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  13.Dezember 2017 12:11:33

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 Thema: Von Sydney nach Melbourne - eine Reise im australischen Frühsommer 2016  (Gelesen 4064 mal)
andi7435

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Von Sydney nach Melbourne - eine Reise im australischen Frühsommer 2016
« am: 09.Dezember 2016 20:17:22 »
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Vorwort - oder wie es zu dieser Reise kam

Dazu muss ich etwas weiter ausholen. Im März 2012 hatte ich 185.000 Meilen bei Miles&More gesammelt und das Flugziel sollte Australien oder Neuseeland sein. Auf Grund der kürzeren Straßenentfernungen ist es dann Neuseeland geworden.Ich war 2011 im Südwesten der USA unterwegs gewesen und war von den Entfernungen noch etwas gestresst gewesen. Nachzulesen ist das Ganze hier http://www.galenbeck.de/Reiseberichte/Freunde/Andy7435/Neuseeland2013/index.html.
Also stand Australien noch auf der To-do-Liste.
Im Januar 2016 kam es dann wie es kommen musste. Qatar Airways hatte einen Global Sale aufgelegt. Highlight war u.a. Australien ab D für 2000€ in der Businessklasse, ab Kopenhagen sogar für unter 1600€.
Persönliche Schmerzgrenze hatte ich 2000€ inklusive Steuern für den Flug angesetzt. Im Dezember 2015 hatte ich noch eine Errorfare ab München mit Etihad verstreichen lassen. nach einer Woche hatte ich mich durchgerungen, zu buchen.
Geplant war noch nichts. Also erstmal einen Gabelflug von Kopenhagen nach Sydney und zurück von Melbourne über Doha für 1559,41€ gebucht.
Zu diesem Zeitpunkt fuhr der Berlinbus täglich nach Kopenhagen für 65€ pro Strecke. Jetzt konnte es also in die Planungsphase gehen.

Ich bin kein guter Fotograf, nur ein "Knipser". Wer sich die Bilder dann in profesioneller Qulität anschauen will, soll bitte bei Sylwia oder Christina vorbeischauen. Die Links folgen im nächsen Beitrag.
« Letzte Änderung: 09.Dezember 2016 20:18:29 von andi7435 » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
andi7435

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Re:Von Sydney nach Melbourne - eine Reise im australischen Frühsommer 2016
« am: 09.Dezember 2016 20:18:15 »
Antwort mit Zitat nach oben
Planung

Was sollte sich man nun in 23 Tagen vor Ort in Australien anschauen ? Alles kann man nicht schaffen, deshalb habe ich mich auf 3 Schwerpunkte konzentriert. Sydney, Outback mit Uluru und irgend etwas, was in Melbourne endet.
Da bot sich die Great Ocean Road (GOR) an. Also wurde darum noch ein Programm gebastelt. Flug bis Adelaide, Kangeroo island, Grampians und dann die GOR mit dem Abschluß Melbourne.

Nach der Flugbuchung habe ich erst einmal eine Sicherheitsbuchung für das Hotel in Sydney gemacht. Radisson hat über die bekannte F&F-Rate nur ca. 80€ für ein sehr großes Zimmer im Radisson Hotel und Suites (4-Sterne Haus) aufgerufen.
Den Preis konnte ich bei keinen anderen Hotel generieren und so blieb es bis zum Ende. Das Hotel befindet sich relativ zentral, aber mit einem Nachteil. Es befindet sich keine Bushaltestelle oder Metrohaltestelle direkt am Hotel.
Die nächste Metrohaltestelle (Museum oder Town Hall) ist ca. 700m entfernt. Für den Preis würde ich das Hotel jederzeit wieder buchen. Ansonsten würde ich mir ein Hotel mit unmittelbarer Anbindung an die Öffis buchen. Auch wenn das Hotel etwas außerhalb wäre.

Nun ging es in die Detailplanung um auch die anderen Hotels zu buchen.

Da Sylwia zu diesem Zeitpunkt schon mit ihrem Reisebericht von Ihrer 1. Australienreise fertig war, konnte ich die Planung für die Teile 1 und 2 schon abschliessen. Ich habe die Teile Sydney und Outback mit einer kleinen Änderung
komplett von Sylwia übernommen. Am Uluru habe ich 1 Tage länger zugebracht. Und im Nachgang war das auch gut so. Hotels konnte ich bis auf Sydney auch 1:1 übernehmen.
Hier der Link zum Reisebericht http://sylwiabuch.de/travel/australien/aussie.php.

Für Teil 3 gibt es auch einen Reisebericht von Christina (tweety). Diese Strecke bin ich dann auch mehr oder minder lang gefahren und habe die Tour noch etwas gestreckt. Hier der entsprechende Link zum RB http://my-footprints.de/reisen/australien-2015/.

Bei Gaby (Schneewie) und Katja habe ich speziell für Victoria und South Australia geschaut, dass ich kein Highlight verpasse. Auch hier die Links zu den entsprechenden RB http://www.stenders-reisen.de/Reiseuebersicht/reisenuebersicht.html bzw.http://www.reisekatja.de/Australia-2004/australia-2004_de.htm.


Das war die Route von Alice Springs zum Uluru



Und das die Tour von Adelaide nach Melbourne



Des weiteren wurden meine Fragen bei ingrids-reisewelt.de immer schnell und gut beantwortet. Also an allen nochmals ein Dankeschön.

Hotels habe ich zum größten Teil über Hotels.com gebucht. Da bekommt man immer einen netten Cashback und sammelt bei seinen Übernachtungen wieder Freinächte. 10 Übernachtungen ergeben 1 Freinacht.
Die Preise lagen ohne Cashback/Freinacht von 64€ - 169,32€. Die 169,32€ waren am Uluru fällig. Tatsächlich habe ich habe dank Freinacht, Cashback und sammeln für neue Freinächte eine Preisspanne von 64€ - 105€ realisieren können.
Bei den Hotels gab es absolut keine  Ausfälle. Auch das Motel für 64€ war super. Dort hatte ich eigentlich bedenken.

Inlandsflug Sydney nach Alice Springs wurde mit Aviose gebucht. Der Flug hat 3334 Aviose + 18,82€ Steuern und Gebühren gekostet. Für den Flug von Ayers Rock nach Adelaide musste ich dann aber schon 225,75€ bezahlen.
Inzwischen hat ich mich damit beschäftigt, wo ich mir die Meilen der Langenstreckenflüge gutschreiben lasse. Da hatte ich dann ziemlich schnell meinen Favoriten mit British Airways (BA) gefunden. Ich soll für diese Strecke 600 Tier Points bekommen und mit 4 Segmenten BA wäre ich Sapphire bei oneworld was dem Goldstatus bei der Star Alliance entspricht. Mal bei BA geschaut und dort bekam ich dann ein Ticket Dresden-Düsseldorf-London-Kopenhagen und retour für 293€.
Damit habe ich dann sogar 6 Segmente unter BA-Flugnummer gehabt. Diese Buchung sollte sich später noch als Glücksfall herausstellen. Als Erstes stellte Berlinbus seine Tätigkeit zum 31.10.2016 ein. Die Strecke nach Kopenhagen wurde da aber schon lange nicht mehr bedient.
Rest wird dann noch später erklärt.

In den nächsten Wochen wurden die Mietwagen, Fähre, Hotels und der Parkplatz in Dresden gebucht. Damit war ich eigentlich sehr zeitig mit meiner Planung und Buchungen fertig.

Hier mal einige Bilder als Appetizer.

