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  17.Dezember 2017 14:51:37

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 Thema: Reisebericht: (K)ein Kulturschock in Hong Kong nach 9 Wochen Neuseeland  (Gelesen 891 mal)
bueri

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Reisebericht: (K)ein Kulturschock in Hong Kong nach 9 Wochen Neuseeland
« am: 26.April 2017 22:58:07 »
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Liebe Leserinnen und Leser, liebe Weltreisende und von den nächsten Ferien Träumende

Da im Forum aktuell einige Neuseeland Reiseberichte in Arbeit sind, beginne ich mal mit dem Ende unserer Ferien, mit Hong Kong. Dort verbrachten wir am Ende unserer Reise fünf Tage. Einige Statusmeldungen zu Neuseeland habe ich ja in der «Meldestelle» während unseres Urlaubs abgesetzt.
Wer reist? Ein Ehepaar aus der Schweiz, u60 und ü60, das gerne reist, schaut euch die Links in der Signatur an.

Nach unserer ersten Neuseelandreise 2003/2004 haben wir uns zum zweiten Mal ins Land der langen weissen Wolke aufgemacht. Wir waren während 10 Wochen unterwegs. Wir starteten am 23. Januar 17 in Zürich mit Cathay Pacific CX382 nach Hong Kong und sind am frühen Morgen des 1. April 17 wohlbehalten in Zürich gelandet.



Winterwetter in Zürich


CX382, unsere Maschine nach Hong Kong


Da wir noch nie im fernen Osten waren, haben wir uns mit der Wahl eines Ortes für den Abschluss recht schwer getan. Letztes Mal sind wir via Los Angeles nach Neuseeland geflogen, weil damals bei Flügen über die USA, zwei Gepäckstücke à 32 kg pro Person in der Economy erlaubt waren.
Hong Kong kam diesmal wegen des guten Preises und wegen des Klimas, das zu dieser Jahreszeit noch nicht so feuchttropisch sein sollte, zum Zug. Der Reisebericht von „muhtsch“ hat beim Entscheid auch mitgeholfen. Danke!  smiley



Das Jahr des Hahns bricht an (Flughafen Hong Kong)


Einen kurzen Blick auf Hong Kong, genau auf den Tian Tan Buddha und die Po Lin Monastery, konnten wir am 25. Januar werfen. Wir hatten rund neun Stunden Aufenthalt. Das Gepäck wurde von Zürich nach Auckland durchgecheckt. Wir mussten nur unser Handgepäck in der Gepäckaufbewahrung abgeben, die Octopuskarten für den öffentlichen Verkehr kaufen und kurz nach 08.00 h schon konnte es mit dem Bus S2 losgehen nach Tung Chung auf Lantau. Dank eines Youtoube-Videos, das ich im Vorfeld angeschaut habe, haben wir den Busbahnhof und den Bus Nr. 23 schnell gefunden. Die Fahrt nach Ngong Ping dauert ca. 40 Minuten und führt zuerst an den hohen Wolkenkratzern von Tung Chung vorbei, über einen steilen Pass, dann dem Meer entlang und wieder durch Wälder rauf nach Ngong Ping, das sich auf einem Hochplateau befindet. Die Seilbahn, die sonst fährt, ist bis Mitte Jahr wegen Revision ausser Betrieb. Wir haben den Buddha und das Kloster fast für uns alleine. Kurz nach 09.00 h sind kaum Touristen unterwegs. Die Treppe zum Buddha ist verschlossen, im Kloster werden erste Räucherstäbchen entzündet und die Batterie unseres Fotoapparats hat noch genau für zwei Fotos Energie.  angry


