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  23.November 2017 08:22:51

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 Thema: Zurück aus Bolivien und Nord-Chile  (Gelesen 2564 mal)
christine

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Zurück aus Bolivien und Nord-Chile
« am: 10.Mai 2012 17:11:07 »
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Hallo zusammen,
wir sind seit einigen Tagen von unserer Reise zurück. Die Route war grob: La Paz-Urmiri-Uyuni-NP E. Avaroa-San Pedro de Atacama-Antofagasta-Iquique-Arica-Lauca NP-La Paz-Titicacasee-Coroico.
Wir waren selbst mit einem gemieteten Geländewagen unterwegs. Die Erfahrungen reichten von fantastisch (Bol. SW) bis hin zu langweilig (Nordküste Chiles).
Ich möchte jetzt keine Romane schreiben. Wer Fragen hat, bitte kurzer Eintrag, ich antworte dann gerne ausführlich!
Hauptfazit des Ganzen: Bolivien ist bei weitem kein "leichtes" Reiseland, aber man wird reichlich entschädigt!

Christine
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Katja

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Re:Zurück aus Bolivien und Nord-Chile
« am: 10.Mai 2012 18:06:21 »
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Hi Christine!
Schön, dass ihr gut zurück sein und dass du dich meldest!
Ich hoffe, es war insgesamt eine tolle Reise.
Hat alles geklappt, wie ihr euch das vorgestellt habt, mit dem Mietwagen und den Unterkünften? Was empfandest du als schwierig?
Viele Grüße
Katja
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christine

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Re:Zurück aus Bolivien und Nord-Chile
« am: 10.Mai 2012 18:24:59 »
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Hallo Katja,
also, sehr anstrengend war die südamerikanische "Zuverlässigkeit".
Den Mietwagen haben wir bekommen, allerdings die notwendigen Zollpapiere für die Überführung nach Chile erst einen Tag später, obwohl das von uns schon 3 Monate vorher angekündigt war.
Hotelreservierungen waren teilweise angeblich "nicht bekannt" (obwohl ich wohlweislich die Mailausdrucke dabei hatte), oder zwar "bekannt", aber nicht "ernst genommen", etc. etc.
Naja, irgendwie hat dann doch alles soweit geklappt.
Extrem anstrengend war die Fahrerei im südwestlichen Bolivien, die "Pisten" waren sehr schlecht, teilweise konnte man nur 20 km/h fahren. Wegweiser o.ä. gibt es nicht, ohne GPS würden wir da heute noch herumirren. Mich hat's immer gewundert, daß man im Internet über diese Strecken keinerlei Infos bekommt - jetzt weiß ich warum (weil alle Leute die Tour organisiert machen). Bei uns ist gottseidank alles gutgegangen, aber ich weiß nicht, ob ich diese Ecke Boliviens anderen Reisenden als Selbstfahrertour empfehlen kann (also höchstens extrem Abenteuerlustigen).

Abgesehen von der Umgebung von S.P. de Atacama und dem Lauca NP empfanden wir Nordchile als ziemlich langweilig (die Geoglyphen und verlassenen Salpeterstädte sind nicht soooo spektakulär).

Naja, alles in allem war's trotzdem schön, der Salar de Uyuni und der Südwesten Boliviens haben uns für vieles entschädigt.

Gruesse

Christine
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S@bine

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Re:Zurück aus Bolivien und Nord-Chile
« am: 10.Mai 2012 18:27:14 »
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Hallo Christine,

toll, dass du dich meldest!
Ich hatte schon die ganze Zeit mal geschaut, wann ihr wieder zurück sein werdet, aber den 3. Mai (Fiesta in Cochabamba?) musste ich noch abwarten.

Bitte, bitte schreib noch ein wenig mehr.
Das die Küste Nordchiles nicht ganz so spannend ist auf eurer Route hatte ich jetzt nicht anders erwartet, aber das Hochland muss dort aber auch toll sein (Strecke vom Lauca an der Grenze entlang). Oder seid ihr dort nicht lang gefahren?

Ansonsten schreibe doch noch ein bisschen mehr zu Bolivien, wie es dort mit dem Auto war etc. - das interessiert mich brennend. Alles andere aber auch  grin

Liebe Grüße
Sabine, die schon gaaaaannnnzzz ungeduldig ist
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Re:Zurück aus Bolivien und Nord-Chile
« am: 10.Mai 2012 18:29:22 »
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... lese gerade deinen letzten Eintrag ...

Die Tour im Norden Chiles vom Lauca durchs Hochland seid ihr dann nicht gefahren?

Was habt ihr euch in San Pedro und Umgebung angeschaut?

Habt ihr Probleme mit der Höhe gehabt?