Sydney



Mereenie Loop



Uluru



Grampians NP



12 Apostel an der Great Ocean Road



Koala



Melbourne - Flinders Street Bahnhof und Eureka Tower

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andi7435

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Re:Von Sydney nach Melbourne - eine Reise im australischen Frühsommer 2016
« am: 16.Dezember 2016 16:53:59 »
Antwort mit Zitat nach oben
Ergänzung zur Planung

Ich hatte bei der Aufzählung der Webseiten die ich zur Planung genutzt habe, 2 wichtige vergessen.
Deshalb hier nochmals eine Zusammenfassung.

Diverse Reiseberichte:

http://sylwiabuch.de/index.php

http://my-footprints.de/

http://www.stenders-reisen.de/Reiseuebersicht/reisenuebersicht.html

http://www.reisekatja.de/afrika_asien_ozeanien.htm

http://www.sandra-schaenzer.de

http://www.swissnomads.ch/2014/04/great-ocean-road-in-australien/  für die Great Ocean Road

Ganz großartige Seite zum Planen

http://www.passengeronearth.com/

Und natürlich die Seiten von Ingrid inklusive des Forums.

http://www.ingrids-welt.de/

Mein Reiseführer war dieser hier

http://www.australienweit.de/australien/reisefuehrer/australische-nationalparks/naturzeit-australien.html
« Letzte Änderung: 16.Dezember 2016 16:59:01 von andi7435 » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
andi7435

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Re:Von Sydney nach Melbourne - eine Reise im australischen Frühsommer 2016
« am: 16.Dezember 2016 17:09:51 »
Antwort mit Zitat nach oben
Anreise

Der Flug nach Sydney startete also an einen Sonnabendvormittag ab Kopenhagen. Ursprünglicher Plan der Anreise sah vor, mit dem Nachtbus ab Dresden für 65€ pro Strecke nach Kopenhagen zu fahren.
Wo sollte ich aber die Meilen für den Flug gutschreiben lassen? Nach kurzer Recherche stelle ich fest, dass ich für die Strecke  Kopenhagen-Doha-Sydney und Melbourne-Doha-Sydney insgesamt 600 Tierpoints – was Statusmeilen bei M&M – entspricht bekomme. Diese reichen eigentlich für den Sapphirestatus (entspricht Star Alliance Gold) aus, nur hat BA noch eine kleine Hürde eingebaut. Man benötigt noch 4 Segmente mit BA bzw. BA als Marketingcarrier.
Also habe ich den Zubringer mit BA von Dresden über Düsseldorf und London nach Kopenhagen gebucht.
Zurück natürlich die gleiche Strecke.

Gegen halb fünf startete ich in Freiberg und kam dann gegen 5:20 Uhr in Dresden an. Auto habe ich für 24 Tage im Parkhaus direkt am Terminal 64€ über diesen Anbieter http://www.holidayextras.de/ buchen können. Besser geht nicht.

Das sind die geplanten Flüge in den nächsten 3 Wochen



Das übliche Bild in Dresden. Hier steppte wieder der Bär, trotz 5 Abflüge am Morgen, und  keinen Streik bei LH. Diesmal musste ich links einchecken, sonst immer rechts.



Der Flug startete 6:30Uhr ab Dresden pünktlich mit einer Dash 8-400 von LGW Walther im Auftrag von AB. Flug war unspektakulär. Nur die Flugbegleiter mussten einigen Passagieren das neue Servicekonzept von AB erklären. Der Großteil verzichtete dann auch auf Speis und Trank.
Pünktliche Landung in Düsseldorf , dann eine Busfahrt zum Terminal. Anschließend musste ich noch ca. 3h in der Hugo-Junkers-Lounge bis zum Start der Maschine nach London verbringen. Die Lounge fand ich zur Frühstückszeit mittelmäßig, war aber da noch nicht überfüllt. Aber absolut nichts Besonderes.

Blick auf das Vorfeld in Düsseldorf



Die Maschine aus London hatte aus einem früheren Umlauf gehörig Verspätung aufgesackt. So ging es mit ca. 1h Verspätung weiter. Auf dem kurzen Hüpfer gab es diesmal noch Getränke und Chips für lau bei BA. Ab Januar dann auch nur noch gegen Cash.
Nach einem kurzen Loungeaufenthalt ging es schon weiter nach Kopenhagen.

Flieger nach Kopenhagen



Gepäck kam auch mit und nun musste ich nur noch die Haltestelle für den Shuttlebus finden. Das war aber nicht weiter schlimm. Ich hatte das Quality Airport Dan Kastrup https://www.nordicchoicehotels.com/quality/quality-airport-hotel-dan/ über www.ehotel.de gebucht. Das ist das einzigste Hotel, welches am Flughafen Kopenhagen einen kostenlosen Shuttledienst anbietet. Bei allen anderen Hotels, hätte man die öffentlichen Verkehrsmittel oder ein Taxi nehmen müssen bzw. den Shuttledienst bezahlen müssen und das fußläufige Hilton war mir zu teuer.
Früh ging es mit dem Shuttle wieder zum Flughafen. Vorab muss noch gesagt werden, dass war mein erster Besuch in Dänemark. Und dabei kamen teilweise die Kindheits- bzw. Jugenderinnerungen hoch. Die Fahrt zum Airport war so, als wäre man hier schon mal lang gefahren. Das gleiche Gefühl hatte ich gestern schon bei der Landung und auch wieder beim Start.  Es erinnerte mich irgendwie alles an die Olsenbanden-Filme, die in meiner Jugend in der DDR Kult waren. Man hatte beim Start bzw. bei der Landung das Gefühl, das Yvonne am Ende der Landebahn im Liegestuhl sitzt. War mal eine Sequenz in einem Film.

Bei Qatar war der Check-In schon geöffnet und das Einchecken verlief problemlos. Dieser Teil des Flughafens erinnert mich in seiner Anlage stark an den Flughafen in Schönefeld zu DDR-Zeiten. Nach der Sicherheitskontrolle ging es erstmal durch eine riesige, lange Shoppingmall. Hätte ich so in den Flughafen nicht vermutet. Auch der normale Flugzeugverkehr hat mich in der Stärke überrascht. Auf der Suche nach der Lounge bin ich dann erstmal in die falsche Richtung abgebogen. Irgendwann habe ich das auch gemerkt. Also retour. Lounge gefunden. Aber das Angebot war mehr als dürftig. Glücklicherweise hatte ich schon gefrühstückt. Die Sitze waren aber bequem.
Nach einem kurzen Aufenthalt ging es dann zum Abfluggate, wobei man jetzt erst durch die Passkontrolle musste. Ging aber sehr schnell. Am letzten Gate wartete dann schon die B787 – der Dreamliner auf mich. Damit stand gleich eine 3-fache Premiere an.  Ich bin noch nie mit Qatar geflogen, mit einer 787 auch noch nicht und es war mein erster voll bezahlter Flug in Businessklasse, sonst immer nur auf Prämientickets.

Dreamliner



Flugroute nach Doha



Bei Qatar hat man übrigens 10MB oder 10 Minuten Internet im Flieger frei, egal ob man Eco oder Business fliegt. Dann muss man bezahlen.

In Doha hatten wir eine Vorfeldposition. Hier zeigte sich mal die gute Organisation, im Gegensatz zu Dresden bei meiner Rückkehr. Die Busse zur Abholung waren schon da und für die Passagiere der Businessklasse stand ein Extrabus bereit. Nach einer kurzen Busfahrt kam man dann am Terminal an und musste nochmals durch eine separate Sicherheitskontrolle. Diese war aber nur pro forma. Eine richtige Kontrolle fand da nicht statt.
Schnell noch am berühmten Teddy vorbei und dann stand man vor einer Rolltreppe bzw. dem Eingang zur Al Mourjan. 