Tian Tan Buddha auf Lantau


Die andern Apparate haben wir am Flughafen bei der Gepäckaufbewahrung gelassen. Wie gesagt, unser erster Aufenthalt im fernen Osten, wir konnten die Lage überhaupt nicht einschätzen und waren an diesem Tag mehr als vorsichtig. Auf jeden Fall steht fest, dass wenn der Buddha nicht davon läuft, wir ihn im März nochmals besuchen werden.
A propos Fotoapparate, wir fotografieren/filmen mit einer Lumix DMC-TZ71, einer Lumix DMC-TZ 1000, einer Canon EOS 7D mit einem 70-300, einem 18-135 und einem 18-55 Objektiv, einem Samsung A5-2016 Handy und dem JVC Camcorder GZ-R10SE. Auch auf die Reise mit, kommt mein Zeiss Victory Fernglas.
Nach dem kurzen Besuch dort oben, das Wetter war warm aber etwas bedeckt, machten wir uns wieder auf den Weg zum Flughafen. Dort holten wir unser Gepäck ab, haben in der Businesslounge geduscht etwas gegessen und getrunken und den riesigen Flughafen auf uns wirken lassen. Wir sind ja schon weit gereist, doch hier kamen wir uns vor wie Lieschen Müller vom Land. Unser Flug nach Auckland (CX 117) startete pünktlich um 16.24 h Ortszeit HKG.


Blick aus dem Fenster

Einige Blicke auf Hong Kong, die Sonne scheint:






etwas unscharf, da durchs Flugzeugfenster fotografiert


Und schwupps....




    in 32 Minuten sind wir wieder in Hong Kong


Fortsetzung folgt…
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« Letzte Änderung: 04.Mai 2017 11:11:19 von bueri » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
bueri

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Re:Reisebericht: (K)ein Kulturschock in Hong Kong nach 9 Wochen Neuseeland
« am: 29.April 2017 14:32:20 »
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Sonntag, 26.3.16, Tag 61 (Auckland-Hong Kong):

Flug CX118 startet um 09.08 Ortszeit in Auckland und landet 11 Std. 10 Minuten später, um 15:18 Ortszeit in Hong Kong.



Flugroute


a loo with a view


Oelförderung


Touch down über die Flugzeugkamera

Das Einreiseprozedere war schnell und problemlos. Alle Gepäckstücke sind mitgekommen. Wir kauften das Billett für den Airportexpress und nach rund 50 Minuten konnten wir schon in den Hotelzubringerbus K3 zu unserem Hotel umsteigen.



Dieses begeistert uns auf den ersten Blick.



Es liegt direkt beim Hung Hom Bahnhof. Die Aussicht aus den 17. Stock auf den Hafen und Hong Kong Island ist überwältigend. Dadurch, dass keine andern hohen Häuser in der Nähe stehen hat man rundherum beste Sicht auf die Stadt und die umliegenden Quartiere.




Das Zimmer ist grosszügig, Fenster über die gesamte Zimmerbreite und -höhe. Wir kleben am Fenster und staunen über die «Ameisen» unten auf der Strasse. Schon bald dunkelt es und die Lichter gehen an. Das Blinken und die Farben gemahnen uns an Las Vegas.









Die Bilder des Zimmers habe ich an einem andern Tag aufgenommen

Wir essen einen Apfel und gehen dann zu Bett. Der Tag war lang. Als ich in der Nacht erwache, muss ich wieder die Aussicht bestaunen. Wir lassen die Vorhänge offen, damit wir auch im Schlaf noch die überwältigende Kulisse sehen können.  wink  Es dringen keine Geräusche durch die gut isolierten Fenster.
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« Letzte Änderung: 03.Mai 2017 21:13:09 von bueri » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
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Re:Reisebericht: (K)ein Kulturschock in Hong Kong nach 9 Wochen Neuseeland
« am: 03.Mai 2017 22:52:52 »
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Montag, 27.3.2017, Tag 62 (Hong Kong)

Am Morgen weckt uns die Sonne, die sich in den Hochhäusern auf Hong Kong Island spiegelt.


die ersten Sonnenstrahlen


Sonnenschein über dem Peak

Wir entscheiden uns, auf den Peak zu fahren. Wer weiss, wie sich das Wetter in den nächsten Tagen entwickelt? Mit dem Hotelbus fahren wir bis hinters Peninsula Hotel. Von dort gehen wir zu Fuss zum Anleger der Star Ferry. Die Octopus Karte gibt uns den Weg durchs Drehkreuz frei. Für mich werden 2.50 HK$ (CHF 0.32) abgebucht, für meinen Mann als Besitzer einer «Elder Card», nichts.


der Uhrturm am Star Ferry Anleger


das ICC Building


morgendliche Impressionen


Auf dem Weg zur Bank of China kommen wir an der Hauptpost vorbei. Die müssen wir gleich anschauen. Die vielen Postfächer auf verschiedenen Stockwerken beeindrucken uns. Im UG gibt’s ein kleines Museum über die Geschichte der Post in Hong Kong.


