von von Tolar Grande nach Antofagasta de la Sierra?
Guides für diese Strecke waren uns dafür viel zu teuer (teilweise bis zu € 600 pro Tag, gezahlt werden müssen auch noch die An- und Abfahrtstage) und es wurde uns dringenst davon abgeraten diese Strecke alleine zu fahren.
Wir hatten daher nur für die 2 Tage in Antofagasta einen Guide genommen. Der lag bei € 290,- / Tag, also wesentlich günstiger. Er hat uns mit seinem Toyota Landcrusier begleitet (inkl. Espresso auf der Sanddüne). Er hat uns eben auch von Alleinfahrten durch die Puna abgeraten. An schönen Tagen kann alles klappen und auch fahrtechnisch ist das alles zu machen wenn’s kurz vorher nicht geregnet hat. Aber wenn es zu einer Panne kommt: Handyempfang gibt es dort oben keinen und es kommen nur alle heiligen Zeiten mal so verrückte Touris wie wir selbst durch die Gegend.
Ich weiß nicht, wie es bei Estaube war, aber u.U. hat sie auch einen günstigeren Preis für Ihren Guide bekommen. Vorteil mit Guide ist halt: Er erzählt einem auch etwas über die Gegend und (zumindest unserer) hat uns gezeigt, wie man eine Sanddüne rauf und auch richtig wieder runterfährt.

Von Tolar Grande aus sind wir zum Cono de Arito. Ein Tag mehr dort oben wäre besser gewesen, dann hätten wir auch zur Mina de la Casualidad fahren können. Aber das ist auch eine Tagestour und direkt verbinden läßt sich dies nur sehr schwer (Guide + 2 Auto erforderlich). Schön sind die Ojos und die Sandhügel, die man vom Aussichtsberg direkt hinter TG sieht.
Die Fahrt nach Tolar Grande ist ebenfalls spitze. Wir sind in einem Rutsch von Salta nach TG, was wohl auch viele Argentinier so machen. Aber nochmal würde ich diese Strecke nur von San Antonio aus beginnen, denn nur so hat man genug Zeit, alle 10 Meter anzuhalten und zu Fotografieren.

Von Antofagfasta aus sind wir mit unserem Guide nach Antofalla (Mittagessen dort bei einer Familie, von ihm organisiert) von dort im Salar Richtung Süden vorbei an den Ojos und weiter bis zum Einsiedler Simon. Dort dann den Salar gequert und wieder zurück nach Antofagasta.

Am zweiten Tag sind wir mit ihm von Antofagasta gestartet, quer durch die Wüste zu einer Lagune, um den daneben liegenden Vulkan herum und dann zum Campo Piedra Pomez und weiter nach El Penon.
Obwohl anstrengend (besonders der erste Tag), war’s super.

Übernachtet haben wir in TG in einer Privatunterkunft: Im El Tolareno. Vorteil: Liegt am anderen Ende des Ortes, wo man den Generator, der die ganze Nacht auf der anderen Seite des Ortes läuft, nicht so hört.

In Antofagasta haben wir im Complejo Pucara gewohnt, war einfach aber ok. Allerdings wird da seit einiger Zeit angebaut, man muß zum Zimmer durch die Baustelle gehen. Möglicher Lärm hat uns nicht gestört, da wir eh die ganze Zeit unterwegs waren. Strom und warmes Wasser gab’s immer.
Im Ort gab’s bei einer Familie (neben dem Museum) gutes Abendessen, aber nur nach Anmeldung.

In El Penon gibt’s eigentlich nur die Hostaria El Penon. Strom wird um 24.00 Uhr abgeschaltet, bis glaube ich am nächsten Tag um 11.00 oder 12.00. Warmes Wasser auch nur solagen der Vorrat reicht.

Zum Frühstück gibt’s überall nur Kekse und Kaffee oder Tee. Alles sehr einfach halt.

Aber: Die Gegend da oben ist einfach genial. Farben, Landschaft, einfach alles.

Viel Spaß bei Eurer Planung.

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Jörg
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Estaube

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Re:Argentinien Nordwest / Puna: Allrad notwendig?
« am: 20.Februar 2017 12:39:36 »
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Hallo Christien

Unser Guide war nicht so teuer!! 250 EURO pro Tag und er kümmerte sich im Voraus um die Unterkünfte.
Zur Mina Julia fahren ist ein MUSS....aber nur mit 2 Autos wie wir mit Guide...er im Hilux Pickup mit 2. Reserverad und extra Kanister auch für uns. Wir fuhren einen Toyota 4 Runner und waren sehr froh um die Begleitung da man wie bei uns Schneefelder umfahren muss....und die kennt der Guide, auch hat er ein Satellitentelefon für den Notfall dabei.
Ich kenne niemand der nicht von dieser wunderschönen Landschaft hingerissen ist!!
Ich würde lieber auf der restlichen Strecke auf der Sparbremse stehen.
Gruss
Estaube
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