Nach der Bordkartenkontrolle ging es jetzt auf der Rolltreppe aufwärts.
Ein sehr gutes Review zu der Lounge kann man hier https://www.svenblogt.de/review-al-mourjan-business-lounge-doha/ nachlesen.

Eingangsbereich





Das Restaurant mit der Bar war dann doch etwas enttäuschend für mich. Nach dem vielen Lob hätte ich mir einfach von dem Speisenangebot mehr erwartet. Auch gibt es den A la-carte  Service nicht mehr. Ist natürlich Jammern auf hohem Niveau.
Sehr gut ist der Ruhebereich gelöst. Bequeme Sessel warten auf einen und an mehreren Ecken sind diverse Getränkestände aufgebaut.





Des Weiteren gibt es dort noch ein zweites, kleineres Restaurant. Was aber sehr schön ist, die Größe der Lounge und dass diese über 2 Etagen verteilt ist.
Nach einem kurzen Aufenthalt ging es aber dann zum Boarden meines Fluges nach Sydney. Diesmal sollte ein A380 zum Einsatz kommen. Die Businessklasse (48 Plätze) war mit 2 Plätzen überbucht. Es gab also 2 Op-Up. 



Kurz nach dem Start die wichtigsten Informationen zum Flug.



Hier befinden wir uns schon ziemlich im Süden von Australien.



Kurz vor der Landung ist ein Regenguss über Sydney niedergegangen. Ich wurde mit diesem schönen Regenbogen empfangen.



Anflug Sydney



Es erfolgte eine überpünktliche Landung. An der Immigration und am Zoll war absolut nichts los und so war ich sehr schnell in der Ankunftshalle. Dort gab es noch am Automaten Geld für mich. 1 Euro war zu diesem Zeitpunkt ca. 1,45 AUD wert.
Hier hatte ich dann 2 Möglichkeiten Metro (ca. 18 AUD) und anschließend ca. 700m mit dem Gepäck zum Hotel oder Taxi. Ich habe mich dann für das Taxi entschieden. Ist einfach bequemer und war sicherlich auch die richtige Entscheidung. Da an einem Sonntagabend kein Stau war, ging es auch sehr zügig. Die Fahrt hat mich inklusive Tip 40 AUD gekostet.

Mein Hotel das Radisson Hotel und Suites



Das Zimmer und auch das Hotel waren sehr schön. Zimmer und Bad waren sehr groß. Leider war die Anbindung des Hotels an den Nahverkehr nur zu 80% perfekt. Aber für den Preis kann man es verschmerzen.

Kosten:

Flug DRS-DUS-LHR-CPH und zurück: 293,74€

Flug CPH-DOH-SYD und MEL-DOH-CPH in Business: 1.559,41 Euro

Hotel Kopenhagen: 85,92 Euro mit Frühstück

Hotel Sydney pro Nacht: 79,50 Euro pro Nacht ohne Frühstück


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adMjM

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Re:Von Sydney nach Melbourne - eine Reise im australischen Frühsommer 2016
« am: 17.Dezember 2016 13:03:57 »
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Hallo Andi

schon mal vielen Dank für Deinen Reisebericht, der mich in eines meiner Lieblingsländer führt.

Liebe Grüße
Elisabeth
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Re:Von Sydney nach Melbourne - eine Reise im australischen Frühsommer 2016
« am: 18.Dezember 2016 19:23:46 »
Antwort mit Zitat nach oben
Hallo Andreas,

Zitat von: adMjM am 17.Dezember 2016 13:03:57
Hallo Andi

schon mal vielen Dank für Deinen Reisebericht, der mich in eines meiner Lieblingsländer führt.

Liebe Grüße
Elisabeth


Dem schließe ich mich an  cheesy

Melde mich in den nächsten Tagen mal per PN, denn unser Urlaub ist leider schon wieder zu Ende.
2 Wochen sind einfach zu kurz  grin

Lieben Gruß
Karin
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Re:Von Sydney nach Melbourne - eine Reise im australischen Frühsommer 2016
« am: 18.Dezember 2016 19:28:41 »
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Zitat von: andi7435 am 09.Dezember 2016 20:17:22
Ich bin kein guter Fotograf, nur ein "Knipser"

Übrigens gefallen mir Deine Bilder auch immer recht gut!
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andi7435

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Re:Von Sydney nach Melbourne - eine Reise im australischen Frühsommer 2016
« am: 19.Dezember 2016 18:25:53 »
Antwort mit Zitat nach oben
Zitat von: Känguru am 18.Dezember 2016 19:28:41
Zitat von: andi7435 am 09.Dezember 2016 20:17:22
Ich bin kein guter Fotograf, nur ein "Knipser"

Übrigens gefallen mir Deine Bilder auch immer recht gut!


Danke. Ich vergleiche meine aber immer mit den Bildern von Sylwia oder DocHoliday, Lor-mon bzw. Yvonne bei UNA (www.unsernordamerika.de) und da knipse ich wirklich.
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Re:Von Sydney nach Melbourne - eine Reise im australischen Frühsommer 2016
« am: 19.Dezember 2016 19:06:23 »
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Andi "knipse" ruhig weiter, mir gefallen deine Fotos
und vorallem die tollen Informationen sehr gut.
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andi7435

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Re:Von Sydney nach Melbourne - eine Reise im australischen Frühsommer 2016
« am: 29.Dezember 2016 18:05:15 »
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1. Tag - 31.10.2016

Die Nacht habe ich relativ gut geschlafen. Trotzdem war ich aber zeitig munter. Als erstes galt natürlich der Blick zum Himmel – blau und damit war alles im grünen Bereich. Ab 7.00 Uhr gab es im Hotel Frühstück. Das habe ich auch genutzt. Ein gutes Büffet mit warmen und kalten Speisen für 20 Dollar (ca. 14 Euro) war ok.
Danach wollte ich mir die Opalkarte für den Nahverkehr in Sydney kaufen. Damit bezahlt man kontaktlos in den Bussen, Bahnen und Fähren. Es gibt nur noch einige wenige Busse, wo man auch beim Fahrer mit Bargeld bezahlen kann. Man zahlt max. 15 Dollar pro Tag bzw. 60 Dollar pro Woche.
Glücklicherweise befand sich gegenüber vom Hotel ein Laden, wo man die Opalkarte erwerben konnte. Ich bin dann in den Laden rein und habe erstmal eine Oystercard verlangt. Leider verstand mich der Mann hinter den Ladentisch nicht. Er fragte immer wieder nach, was ich wollte. Ich habe tapfer immer wieder die Oystercard verlangt, bis er auf die Idee kam, dass ich die Opalcard meinte. Die Oystercard gibt es in London für die Nahverkehrsmittel. Also Opalcard gekauft und mit 40 Dollar erstmal aufgeladen. Dann ging es los. Die Route habe ich mir bei Sylwia abgeschaut. Hier findet ihr auch eine Karte und auch die perfekten Fotos dazu hier

http://sylwiabuch.de/travel/australien/aussie_2.php

Mein Hotel befindet sich in der Nähe der Fähranlegestelle Darling Harbour. Also ging ich in Richtung der Anlegestelle um mit einer kleinen Hafenrundfahrt zum Circular Quay zu starten.