Schalterhalle


Briefmarkenbild


Detail aus dem Bild


Zustellfahrzeug


Briefkasten aus alten Zeiten

Wir streifen kurz durch das Two International Finance Center. Da sind alle grossen Namen von Chanel bis Gucci anzutreffen.


Innenansicht


ein Kunstwerk


teure Süssigkeiten

...übrigens: im 2FC gibt's wunderbare Toiletten mit "goldenen" Wasserhähnen.  smiley

In der Bank of China dann die Enttäuschung, die Aussichtsplattform ist geschlossen. Die Angestellten können keine Auskunft geben, weshalb. Langsam haben wir Hunger, wir essen was Kleines im Starbucks in der Bank of China.



Wächter des Geldes


auf dem Weg zum Peak Tram


Nur wenige Meter daneben startet das Peaktram. Nicht nur wir haben die Idee mit dem Peak, auch noch einige Hundert andere Touristen wollen rauf. Wir warten etwa 1 ½ Std. bis wir das Bähnchen besteigen können.


Ziel in Sicht

Mit der Octopus können wir zur obersten Plattform rauf. Dort oben ist starker Wind und das Wetter ist nicht mehr so schön.


Wohnsituation








Die Chinesen zelebrieren den Besuch.


Beauty

Runter geht’s mit Bus Nr. 15. Ein Doppeldecker, wir ergattern die vordersten Plätze oben. Die Fahrt geht über viele Kurven und sehr enge Strassen nach Central. Mein Mann meint, in Hong Kong möchte er nicht Busfahrer sein. Bei der Bank of China steigen wir aufs Tram um und fahren bis zur Haltestelle Macau Ferry Terminal. Hier hats kaum Touristen, wir sind die einzigen Westler. Doch hier, wie überall in Hong Kong fühlen wir uns völlig sicher.




an der Ladder Street


Unser nächstes Ziel ist der Man Mo Tempel an der Hollywood Road. Wir spazieren durch den Western Market, die Morrisons Street rauf, in die Queens Road Central, über die Treppen der Ladder Street direkt zum Eingang des Man Mo Tempels.











Dieser Tempel ist zwei Göttern gewidmet, Man dem Gott der Literatur und Mo dem Kriegsgott. Der Tempel ist völlig verraucht. Wegen der brennenden Weihrauchspiralen und Räucherstäbchen hat man Mühe zu atmen. Der Tempel wird von Gläubigen und Touristen besucht. Es ist ein ständiges Kommen und Gehen. Wir staunen ob der uns völlig fremden Riten.



Leute beten und schütteln Stäbchen aus einem Bambusbehälter. Fällt ein Stäbchen raus, wird es einem Wahrsager zur Deutung gegeben.

Langsam sind wir müde von den vielen neuen Eindrücken. Wir spazieren zur Anlegestelle der Star Ferry zurück.


Fussgängerbrücken erleichtern den Verkehr




er preist seine Waren gleich als Imitat an

In der Peking Road, bei der Sun Arcade hält unser Hotelbus. Er fährt im 20 Minuten Takt während des ganzen Tages für die Hotelgäste. Wir nehmen dieses Angebot gerne an. Im Hotel ist am Montag Happy Hour, die geniessen wir bei Wein und Bier. Anschliessend essen wir gleich im Restaurant Green.
Wir geniessen noch eine Weile den atemberaubenden Blick auf die Skyline und die blinkenden Lichter.

.. und wieder ist ein Tag vorbei
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« Letzte Änderung: 11.Mai 2017 16:03:37 von bueri » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
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Re:Reisebericht: (K)ein Kulturschock in Hong Kong nach 9 Wochen Neuseeland
« am: 08.Mai 2017 20:44:59 »
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Dienstag, 28.3.17, Tag 63 (Hong Kong)

Das Wetter ist am frühen Morgen noch immer sonnig. Unser Weg wird uns heute nochmals zum Tian Tan Buddha auf Lantam führen. Da wir unser Hotel ohne Frühstück gebucht haben, wollen wir heute in der Nähe frühstücken, wissen aber nicht genau wo man in Hong Kong Frühstück bekommt. Wir haben Glück, gleich vis-à-vis finden wir ein Restaurant, das Tai Hing, in dem viele Einheimische essen.