Viele Grüße
Sabine
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christine

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Re:Zurück aus Bolivien und Nord-Chile
« am: 10.Mai 2012 19:33:51 »
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Hallo Sabine,

nein, wir sind (leider?) in Nordchile an der Küste langgefahren, von SP de Atacama bis Lauca NP fand ich keine anständigen Übernachtungsmöglichkeiten, das war uns dann doch zu unsicher. Aber vielleicht hätten wir das machen sollen....
In SP de Atacama waren wir 4 Tage und haben uns angeschaut: Valle de la Luna, V. dl. Muerte, V.d. Arcoiris, 1 Tag Salar de Atacama mit Chaxa, Lag. Miscanti + Miniques, 1 Tag Richung Westen Richtung Paso de Jama, die Tatio Geysire (zu den Geysiren sind wir auf einen Tipp unserer Hotelbetreiberin erst um 7:00 Uhr frühr gestartet, das war super, wir waren dort fast allein und alles hat noch "gedampft"). 4 Tage sind eine realistische Zeit, um die ganze Umgebung anzuschauen.

Ich habe mit der Höhe keinerlei Probleme gehabt, mein Mann schon, der hatte am ersten Tag ziemliche Kopfschmerzen und Übelkeit. Aber nach 2 Tassen Cocatee hat sich das schlagartig verbessert. Wir schwören auf das Zeug, und es macht NICHT high oder so. Schmeckt halt nicht besonders gut.

Das Auto war ein alter Nissan Frontier mit offener Ladefläche, am Anfang hatten wir so unsere Bedenken, aber im Nachhinein stellte sich das Ganze als ganz gut dar. Wir waren halt nicht als "reiche Touris" erkenntlich und trotz allem Anschein hat das Auto alles mitgemacht. Die 2 Ersatzreifen haben wir auch nicht gebraucht, und ich hab schon nach dem 2. Tag "offroad" Angst gehabt, die würden nicht reichen.

Jaaaa, mit der "Fiesta" am Titicacasee haben wir auch ganz schön daneben gelegen. Im Internet waren keine Infos zu finden, nur daß das Ganze am 3. Mai stattfindet und EVTL. auf das darauffolgende Wochenende verlegt werden würde. Ich hab dann dem Hotel, in dem wir dort gebucht hatten eine Mail mit der Frage geschrieben mit der Antwort, daß die Fiesta schon am 3. Mai sein sollte. Also - wir waren am 3. Mai dort - und kein Anschein eines Fests. Dann hieß es, nein, es sei am Freitag 2 Tage später. Nun waren wir an dem Tag bereits wieder in La Paz, weil wir an dem Tag zurückfliegen sollten. Nachdem der Flieger "kaputt" war und wir gezwungenermassen 2 Tage länger bleiben mussten, haben wir uns gefreut, dass wir die Fiesta dann doch noch in La Paz sehen konnten ---- denkste. Weit und breit nix zu sehen. Im Touristenbüro wusste keiner von diesem Fest. Naja, typisch Bolivien, also verlassen kann man sich nur darauf, dass man sich auf nichts verlassen kann. Wir sind halt dann abgereist, ohne die Fiesta zu sehen - schade.
Aber zu sehr kann man halt in Bolivien nichts vorausplanen. Trotzdem für Natur-/Landschaftsliebhaber ein Leckerbissen, vor allem der Salar de Uyuni. Als wir da waren, hatte es viel geregnet mit dem Nachteil, dass wir nicht den ganzen Salar befahren konnten. Jedoch waren grosse Teile mit einer 2-3 cm hohen Wasserschicht bedeckt, der Effekt war wie ein Riesen-Spiegel, unbeschreiblich!!!!!!!!!!!

Gruss

Christine
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Re:Zurück aus Bolivien und Nord-Chile
« am: 10.Mai 2012 22:11:52 »
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Hallo Christine,
schade, dass Bolivien nicht so gut individual zu bereisen ist. Auf eine organisierte Tour hätten wir sicher weniger Lust.
Falls es irgendwann doch noch einmal Nordchile werden sollte, am besten also doch mit Inlandsflug ganz in den Norden oder nur rund um San Pedro.
Vielen Dank für die Schilderung deiner Eindrücke!
Katja
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domipaff

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Re:Zurück aus Bolivien und Nord-Chile
« am: 11.Mai 2012 10:54:12 »
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Hallo Sabine
jetzt muss ich ich mich doch mal einmischen. Ich lese nun des öfterem ,daß Du Cocatee mit Asche in Verbindung bringst. Es ist nicht ganz richtig. Mit Asche kauen es eigentlich nur die Indios, weil
es sie betäubt und sie ihr, entschuldige mich bitte, beschissenes
Darsein besser vertragen können (eigene Aussage von einem Indio).
Den Cocatee was Reisende trinken, und wirklich gegen Höhenkrankeit
hilft, ist ohne Asche kauen aber mit viel Zucker. Habe es selber damals ausprobiert.
Entschuldige aber ich möchte nicht besserwisserisch sein.