Darling Harbour





Fähranlegestelle



Jetzt kommt gerade eine Fähre an.



Einige Minuten später kam dann auch meine Fähre und los ging es.



Dann konnte man die Harbour Bridge zum ersten Mal sehen.



Blick auf die City



In der Lavender Bay



Der erste Blick auf das berühmte Opernhaus



Das ist die Fähranlegestelle Luna Park



Jetzt konnte man schon den Circular Quay erkennen und dazu noch ein Blick auf das Geschäftszentrum von Sydney.



Dann ging es Richtung Opernhaus



Hier hatte ich für 11.00 Uhr eine geführte, deutschsprachige Tour durch das Opernhaus über die Webseite www.viator.com vorgebucht. Die Tour kostete 23,50 Euro. Die Führung machte eine Münchnerin die Mitte der 90iger Jahre nach Australien ausgewandert war. Die Führung war super interessant. Dank der deutschen Führung habe ich auch alles verstanden. An dieser Stelle nochmals einen Dank an Christina für den tollen Tip.

Einige Eindrücke vom Opernhaus von innen







Nach einer Stunde war dann die Führung beendet.

Weiter ging es dann Richtung Botanischer Garten und Mrs Macquaries Point. 





Der Botanische Garten feierte 2016 seinen 200. Geburtstag





Im Botanischen Garden





Eine Mädchenschulklasse spielte Fußball. Sie sahen in ihrer Schuluniform wie Krankenschwestern aus.



Das Wetter war nach wie vor traumhaft. Eine Einschränkung muss ich aber zu dieser Tour machen.
Das nächste Mal würde ich die Tour umgekehrt laufen. Dann scheint einen die Sonne nicht in das Gesicht.



Blick nochmals auf die Oper und die Harbour Bridge



Nochmals die City



An verschiedenen Stellen ankerten auch Schiffe der australischen Kriegsmarine



So langsam wurde ich dann auch fußmüde und hatte auch Hunger. Ich bin dann in einem Cafe im Botanischen Garten eingekehrt. Dort gab es einen Obstsalat und ein leckeres Ginger Beer für mich. Das Ginger Beer entwickelte sich zu meinen Lieblingsgetränk. Es handelt sich hierbei um ein alkoholfreies Getränk, ähnlich der bei uns bekannten Ginger Ale. Eine Besonderheit hatte das Essen noch, das Besteck war aus Sperrholz. War also 100% recycelbar.



Trotz der etwas längeren Pause war ich jetzt schon fußmüde. Das spiegelt sich auch an der Anzahl der Bilder und besuchten Sehenswürdigkeiten wieder. Es wurde nur noch das mitgenommen, was auf dem direkten Weg lag.

Ausgangstor am Botanischen Garten



Hier lief ich natürlich erstmals in die falsche Richtung. Dank der kostenlosen App maps.me habe ich mich aber wieder auf den rechten Weg zurück gefunden.

In der Ferne sieht man schon meinn nächstes Ziel die St. Mary’s Cathedral



Seitenbereich



Im Inneren der Cathedrale







Blick auf dem Vorplatz der Kathedrale, rechts befindet sich der Hyde Park



Vorderansicht



Blick auf die Kathedrale



ANZAC-Denkmal für die gefallenen des 1. Weltkrieges



Und das ist das Denkmal für die im gleichen Krieg gefallenen Aborigines und Torres Strait Islander



Danach war ich absolut platt und schleppte mich mehr oder minder in das Hotel. Nach einer längeren Pause ging es dann abends nochmals an die Oper. War sehr schön. Leider habe ich davon keine Bilder bzw. nur Handybilder. Damit ging ein sehr schöner erster Tag in Sydney zu Ende.
« Letzte Änderung: 29.Dezember 2016 18:11:17 von andi7435 » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
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Re:Von Sydney nach Melbourne - eine Reise im australischen Frühsommer 2016
« am: 01.Januar 2017 16:30:48 »
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2. Tag - 1.11.2016

Wie gestern, bin ich heute wieder auf den Spuren von Sylwia unterwegs. Hier kann man diesen Tag auch bei Sylwia nachlesen http://sylwiabuch.de/travel/australien/aussie_4.php mit einigen wenigen Änderungen und den Hinweis beachtend von Bondi Beach Richtung Coogee Beach zu laufen. Im Nachgang würde ich die Route noch soweit ändern, dass ich mit der Fähre vom Circular Quay nach Watson Bay fahren würde und anschließend die Route  laufen bzw. teilweise zu fahren.

Los ging es vom Hotel in Richtung Bushaltestelle, wo 2 Buslinien (333, 389) direkt zum Bondi Beach fahren. Auf dem Weg dorthin kommt man an einem ehemaligen Bankgebäude vorbei. Heute ist dort ein Pub.



Es kam dann ein Bus, den ich dank einer roten Fußgängerampel leider verpasste. 2 Minuten später kam aber schon der nächste der gleichen Linie und der Bus war entsprechend leer. Noch ein Hinweis zu dem Liniennetz der Busse in Sydney. Man sollte sich im Vorfeld schon festlegen, welche Buslinien einen an das Ziel bringen. Es gibt leider keine Liniennetzpläne die an den Haltestellen ausgehängt sind. Nach ca. 30 Minuten war man dann am Bondi Beach.

Einige Eindrücke vom Bondi Beach







Der Traum aller „großen“ Jungs, einmal am Strand Raupe fahren







Wenn man sich das Bild ansieht weiß man, warum Haie Surfer für Robben halten und angreifen



Der Bondi Iceberg Club mit Pool



Auf den Weg zwischen Bondi Beach und Tamarama Bay war eine Kunstausstellung aufgebaut. Ein Objekt war aber schon Opfer der Wellen gewurden.



Der Küstenweg Richtung Tamarama Bay



Dieser Vogel beäugte die Touristen misstrauisch, hat sich aber nicht weiter stören lassen.



Ein weiteres Kunstobjekt.



Auch das ist Kunst. Einfache blaue Stöcke in die Erde gesteckt. Das kann auch jedes Kind.


Das fand ich ganz nett



Blick über die Tamarama Bay



Zwischen Tamarama Bay und Bondi Beach war richtig viel Betrieb. Ob nur wegen der Kunstausstellung oder das immer so ist, weiß ich nicht. Ab Tamarama Bay wurde das dann deutlich weniger.



An der Küste





Surfer, obwohl die Wellen oder nicht so toll waren



Tamara Beach, was wie ein Karussell aussieht und womit die Kinder spielen, ist auch ein Kunstobjekt



Bronte Beach



Nach dem Bronte Beach, erreicht man den Waverley Friedhof. Dieser wurde 1877 eröffnet und ist auch in der Liste der Nationalen Denkmäler aufgenommen wurden. Auf Grund von Schäden durch einen Sturm auf den normalen Weg, musste man über den Friedhof gehen. Ein Umweg der sich gelohnt hat.

Blick über den Friedhof



Einige sehr schöne Grabmäler. Davon gibt es noch sehr viele dort.



Das Kreuz ist so schief.





Tierwelt auf dem Friedhof in einer Palme



Die Dame hatte sich verfahren und war auf dem Friedhof gelandet und wollte dann an einer sehr engen Stelle wenden.  Das gelang nur durch Einweisen und entsprechender Millimeterarbeit. Die Touristen hatten aber etwas zu gucken.


