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News: Like auf facebook: Ingrids-Welt - Die Reisecommunity

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  26.Februar 2018 02:28:12

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 Thema: Gruß aus Georgien...  (Gelesen 1761 mal)
Ingrid
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Gruß aus Georgien...
« am: 06.September 2017 09:22:19 »
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...demnächst an dieser Stelle ! :-)

Ab und zu werde ich mal berichten, oft schaue ich aber sicher nicht ins Internet denn vor Ort ist so viel zu erkunden.

Seid schön brav hier!  grin

Bis bald
Ingrid und Michael
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Ingrid
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Re:Gruß aus Georgien...
« am: 09.September 2017 09:29:34 »
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Hallo, sitze mit dem ersten Sonnenbrand im Zimmer und warte auf einen Bekannten mit dem wir heute den Tag verbringen.

Die ersten beiden Tage in Tiflis waren toll, viele neue Eindrücke. Das hübsche und restaurierte Bäderviertel, Ruhe im Botanischen Garten, die total verfallene Pracht der Altstadt, die modernen Gebäude im Zentrum, die steilste Seilbahn mit Ausblick auf die Stadt - all das haben wir schon zu Fuß erkundet.
Alles ist gut zu erreichen, am Abend sind viele Kirchen, Brücken und Gebäude angeleuchtet - eine ganz besondere Stimmung in einer warmen Sommernacht.
Wir wohnen oberhalb mit tollem Ausblick, leider wird unterhalb bis 2 Uhr nachts mega-beschallt mit Musik.
Das Essen hier ist fantastisch, die ersten beiden besuchten Restaurants waren spitze und den ersten taditionellen Wein aus Amphoren (Quevri) haben wir auch schon getrunken. Lecker!
Gestern hatte ich "Wild Garlic Salat" und rieche jetzt ganz besonders intensiv - anders als vom uns bekannten Knoblauch.

Ab morgen sind wir dann in den Bergen.

Gruß
Ingrid
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Re:Gruß aus Georgien...
« am: 13.September 2017 06:31:57 »
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Ein letztes Hallo aus der Kazbegi-Region. Auch am dritten Morgen zeigt sich der prächtige Berg wolkenlos in voller Schönheit. Wir frühstücken hier im Rooms Hotel mit Panoramablick auf den über 5.000 Meter hohen Riesen mit einer klienen Kirche auf dem steilen Hügel davor.
Am ersten Tag sind wir dort hoch gefahren. Was für eine Strecke. Zwar offroad erfahren, aber der Weg schlägt alles, vor allem im Dorf, dort stehen in der Steigung, die dort steiler ist als in den Serpentinen, Kanaldeckel wie Treppenstufen aus der erodierten Straße.
Trotzdem haben wir es hoch geschafft, wofür hat man schließlich ein dickes Allradfahrzeug gemietet? Extra früh losgefahren um den Aufgang der Sonne zu sehen und möglichst wenig Gegenverkehr zu haben. Später wird es oben und auf der Strecke sehr voll.
In Reiseführern kann man lesen, dass die Leute mit alten Lada Niva hochgefahren werden. Die Zeiten sind vorbei, jetzt sind es fast alles Mitsubishi Daelia Minibusse mit Allrad. Im Dorf werden die Straßen alle gleichzeit neu gemacht. Überall wird gebaut und renoviert. Der Tourismus bringt Geld in die Region.