unser Frühstückslokal

Wir wagen es und werden nicht enttäuscht. Wir sind die einzigen Touristen. Die Speisekarte ist in Chinesisch und auf Englisch geschrieben und mit vielen Bildern versehen. Alles ist blitzblank und akkurat organisiert, Besteck befindet sich bei jedem Tisch in einer kleinen Schublade. Jeder Gast bekommt warmes Wasser serviert. Einige Gäste trinken es, andere putzen damit ihr Besteck und die Stäbchen. Wir sind verwirrt. Unser Frühstück besteht aus Toast, einer Schüssel mit Teigwaren, Brühe, Gemüse, etwas Fleisch und einem Kaffee. Für meinen Mann normalen Kaffee, ich probiere Hong Kong Syle Milk Tea. Schmeckt gut. Die Preise bewegen sich um 30 HK$ (CHF 3.60) / pro Person. Bezahlen kann man bar oder mit Octopus.


Tisch22D

Das Café ist voll, manche Kunden müssen warten und werden dann irgendwo dazu gesetzt. Das Personal ist zuvorkommend und kümmert sich gut um uns. Es ist nicht zu übersehen, dass wir Hong Kong-Anfänger sind.
Nach einem kurzen Zwischenstopp im Zimmer geht es mit dem Hotelbus zur Haltestelle Sun Arcade. Von dort ist es ein Katzensprung zur Star Ferry und nach Hong – Kong Island. Wir wollen mit der Fähre nach Mui Wo auf Lantau fahren. Am Pier Nr. 6 fährt unsere Fähre ab. Die Fahrt dauert ca. 55 Minuten und kostet HK$ 15.90 für mich und HK$ 8.00 für meinen Mann. Der öffentliche Verkehr hier ist gut, sicher, sauber und günstig. Wir sind begeistert.


Farbenspiel


Transportgüter


Schiffsverkehr




Villen im Gegenlicht


In Mui Wo steht Bus Nr. 2 bereit. Die Fahrt nach Ngong Ping dauert 45 Minuten und kostet HK$ 17.20 für mich, für meinen Mann die Hälfte. Diesmal hat es wesentlich mehr Touristen rund um den Buddha und ums Kloster.


Eingangstor

Wir erklimmen die 268 Stufen zum Buddha und erkunden nachher das Po Lin Kloster. Der Buddha steht leider immer im Gegenlicht.    angry 






Boddisattva (Erleuchtungswesen) beim Buddha






Räucherstäbchen
















Grosse Halle der 10'000 Buddhas


einer der zwölf göttlichen Generäle

Vor einem Souvenirshop in Ngong Ping finde ich diese Porzellankatze. Im Laden drin hat es solche Katzen in allen Grössen. Ich war der Ansicht, dass ich bestimmt nochmals solche Katzen finden würde und habe keine gekauft. Das bereue ich noch immer, es gab sie nirgends.  cry




Mit dem Bus Nr. 23 geht es zurück nach Tung Chung und dann mit der MTR Tung Chung bis Nam Cheong, wo wir auf die Tsueng Kwan O Linie nach Hung Hom umsteigen. Die Fahrt kostet für mich HK$ 37.4, für meinen Mann HK$ 10.6. Die MTR für Pensionierte kostet immer HK$ 2.

Das Abendessen nehmen wir im Outback Steakhouse (66 Mody Rd) ein. Den kurzen Weg dorthin laufen wir und geniessen die Atmosphäre von Hong Kong. Auf dem Rückweg geraten wir an der Ecke Mody/Science Museum Rd in eine Demonstration. Wir können nicht herausfinden wogegen oder wofür demonstriert wird. Es sind junge Leute, Polizei ist nicht sichtbar. Zum ersten Mal in Hong Kong finden wir mit Flyern verschmutzte Trottoirs vor.
Vom Hotelzimmer aus geniessen wir wieder die Aussicht auf Kowloon und Hong Kong Island.