Inzwischen näherte ich mich der Clovelly Beach. Hier ein Blick über die Gordons Bay





Nette Häuser die einen tollen Blick auf das Meer haben



Jetzt hatte ich keine Lust mehr bis zum Coogee Beach zu laufen. Also brach ich die Strandwanderung hier ab und fuhr mit dem Bus (339) Richtung Watson Bay.  Hatte ich gedacht. War aber nicht so. Der Bus brachte mich immer näher an das Standzentrum. Dank der App maps.me  konnte ich mich aber orientieren. Also bis zur Station Central und dann mit der Metro weiter bis zur Station Bondi Junction gefahren. Hier erfolgte dann der Umstieg in den Bus 380. Dummerweise habe ich nicht auf Streckenführung geachtet. Der Bus fuhr zwar Richtung Watson Bay, aber es wurden immer weniger Mitfahrer, bis ich der letzte war. Dann wurde ich vom Busfahrer höflich darauf aufmerksam gemacht, dass jetzt Endhaltestelle ist. Also musste ich aussteigen und auf den Bus warten, der bis zur Watson Bay fährt. Dieser kam dann auch nach ca. 10 Minuten.

In Watson Bay habe ich erstmal etwas gegessen. Es gab ein Sandwich und natürlich ein Ginger Beer für mich. Watson ist ein sehr kleiner, feiner Vorort.  Hier sieht man sehr schön die Skyline von Sydney



Auf der anderen Seite ist schon der Pazifik



Dann ging es wieder am Meer entlang.

Nochmals ein 2 Blicke Richtung City, einer dann auch mit der Harbour Bridge





Blick auf Watson Bay



Hier ist auch eine der Einflugschneisen vom Airport.

Ein Airbus A380 von Qantas



Weiter ging es am Meer entlang. Blick Richtung Nordspitze von Manly



Und dann ging es wieder Richtung Bondi Beach



Australiens erster Leuchtturm. Er ging am 30.11.1818 in Betrieb.





Wieder ein Bild von der Vogelwelt


Zurück an der Watson Bay



Hier habe ich erstmal geschaut, wenn die letzte Fähre nach Sydney geht. Das war erstaunlich früh 16:30 Uhr. Das hatte ja Sylwia schon in ihren Reisebericht geschrieben. Ich hatte aber gedacht, dass es nur im Winter so ist.

Also musste ich jetzt schon zum Fähranleger. Hier ein Bild vom Fähranleger.



Dann ging es schon wieder los mit der Fähre vorbei an den Vororten von Sydney Richtung Circular Quay.



Harbour Bridge im Gegenlicht



Auch heute ankerte die australische Kriegsmarine an verschiedenen Stellen



City



Opernhaus



Und dann war ich schon wieder am Hafen. Von hier aus ging es wieder zum Hotel. Ein schöner Tag ging damit zu Ende. Ich fand das war eine sehr schöne Tour.


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Re:Von Sydney nach Melbourne - eine Reise im australischen Frühsommer 2016
« am: 05.Januar 2017 18:50:17 »
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3. Tag - 2.11.2016

Heute war nun der letzte Tag in Sydney angebrochen. Für diesen Tag hatte ich 2 Optionen zur Auswahl.
Einmal Fahrt mit dem Zug in die Blue Mountain oder nochmals Stadtbesichtigung. Im Vorfeld wurde mir geraten, die Blue Mountains bei einem Erstbesuch wegzulassen. Das habe ich dann auch getan. Hauptgrund war, dass man je Strecke ca. 2h mit dem Zug fahren muss, um an das Ziel zu kommen.
Habe ich mir dann für einen weiteren Besuch in Sydney vorgenommen, dann aber mit Auto.

Also war heute nochmals Sightseeing angesagt. Als erstes ging es zum Rathaus.



Man konnte auch reingehen, aber nur im Empfangsbereich sich aufhalten. Das war aber nicht weiter sehenswert. Weiter ging es zum Queen Victoria Building. Das wurde 1898 erbaut und beinhaltet einen Shoppingkomplex.



Ihre Majestät Queen Victoria



Im Inneren des Gebäudes war schon alles weihnachtlich geschmückt.



Eine der 2 überdimensionalen Uhren im Gebäude.



Dann ging es mit der Bahn wieder zum Circular Quay und hier sah man natürlich wieder die Oper.



Ich habe massig Bilder von der Oper gemacht und kann mich trotzdem nicht dazu durchringen, diese wegzulassen.

Das sollte dann mein nächstes Ziel sein, ein Spaziergang über die Harbour Bridge.



Dazu musste man durch den ältesten Stadtteil von Sydney „The Rocks“ laufen. Viele Gebäude wurden – wie z.B. in Hamburg Hafencity oder London Docklands – restauriert.





Kunst am Park Hyatt Hotel in Sydney



Blick zum Lunapark unterhalb der Harbour Bridge



Kanonen die Sydney früher geschützt haben



Dann war ich auf der Brücke und konnte die ersten Eindrücke sammeln. Die Brücke wurde am 19.3.1932 eröffnet.

Blick Richtung Kirribilli Point



Das Stadtzentrum mit Oper



Und hier schaut man auf einen der Vororte von Sydney



Der Fussweg über der Brücke. Der Mann mit der gelben Warnweste soll aufpassen, dass nichts passiert.
Er konnte einen leid tun. Es war mörderisch warm dort oben.



Die nächsten Bilder sind vom Pylon Lockout gemacht. Das ist eine Aussichstplattform, die sich auf einem der Pfeiler befindet.





Für einen kleinen Obulus (180-250€ je nach Tour) kann man sich Vergnügen gönnen, den Brückenbogen zu besteigen. Die Blaumänner sind solche Brückenkletterer.



Kennt man schon









Das war sozusagen ein Rundumblick in Einzelfotos.

Weiter ging es dann durch den Stadtteil „The Rocks“



Da ich sehr gern Lakritze esse, habe ich hier ein wenig beim Lakritzschlagen zugeschaut.







Mittagspause



Der älteste Pub in Sydney „The Fortune of War“. Hier wird seit 1828 Bier ausgeschenkt.



Da gerade Mittagszeit war, habe ich hier auch eine kleine Pause eingelegt und mir ein leckeres, frisch gezapftes Bier gegönnt.



Nach der Mittagspause ging es mit der Fähre nach Manley.

Fährterminal in Manley



Auch diese Firma gibt es schon in Australien



Hier konnte ich dann erstmals real preisige Waren sehen. Als Beispiel sei ihr nur Selters, die 1,25l Flasche genannt. In den Minimärkten in Sydney je nach Anbieter zwischen 4 und 6 Dollar, hier nur 1 Dollar. Da war ich dann für die weitere Reise erstmals beruhigt.



Weiter ging es auf der Fußgängerpromenade Richtung Strand





Der Strand von Manley







Ursprünglich war noch geplant, mit dem Bus in Richtung Sydney Harbour NP  zu fahren und dort noch eine Wanderung zum Fairfax Lookout zu machen. Leider fuhren die Busse nur in großen Abständen, so dass ich lieber auf die nächste Fähre wartete und zurück fuhr.

Warten auf die Fähre mit diesem schönen Ausblick



Die Manleyfähre



Auf der Rückfahrt kamen wir auch am Hornby Leuchtturm vorbei. Dieser liegt an der Südspitze von Watson Bay, wo ich gestern war.



Blick auf Watson Bay



Wir nähern uns der City



Nach dem Anlegen am Circular Quay lud ich noch meine Opalkarte auf. Das Guthaben war jetzt fast verbraucht und morgen brauchte ich für die Fahrt zum Flughafen nochmals 18 Dollar. Dann ging es mit der nächsten Fähre Richtung Darling Harbour.