Am Nachmittag wollten wir in ein kleines Seitental. Malerisch schraubte sich die Straße in Serpentinen den Hang hoch mit tollen Ausblicken. In einer Kurve ging dann nichts mehr, das Auto ging auf einmal aus und sprang nicht mehr an. Kein Mensch weit und breit. Auch die Fenster konnten wir nicht mehr schließen. Handyempfang gab es und wir riefen unseren Vermieter in Tiflis an. Dann blieb uns nichts über, als sämtliche Sachen aus dem Auto nach unten ins Tal zu schleppen. Gut 2.5 Stunden haben wir für den Rückweg gebraucht, dann nahmen uns zwei russische Arbeiter vom Schotterwerk nahe der Hauptstraße mit bis Stepansminda.
Nach ein paar Stunden kamen dann zwei Männer mit neuer Batterie aus Tifilis, mittlerweile war es schon dunkel, und Michael ist mit ihnen zum Auto gefahren. Jetzt tut es alles wieder! :-)
Am nächsten Tag waren wir dann doch noch im Trusso Valley, es gab sogar eine neue Straße um die Ecke unten in der Schkucht, welche auf unserem Navi und googlemaps noch nicht verzeichnet war. Ein wunderschöner Ausflug, auch hier hat der Tourismus Einzug gehalten, es gab schöne neue Wegweiser für Wanderer und Radfahrer. Die Szenerie dort ist giagntisch und ich konnte sogar einen der seltenen Geier fotografien.
Heute haben wir eine längere Fahrstrecke vor uns, zurück über die georgische Heerstraße bis nach Borjomi. Und unterwegs gibt es auch noch so einiges zu sehen.
Bis bald
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Re:Gruß aus Georgien...
« am: 14.September 2017 07:45:50 »
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Zitat von: muhtsch am 13.September 2017 08:00:56
Haben die Fahrer die Euch mitgenommen haben mit Euch englisch sprechen können?
Und wie ist das mit den ausländischen Touristen? Gibt es da viele davon dort?


Gruß aus Georgien - nein, die haben nur russisch gesprochen. Aber die Leute hier sind durchweg sehr nett und hilfsbereit.

Andere Touristen gibt es viele, es ist Hauptsaison. Ich habe allerdings noch nie eine so bunt gewürfelte Gesellschaft gesehen wie hier
Alleine im letzten Hotel, dem Rooms. "the place to be" in Kazbegi, wenn man nicht als Backpacker unterwegs ist. Dort waren so viele Nationen und unterschiedliche Menschen zusammen - alles war möglich.
Das saß die russische Tussi im Lackleder-Minrock neben der Frau aus den Emiraten, die beim Frühstcken den Nihab hob um essen zu können. Dazwischen Reisegruppen aus Israel, Frankreich, Schweiz, Polen etc. Paare mit Kindern aus Iran, Chinesen, Frauen in Wanderschuhen neben Hochzeitspaaren aus Russland, die sich chic gemacht haben.

Und alle eint eins: Deppenzepter mit Smartphone für Selfies sind der Renner hier. Ananuri, eine alte Festungskirche, wurde regelrecht überrannt. Die klettern überall rauf um ständig dämliche Fotos von sich selbst zu machen. Bei unseren Urlauben der letzten Jahre waren wir von solchen Auswüchsen verschont, wahrscheinlich ist das seit Jahren schon gängige Praxis weltweit.

Na ja, mich hat jetzt die beste aller Reisekrankheiten erwischt: Durchfall. So ein Mist, ausgerechnet im besten Hotel mit Wahsinns-Frühstücksbuffet sitze ich da und trinke freiwillig Tee und mümmel an trockenem Toast. Und das, wo doch alles hier so lecker ist. :-(

Gruß aus Borjomi
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Re:Gruß aus Georgien...
« am: 15.September 2017 17:50:56 »
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Da sind wir wieder, hier gibt es ja überall kostenlos schnelles W-Lan.
Mir geht es mittlerweile dank Immodium wieder ein bisschen besser
Mittlerweile sind wir in einem alten Kurort, von dem allerdings die Hälfte der ehemals prächtigen Gebäude verfallen ist. Der Kurpark ist riesig, mit vielerlei exotischen Pflanzen - wunderbar für einen Abendspaziergang mit leichter Herbstfärbung. Das Laub wird sich in den nächsten Wochen noch schöner färben.