.... und wieder ist ein Tag vollendet!
Vielen Dank fürs Mitlesen
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« Letzte Änderung: 11.Mai 2017 16:02:30 von bueri » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
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Re:Reisebericht: (K)ein Kulturschock in Hong Kong nach 9 Wochen Neuseeland
« am: 10.Mai 2017 21:48:25 »
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Mittwoch, 29.3.17, Tag 64 (Hong Kong)

Heute ist das Wetter bedeckt und «smogig». Wir gehen nebenan ins Tai Hing frühstücken. Unser Plan für heute ist den Nan Lian Garden und die Chi Lin Nunnery zu besuchen. Weitere Besichtigungen sind vom Wetter abhängig.

Für die wenigen Schritte zum Hung Hom Bahnhof benötigen wir die Schirme nicht, die uns der Concierge des Hotels geliehen hat. Unser erstes Ziel ist die Haltestelle Diamond Hill. Mit der East Rail Linie fahren wir bis Kowloon Tong, dort steigen wir auf die Kwun Tong Linie um. Es sind einige Meter im Gewirr der Gänge und Rolltreppen bis wir am Perron für unseren Zug stehen. Doch überall sind die Wege gut gekennzeichnet, zur Not kann man auch an der Information fragen. Kostenpunkt: HK$ 6.4 für mich HK$ 2 für meinen Mann.


Übersichtsplan, rechts der Garten, links das Kloster

Der Nan Lian Garden ist direkt neben der Station Diamond Hill. Wieder ein frappanter Gegensatz, wie so oft in Hongkong. Hochhäuser neben Hochhäuser neben Autobahnen und mitten drin eine grüne Insel von 35'000 m2.







Es regnet leicht, doch das unterstützt die Schönheit des Gartens. Die Blätter glitzern und glänzen.














In der Xiang Hai Xuan Halle besichtigen wir eine Keramikausstellung mit Werken von Gao Feng und seinen Schülern. Die Stücke haben so poetische Namen wie «High Forest in Clear Autumn», «Sweeping Wind» oder «Night View by the Riverside».






Bevor wir den Garten über die Brücke verlassen, muss ich den interessanten Laden besuchen. Es gibt wunderschöne Seidenschals, Karten und Schreibzubehör. Am Ende kommt ein Schal, Made in China, mit.

Das Kloster wurde 1934 im Stil der Tang Dynastie gebaut. Die Hallen mit den vergoldeten Statuen und die Teiche sind beeindruckend.










Das Wetter wird besser und wir beschliessen, mit dem Bus Nr. 92 nach Sai Kung, einem Fischerdorf in den New Terrotories, zu fahren. Für mich HK$ 6.80, Senioren die Hälfte.
Die Fahrt geht zuerst durch Häuserschluchten und dann über grüne Hügel.



Der Busbahnhof ist direkt am Hafen. Wir besichtigen das Volcano Discovery Center, das über die Vulkane in der Gegend um Sai Kung informiert.
Am Pier verkaufen Fischer den lebenden Fang direkt von den Booten.








Da schwimmt so manches Tier, das wir noch nie gesehen haben. Andere sind schon getrocknet und in Plastiksäcken abgepackt.



Kunde und Fischer verhandeln den Preis. Der Kunde zeigt, was er haben möchte, der Fischer tötet den Fisch, schuppt ihn, nimmt ihn aus und legt ihn in einen Korb der nach oben gezogen wird. Der Kunde legt das Geld rein, fertig ist das Geschäft.



Im "Welcome Sai Kung Superstore" bestaunen wir das Warenangebot. Hier kaufen nicht nur Chinesen ein. Wir sehen auch Europäer und viele Frauen, vermutlich Hausangestellte von den Philippinen, die für ihre Arbeitgeber einkaufen. Das Sortiment ist sehr europäisch.








Im Hotel ist Happy Hour, wir geniessen einen Wein. Dann gehen wir fürs Nachtessen ins Yuen Kee Restaurant, einige Meter vom Hotel weg am Centenary Garden. Wir können draussen sitzen, das Wetter ist wieder angenehm warm. Das Essen ist gut, recht scharf. Die Chinesische Küche in China unterscheidet sich sehr von dem, was wir hier in der Schweiz als Chinaküche gewohnt sind. Wie jeden Abend «muss» ich das Panorama vom Hotelzimmer aus geniessen.
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« Letzte Änderung: 10.Mai 2017 22:01:18 von bueri » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
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Re:Reisebericht: (K)ein Kulturschock in Hong Kong nach 9 Wochen Neuseeland
« am: 11.Mai 2017 15:57:51 »
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Donnerstag, 30.3.17, Tag 65 (Hong Kong)

Frühstück vis-à-vis im Tai Hing. Das Wetter ist warm aber noch immer trüb. Wir lassen uns fürs Nachtessen einen Tisch im Restaurant «Market» im Icon reservieren.
Heute bleiben wir auf Kowloon. Wir fahren mit dem Hotelbus bis hinters Peninsula und spazieren die Nathan Road bis zur Ecke Granville Road hoch. Da im Einkaufszentrum «The One» noch alle Läden geschlossen sind, gehen wir in den Kowloon Park.