Hier nochmals einige Eindrücke von Sydney.











Ich stieg diesmal an der Haltestelle Pyrmont Bay aus. Dort befindet sich die Welcome Wall. Hier sind viele der Einwanderer namentlich aufgeführt.



Darling Harbour





Danach bin ich noch lecker japanisch Essen gegangen.



In den australischen Großstädten konnte man hervorragend für kleines Geld asiatisch essen.

Danach ging es zum Hotel und Koffer packen war angesagt.

Mein Fazit zu Sydney. Eine sehr schöne Stadt und hat sie mir ganz toll gefallen. Ich würde ganz gerne nochmals wiederkommen.
Der positive Eindruck der Stadt war sicherlich auch vom perfekten Wetter für eine Stadtbesichtung geprägt.
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Re:Von Sydney nach Melbourne - eine Reise im australischen Frühsommer 2016
« am: 06.Januar 2017 19:36:26 »
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4. Tag - 3.11.2016

Heute sollte es nun mit dem Flieger ins Outback gehen. Dieser Tag hatte mir ca. 10 Tage vor Abreise noch ein ganz schönes Kopfzerbrechen bereitet. Dazu dann aber beim Thema Mietwagen mehr.
Der Wecker klingelte relativ zeitig, da mein Flug gegen 9:45 Uhr starten sollte. Vorher wollte ich noch am Flughafen frühstücken. Heute kam der einzigste Nachteil des Hotels voll zum tragen. Ich musste mit meinen Koffer – berghoch – zur nächsten Metrostation ziehen. Das fand ich über diverse Bürgersteige doch sehr anstrengend. Mit der Metro ging es zum Flughafen. Die Fahrt ist für die wenigen Stationen nicht preiswert (18 Dollar), dafür aber bequem. Alternativ kann man mit der Metro bis zur Station Mascot fahren und dort in den Bus 400 einsteigen. Spart ca. 14 Dollar.
Im Domestic Terminal angekommen, konnte ich am Schalter einchecken und musste nicht an den Selbstbedienungsterminals ran. Dann ging es dank Fast Lane schnell durch die Sicherheitskontrolle und ich konnte in Domesticlounge von Qantas zum Frühstücken gehen. Die Lounge selber ist riesig groß und hat einen sehr schönen Ausblick auf das Vorfeld.

Blick auf das Vorfeld



Hier konnte ich dann eines meiner Lieblingsgerichte selber zubereiten. Ich nenne es einfach „Quetsche“ vielen anderen ist es als Toast bekannt. War super lecker. Noch etwas Saft und Kaffee getrunken und dann war es schon Zeit zum Boarden. Der Flug wurde mit einer Boeing 737-800 durchgeführt. Flugzeit war ca. 2:45h und die Entfernung beträgt ca. 2000km.
Der Flug wurde mit Avios (Meilen) über BA gebucht. An Steuern und Gebühren fielen nur ca.18€ an.

Kurz nach dem Start nochmals einen Blick auf Sydney





Die Landschaft wechselte dann immer mal wieder











Kurz vor der Landung in Alice Springs



Das Flugzeug rollte aus und dann sollte mich eine unangenehme Überraschung erwarten. Wie man es kennt, sobald der Flieger steht springen alle auf und holen ihr Gepäck aus den Bins. Da ich am Fenster saß, blieb ich erstmal sitzen und wollte meinen Rucksack beim Aussteigen erst rausnehmen.
Da ich in Reihe 7 saß, war ich auch ziemlich schnell dran. Einen Blick in das Bin, da lag zwar ein Rucksack, war aber nicht meiner. Meiner hatte deutlich rote Streifen und keine grauen wie dieser.
Natürlich waren dort alle Papiere und auch Unterlagen drin. Nach 5 Schrecksekunden hielt ich dann den Rucksack hoch und fragte in die Kabine nach meinen richtigen. Der wurde mir dann auch glücklicherweise von fast ganz hinten nach vorn gereicht. Jetzt war ich erleichtert.

Nach dem Gepäckband ging es zur Autovermietung. Bei Avis war ich der einzigste Kunde und der Mietvertrag inklusive Schlüssel war schon vorbereitet. Es wurde auch nicht versucht, irgendwelche Versicherungen an den Mann zu bringen.

Mein Mietwagen ein Toyota Fortuner 4WD mit  20646km auf dem Tacho



Diese Fahrzeugbuchung hat mir 10 Tage vor Abflug in Deutschland nochmals extremen Stress bereitet. Übernachtet habe ich in Alice Springs im Doubletree Hilton. Dort befindet sich auch ein Schalter von Avis. Die Buchung mit Abholung im Hotel hätte mich ca. 100€ weniger gekostet, da keine Flughafengebühren hinzugekommen wären. Leider hat der Schalter nur von 9-11 Uhr geöffnet. Das wird natürlich bei der Onlinebuchung nicht angezeigt. Ich habe das glücklicherweise beim Durchschauen des Vouchers gesehen. Dann Anruf bei Dertours und ich musste dann direkt eine Buchung ab Flughafen machen. Die andere konnte ich dann kostenfrei stornieren.
Nach dem Einchecken im Hotel und einer kurzen Pause ging es dann los. Das Abenteuer Outback. Als Erstes zu Woolworths Selters, Ginger Beer und Kekse als Verpflegung geholt. Dann startete ich Richtung MacDonells Ranges zum Simpson Gap.

Zufahrt zum Simpsons Gap



Hier gibt es einen kleinen, feinen Wanderweg zum Einstieg, ca. 20 Minuten hin- und zurück.



Der Weg führt an einem ausgetrockneten Fluss entlang



Die Schlucht verengte sich immer mehr



Hier ging es dann nicht mehr weiter



Blick nach oben auf der Suche nach Rock-wallabies





Leider habe ich keine gesehen, nur hier auf der Tafel



Das war ein sehr schöner, einfacher Einstieg für das Outback fand ich. Dann ging es zurück nach Alice Springs.

Hier ging es noch zum Anzac Hill Lockout.  Hier wird den Gefallenen des 1. Weltkrieges gedacht und man hat einen sehr schönen Ausblick über Alice Springs.



Alice Springs fand ich ein schönes, kleines Städtchen.

Kosten:

Übernachtung Doubletree by Hilton mit Frühstück:  75€

Mietwagen:    528€ - 6 Tage inklusive Einweggebühr

Flug:               10000 Avios + 18,82 Euro

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Re:Von Sydney nach Melbourne - eine Reise im australischen Frühsommer 2016
« am: 07.Januar 2017 15:00:24 »
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Hallo Andreas,

nun bin ich Dir endlich nachgereist und vieles erinnerte mich an unsere Reisen  grin

Du hast in Sydney vieles unternommen, dass wir auch schon gemacht haben.
Opera Führung ( hatte ich Christina damals auch empfohlen und sie hat es nun an Dich weitergegeben  cheesy ),
Wanderung entlang der Küste,
Fahrt mit den Fähren,
Blick vom Pfeiler als Alternative zum Bridge Climb
Tolle Jacaranda Bäume und noch einiges mehr...

Danke für die Auffrischung toller Urlaubsmomente  smiley

Ich reise also weiter mit bei Deinem Bericht
Schönes WE

Gruß Karin
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Re:Von Sydney nach Melbourne - eine Reise im australischen Frühsommer 2016
« am: 08.Januar 2017 16:14:33 »
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5. Tag - 4.11.2016

Heute stand nun der Ausflug in die East MacDonell Ranges an. Hier waren Besuche in diversen Gap’s mit sehr entspannten Wanderungen geplant, sowie der Besuch des N’ Dhala George NP. Lt. Reiseführer war die Zufahrt nur für 4WD möglich und teilweise etwas schwierig.