Wir können kaum glauben, dass wir erst eine Woche hier sind. So viele unterschiedliche Eindrücke, so viel schon gesehen.
Heute war ein anstrengender Tag: Zuerst eine riesige Tropfsteinhöhle besucht, mit fünft beeindruckenden Hallen, bunt angeleuchtet und mit Vivaldi beschallt. Ist sicher Geschmacksache, war aber durchaus sehr beeindruckend.
Danach haben wir den Okatse Canyon besucht, eine ziemlich neue Attraktion. Es war sehr heiß und wir noch ein wenig schlapp. Zuerst muss man 2.5 Kilometer laufen oder sich mit dem Taxi fahren lassen. Mit unserem Jeep konnten wir auch selbst fahren - "you need 4wd" hieß es im Ticketcounter. Auf der Karte nennt es sich SUV-Trail, aber man braucht hier außer Bodenfreiheit auch Sperrdifferential und Untersetzung. Die Strecke hatte es echt in sich. Steiler Schotter, keine Wegweiser, rieisge Steine und Geröll auf dem Weg. Offroad für Anspruchsvolle. Aber Michael hat das toll gemeistert.
Dann steigt man über 500 Treppenstufen bergab, geht auf einem aufgehängten Metallsteg 1 Kilometer an einer steilen Felswand entlang und 120 Meter tiefer gurgelt der Wildbach. Nochmal 139 Stufen rauf in der Mitte. Am Ende wieder etwas tiefer eine 50 Meter lange Aussichtsplattform, frei schwebend wie ein Kranausleger über dem Canyon. Danach dann 320 Stufen wieder rauf zum Wanderpfad zurück zum Anfang des Rundwegs.
Fix und fertig am Parkplatz dank hoher Schwüle - und dann den heftigen Weg wieder zurück...

Morgen fahren wir wieder ins Hochgebirge nach Swanetien, dort wird es dann ein paar Tage wohl nicht so gutes Internet geben. ;-)

Gruß aus Tsukaltubo
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Re:Gruß aus Georgien...
« am: 19.September 2017 15:23:37 »
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Hallo aus Swanetien, dem Land der Dörfer und Wehrtürme!
Mittlerweile bin ich wieder geheilt - obwohl ich die letzten Tage noch ziemlich schlapp war. Kohletabletten waren am Ende wirksamer als Immodium.
Wandern ist hier immer mit hoher Anstrengung verbunden, es geht oft über Geröll steil bergauf und bergab. Dazu kommt die starke Sonneneinstrahlung und die Höhe. Bisher hatten wir viel Glück und nur schönstes Wetter, eigentlich schon fast zu heiß am Tag. Ohne Kopfbedeckung laufen wir nicht durch die Sonne.

Die Berge haben sich alle bisher wolkenfrei gezeigt, heute Morgen waren wir auf 2.600 Metern unterwegs. Gewohnt haben wir in Ushguli auf 2.300 Metern Höhe in einem sehr einfachen Gästehaus mit gutem Essen und der miserabelsten Matratze, die wir je hatten.
Jetzt sitzen wir in einem sehr schönen Gästehaus südlich von Mestia mit Blick auf den wolkenfreien Ushba, als einzige Gäste und wir sind wohl auch die letzten in dieser Saison.

Das Preisniveau ist hier wirklich sehr günstig. 1 Lari sind ca. 0,35 Euro. Ein halber Liter Cola kostet zwischen 1,20 Lari im kleinen Lädchen und 4 Lari an absoluten Touristen-Hotspots. Ein reichliches Abendessen im Gästehaus kostet 15 Lari pro Person. Selbst in den besten Hotels liegen die Preise bei der Hälfte von dem, was es in Deutschland kosten würde.
Wenn man sich mit Minibussen fahren lässt, viel zu Fuß macht und mit einfachen Unterkünften zufrieden ist, dann wird der Urlaub sehr günstig. Wir gönnen uns da ein eigenes Auto und ab und zu ein besseres Hotel und auch das ist mehr als bezahlbar, verglichen mit anderen Destinationen.

Die Natur ist wild und schön, die Berge sind steil und hoch hier in Swanetien. Die Bauern fahren die Heuernte für den Winter ein, die ersten Bäume färben sich jetzt gelb. Überall blühen noch Kräuter und Blumen, im Wald sind Pilze und Zikaden sitzen in den Wiesen und zirpen.

Morgen verlassen wir Swanetien und fahren in eine andere Welt: in die Glitzerstadt Batumi an der Grenze zur Türkei. Danach sind wir dann im Süden, im kleinen Kaukasus, unterwegs.