Eingangstreppe

Im Gegensatz zu den Nan Lian Gardens ist dieser Park viel belebter. Hier halten sich die Hong Konger zu verschiedenen Aktivitäten auf. Wir sehen Leute, die um 10.00 h morgens nur auf einer Parkbank sitzen, Leute, die Tai Chi ausüben, Leute, die sich in Standardtänzen üben, Kinder auf einem Ausflug und natürlich auch Touristen, die alles beobachten.


Manga


Manga


Gärtnerinnen im Kowloon Park


Tai Chi






Badetag



In einem Reiseführer habe ich von Fook Tak Tempel gelesen, dem einzigen Tempel in Tsim Sha Tsui.  Man geht durch einen schmalen Eingang in eine Gasse. Wir waren zuerst nicht sicher, ob wir am richtigen Ort sind. Wenn man aber dem Weihrauchduft nachgeht ist der kleine, verrauchte Tempel nicht zu übersehen.  Auch hier wieder Gläubige, die Räucherstäbchen verbrennen. Am Eingang hat es praktischerweise einen kleinen Laden, der die nötigen Utensilien verkauft.








Ganz in der Nähe finden wir einen kleinen Strassenaltar.




Zurück auf der Nathan fahren wir mit der MTR zwei Stationen nach Norden (HK $4.50/HK $ 2.00). Ich habe von einem Spielwarengeschäft, dem In’s Point gelesen. Im Gebäude hat es viele kleine Geschäfte, vielleicht 3-4m2 gross. Die meisten verkaufen Lego und andere kleine Spielzeuge. Die Läden sind vollgestopft, es passt meist nur ein Verkäufer und ein Kunde rein.





Dann fahren wir mit der MTR nach Central (HK$ 11.90/HK$ 2.00, wir wollen unbedingt nochmals mit der Star Ferry (HK$ 2.50, resp. nichts für meinen Mann) fahren.










Morgen Freitag ist schon unser letzter Tag in Hong Kong und da wollen wir nicht mehr nach Hong Kong Island rüber.
Wir nutzen dann nochmals den Hotelbus.
Am Abend gehen wir ins Market essen. Es ist rappelvoll. Auf den Buffets hat die Küche eine riesen Auswahl an Seafood und Fleisch aufgefahren. Das Dessertbuffet besteht hauptsächlich aus Durianspezialitäten. Durian, die Stinkfrucht und wir, wir werden wohl nie Freunde. Der Geschmack ist sehr speziell, seifig, holzig, eben Durian. Wir wollten unbedingt probieren, diese Gelegenheit kommt nicht mehr.





Wir haben noch selten so ein variantenreiches Buffet gesehen. Hummer, Gänseleber, Kaviar à discretion. Europäischer Käse, Sushi, gute Weine.









Satt sinken wir ins Bett, die Sicht auf Hong Kong ist heute trüb, die Lichter sind kaum sichtbar.


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Re:Reisebericht: (K)ein Kulturschock in Hong Kong nach 9 Wochen Neuseeland
« am: 15.Mai 2017 10:02:31 »
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Freitag, 31.3.17, Tag 66 (Hong Kong) und Fazit

Als wir zum Fenster rausschauen regnet es. Frühstück nebenan im Tai Hing. Man behandelt uns schon wie Stammkunden. Man zeigt uns nur noch von Weitem, an welchem Tisch zwei Plätze frei sind und bringt uns nicht mehr persönlich an den Tisch. Die Kellnerin zieht auch nicht mehr die Schublade aus dem Tisch, damit wir wissen, wo das Besteck, die Stäbchen aufbewahrt wird.

Im Hotel packen wir und lassen das Gepäck abholen. Der Concierge passt darauf auf bis wir vom Ausflug zurück kommen.