Los ging es also auf einer sehr gut geteerten Landstraße bis zur Emily Gap. Diese hatte ich komplett für mich allein. Auch die Temperaturen bewegten sich noch im angenehmen Bereich.

Eingang zur Emily Gap



ausgetrocknetes Flussbett



diverse Felszeichnungen waren auch vorhanden



weitere Eindrücke zur Emily Gap









Am Ende des Gap’s befand sich dann ein Drahtzaun, den ich mir nichtgetraute zu übersteigen. Dank Sylwia und Karina (eine sehr nette Arbeitskollegin) hatte ich einen Heidenrespekt für Schlangen und anderen diversen Getier. Das sollte sich auch bis zum Ende der Reise nicht legen, obwohl ich nur eine giftige Schlange gesehen habe und diese auch als bissfaul gilt.

Das erwartet einen nach dem Zaun



Dann ging es zur nächsten Gap. Auf den Weg dorthin, habe ich dieses Leben retten können.



Jetzt ging es also zum Jessie Gap.

Blick vom Parkplatz



Wieder das ausgetrocknete Flussbett



Steine



Felsmalereien









Bunte Tierwelt





Emily Gap und auch Jessie Gap sind fast identisch. Man kann also auch bei Zeitmangel ein Gap weglassen. Die Wanderung betrug one-way 500-700m.

Der nächste Punkt auf meiner Liste war der Trephina Gorge NP. Während bei Sylwia eine Wohlfühltemperatur von 26° herrschte, waren es bei mir trockene 37° im Schatten. Das sollte sich noch rächen.





Als Erstes stand ein Abstecher zu 2 sehr großen Ghost Gums (Eukalyptusbäume) an.





Am Ende der Zufahrt befinden sich ein kleiner Campingplatz und auch ein Parkplatz.
Hier bin ich dann ohne Nachzudenken, einfach den Reisebericht von Sylwia gefolgt und den
Panorama Walk angegangen. Das war eine ganze schlechte Idee bei 37° im Schatten und fast wolkenlosen Himmel.



Die 90 Minuten waren sicherlich etwas übertrieben.

Am Anfang ging es durch ein ausgetrocknetes Flussbett



Dann ging es diese Stufen hoch



Relativ schnell spürte ich die Sonne. Aber an ein Umkehren war nicht gedacht. Diese Schwäche wollte ich mir nicht geben. Deshalb entstanden dann doch sehr viele Bilder. Man musste ja ein Alibi für die Pausen haben. Hier einige Eindrücke.











Nachdem ich die Bergspitze erreicht hatte, wollte ich nur noch zurück. Deshalb gibt es vom Abstieg auch keine Bilder. Ich war dann sehr froh, als ich unbeschadet am Auto angekommen bin. Hier legte ich erstmal eine Pause ein.  Ich hatte damit meine Lektion gelernt. Im Verlauf der Reise waren dann auch etliche Walks schon ab 9:30 Uhr gesperrt.

Nun ging es weiter zum N’ Dhala George NP. Die Zufahrt wird als etwas schwierig dargestellt, stellte sich dann aber mehr oder minder als einfach dar. Das einzigste Problem gab es am Anfang und zwar diese Wasserdurchfahrt. Bei der ersten Durchfahrt konnte man noch die Tiefe erkennen, bei der 2. aber nicht mehr. Ich erinnerte mich aber an den Reisebericht von Sylwia und die sind da problemlos durchgekommen. Also Allrad eingelegt und los. Die Durchfahrt war kein Problem. Ich hätte sie mir aber nicht getraut, wenn ich nicht den Reisebericht von Sylwia gelesen hätte.



Die Zufahrt zum Park ist landschaftlich recht schön.





Rote Wege







Ich fand diese rote Erde faszinierend.

Die Kühe suchten Schatten, was bei den Temperaturen auch verständlich ist.



Man quert auch mehrmals auch ausgetrocknete Flüsse. Mit eingelegten Allrad war das aber alles kein Problem.

Am Park angekommen machte ich noch eine kleine Wanderung. Ich war aber von meinem Mittagsausflug doch noch etwas geschafft, so dass es wirklich nur eine kleine Wanderung wurde.





Auch hier gibt es wieder Felszeichnungen





Ein kleines Wasserloch



Danach ging es zurück nach Alice Springs. Auf der Straße sind überall diese Marker für Wasserstände bei Überflutung der Straße angebracht.



Der letzte Stop war dann am  Corroboree Rock. Hier kann man nur um den Felsen laufen, da das Land ein Heiligtum der Aboriginals ist.






Hier kann man schön durch 2 Fenster schauen



Bevor es zurück zum Hotel ging, musste ich noch Bild machen. Hier bin gestern einfach vorbeigefahren.

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Re:Von Sydney nach Melbourne - eine Reise im australischen Frühsommer 2016
« am: 08.Januar 2017 17:09:55 »
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Die Panorama-Wanderung haben wir auch gemacht vor einigen Jahren. Mich wundern die trockenen Flüsse auf den Fotos, denn vorher hat es im gesamten Zentrum tagelang sehr stark geregnet. Hatte es viele Fliegen ?
Liebe Grüße
@nna
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Re:Von Sydney nach Melbourne - eine Reise im australischen Frühsommer 2016
« am: 09.Januar 2017 17:19:47 »
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Zitat von: @nna am 08.Januar 2017 17:09:55
Die Panorama-Wanderung haben wir auch gemacht vor einigen Jahren. Mich wundern die trockenen Flüsse auf den Fotos, denn vorher hat es im gesamten Zentrum tagelang sehr stark geregnet. Hatte es viele Fliegen ?


Hier gingen die Fliegen. Am Uluru waren sie dafür fast unerträglich. Die Regenfälle erklären dann auch das Grün. Hatte mich schon gewundert, dass es dort so grün ist.

Andreas
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Re:Von Sydney nach Melbourne - eine Reise im australischen Frühsommer 2016
« am: 19.Januar 2017 08:00:02 »
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Ja die Fliegen am Uluru waren schrecklich. Man man man. Wir hatten irgendwann die Hütte mit Mosquitonetz dran um uns zu "schützen"
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Re:Von Sydney nach Melbourne - eine Reise im australischen Frühsommer 2016
« am: 22.Januar 2017 16:49:21 »
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6. Tag - 5.11.2016

Heute sollte es nun mit dem Auto in das Outback gehen. Als großes Ziel stand am Ende der Uluru. Als Erstes mussten aber noch einige Vorbereitungen für das „Abenteuer Outback“ getroffen werden. Zumindest für mich war das im Vorfeld eins, sollte sich am Ende als weniger dramatisch darstellen. Auto volltanken, wobei mir der Durchschnittsverbrauch von 12l Diesel pro 100 Kilometer hoch erscheint.
Dann nochmals Bargeld am Automaten ziehen, um auch immer „flüssig“ zu sein. Außerdem wird bei manchen Hotels bzw. Tankstellen eine Kreditkartengebühr für den Einsatz der selben fällig. Die wollte ich aber umgehen. Und zum Schluss noch in der Touristeninformation das Permit für den nächsten Tag für den Mereenie Loop kaufen. Das Permit kann man max. 3 Tage im Voraus kaufen und man muss nachweisen, dass das Auto geländefähig ist. Der Kauf des Permits hat sich mir aber nicht erschlossen. Am nächsten Tag wurde es nirgendwo kontrolliert. War aber auch nicht sehr teuer.
Ich hätte es auch in der heutigen Unterkunft kaufen können, aber was man hat das hat man. So gerüstet konnte es los gehen.