Gruß
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Re:Gruß aus Georgien...
« am: 23.September 2017 06:28:28 »
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Guten Morgen Deutschland,
von den Bergen des Kaukasus sind wir an Schwarze Meer nach Batumi gefahren. Eine teils abgerockte, teils ultra-moderne Stadt an der Grenze zur Türkei. Gegensätze wohin man blickt: Türkinnnen mit Kopftuch und Russinen im goldenen Glitter-Mini, hohe verspiegelte Appartementtürme, daneben alte, verwitterte Wohnblöcke und eine 8,5 Kilometer lange Strandpromenade. Mit extra Fahrradspur und gesäumt von Schießbuden, Eisdielen, kleinen Läden, hippen Strandclubs und Spielbanken. Am Ende der Hafen, ein Riesenrad und die Installation "Ali und Nino". Und wenn es dunkel wird, dann ist das alles auch noch beleuchtet. Eine andere Welt.

Am nächsten Tag sind wir wieder auf Gavel unterwegs, vorbei an uralten Steinbrücken über Guderzi nach Wardsia. Der Weg war sehr schlecht, das Wetter diesig und es hat sich daher noch nicht einmal wegen der Sicht gelohnt. Dafür wurden wir ein paar Stunden durchgerüttelt, die Fahrt auf der neuen Asphaltstrecke am Ende kam uns dann vor wie schweben.

Hier in Wardsia haben wir ein wunderschönes Hotel mit schönem Pool, Garten und Restaurant. Ideal, um einen Tag auszuspannen, denn zu meinem Pech habe ich mich in Batumi auch noch erkältet. So bleibe ich weiterhin schlapper als gedacht... tongue

Gestern haben wir dann die grandiose Höhlenstadt besucht, die in eine  rund hunderte Meter aufragende Felswand geschlagen wurde. Im Inneren durch Tunnel, Treppen, Terrassen und Galerien miteinander verbunden, ein Teil davon ist zu erkunden.
Das war ziemlich anstrengend, mal wieder viele Treppen. Erstaunlich, wie die Mitglieder einiger Reisegruppen das meistern. Manche ältere Herrschaften wirken, als könnten sie kaum gehen und klettern dann tapfer mal über 90 ungleiche Stufen durch einen engen Tunnel innerhalb des Berges hinauf...

Für die Einwohner waren ursprünglich 3.000 Wohnungen auf bis zu sieben Stockwerken errichtet worden, die Platz für 50.000 Menschen boten. Nach einem Erdbeben im Jahre 1283 sind heute noch 750 Räume auf einer Fläche von etwa 900 Quadratmetern erhalten.

Ach ja, noch ein Wort zu den Autos hier: Wenn viele deutsche Firmen wüssten, dass ihre verkauften Transporter hier noch mit dem Logo und der kompletten Aufschrift fahren...  grin 
Wir haben schön alles gesehen, von "Malermeister Schmitz" über "Naturnahe Aquarien" bis zum Lieferfahrzeug von Edeka. Sogar ein alter "Intourist" Bus ist uns schon entgegen gekommen. Feinstaub ist kein Thema.  grin

Heute fahren wir zur nächsten Unterkunft, morgen ist noch mal ein Ruhetag zu Relaxen. Muss ja auch mein 900 Seiten Buch "Das achte Leben" - eine georgische Familiengeschichte - zu Ende kriegen.

Bei facebook habe ich schon ein paar unbearbeitete Fotos hochgeladen.

Gruß
Ingrid
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Re:Gruß aus Georgien...
« am: 23.September 2017 17:01:11 »
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Hallo Gundi,
wir haben mit Fotostopps ab Mestia gut 2 Stunden gebraucht.
Die ersten 26 Kilometer sind bereits neu asphaltiert, dann folgt eine lange und staubige Baustelle und dann der schlechtere Teil der Strecke.
Wenn Ihr mit Taxi oder Minibus fahrt, seid ihr schneller. Die Fahrer rasen da rauf, wir fahren immer langsamer.
Am schlimmsten sind die Straßen IM Dorf.

Die Infos in den Reiseführern sind fast alle alt. In meinem stand ein Eintrittspreis von 7 Lari für die Prometheus Höhle, es waren 15 Lari. Hier wird überall gebaut und ausgebessert, an Straßen und Häusern. Ehemals "schreckliche" Strecken sind mittlerweile asphaltiert, neu aspahltierte vor einigen Jahren voller Schlaglöcher.