Mit der East Rail Line bis Kowloon Tong und dann bis Wong Tai Sin (hin und zurück HK$ 10,6 für mich und HK$ 4.00 für meinen Mann). Wir wollen uns den Sik Sik Yuen Wong Tai Sin Tempel ansehen.


Aussenansicht

Nochmal etwas völlig anderes. Er dient drei Religionen als Gebetshaus, dem Taoismus, dem Konfuzianismus und dem Buddhismus. Der Tempeleingang liegt direkt neben dem Eingang zur MTR.






Glücksbringer im Jahr des Hahns






kriegt den Hals nicht voll










Im Garten sind nicht mehr so viele Leute, wir werden von mehreren Chinesen angesprochen, woher wir kommen, ob es uns in Hong Kong gefällt, etc. Es fällt uns wieder auf, dass uns die Leute explizit in Hong Kong willkommen heissen.


Gartentor








Im nahen Einkaufszentrum essen wir etwas Kleines, mein Mann Rindfleisch, ich Dim Sum. Wir lernen, dass die Bedienung nur vorbeikommt, wenn man die Hand hebt.


rauchlose Räucherspiralen

Das Wetter ist noch immer trüb, wir haben keine Lust mehr, weitere Sehenswürdigkeiten zu besichtigen und fahren ins Hotel zurück. Dort geniessen wir die Timeless Lounge, die den Gästen zur Verfügung steht, die einen späten Flug haben. Wir können duschen, etwas trinken und nochmals den Blick auf Hong Kong geniessen.

Ich mache letzte Fotos von der Swimmingpoolterrasse des Hotels aus. Es braut sich ein heftiges Gewitter zusammen.








Gegen 17.00 h checken wir endgültig aus. Der Bus K3 trifft innert weniger Minuten ein. Wir werden herzlich vom Personal verabschiedet. Wir checken unser Gepäck in Kowloon ein, geben unsere Octopuskarte zurück und fahren mit dem Airportexpress zum Flughafen zurück. In der Cathay Pacific Lounge essen wir und legen uns für eine Stunde hin. CX 383 fliegt 00.20 mit ca. 15 Minuten Verspätung ab und komm mit 30 Minuten Verspätung um 07:01 h in Zürich an. Ich bin müde und lege mich gleich hin und kann rund 6 Stunden tief schlafen. Der Flug ist ruhig, als ich einmal aufstehe befinden wir uns über Almaty.

In Zürich geht die Einreise schnell und effizient vor sich, wir erwischen den 07.45 h Zug nach Hause.


Fazit zu Hong Kong: Es war definitiv kein Kulturschock nach neun gemächlichen Wochen in Neuseeland. Es hätten ruhig noch 1-2 Tage mehr sein können. Es gäbe noch so viel zu sehen: Kowloon Walled City, Night Market, Ping Shan Heritage Trail, Hong Kong Park, die vergessenen Strassen von Wan Chai, das Viertel Tsuen Wan mit der Western Monastery, das Sheung Yiu Folk Museum bei Sai Kung, die Mai Po Marshes, Fanling, Macao und, und, und…….

Vom Hotel Icon sind wir vollauf begeistert. Hier würden wir jederzeit wieder übernachten. Es punktet mit der Lage direkt beim Hung Hom Bahnhof, mit dem kostenlosen Hotelbus, der alle 20 Minuten bis in die Nähe der Star Ferry fährt, der kostenlosen Minibar, dem kostenlosen Handy, das überall hin mitgenommen werden kann, dem guten kostenlosen Wlan, und natürlich mit den sehr freundlichen, aufmerksamen Mitarbeitenden. Es lohnt sich, den Mehrpreis für ein Harborview Zimmer zu zahlen.

Die Jahreszeit, Ende März war ebenfalls passend, noch nicht schwül heiss und überall blühende Pflanzen.

Unser erster Besuch im fernen Osten hat uns sehr gut gefallen. Wenn wir vielleicht irgendwann mal nach Australien fahren, ist Hong Kong als Zwischenstopp oben auf der Liste.

Vielen Dank fürs stille Mitlesen!

Hat jemand Lust auf unseren Neuseeland Reisebericht?
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« Letzte Änderung: 15.Mai 2017 17:21:04 von bueri » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
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