Mein Ziel



Kurz nach Alice Springs befindet sich das Grab vom Gründer der „Flying Doctors“ John Flynn (1880-1951). Der Dienst wurde 1928 von ihm gegründet und betreut medizinisch das Outback. Der Dienst ist auch heute noch aktiv.



Dann ging es in die West MacDonnell Ranges.

Erstes Ziel war der Standley Chasm. Die Schlucht befindet sich auf Aboriginal Gebiet. Deshalb muss man hier auch Eintritt zahlen. Die Wanderung ist ca. 3km lang und führt durch ein Tal dass sich am Ende immer mehr verengt und wo es auch nicht weitergeht. Die Wanderung selber ist nicht weiter anstrengend.

Hier die Bilder dazu.

Am Parkplatz beginnt dieser schöne Weg



Weiter geht es



Am Ende die sich verengende Schlucht



Blick nach Oben



Hier geht es nicht weiter







Nach der Rückkehr zum Parkplatz ging es weiter zum nächsten Ziel.

Auf der Straße wird man immer wieder auf das Linksfahrgebot hingewiesen.



Nächstes Ziel war die Ellery Creck Hole. Die Temperatur erreichte so langsam wieder die 35° Grenze. Glücklicherweise war es vom Parkplatz bis zur Hole nur 200m.

Am Parkplatz



Die Hole



Was man nicht sieht ist, dass rechts und links gebadet wird. Bei der Hitze sicherlich eine angenehme Abwechslung.





Als nächstes Ziel stand dann die Serpentine Gorge auf dem Plan. Diese Wanderung zwar nur knapp 3 Kilometer lang, sollte mir dann heute aber den Rest geben.

Startpunkt wie immer der Parkplatz. Hier sah das Ganze noch harmlos aus.



Flußquerung







Am Ende wartete dieses Wasserloch auf mich



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Auf dem Rückweg im ausgetrockneten Flussbett. Durch die Steine war das ein ganz unangenehmes Laufen.



Am Auto war ich durch die Hitze und das Laufen über die Steine doch ganz schön geschafft. Weiter ging es. Dann war ein Parkplatz angezeigt und ich fuhr darauf um 10 Minuten Pause zu machen. Von hier hatte man einen sehr schönen Ausblick.





Nächster und letzter Stop sollten die Ochre Pits sein. Da gerade vor mir eine holländische Kleinreisegruppe eingetroffen war, hatte ich diese nicht für mich allein. Hier wurde früher durch die Aboriginals Ocker abgebaut und es war auch eine heilige Stätte, die nur von Männern betreten durfte. Davon ist heute nichts mehr übrig geblieben.

Hier wieder einige Bilder













Das sollte es dann für heute auch gewesen sein. Kurz darauf erreichte ich meine Unterkunft, das Glen Helen Resort am gleichnamigen Gorge gelegen.

Die Unterkunft



und der Blick auf die andere Seite der Lodge



Jetzt war ich irgendwie knülle und habe mich ausgeruht. Ich hatte aber noch die eine oder andere Wanderung auf dem Plan, habe diese aber sein lassen. Pause muss auch mal sein.

Dank Sylwia war ich auf das hervorragende Abendessen schon eingestellt. Habe mir dort ein nicht ganz preiswertes, dafür aber sehr gutes 3-Gänge-Menü gegönnt. Und Sylwia hatte nicht zu wenig versprochen. Also wer dort mal übernachtet, sollte sich das mal gönnen.

Unterkunft: Glen Helen Lodge, Kosten 110,19€
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Re:Von Sydney nach Melbourne - eine Reise im australischen Frühsommer 2016
« am: 04.Februar 2017 18:28:27 »
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7. Tag - 6.11.2016

Heute sollte es also richtig ins Outback gehen. Die Mereenie Loop Road war angesagt. Für diese Straße hatte ich mir ja vorab ein Permit in Alice Springs besorgt und es war auch Allrad vorgeschrieben. Vorab gesagt. Am Ende hat sich mir nicht erschlossen, wieso ich Allrad benötige und ohne Permit wäre ich auch durchgekommen. Das Permit hat aber kein großes Loch in die Reisekasse gefressen, ca. 5 $.

Bevor es aber auf die Piste bin, habe ich mir noch die Glen Helen Gorge angesehen. Ein erstes „gefährliches“ Getier.

Stabheuschrecke



Fand ich irgendwie faszinierend.

Die Umgebung des Ressorts



Dann ging es Richtung Gorge



An der Gorge







Der Vogel saß nett im Baum



Dann ging es aber auf die Piste. Kurz nach dem Ressort kommt man zu einem Aussichtspunkt, wo man nach mal einen schönen Blick auf die West MacDonnell Ranges hat.





Dann ging es ins Outback. Eine kilometerlange, geteerte Straße. Also nichts mit Allrad notwendig. Irgendwann kam dann auch ein Aussichtspunkt, der Jump Up Lockout am Tyler Pass. Hier hat man einen schönen Blick über die Landschaft und man sieht auch mein erstes Ziel den Gosse Bluff.



Denkmal für einen Landvermesser



Ich nähere mich den Gosse Bluff. Das ist ein Meteoritenkrater der vor ca. 142 Millionen Jahren entstanden ist. Der Durchmesser des Kraters beträgt ca. 5km.



Hier hatte ich dann auch eine Begegnung der unwirklichen Art. Eine Fahrradfahrerin – allein unterwegs – bei ca. 40° ohne Schatten. Leichtsinn oder kalkuliertes Risiko ?

Im Krater





Jetzt geht es schon wieder zurück



Die nächsten Bilder sind auf der Mereenie Loop Road entstanden. Ich fand die Straße in ihrer Breite, Qualität und roten Farbe faszinierend.  2 Grader habe ich  unterwegs auch getroffen.









Leider keines dieses Getier gesehen



Kurz vor der Abfahrt zum Kings Canyon. Ab hier ist die Straße auch wieder geteert.





Am Kings Canyon





Hier hat  man dann die Auswahl zwischen 2 Wanderungen. Entweder im Tal den Kings Creek Walk zu laufen oder am Canyonrand den Rim Walk. Ich hatte eigentlich den Rim Walk geplant. Leider war es wegen der großen Hitze nicht möglich. Der Zugang war hier ab ca. 9:30 Uhr gesperrt.

Der Aufstieg



und das verschlossene Tor



Also bin ich dann den Flussverlauf gefolgt















Nach der Rückkehr zum Parkplatz, habe ich dann nochmals eine Pause eingelegt. Hier gab es – mitten in der Wildnis – Free Wifi, was bei meiner heutigen Unterkunft nicht der Fall war.

Danach ging es weiter zu meiner Unterkunft der Kings Creek Station.

Umgebung der Kings Creek Station





Hier wurde ich von einem netten deutschen Mädel empfangen, die in Australien Work&Travel machte.

Meine Unterkunft – mehr oder minder feste Zelte



In diesen Zelten befand sich rechts und links jeweils ein Bett



Fazit zur Unterkunft – einfach und zum Aushalten.

Der Papagei gehört zum Haustierbestand



Sonnenuntergang



Das war dann die Wettervorhersage für die nächsten Tage




Unterkunft: Kings Creek Station, 77€ mit Frühstück
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