Heute sind wir an sehr vielen Kartoffelfeldern vorbei gekommen, es wird geerntet per Hand. Gemüse und Obst ist überall zu bekommen, Herbst eben. Es gibt aromatische Tomaten, Gurken die noch nach Gurken schmecken, gestern hatten wir Sauce aus wilden Aprikosen und eingelegte Kornellkirschen. Bauern verkaufen Himbeeren, Pflaumen, Walnüsse, wilden Honig und Erdbeeren am Wegrand - einfach halten und genießen.

Gruß aus Bolnisi
Ingrid


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« Letzte Änderung: 23.September 2017 17:14:08 von Ingrid » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
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Re:Gruß aus Georgien...
« am: 27.September 2017 07:32:24 »
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Hallo aus Kachetien, der Wiege des Weinanbaus. Die Trauben sind reif und werden zum Teil schon geerntet, wir sind im Hotel Schuchmann. Die machen so leckere Weine, wir könnten den ganzen Tag trinken.  grin

Vorgestern hat sich das Wetter geändert, von der überdachten Terrasse blickt man auf den Kaukasus, dort zog ein Unwetter mit Blitz und Donner und pechschwarzen Wolken vorbei. Die Wolken wurden mit Raketen geimpft, damit sie abregnen und kein Hagel die Ernte vernichtet.
Gestern klarte es dann wieder auf, bei Sonnenschein haben wir mehrere Kirchen, Klöster und ein Museum besichtigt und den Nachmittag dann entspannt.

Über Nacht hat es sich zugezogen, es regnet leicht. Nach knapp drei Wochen Traumwetter und Hitze hat es in Kazbegi und Swanetien jetzt auf einstellige Temperaturen abgekühlt.
Wir fahren heute in ein Gästehaus nach Lagodekhi, wo wir eigentlich morgen im Urwald wandern wollten. Sieht leider nach Regen aus, aber so haben wir die warmen Jacken wenigstens nicht umsonst  mitgenommen.  grin

Noch drei Nächte, in der vierten fliegen wir leider wieder zurück. 3 Wochen Georgien voller Abenteuer, Gegensätze, wunderbarer Landschaften, kultureller Highlights, Verfall und Neuaufbau liegen hinter uns. Leider hatte ich diesmal von Sonnenallergie über Durchfall bis Erkältung alles, daher war es teilweise anstrengender - aber trotzdem bin ich gut erholt und dieser Urlaub führte uns mal wieder in eine ganz andere Welt

Gruß
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Re:Gruß aus Georgien...
« am: 29.September 2017 07:05:46 »
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Gestern hat es den ganze Tag geregnet, die Wolken hingen tief und 90% Luftfeuchtigkeit. Allerdings gingen dem drei trockene Monate ohne einen Tropfen Regen voraus. Viele Früchte sind vertrocknet, da dies ein Ausnahmejahr war und künstliche Bewässerung hier nicht praktiziert wird. Der Wein wird dieses Jahr besonders gut, die Serperavi Trauben sind sehr süß und fast alle schon geerntet.

Unsere Gastgeber haben einen Weinkeller, gestern hatten wir ein gemütliches Abendessen mit einer Gruppe sehr netter Russen. Unser Zimmer mit Bad ist prima und das Essen der Hausfrau sehr lecker.
Heute fahren wir zu unserer letzten Station: Sighnaghi.
Leider ist es immer noch bewölkt und regnet, aber nach drei Wochen Sonnenschein und Sommer wollen wir mal nicht meckern.  wink

Gundi, die Einheimischen sagen es regnet jetzt noch eine Woche, dann kommt wieder eine stabile Phase. Gestern hat es in Stephansminda zum ersten Mal geschneit. Ihr werdet den Kazbek und die umliegenden Berge also mit Schneehaube sehen, was sicher noch beeindruckender ist. Falls es in Mestia regnet, würde ich nicht nach Ushuli fahren. Die Baustelle ist dann sicher eine einzige Schlammschlacht. Wann fliegt Ihr denn?

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Re:Gruß aus Georgien...
« am: 30.September 2017 06:54:30 »
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Heute morgen mit Blick über das Tal in Richtung Kaukasus aufgewacht: Alle Berge mit Schnee runter bis auf 2.000 Meter.  grin
Super schönes Gästehaus mit perfekten Gastgebern, hier würde ich gerne noch ein paar Tage bleiben.
Leider ist dies unser letzter Tag...  cry

Ingrid und Michael
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