mfg
Karl
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domipaff

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Re:Zurück aus Bolivien und Nord-Chile
« am: 11.Mai 2012 11:00:47 »
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Hallo zusammen nochmal

wer noch mehr aktuelles über Bolivien wissen möcht (wegen Reisepläne oder im Allgemein ) meine Verwanden aus Bolivien
kommen Ende Mai zu Besuch

mfg
Karl
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Re:Zurück aus Bolivien und Nord-Chile
« am: 11.Mai 2012 19:24:02 »
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Hi Christine,
wie lange wart ihr denn im Lauca NP und was habt ihr euch dort angeschaut?
Wo habt ihr übernachtet?
Viele Grüße
Katja
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christine

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Re:Zurück aus Bolivien und Nord-Chile
« am: 13.Mai 2012 20:21:02 »
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Hallo Katja,

wir waren nur 1 Tag im Lauca NP, sind von Putre aus die Strecke zum Lago Chungara und wieder zurück gefahren und haben zwischendurch ein paar Spaziergänge gemacht (u.a. auch die Kirche in Parinacota besichtigt).
Übernachtet haben wir in Putre in der Terrace Lodge, einem kleinen Hotelchen mit nur 5 Zimmern, sehr empfehlenswert!
Gruss

Christine
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Katja

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Re:Zurück aus Bolivien und Nord-Chile
« am: 14.Mai 2012 20:00:15 »
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Hi Christine,
danke für die Info. Vom Park bis Putre fährt man offenbar ein ganzes Stück. Sonst könnte man vielleicht ein bisschen länger im Park bleiben. Aber größere Wanderungen sind wegen der Höhe wahrscheinlich sowieso nicht angebracht.
Viele Grüße
Katja
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Brigitte

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Re:Zurück aus Bolivien und Nord-Chile
« am: 10.März 2014 20:54:17 »
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Hallo Christine,

dieser thread ist zwar schon fast 2 Jahre alt, aber ich hoffe, das macht nichts.

Du schreibst ganz zu Anfang, daß du die Nordküste Chiles langweilig fandest. Wie ich in meinem 1. Beitrag in diesem Forum geschrieben habe, planen wir unsere allererste Chile-Reise, und die soll vor allem in den Norden gehen. Außer der Atacama steht auch die Nordküste auf meinem Programm, seitdem ich einen hochbegeisterten Artikel darüber im Reiseteil der FAZ gelesen habe. Kurz zusammengefaßt hieß es da, die Ruta Nr. 1 zw. Iquique und Antofagasta sei sensationell schön. Eine 400 km lange Traumstraße, die am Meer entlangführt und praktisch menschenleer ist.

Nun wollte ich mal fragen, ob ihr exakt diese Straße gefahren seid, oder ob es vielleicht eine andere Küstenstraße war, die du als langweilig empfunden hast?

Liebe Grüße
Brigitte
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beate2

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Re:Zurück aus Bolivien und Nord-Chile
« am: 15.März 2014 21:01:28 »
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Hallo Brigitte,

ich bin zwar nicht Christine, kann Dir aber trotzdem antworten.

Es ist einfach Geschmackssache. Wir sind diese Strecke vor ein paar Jahren mal gefahren, immer am Meer entlang. Und wir fanden es richtig schön. Man sollte halt Wüsten und endlose Landschaften lieben.
Natürlich ist eine Fahrt über die Alpen abwechslungsreicher. Aber gerade diese Einsamkeit ist doch für uns Europäer interessant.

Gruss Beate


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GunterMcH
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Re:Zurück aus Bolivien und Nord-Chile
« am: 16.März 2014 20:07:44 »
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Zitat von: domipaff am 11.Mai 2012 11:00:47
Hallo zusammen nochmal

wer noch mehr aktuelles über Bolivien wissen möcht (wegen Reisepläne oder im Allgemein ) meine Verwanden aus Bolivien
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mfg
Karl


Wenn Nordchile relativ langweilig ist, kann man ja Bolivien gut mit dem sehr interessanten Nordchile kombinieren.
Vor 2 Jahren war ich u.a. im nördlichen extrem wenig bekannten aber sehr interessanten Teil des trockenen Chaco unterwegs. Infos im Internet gibt es nahezu überhaupt nicht. Das Highlight war Banado de Estrella.

Was mich interessieren würde, wäre eine individuelle Tour in den Baritu Nationalpark.
Dazu muß man von Nordargentinien nach Bolvien einreisen und dann von Norden her wieder nach Argentinien in den Baritu NP einreisen.
Hat jemand eine Idee wie man das individuell realisieren kann ?
Leihwagenfirmen in Argentinien erlauben ja eine Einreise nach Bolivien nicht.
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